#185 Askese. Die Kunst des bewussten Verzichts.
Shownotes
„Fehl geht nur selten, wer in Kargheit sich genügt." (Konfuzius)
Askese klingt für viele nach Verzicht, Selbstkasteiung und dem bewussten Abschied von Lust und Komfort. Doch ursprünglich meint Askese etwas anderes: die Kunst, sich im richtigen Maß, im bewussten Leben, im Freisein von leidvollen Abhängigkeiten zu üben. Sie stellt die Frage, wie viel wir wirklich brauchen, um gut zu leben, und ob weniger nicht manchmal mehr sein kann.
In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan über Askese als Lebenspraxis zwischen Freiheit und Selbstdisziplin. Sie erkunden ihre philosophischen Wurzeln von der Antike bis in die Gegenwart, diskutieren ihre Chancen und Missverständnisse und zeigen, wie ein maßvoller Verzicht helfen kann, Klarheit, innere Ruhe und neue Lebensfreude zu gewinnen.
Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com
Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:
Buddha, Platon, Epikur, Seneca, Marc Aurel, Konfuzius, Periander, Kant, Gandhi
Weiterführende Links:
- „Askese – Glück durch Verzicht“ Text von Gudrun Gutdeutsch auf Treffpunkt-Philosophie.de über die Praxis des Verzichts, wie asketische Übungen im Alltag wirken, warum sie in einer konsumorientierten Welt relevant bleiben und wie sie zu mehr Selbstbeherrschung, innerer Freiheit und Lebensglück führen können.
- „Im Rausch der moralischen Askese“ Artikel von Gesine Palmer im Deutschlandfunk Kultur über die unterschiedliche Praxis des Verzichts, wie Askese in politische und moralische Debatten eingeht und wann sie zur krankhaften Kontrollsucht werden kann.
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