#206 Ataraxia. Warum Gelassenheit eine Form von Stärke ist.

Shownotes

„Das höchste Glück des Menschen liegt in der Seelenruhe.“ (Epikur)

Krisen, Konflikte, schlechte Nachrichten: Vieles in unserer Zeit bindet unsere Aufmerksamkeit und zerrt an unserer inneren Ruhe. Umso aktueller wirkt ein antiker griechischer Begriff: Ataraxia. Gemeint ist eine Haltung der Seelenruhe, Unerschütterlichkeit und heiteren Gelassenheit, wie sie Stoiker und Epikureer als Voraussetzung und Zeichen für ein glückliches Leben verstanden haben.

In dieser Folge sprechen Albert und Jan darüber, warum Ataraxia nichts mit Gleichgültigkeit zu tun hat, weshalb wir lernen müssen, zwischen dem Beeinflussbaren und dem Unverfügbaren zu unterscheiden und wie man auch in schwierigen Zeiten bei sich selbst bleiben kann. Es geht um innere Stabilität, den Umgang mit Sorgen und Ängsten und die Frage, warum die wahre Stärke vielleicht gerade darin liegt, nicht alles erzwingen zu wollen.

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Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:

Epikur, Sokrates, Seneca, Epiktet, Demokrit, Buddha, Viktor Frankl, Konfuzius

Weiterführende Links:

  • „Auf der Suche nach Gelassenheit“ Deutschlandfunk-Kultur-Beitrag über Reizüberflutung, innere Unruhe und die Frage, warum Gelassenheit in einer beschleunigten und digitalisierten Welt zu einer immer wichtigeren Fähigkeit wird. Der Artikel beleuchtet außerdem, wie permanente Erreichbarkeit, Aktivismus und Selbstoptimierung unsere innere Balance beeinflussen können.
  • „Gelassen und sicher im Stress“ Spektrum-Leseprobe zum Thema Resilienz und Stresskompetenz. Der Psychotherapeut Gert Kaluza beschreibt darin, wie Menschen lernen können, mit Belastungen gelassener umzugehen, ihre innere Widerstandskraft zu stärken und im Alltag bewusster zwischen Anspannung und Regeneration zu balancieren. Im Mittelpunkt stehen dabei Selbstreflexion, mentale Haltung und praktische Strategien für mehr innere Stabilität.
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Transkript anzeigen

00:00:03:

00:00:14: Hallo und herzlich willkommen, liebe Freundinnen und Freunde der Philosophie.

00:00:18: Und der Gelassenheit!

00:00:20: Denn letztlich wollen wir heute auch mal wieder über das Thema Gelassenheitssprechen aber ganz besonders um diesen historischen Begriff den die Stolker aber auch die Epikaurier dafür entwickelt haben oder genutzt haben, die Ataraxia.

00:00:35: Die Unerschütterlichkeit so das ist wohl die direkte Übersetzung.

00:00:40: und warum wir das heute aufgreifen diesen Begriff AtaraXia?

00:00:45: einfach weil wir wahrscheinlich so ähnlich wie damals auch in der vor zweitausend Jahren zweieinhalb tausend Jahre natürlich gab es damals auch schon politische Verwerfungen, Krisen, persönliche politische Krisenkriege.

00:01:03: Und da hat das so was kann ein schon mal aus der Ruhe bringen?

00:01:06: und sowas kann einem schonmal die Gelassenheit nehmen?

00:01:09: Wir empfinden es halt heute glaube ich nochmal potenziert weil wir halt einfach in einer Mediengesellschaft leben in der man gefühlt alle zwei Tage eine neue Eskalationsstufe erreicht.

00:01:22: aber umso wichtiger ist es eben immer wieder zurückzutreten und sich zu überlegen, wie kann ich da selbst die Ruhe bewahren?

00:01:30: Wie kann ich Resilienz aufbauen gegen diese ständigen Krisen und gegen diese neuen Dimensionen, die wir da empfinden von Problemen.

00:01:40: Deswegen sitzt mir hier gegenüber der Albert.

00:01:42: Grüß

00:01:44: dich!

00:01:44: Der einer der Experten ist für die zwei vorwiegenden Schulen diesen Begriff Ich glaube, entwickelt haben oder vielleicht kannst du mir das ja auch erklären.

00:01:53: Haben die den entwickelt?

00:01:53: Oder gab es denen schon und sie haben nur Wege dahin entwickelt wie man in diesen Zustand kommt.

00:02:00: Nämlich eben die Stoa oder die Historiker, die für die Ataraxia der zentrale Zustand war, den man erreichen wollte aber auch die Epicurea oder eben Epicur an seine Schule, die auch daher zur Atarxia gestrebt haben vermeintlich auf andere Wege, auf anderen Wegen dahin kommen wollten.

00:02:23: Oder sagen wir anders?

00:02:24: Sie hatten tatsächlich in der Theorie scheinbar ganz unterschiedliche Ziele!

00:02:30: Aber der Weg dahin und was dann da hinter diesen Zielen steht, der zeigte unglaublich viele Parallelen so dass man sie durchaus in der Seelenruhe wieder vereinigt sieht.

00:02:43: Also die Epikurier sagten das Glück des Menschen liegt in der Lust oder das höchste Ziel ist Mensch.

00:02:49: nun nach Restreib bis Hedonnee wird häufig mit Lust übersetzt kann aber auch Freude sein.

00:02:56: Also die bessere Übersetzung, wenn man den Epikur im Gedäntlich freut.

00:03:01: und da kommen wir dann, dass das so schon wieder näher.

00:03:03: Also Epikursachte der Mensch strebt nach Lust und Historiker sagt nein!

00:03:08: Der Mensch streb nach Tugend oder erfindet seinen Glück in der Tugenden nicht in der Lust.

00:03:14: und es war ein heftiger Theorienstreit.

00:03:17: Aber dann, wenn Hatten Epikur den Weg beschrieben dahin und wozu sollte das denn führen?

00:03:25: Und sich dann auch noch fragt, ja wozu sollte die Tugend entführen.

00:03:29: Dann finden wir dass sie sich wieder vereintigen.

00:03:32: Ja es sollte dem Menschen glücklich machen.

00:03:34: also alle antiken praktischen Philosophien waren im Wesentlichen auch mindestens auch wenn nicht in erster Linie Glücks lernen Und da finden die sich dann wieder.

00:03:44: So finden wir dann auch kein Wunder, den Satz bei Epikur das höchste Glück des Menschen liegt in der Seelenruhe und da hätte eben kaum ein... Im Ergebnis kommt ein Stoiker widersprochen, der hätte nur gesagt, er ist höchstlich glücklich im tugendhaften Handeln.

00:04:04: Aber wenn ich das tu, dann erreiche ich ihre Seelenruhe die berühmte Ataraxia Die Unerschütterlichkeit des Weisen als Lebenszieherideal auch der Stoschenphilosophie.

00:04:16: Also, Ataraxia ist ein Synonym für Gelassenheit.

00:04:19: Für Seelenruhe, für Gemütsruhe und für dieses ja oder auch vielleicht heitere Gelassenheiten.

00:04:25: Dass ich nicht nur ruhig bleibe sondern dass sich auch im Angesicht von Themen wie dem Klimawandel oder von Kriegen die ich nicht beeinflussen kann eine Heitere-Gelassenheit kultiviere.

00:04:36: Da könnte man ja erstmal sagen Ja ist das denn überhaupt angebracht?

00:04:39: Heiter gelassend zu sein im Anbetracht von all dem, was da um uns rum passiert.

00:04:44: Ja das kann man natürlich fragen und ich denke immer man sollte das nicht übersehen was die Welt neben all der Freude, neben all dem Schönen auch zu bieten hat nämlich Schreckliches.

00:04:57: aber ich glaube dass war auch immer so und wir werden das wahrscheinlich ja auch nicht ändern.

00:05:02: Ich denke wem das Leben geschenkt ist?

00:05:04: Der hat die Pflicht das Beste daraus zu machen und man wird diesen Geschenk würdig dankbar, wenn man das Beste macht und das heißt eigentlich dann tatsächlich das erreicht.

00:05:16: Wo nach die Natur einen hinzieht oder hinstrippt?

00:05:19: Und das ist ein glückliches Leben!

00:05:21: Ich glaube auch wir tun das Biste für die Welt, wenn wir erst mal im eigenen Seelengarten für Ordnung suchen.

00:05:28: Das pflanzt sich fort auf unsere Umwelt – und das hatte Sokates gesagt als eines seiner letzten Worte.

00:05:37: vor seinem Tod, also von den Schülern gefragt worden ist.

00:05:40: Ja, gib uns doch mal den Ratschlag dem Letzten der das Wichtigste ist oder ein wichtigster Grundsatz und dann antwortet er ja nichts Besonderes.

00:05:50: Das was ich euch immer gesagt hat kümmert euch um eure Seele, um eure Glückseligkeit?

00:05:57: Was Besseres könnt ihr auch für die Gesellschaft nicht tun!

00:06:00: Also bei all den schrecklichen Dingen man sollte mit leiden Man sollte sich nicht darüber freuen, dass die Welt zu zwei Gesichter hat.

00:06:09: Aber man sollte auch sagen ... Die hat es leider immer gehabt und wird's auch immer haben.

00:06:14: Und offensichtlich wie Socrates auch sagte, hängt Glück und Unglück.

00:06:20: Die sind aneinander festgebunden.

00:06:22: Das eine kann man nicht ohne das andere haben.

00:06:24: Es gibt zahlreiche philosophischen Theorien, die sagen nee, das Gute oder das Böse Leidvolle und das Freutvolle gehören zusammen.

00:06:35: Und nur in dem Wechsel entsteht überhaupt Freut voll, also auf einer höheren Ebene kann man sagen all das Ungemach alle worüber uns wir was wir da in den Nachrichtentakt täglich hören Das ist auch unsere Welt.

00:06:48: und wenn wir zur Welt ja sagen zu unserem Leben dann müssen wir dazu ja sagen Vielleicht gleichzeitig daran denken, habe ich der Einfluss drauf.

00:06:58: Kann ich da was verbessern?

00:06:59: Denn mit dem Leid sollte man immer gegen angehen aber man wird es nie aus der Welt völlig vertreiben können.

00:07:06: also muss man sich damit ihm befreunden und man hat die Pflicht aus seinem Leben denke ich etwas zu machen ein glückliches Leben zu führen auch angesichts der Schrecken oder wie der Buchtitel von Viktor Frankl nach Erfahrung des KZ nach dem Verlust seiner ganzen Familie im KZ trotzdem ja zum Leben sagen.

00:07:28: Also das finde ich nur einen wichtigen Punkt eben zu sagen, nicht axelzuckend sich abzuwenden von dem Leid was da draußen gibt und von den schwierigen Situationen aber eben auch nicht sein gesamtes Leben komplett davon beeinflussen oder negativ oder diese Aufregung in sich aufnehmen die da verständlicherweise passiert wenn... Ein schlimmes Unglück in der Nachbarschaft kann ja genauso einen erschüttern und diese Unerschütterlichkeit ins Wanken bringen.

00:07:56: Also, insofern das ist glaube ich wichtig sich davon berühren zu lassen und auch eine Haltung zu haben zu dem Schrecken der da draußen passiert im besten Fall sich auch engagieren gegen meinetwegen den Klimawandel oder eben gegen politische Missstände.

00:08:11: Aber es muss eben auch immer noch dann wieder diese Rückzugsmöglichkeit geben in diese heitere Gelassenheit und die dann letztlich ja vielleicht auch die innere Burg, wo ich sage nach Viktor Frankl – auch wenn so viel Schlimmes um mich herum erscheint.

00:08:24: Es gibt trotzdem noch diesen Rückzugsort in mich selbst, in dieser heiteren Gelassenhalt, in der inneren

00:08:30: Burg.".

00:08:31: Ja, das sollte als Grundstimmung immer vorhanden sein.

00:08:36: Das sollte das Leid auffangen.

00:08:38: Darin sollte es gebettet sein aber wir sollten das Leit nicht negieren.

00:08:42: mitgefühlt ist unglaublich wichtig und dann auch mal versuchen nachzuspüren welches Leid das ist.

00:08:50: dass sensibilisiert uns für vieles gibt uns eine Aktivität gibt uns auch ne Richtung Leid eben zu freien.

00:08:56: das ist sehr wichtig.

00:08:58: Bitte nicht erschüttern, alles aus einer Ruhe heraus.

00:09:02: Also wenn ich gelassen bleibe ... Wenn ich bei mir bleibe, das heißt ja ein Zustand heitere Gelassenheit heißt für mich und dass es tatsächlich der Adjektiv des Heiteren dabei ist die Freude nicht verlieren am Leben Das ist sehr wichtig Und die Ruhe behalten Dann hab' ich noch am meisten Energie an der Verbesserung der Welt zu arbeiten Dadurch nicht beeinträchtigt werden.

00:09:30: Wir haben traurige Momente und wenn wir Mitgefühl haben, in dem Moment wo wir da mit leiden ... Da kann man auch nicht lachen.

00:09:37: oder im Moment ist die Freude nicht da.

00:09:40: aber das ist eine momentane Freude wie so ein Glücksgefühl momentanes oder einem Gefühl der Befriedigung einer Begierde.

00:09:49: Das sind alles vorübergehende Zustände.

00:09:50: Darauf kommt es nicht an, sondern die Grundstimmung der Seele wie sie sich und diese sollte immer gelassen bleiben.

00:09:56: Sollte immer die Ruhe.

00:09:58: Denn da ist eine unglaubliche Kraft drin überhaupt in der Verbesserung der Welt mitzuarbeiten.

00:10:04: also wir sollten mit unserer Ruhe das Leiden oder das Mitgefühl auffangen.

00:10:09: Oder sollte darin sehr schnell eingebettet sein.

00:10:12: insbesondere sollte man sich selbst nicht verlieren.

00:10:16: Das ist auch häufig so mit Ataraxia verbunden worden.

00:10:20: Das Bild des Sokrates in allen Sokratischen Schulen, auch in der Historischen, er blieb sich immer gleich im guten wie in schlechten Tagen.

00:10:29: Das heißt authentisch ich bleibe in meiner Mitte egal was passiert denn das ist mein Lebensmittelpunkt und Ich weiß, ich gehe durch Täte.

00:10:40: Ich geh über Höhen.

00:10:41: Das gehört zum Leben.

00:10:42: Ich sage ja dazu und dadurch behalte ich die Fassung.

00:10:46: Dadurch behalde ich meine innere Ruhe.

00:10:48: Und das ist ganz wichtig!

00:10:50: Meine Kraft und Stärke, mein Zentrum in der Mitte bleiben.

00:10:54: Gibt es dich auch um den Umgang mit solchen Emotionen wie Sorgen, die man sich macht?

00:10:58: Weil da draußen eben gerade viel Schwieriges passiert... Ich weiß wir haben unterschiedliche Sichtweise auf das Thema Angst, aber Ängste sind ja eben auch Emotionen die den einen stärker erreichen und den anderen weniger stark.

00:11:11: Aber es geht ja nicht darum diese Emotion zu negieren sondern eher so eine neue Distanz oder so vielleicht zu ihnen aufzubauen anders draufzuschauen.

00:11:20: meine Rolle in diesem großen Weltwürfer war vielleicht genauer zu beleuchten Und dann eben zur Einsicht zu kommen wo kann ich was tun?

00:11:28: Wo kann ich nichts tun und wie muss sich dann dementsprechend verfahren was da gerade passiert?

00:11:33: Gut, wollen wir uns mal genauer angucken?

00:11:36: Du sagst es geht nicht darum die Gefühl zu negieren.

00:11:38: Nein!

00:11:39: Sind die Gefühle da?

00:11:40: Negieren hört sich so an also wenn ich sie verdränge.

00:11:43: Da sind Gefühlen, da muss ich ja zu denen sagen das ist die eine Sache.

00:11:47: aber wir dürfen nicht soweit gehen dass wir uns jetzt unbedingt ja Ängste und Sorgen herbeireden sollten.

00:11:52: Das Ziel der praktischen Philosophie der Antike war in der Tat einen Seelenzustand heiterer Gelassenheit als Grundstimmung zu haben, eine Unerschütterlichkeit zu erreichen.

00:12:05: Ein In sichruhen zu erreichen das keine Ängste, Sorgen zur Neidwut alle diese negativen Effekte am besten gar nicht.

00:12:14: Also Emotionen?

00:12:15: Das ist

00:12:15: der glückliche Mensch, genau Emotion!

00:12:18: Er wird sie noch haben aber dann... dass Sie vielleicht gerade mal so aufpoppen und dann wieder verschwinden.

00:12:25: Das heißt das Ziel Demokrit von dem Epikurabstamm, der hat das so gut formuliert.

00:12:31: Also diese großen Ausschläge die Amplituden muss man vermeiden denn die schlagen immer in ihr Gegenteil um sagt einmal.

00:12:39: also Die Seelen die infolgeschroffer Gegensätze erschüttert werden sind weder fest gegründet dass es so in der Mitte bleiben noch wohlgemut heiter.

00:12:51: Das soll aber das Ziel sein und deshalb sollte man diese Schroffengegene, also das Himmel hoch jauch so zu Tode betrübt.

00:12:59: Das geht es zu vermeiden!

00:13:01: Und das Ziel war eigentlich auch immer eine Ausgeglichenheit zu haben als das Ziel der Sturke war... Der gute Fluss des Lebens, der mehr

00:13:10: andert

00:13:10: auch, hat also auch seinen Recht zu links oder seine Höhen und Tiefen.

00:13:14: Aber doch in einer sehr angenehmen Weise die ein Nicht aus der Mitte zieht und mit der man gut leben kann.

00:13:23: Und von dem man sagt, wenn man so längere Zeit so lebt... Ach ich fühle mich eigentlich gut!

00:13:27: Ich bin eigentlich glücklich.

00:13:29: Auch der so etwas sagen kann wird nicht den Schmerzen beim Zahnarzt oder sonst wie Krankheiten- oder Schicksalsschlägen entgehen aber er versteht sie zu tragen und darum geht es.

00:13:43: Ich würde sagen, es ist gut, dass du weniger Ängste sorgst.

00:13:48: Es geht jetzt nicht um ... etwas besorgen, dass ich morgen noch was zu essen habe.

00:13:54: Es geht nicht um eine spontane Angst die mich vielleicht mein Leben rettet weil ich merke da ist eine Gefahr das ich die noch wahrnehme wenn du das als Angst bezeichne.

00:14:03: Das ist überlebenswichtig.

00:14:05: aber so eine länger anhaltende Angst vor etwas oder länger anhaldene Sorgen Zornwut Ergenei versucht Das braucht man alles nicht und errichtet sich in dem Sinne länger an eine Ängste oder so Lebensängst, Existenzängs oder echte Sorgen.

00:14:23: Die braucht oft die kann man verzichten.

00:14:26: Aber natürlich... Wenn Sie da sind, sind sie da.

00:14:28: Dann muss ich damit umgehen.

00:14:29: aber du kannst deinen Mindset so einstellen dass die so gut wie gar nicht mehr auftauchen.

00:14:35: Mir jedenfalls sind sie schon lange so richtig in irgendeiner belastenden Form oder das ich sie richtig bemerkt habe schon lange nicht mehr über den Weg gelaufen.

00:14:46: und da bin ich recht vordrum Ich bin gleich wohl noch immer Mensch!

00:14:50: Ich hab meine guten Stimmungen, meine schlechten Stimmen Das ist so.

00:14:53: dann Aber diese Ausschläge hab' ich nicht mehr Diese Emotionen, die du genannt hast.

00:14:59: Die im Wesentlichen sind dir auch nicht mehr da und darüber bin ich heilfroh.

00:15:03: Also ich habe schon noch die ein oder andere Stromschnelle um ehrlich zu sein, die da meinen häufig mehr anderen Fluss aber dann doch auch nochmal ordentlich aufwirbeln.

00:15:12: Und manchmal finde ich es gar nicht so schlecht.

00:15:13: also nicht jetzt diese äußeren Themen eben so die Krisen in die geopolitischen Verwerfungen.

00:15:20: Darüber freut man sich natürlich nicht, aber so ansonsten finde ich es manchmal ehrlich gesagt auch gar nicht so schlecht wenn mal ein bisschen Wildwasser im Spiel ist.

00:15:28: Aber ja gut trotzdem merke ich natürlich auch, wenn man sich mal wieder umsonst aufgeregt hat dass das nicht gut ist und dass das den Blutdruck nach oben treibt und negative Folgen natürlich hat.

00:15:40: dysfunktionale Gedanken sind das letztlich von denen man weiß sie bringen einen nicht weiter.

00:15:46: Wenn wir da nochmal drauf schauen also da würdest du sagen Einfach noch mal einen Schritt zurücktreten, anders draufschauen.

00:15:55: Kann ich jetzt was dran ändern?

00:15:57: Kann ich nichts dran ändern?

00:15:58: und ist es vielleicht nicht... Sind das nicht einfach falsche Vorstellungen die ich mir da mache?

00:16:03: Sind das keine Sorgen mit der Realität nichts zu tun haben?

00:16:08: Ja, es gibt eine Menge Mittel wie man diese Gelassenheit oder wie man den erreicht.

00:16:13: Wie man den Gemütszustand, die ergriechenden das Galene, der Meeresstille Es ist eine bewegte Stille, also sie ist nicht gefühlslos.

00:16:21: Das ist zwar nicht das Ziel aber so angenehm fühlt die sich an sowohl tun als dass wie man den erreicht.

00:16:28: da gibt es da hat die antike philosophie übrigens in ost und west in indien genauso wie in china wie im griechenland um den rom lange darüber nachgedacht hat sehr viele wichtige Hilfsmittel uns an die Hand gegeben, die wir einüben können mit der wie ein Mindset oder eine Seelenverfassung herstellt.

00:16:50: Die Tase hier robust ist, resilient starke innere Burg, von der Seneca sagte das Schicksal hat keine lange Name.

00:17:00: Es ergreift niemanden, der sich nicht an es klammert.

00:17:03: also man können sich tatsächlich dagegen schützen und das abwehren.

00:17:07: Und daran sollte man arbeiten denn je weiter wir da kommen desto glücklicher fühlt sich unser Leben an.

00:17:13: Also das kann man schon sollte man auch.

00:17:16: und das Tolle ist die hatten.

00:17:20: Die Herausforderungen sind gewachsen für uns in der modernen Zeit.

00:17:24: Die Angriffe auf die Internetburg, würde ich sagen auch durch diese Vernetzung und Universalität von Unglück Verbundenheit und die Herausforderung des Alltags.

00:17:42: Es ist schwieriger worden, aber die Methodik wie man damit klarkommt, ist die gleiche.

00:17:50: Die Methodik, die die antike Philosophie angeboten hat, ist auch in unseren Umständen hochwirksam.

00:17:58: Das ist kein Zufall dass die Manager im Silicon Valley nicht nur dort sondern allen Hochindustrialisierten Zentren haben Top-Manager durchaus schon gemerkt, dass es da Techniken gibt aus der alten Philosophie die einem die Kraft geben mit den Herausforderungen.

00:18:18: Mit der Volatilität und mit dem ständigen Wechsel, mit der Parameter, mit einer Unvorhersehbarkeit gerade in der Welt angesichts der gegenwärtigen weltpolitischen Lage klarzukommen und seine Mitte zu behalten, irgendwie das zu beherrschen.

00:18:36: Und sein gutes Gefühl nicht zu verlieren oder darin sind sich nicht zu verlieren.

00:18:43: Darum geht es ja... Man wird zerstreut aus seiner Mitte herausgerissen.

00:18:47: also dass die das Wertschätzen zeigt, dass die Methode als solche auch noch heute vollwirksam ist.

00:18:52: Die Silikenwelli ist hier der Stoicismus, so was sind die Stolker ja so angesagt?

00:18:56: Wir waren ja vorhin auch noch bei den Epiko Rehren oder bei Epikur eben.

00:19:01: Und da sehe ich jetzt mal als Laie die einen, also Epikurs sagt man erreicht diese Ruhe durch Rückzug letztlich oder vielleicht indem man sagt ja durch Klugenrückzug und die werden die Stoiker das ganze eher sehen.

00:19:20: ruhe durch Pflicht und Tugend?

00:19:22: Ja aber beidem...

00:19:24: Das ist zu vereinfacht dargestellt.

00:19:26: Nee, das geht vor allem auf das Richtige hinaus.

00:19:30: Was die beiden verbindet ist dass sie immer auf den inneren Seelenzustand rekurrieren.

00:19:35: also nur da ist die Rettung zu suchen.

00:19:37: nicht dass sich die Welt an das ordnet sondern dass ich in mir durch bei den Sturkern durch die Art der Vorstand wie ich auf die Welt blicke wie ich auch die Ereignisse blickel wie ich Auf das Blicke was täglich auf mich rein stürzt.

00:19:51: Da ist der Schlüssel wie Ich damit gut leben kann.

00:19:55: Bei Epikur geht es eher über die Begierde, übrigens wie bei Buddha und auch bei den alten Chinesen.

00:20:04: Und da muss ich nur mal in Parenthese sagen ja im Moment das ist alle historische Philosophie was da in dem Managerkreisen nach oben gereicht wird als Heilmittel gegen diesen Stress.

00:20:15: aber ich könnte genauso gut Konfuzus anführen Trangzi anführen Buddha anführen Da findet sich ganz, ganz ähnliche Gedanken.

00:20:22: Die sind aber noch nicht entdeckt.

00:20:23: Ja gut manche Buddhismus das geht man Yoga kennt, beispielsweise auch an seine Berührungsphilosophie die dann auch angewendet wird.

00:20:31: Aber eigentlich ist die ganze antike weißheitslärm praktische Philosophie voll von diesen guten wirklich wirksamen Ratschlägen auf ähnliches hinauslaufen wie historische Philosophy.

00:20:42: Es hat nun mal die getroffen dass sie so ... populär ist.

00:20:47: Aber jetzt habe ich den Faden voll los.

00:20:50: Also, ich würde sagen wir waren ja bei dem Unterschied Stolker Epikurier... Achja genau!

00:20:54: Und

00:20:54: da kann man doch sagen die Epikursage eben Lebe im Verborgenen Man zieht sich aus der stressigen Politik und einem öffentlichen Wettbewerb zurück um stattdessen im privaten Kreis Mit Freunden beispielsweise im bescheidenes Leben zu führen.

00:21:07: Genau, also da während die Historiker sagen du musst turnthaft leben und in dir so eine Reinheit finden und ein gutes Ziel haben das führt dich zum Glück und das führt sich auch zur Seelenruhe.

00:21:17: Da kommt dann noch hinzu.

00:21:19: Kapsel dich ab von der äußeren Welt von dem was Du nicht in Deiner Hand hast... las geschehen und ihm an wie es kommt.

00:21:27: Epikur hat gesagt, nein wir suchen die Lust aber die höchste Lust liegt dann wenn wir genügsam leben.

00:21:35: also dann kommt dann kommt die parallele also wenn wir uns nicht unsere Freuden an äußeren Dingen festmachen sondern an inneren.

00:21:45: Also Es gibt eine lust in der befriedigung einer begierte Aber die meinte er gerade Nicht Sondern Eine lust In dem Seelen suche eine freude ausgeglichenen Seelenzustand.

00:21:56: und dann sagte er mal, man kann nicht lustvoll leben ohne nicht zugleich gerecht gut und vernünftig zu leben.

00:22:03: Und da trifft er sich genau ein hundert Prozent mit der historischen Philosophie denn dann nennt er die Tugenden.

00:22:09: umgekehrt sagt er dann auch und wer vernünftig gerecht und gut lebt, der wird auch glücklich leben.

00:22:16: Also er geht über den Willen und die Begierde, wie Buddha auch übrigens.

00:22:20: Er hat gesagt wenn ich die Begehrten zur Ruhe kommen lasse dann komme ich zum Glück.

00:22:26: also er sagte glück ist das.

00:22:28: zur ruhe kommt der triebkräfte.

00:22:30: und da setzt Epikur an er untersucht die Trieb Kräfte sieht wir wollen lust ja aber wie befriedigen wir sie so dass wir uns insgesamt ein glückliches leben haben?

00:22:40: und dann sagt er da müssen wir mit der Lust aufpassen da dürfen wir nicht keineswegs jeder folgen.

00:22:46: Und da klingt er dann ein.

00:22:47: Da ist der Wechsel, und da wird dann der Begriff der Lust auch irgendwie als Befriedigung einer Begierde... ...müssen wir differenzieren?

00:22:56: Das meinte er so gar nicht!

00:22:58: Denn wenn ich dann von Begierte zu Begiertes springe, dann lebe ich nicht glücklich, sondern wenn ich zu den meisten Begierten nein

00:23:04: sage?!

00:23:05: Dann, also genügsam werde oder mich zurückziehe nicht gelten wollen.

00:23:11: Nicht an Besitzklammerer sondern mich mit Weding zufrieden

00:23:14: gebe.".

00:23:15: Er sagte man so ein Stück Käse und eine einfache Graubensuppe und Schluckwasser.

00:23:20: da kann ich es mit dem Glück der Götter aufnehmen als in der Genügsamkeit, in den Zurückschrauben des Wollens der Begierden.

00:23:27: Und da erreiche ich, und so hat er es formuliert.

00:23:30: Die höchste Lust!

00:23:31: Da sind wir wieder bei der Lust.

00:23:33: Insofern bleibt er sich seiner Theorie treu... ...und bleibt der Gegensatz zwischen der historischen und der epikoration Philosophie lust auf dem einen Seite tugend auf der anderen Seite.

00:23:45: Der bleibt bestehen.

00:23:46: aber wenn ich ja wie leben die denn?

00:23:48: Wenn nicht die Leben eines das Leben eines Epikorias nehmt dass ein Historiker ist die leben gleich Sie schrauben an ihren Begehren belüsten, soweit sie auf Äußeres gerichtet sind.

00:23:58: Schrauben sie runter und versuchen in sich eine Ausgeglichenheit herzustellen indem sie sich auch unabhängig machen vom äußeren Zufall oder von dem was das...was mir an äußerem Glück geschenkt wird oder vorenthalten wird.

00:24:13: Das ist jetzt ja die zwei Weltsichten, die aber wie du sagst sehr viele Parallelen haben.

00:24:19: Mich würde mal noch interessieren so ganz konkrete Vorschläge oder Methoden, egal wo sie jetzt wie du sagst ja das ist Weltwahr also in allen antiken Weisheitsleeren weltweit global gibt es da ähnliche Sichtweisen.

00:24:36: Was sind denn so zwei drei konkrete Techniken?

00:24:39: Oder sagen wir Routinen?

00:24:40: wenn man jetzt das Gefühl hat dass was deine Nachrichten täglich passiert das bringt einen immer wieder aus dieser Seelenruhe Ist es dann das Thema tatsächlich erstmal sich zurückzuziehen, zu meditieren?

00:24:52: Sich zu sagen ich kann nichts daran ändern.

00:24:55: Also wir haben's ja vorhin abgeglichen.

00:24:57: oder hast du ein zwei Übungen wo du sagst wer noch nicht so'n fortgeschrittener Philosophist im Hilf sind?

00:25:03: für den sind das zumindest schon mal erste hilfreiche Schritte um sich da nicht aus deiner Mitte bringen zu lassen?

00:25:09: Ja da kann man... gewiss einen der zentralen Grundsätze der stoischen Philosophie, richtig verinnerlichen und richtig in sich sacken lassen.

00:25:19: Man muss zwischen dem unterscheiden was in meiner Hand liegt meine Vorstellungen, meine inneren Werte

00:25:25: etc.,

00:25:26: unter dem was nicht in meine Hand liegt.

00:25:28: Und das ist das ganze Weltgeschehen dass liegt nicht in meiner hand.

00:25:31: und was ich in meine hand leicht und worauf ich keinen Einfluss habe, das muss ich so nehmen, das bewerte ich nicht.

00:25:37: Sich einer Bewertung enthalten!

00:25:38: So ist die welt.

00:25:39: Ich kann ja als Philosoph dann auch noch sehen, hier ist es ja nicht nur so.

00:25:43: Wir haben auf ein Prozent der Landfläche der Erde, da haben wir Krieg, auf neun und neunzig Prozent Herrschfrieden!

00:25:50: Wir haben gewissene Armutsprozent-Satzung, wir sind Hunger, aber wir haben eine unriesige Zahl von Sattermenschen und von keinem Not.

00:25:58: Also man kann das sehr differenziert sein.

00:26:00: Das sollte man sich immer wieder bewusst machen dass die Welt auch nie anders war, das sie eben beide Seiten hat und ich nicht übersehen darf.

00:26:09: Dass die positive vielleicht doch – wenn man es richtig sieht – bei weitem überwiegt der negativen Seite.

00:26:17: Und was mir sehr hilft, was sich empfehlen kann... Ich habe das auch öfters in unserem Podcast schon erwägt.

00:26:24: Zhuang Zi versucht auch das, was er zwingen kann, nicht zu erzwingen.

00:26:29: Deshalb bleibt er immer in Ruhe!

00:26:31: Der Törrichter versucht das, was er nicht erzwingen kann und da kommen wir in den Bereich, was nicht in meinen Hand liegt zu erzwingen.

00:26:39: Deshalb bleibt er ständig in Aufregung.

00:26:41: Aufregungen richtet auf Dauer zugrunde.

00:26:44: Das heißt, bei all unserem Wollen, bei allen unseren Unternehmungen gleich von Anfang an zu sagen wie es Seneca sich ausgedültert hat wenn nichts dazwischen kommt.

00:26:53: Das heißt ich muss nicht mehr verbissen durchdrücken und unbedingt... Ich gebe meinem Bestes mehr kann ich sowieso nicht zu und dann schauen wir was dabei rauskommt.

00:27:02: also nicht mehr so nicht mehr sich mit dem Ziel von all seinen Dingen so identifizieren.

00:27:07: Es muss so laufen Nichts mehr zwingen wollen Nichts mal unerbitterlich wollen Wenn ich das zurücknehme.

00:27:13: ich kann ohnehin nur mein Bestes tun.

00:27:15: Ich habe meine Ziele, ich tue das Beste und dann schauen wir mal was dabei rauskommt.

00:27:19: also offen bleiben für einen planwidrigen Verlauf der Dinge dass wenn man das eintrainiert und sich bei allem bei allen berücksichtigt was man so tut dann wird damit man sehr schnell sehr ruhig.

00:27:32: würdest du denn empfehlen sich vielleicht auch wenn man es gefühlt hat dass ein diese Nachrichten aus der inneren ruhe bringen die reduziert auf ein Mindestmaß, dass man sagt man bleibt zwar grundsätzlich informiert.

00:27:47: Man hat meinetwegen einmal am Tag zwei drei Internet-News Portale gecheckt was es passiert ohne sich da aber immer wieder rein zu vertiefen und die letzte Verästelung der News auch noch mitzubekommen.

00:28:01: Also wenn man da anfällig für ist, ist das vielleicht eine gute Möglichkeit.

00:28:04: Und die überhaupt besteht in unserer Welt, die uns so vieles anbietet ein glückliches Leben vor allen Dingen darin dass ich Nein zu vielen Dinge sage Ich nicht alles mitmache und mich... also irgendwie abends dann Handy auch und alle technischen Geräte auch irgendwann mal ausstelle.

00:28:21: Also dass man nein sei und sich überhaupt da abkapselt von.

00:28:25: Unter philosophischem Gesichtspunkt wäre es viel stärker anstatt die Nachrichten auszuschalten, so eine innere Burg zu haben.

00:28:34: So die richtigen Vorstellungen zu haben, das um das gar nichts ausmacht.

00:28:38: wenn man dann solche Nachrichten hört Die leider in der Regel immer negativ sind Das positive wird ja nicht berichtet Aber dann hat im Hinterkopf immer das positiv.

00:28:50: und weißt du ja Ja so ist die Welt Und so sind die Menschen die bekriegen sich, die bestehlen sich bringen sich gegenseitig um manche.

00:28:58: Es ist ja Gott sei Dank nicht alle acht Milliarden, sondern es sind eine ganz, ganz geringe Zahl.

00:29:03: also wenn man die seelische Kraft hätte und eine so starke innere Burg dass man sich dem aussetzen kann, nicht davor fliehen muss, nicht abschalten, aussetzen kann uns seine Ruhe bewahrt.

00:29:14: das wäre eigentlich ideal denn das hieße die Wahrheit anzunehmen der Welt ins Gesicht zu gucken.

00:29:19: trotzdem sagen ich habe trotzdem ein Spaß.

00:29:23: Mir geht es so, weil ich koche ja für mich.

00:29:27: Ich bin häufig allein und wenn ich so alleine esse ... Und ich höre immer Nachrichten.

00:29:33: Das interessiert mich sehr.

00:29:34: Es ist nicht mein Metier.

00:29:36: Ich höre auch Podcastübernachrichten.

00:29:38: Ich würde gerne Interviews oder Politik.

00:29:41: Und natürlich was ist das meiste?

00:29:43: Das meiste sind immer sehr betrübliche.

00:29:45: also am ersten Blick Nichts Positives, sondern man redet nicht über die... Wenn ein Kind geboren wird, sondern wenn ein Kind umgebracht wird, regelt man rüber.

00:29:56: Und es sind also in der Regel immer negative Probleme, immer negative Nachrichten und immer Unglücke

00:30:03: etc.,

00:30:04: aber ... Brut zieht mich in keiner Weise runter.

00:30:07: Ich finde es traurig dann, wenn ich über den Zustand der Welt nachdenke mit oder ohne Nachrichten.

00:30:14: Ich weiß dass es da und da brennt, dass es so Hunger gibt das weiß ich und wenn ich daran denke dann bin auch ein bisschen, dann bin ich auch betrübt.

00:30:23: aber meine Grundstimmung ist dadurch in keinerweise beeinträchtigt auch nicht die meine Fähigkeit mich jeden Tag aufs Neue am Leben zu erfreuen.

00:30:35: Gut, dann werde ich also mein nachrichten Verhalten jetzt nicht grundlegend ändern und mein Zeitungsabruh behalten.

00:30:45: Ich fand das jetzt sehr spannend!

00:30:46: Ich würde sagen Atheraxia-Gelassenheit, Seelenruhe, Gemütsruhe – was wir alles als Synonyme heute besprochen haben bleibt weiterhin in meinem Fall ein heyeres Ziel Und ich bitte dich wie immer zum Abschluss dieser Episode nochmal in deinem Fundus zu kramen, ob du noch so ein Abschluss-Zitat für uns hast.

00:31:07: Ja sehr schön finde ich.

00:31:08: das aus dem alten Ägypten ist Ein Tempel.

00:31:11: ohne

00:31:12: Ruhe

00:31:13: werden seine Götter ihn verlassen.

00:31:16: Ein schönes Bild für das, worüber wir heute gesprochen

00:31:18: haben.

00:31:19: Also es ist ein wichtiges Ziel diese innere Ruhe zu kultivieren und diese Sehendruhe heitere Gelassenheit zumindest fasenweise oder über weite Strecken in seinem Leben vorherrschend zu lassen?

00:31:31: Es ist Lebensglück!

00:31:33: Dann wünschen wir euch dass ihr das auch möglichst häufig habt.

00:31:36: Danke Albert, danke euch fürs Zuhören.

00:31:39: macht's gut tschau-tschau.

00:31:40: Danke dir Jan Tschüss.

00:31:45: Der Philosophie-Podcast

00:31:48: zu den Fragen des Lebens mit Dr.

00:31:51: Albert Kitzler und Jan Lipolt www.poolminuskern.com.

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