#184 Zhuangzi. Der chinesische Meister des Loslassens.

Shownotes

„Glück ist, wenn nichts fehlt. Auch dann nicht, wenn etwas fehlt." (Zhuangzi)

Diese Pudelkern-Folge ist einem der brillantesten Denker der chinesischen Philosophie gewidmet: Zhuangzi. Der daoistische Philosoph des 4. Jahrhunderts v. Chr. war kein Systematiker und kein Morallehrer, sondern ein Poet der Freiheit. In Parabeln, Bildern und mit viel Humor erzählt er vom Traum des Schmetterlings, vom Loslassen starrer Urteile und von der Kunst, mit dem Fluss des Lebens zu gehen, statt gegen ihn anzukämpfen.

Albert und Jan sprechen darüber, was Meister Zhuangs Denken heute bedeuten kann: Was heißt Freiheit jenseits von Kontrolle, Selbstoptimierung und festen Identitäten? Wie hilft uns das Prinzip des Wu Wei, dem Nicht-Erzwingen, im Alltag, im Beruf und in Beziehungen? Und warum könnten Gelassenheit, Wandel und ein leises Lächeln über die eigene Wichtigkeit gerade in einer hektischen, effizienzgetriebenen Zeit zu einer überraschend zeitgemäßen Lebenshaltung werden.

Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com

Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:

Laotse, Zhuangzi, Konfuzius, Platon, Aristoteles, Sokrates, Epikur, Marc Aurel, Seneca

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