#208 Realität. Wie wir vom Wissen ins Handeln kommen.
Shownotes
„Die Menschen sagen alle: Ich weiß und handeln doch anders.“ (Li Ji, Buch der Riten)
Viele Menschen wissen genau, was ihnen guttun würde. Sie kennen die Gedanken der Stoiker über Gelassenheit, die Empfehlungen des Buddhismus zum Umgang mit Leid oder die philosophische Idee eines maßvollen Lebens. Und trotzdem reagieren sie im Stress impulsiv, sagen zu oft Ja, übernehmen zu viele Aufgaben oder verlieren sich immer wieder in denselben Mustern.
In dieser Folge sprechen Albert und Jan über die vielleicht größte Herausforderung der praktischen Philosophie: die Umsetzung. Warum reicht Einsicht allein oft nicht aus? Weshalb sind Gewohnheiten stärker als gute Vorsätze? Und wie gelingt es, zwischen Reiz und Reaktion den berühmten Moment der Freiheit zu finden? Es geht um Selbstbeobachtung, Persönlichkeitsentwicklung, Selbststeuerung, Nein-Sagen und die Macht eingeübter Muster. Albert erklärt, warum Veränderung Geduld braucht, weshalb kleine Schritte oft wirksamer sind als große Vorsätze und warum die wichtigste Aufgabe darin besteht, immer wieder zum eigentlichen Ziel zurückzukehren: ein gutes und gelingendes Leben zu führen.
Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com
Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:
Sokrates, Aristoteles, Platon, Seneca, Epiktet, Konfuzius, Buddha, Johann Wolfgang von Goethe, Viktor Frankl
Weiterführende Links:
„Fünf Dinge, die gelassene Menschen anders machen“ GEO-Artikel über die Frage, warum manche Menschen auch in stressigen Situationen ihre innere Ruhe bewahren. Unter anderem geht es um einen entspannteren Umgang mit Perfektionismus, die Konzentration auf das Wesentliche und die Fähigkeit, Belastungen mit mehr Abstand zu betrachten.
„Wie Philosophie uns helfen kann, ein gutes Leben zu führen“ Artikel von The School of Life über die ursprüngliche Aufgabe der Philosophie als praktische Lebenshilfe. Warum wurde Philosophie über Jahrtausende weniger als akademische Disziplin, sondern als Orientierung für zentrale Fragen des Lebens verstanden: Wie finden wir Sinn, Gelassenheit, gute Beziehungen und ein erfülltes Leben?
Transkript anzeigen
00:00:03:
00:00:14: Hallo und herzlich willkommen, liebe Freundinnen der Philosophie.
00:00:17: Der Lebenskunst und der Gelassenheit bei der Pudel und der Kern.
00:00:22: Hallo, Albert!
00:00:24: Ich sag's wie es ist, ich hab gerade eine philosophische Krise.
00:00:29: Ich habe das Gefühl, dass ich mich jetzt seit fünf Jahren mit dem Thema praktische Philosophie beschäftige.
00:00:35: Wir haben über zweihundert Folgen Pudel und Kern produziert.
00:00:38: Mir ist grundsätzlich alles klar oder nicht alles aber mir vieles immer klarer was die Historiker sagen über Gelassenheit, was man so über den Seelen, was ich so über Den Seelengarten denke.
00:00:50: Aber aktuell ist es im Außen bei mir so hektisch oder ich habe so viele Punkte, die zu erledigen sind.
00:00:56: Dass ich mir denke ja könnte man alles machen wenn man die Zeit hätte oder ich hab das Gefühl dass ich eben grundsätzlich weiß wie man in schwierigen Situationen gelassen bleibt und denke mir dann wenn ich ausgeflippt bin hinterher Ja das nächste Mal musst du wirklich erst mal separieren.
00:01:14: Kannst es ändern?
00:01:14: Oder kann es nicht ändern?
00:01:16: also sprich Ich merke immer noch, auch noch fünf Jahre, dass mir die Umsetzung von dem theoretischen Wissen in das praktische Tun noch sehr häufig sehr schwer fällt.
00:01:26: Deswegen haben wir heute mal eine Notfallfolge – ja, ein notfallfolgesübertrieben aber eine Folge wo man halt mal überlegt wie kriegt man es denn oder wie kommt man denn noch stärker in die Umsetzung von diesem theoretischen wissen?
00:01:41: Wie schafft Dass es nicht nur bei der Einsicht bleibt, sondern dass auch die Handlung tatsächlich philosophisch wird.
00:01:48: Und da frage ich natürlich auch dich... Hast du sowas auch hin und wieder?
00:01:51: Dass du merkst, grundsätzlich weißt du's aber in der Realität oder in der akuten Situation fällt sich dann doch schwer, dass du zu viel willst, dass Du dich verstrickst in Punkte, die eigentlich unnötig sind.
00:02:05: Ja, ich würde grob geschätzt sagen jeden Tag ja im Kleinen!
00:02:11: Allerdings bin ich froh, dass ich im Großen schon vieles hinter mir habe.
00:02:15: Aber unterwegs bleiben wir ständig!
00:02:16: Der Weg ist das Ziel.
00:02:18: Jan und eigentlich bin ich sehr froh du noch nicht so weit bist denn ich fürchte wenn man mal so weit bis ist unser Pool oder unser schönes Podcast geht dann dem Ende zu.
00:02:28: von daher finde ich es doch gut wenn du noch etwas Strecke vor dir hast, wo du was lernen kannst.
00:02:34: Ja in einem alten chinesischen Weißersbuch steht erkennen ist nicht schwer nur handeln ist schwer.
00:02:41: also in der Tat sind die Muster sie sind lange schon häufig in den Köpfen und in den Körpern drin bei dir.
00:02:49: auch du verabschiedest dich von Gewohnheiten die du dreißig vierzig Jahre gepflegt hast und verinnerlicht hast.
00:02:57: das braucht Zeit dann gilt es, eine andere Tugend zu aktivieren.
00:03:02: Aber ich hoffe die ist schon mit Duldsamkeit ein bisschen nicht zur Hekte und nicht so vieles wollen sondern Schritt für Schritt kleine Schritte machen sich darauf konzentrieren und darüber freuen wäre beispielsweise einen Weg.
00:03:14: also das ist ganz natürlich.
00:03:16: Leben lernen ein Leben lang heißt eines meiner Bücher.
00:03:19: Also das ist ein Weg der endet mit dem Tod aber solange bleibt er ein Weg.
00:03:25: Das heißt wir können immer noch einen Schritt vorwärts machen Wenn es schlimm kommt, vielleicht auch einen Schritt zurück.
00:03:30: Das wollen wir aber nicht.
00:03:31: Aber wir können immer noch einen Schritt vorwärts machen und das sind immer noch eine Wegstrecke für uns.
00:03:38: Es ist ein Ringen!
00:03:39: Manche ... Ich hatte einmal gesagt, ich glaube Seneca, diese Lebenskunste, die praktische Philosophie gleich eher dem Ringen als dem Tanzen.
00:03:49: Das war einfach man da viel Kraft aufwenden muss, viel Widerstände hat und das wirklich nicht einfach ist.
00:03:55: Und man kann durchaus von allen Menschen sagen was im Buch der Riedensitten und Gebräuche steht im Liqi in dem großen chinesischen Weisheitsbuch.
00:04:08: die Menschen sagen alle ich weiß und handeln doch anders.
00:04:12: also es ein sehr allgemeines Phänomen dass wir vieles wissen und nicht danach handeln.
00:04:17: Ja, wie kommt man da rein?
00:04:19: Am Ball bleiben Tagebuchschreib oder Protokoll machen oder sich kleine Schritte vornehmen.
00:04:25: Ich versuch dann und das mal konkret überschaubar und machbar kleine Ziele vornehmen.
00:04:33: und da arbeite ich jetzt dran und will.
00:04:35: am Ende des Monats Trage ich mir meinen Kalendereintabusch ein, recapitulieren habe ich Fortschritte gemacht oder nicht.
00:04:43: Da fällt mir ein Zitat von Seneca der sagt beobachte dich gründlich und bis ins Tiefste und prüfe dich vor allen Dingen achte darauf ob du Fortschlitten im Leben machst.
00:04:56: also diese Achtsamkeit dafür ob irgendetwas sich verändert Und wenn nicht, dann muss man vielleicht an den Stillschrauben noch ein bisschen gründlicher üben.
00:05:04: oder hat vielleicht irgendwas noch nicht tief genug verstanden.
00:05:08: Also einen Dialog mit sich beginnen, sich Ziele setzen wie berufliche Ziele und die dann auch monitoring kontrollieren ob man da tatsächlich Fortschritte macht.
00:05:20: Du hast mich gefragt, wie es bei mir so ist.
00:05:23: Gut, ich bin jetzt viel länger unterwegs als du und vielleicht habe ich deshalb das Gefühl mich von vielen befreit zu haben was mich belastet.
00:05:34: Wie gesagt, es gibt auch immer noch zu tun und ich falle auch immer wieder hier oder da mal zurück in ein altes Muster.
00:05:41: Die kann man ja nicht löschen.
00:05:42: diese Muste also sich entwickeln Persönlichkeitsentwicklungen als gute Gewohnheiten ersetzen schlechte Gewohnheit.
00:05:49: dazu braucht's eine kognitive Umprogrammierung oder Umstrukturierung.
00:05:54: Da werden die bestimmten Situationen oder Reizen bestimmte Netzwerke angesprochen mit bestimmten Gefühlen, die will ihr nicht mehr haben ganz denn nicht löschend ein neues Netzwerk bilden und das Gehirn Neuroplastikität verändert sich ständig.
00:06:09: Es kann neue Zellen bilden, neue Netzwerke bilden aber das braucht Übung wie Aristoteles gesagt hat häufiges vernunftgesteuertes bewegt werden.
00:06:18: Das ist dieses immer wieder machen bis dieses Netzwerk aufgebaut ist der Reiz eine andere Reaktion keine Aufgeregtheit sondern gelassenheit ervorhaben.
00:06:29: Mein Bauchgefühl sagt mir dass ich auf der einen Seite habe ich eben diese Projekte im Außen, die gerade auch eher wieder mehr werden oder wo ich mir vielleicht auch ein bisschen zu viel drauf gepackt habe.
00:06:40: Und die führen dazu.
00:06:41: daher blitzen die philosophischen Gedanken gleich hin und wieder durch, wenn ich versuche trotz Stress- und Deadlines gelassen zu bleiben oder einer übervollen To Do Liste oder so aber weil sie ebenso voll ist bin ich zu erschöpft, dann wenn sich Gelegenheiten bieten wo man sagen könnte jetzt gönne ich mir mal eine philosophische Stunde oder eben dieses.
00:07:07: Ich schaue auch darauf
00:07:08: was
00:07:09: so war oder was noch zu verbessern ist.
00:07:12: Auch das wird ja dann fast schon ein bisschen zu viel.
00:07:14: also man weiß dass man gerade eigentlich alles andere als philosophisch unterwegs ist und dementsprechend ist der Berg zu hoch als dass man die erste Etappe nimmt.
00:07:25: Ja, da musste man vielleicht vorher ansetzen.
00:07:27: Da musst du dich fragen, fällt es dir zu schwer?
00:07:29: Nein zu sagen oder überschätzt du deine Kräfte und indem du so viel in die To-do-Liste ist?
00:07:37: Die darf gar nicht so anwachsen!
00:07:39: Da musst Du vorher eine Riegelvorschrie schieben.
00:07:43: Und wenn da dich Dinge daran hindern, ja aber wovon soll ich dann morgen leben?
00:07:48: Oder es geht dann alles in welche Ruhe.
00:07:50: Da musst du an dieser Angst arbeiten und auch die noch überwinden damit du ohne Reue und ja ohne Ängste zu entwickeln lernst nein zu sagen sondern bis hierhin nicht weiter und eher mehr oben mehr Luft lassen Als es vielleicht nötig wäre, weil du vielleicht noch Kräfte hast aber eben nicht bis an die Grenze gehen sondern da ausdrücklich Luft lassen um vielleicht noch spontan Platz zu haben für irgendwas was da reinrutscht.
00:08:18: Was nicht geplant war.
00:08:19: dann sind aber die Kraft das volle Maß deiner Kraft erreicht.
00:08:23: man muss wirklich die Grenzen von dem gesunden Bereich der Kraftentfaltung und dem ungesunden des Übermaßes die muss man herausbekommen.
00:08:32: Und wenn das nicht klappt, dann muss man korrigieren und da muss man strenger sein.
00:08:40: Ich habe das im Kopf, die ist sowieso schon so voll.
00:08:43: Das ginge theoretisch noch könnte ja sagen würde mich vielleicht auch beruhigen was die wirtschaftliche Grundlage meines Lebens angeht.
00:08:52: aber ich merke dass in den letzten fünf Jahren es schief ist.
00:08:57: Jetzt sage ich ganz bewusst nein und lasse da einen Tag, zwei Tage in der Woche frei für spontanes.
00:09:04: Und da packe ich jetzt nichts rein!
00:09:06: Ich könnte den auf da auch noch reinpacken.
00:09:08: aber ich sag jetzt ganz bewusst bin damit... also das muss man lernen, dann musst du üben.
00:09:13: Das ist ja eigentlich auch Umsetzung von Philosophie oder Übung?
00:09:17: Ja natürlich.
00:09:18: Also das als Übung zu begreifen wieder in ein normales Maß zurückzukehren.
00:09:24: Das ist ja das Problem, man kann es nicht beurteilen.
00:09:26: Was ist normal?
00:09:27: Was ist viel und was ist wenig?
00:09:28: Ausprobieren korrigieren!
00:09:31: Du hast ja gesagt du hast Revue passieren lassen in den letzten fünf Jahren.
00:09:35: Ja da bist du jetzt wieder reingerutscht.
00:09:36: Es ist wieder schon zuviel und das nicht erst gestern vorgesehen und dann das jetzt schon seit zwei drei Monaten oder seit einem Jahr oder seit zwei Jahren.
00:09:44: Dann spätestens kannst du zur Erkenntnis kommen.
00:09:46: Du sagst so oft ja und zu wenig nein.
00:09:48: Und das muss ändern.
00:09:50: Ich habe so und so viele Termine.
00:09:51: eine Woche Die nächste Woche, die übernächste Woche wenn ich wieder Aufträge mache, mache ich die Hälfte und dann nur zwei Drittel der Termine.
00:09:59: Ist sie erreicht, sage ich stopp!
00:10:01: Und wenn das noch so interessant ist, ist mir egal... Ich will mich in dem Moment daran erinnern dass sich immer zu viel macht und deshalb nicht in die optimale Ruhe, die mir gut tut nach der ich mich sehne, die ich hin- und wieder auch mal erreiche, die zu selten erreiche.
00:10:18: Das muss größer werden.
00:10:20: Dann musst du gucken, in dir das gibt Widerstände.
00:10:22: Irgendwie irgendwelche verborgenen Ängste.
00:10:25: Die muss man erkennen.
00:10:27: denn nur wenn du die Ursachen warum ist vielleicht dir schwerfällt nein zu sagen warum du ja vielleicht auch angeregt durch spannende Projekte da ja dass darf ich nicht verbassen.
00:10:39: aber dann sind solche Glaubenssätze da.
00:10:42: gute Projekten sagt man nicht nein zu oder?
00:10:45: Das ist ja gerade da willst du ja gerade hin.
00:10:48: Dieser Glaubenssatz hat dazu geführt, dass es eben in dem ungesunden Bereich immer wieder rein rutscht.
00:10:54: Also muss dieser Glauben-Satz geändert werden und wenn das noch so attraktiv ist meine Liste ist voll kann ich nicht machen Und Schluss, ich will auch noch leben daneben.
00:11:03: Es läuft sowieso gut!
00:11:04: Wenn da vorborene Ängste sind... Das ist ja häufig so, dass man da existenzängst hat.
00:11:09: wenn ich da nicht jahre, dann geht der Kunde verloren oder kommt er nicht und so dreht man das Hamsterrad indem man herumläuft immer schneller an.
00:11:18: Dann muss man an diese Angst überwinden und sagen nö das wird schon irgendwie weitergehen und wenn ich den Mann doch habe kann ich es auch überbrücken.
00:11:26: also mit vernünftigen Argumenten die gegen Ja, Ängste oder falsche Glaubenssätze eingesetzt werden die herunterfahren.
00:11:35: Das sind ja auch... das sind ja Netzwerke.
00:11:37: Ängster werden irgendwo angetriggert oder Glauben-Sätze melden sich da meistens auch und eine Angst steckt dahinter Und die sind handlungsbestimmend und das dürfen sie nicht mehr sein oder die müssen ein bisschen ruhiger werden.
00:11:50: Also wenn ich mir jetzt in meinem Tagebuch in der Reflexion des Thema zusammenfassen würde für mich wäre es so Ich jage nicht Einhasen, ich jage gerade fünf Hasen hinterher Und es ist ja schon so, selbst zwei Hasen gleichzeitig kann man praktisch nicht fangen und wird keinen davon erwischen.
00:12:05: Doch
00:12:06: das zweischafst du!
00:12:07: Aber die drei, dann nehmt man drei weg.
00:12:09: Vielleicht sogar noch drei wenn da zwei weg?
00:12:11: Also du bist ja nicht so... Du machst ja einen ruhigen Eindruck.
00:12:14: also so überarbeitet bist du nicht.
00:12:16: das reichen vielleicht zwei hasen weg auf jeden Fall ein bisschen weg.
00:12:19: Aber ist das dann, also woher weiß ich denn dass es wirklich so ist und dass sich da nicht einfach nur jetzt ein bisschen gerade eine schwäche Phase habe?
00:12:27: Und das Gefühl haben sie zu viel.
00:12:28: Und Katte dann jetzt zwei spannende Projekte weg die sich vielleicht noch entwickelt
00:12:33: haben.
00:12:35: Das weiß man nur immer so.
00:12:36: Man hat einen Gefühl dafür.
00:12:38: Wissen tut man es erst wenn man's gemacht hat oder wenn man es nicht gemacht hat.
00:12:41: Da muss man trial and error.
00:12:43: Du musst es ausprobieren.
00:12:45: Jetzt hast du lange Zeit was angenommen und kommst zu dem Ergebnis Ich fühlt sich nicht gut an, das ist ein bisschen zu viel.
00:12:51: Jetzt versuchst du mal zwei Monate oder drei Monate oder vier Monate anders in dem man runterfährt.
00:12:57: und wie fühlt es sich das an?
00:12:58: Also das kann man nur beschränkt geistig vorwegnehmen oder berechnen.
00:13:03: Goethe sagte also die Selbsterkenntnis, dass geht ja um selbsterkennend.
00:13:08: Wie viele Kräfte habe ich?
00:13:09: was, wieviel tut mir gut?
00:13:11: werde ich innerlich unruhig oder verliere meine Mitte und tue es mir nicht mehr so gut.
00:13:16: Das ist ein Teil der Selbsterkenntnis, und Goethe meinte, das kriegste nicht am grünen Tisch raus über dem stehenden Kämmerlein – das musste ausprobieren!
00:13:23: Und dann immer korrigieren wir sind Steuermann.
00:13:25: also du hast ja einen Kurs und wenn du siehst, du gehst ein bisschen zu weit nach rechts, da musst du eben neuen navigieren.
00:13:31: Dazu geht er Captain, guter Captain aber jeden Tag zweimal unten in seine Karjütte und setzt den Kurs neu.
00:13:39: Das heißt berechnet bin ich noch auf große bin ich auf Kurs.
00:13:42: Und ich denke, das muss so tun und dann aber auch sehr konsequent sein und alle Widerstände in dir überwinden vom Wissen ins Tun.
00:13:52: Tun kommt nicht das bloße Wissen macht glücklich sondern die Tat!
00:13:56: Was du hier nicht erreicht hast was noch nicht stimmig ist wie Platon sich ausgedrückt hat viele Seelenkräfte.
00:14:02: du musst sie in Harmonie bringen.
00:14:04: Und das heißt, jeder Seelenkraft, dass seine geben.
00:14:07: Dass ihm zukommende, für diese Kraft passende ohne die anderen Kräfte darunter leiden.
00:14:15: Das ist ein Ungleichgewicht.
00:14:19: Diese Harmonie in der eigenen Seele herzustellen war die Frage oder wie man das macht?
00:14:26: der praktischen, antiken praktischen Philosophie.
00:14:29: oder seinen Seelengarten in Ordnung bringen heißt auch eine Harmonie in all diesen Gärten.
00:14:34: Und da die ist gestört weil da etwas zu starkes und das andere zu kurz kommt.
00:14:38: etwa deine Sehnsucht nach Ruhe und Gelassenheit kommt zu kurz weil es zu viel ist vielleicht auch die Familie nicht und überhaupt das Leben zu genießen hat nicht mehr so viel Raum weil doch immer zuviel dich treiben lässt durch Interessante Projekte vielleicht auch, die auch Spaß machen.
00:14:55: Aber auch der Spaß in der Arbeit hat sein rechtes Maß und irgendwann hört er Spaß auf.
00:15:01: wenn man nämlich andere wichtige Bedürfnisse da... zu lange, zu oft zurückstellt melden die sich.
00:15:08: Das ist das was bei dir passiert?
00:15:09: Ich habe ja mal den Spruch gelesen... ...die schwierigste Philosophie beginnt im Alltag und ich hab das Gefühl dass es so in meinem Fall hat.
00:15:18: dieses per se ist mir alles irgendwie klar auch das was du jetzt so beschreibst aber dann in der Umsetzung oder eben im Alltag wenn dann halt da auch bestimmt ist hier gar nicht nur so dass ich mir denke das jetzt spannend und deswegen will ich's machen sondern es gibt ja einfach Notwendigkeiten.
00:15:32: das muss jetzt passieren.
00:15:33: also Beispielsweise auch unser Podcast.
00:15:35: Klar, wir haben jetzt seit fast fünf Jahren jede Woche einen veröffentlicht.
00:15:40: Wenn ich am Dienstag sage, ja ist mir das ein bisschen viel dann erscheint der Haltermittwoch nicht und auch da könnte man sich doch fragen, ja, ist es denn dann philosophisch?
00:15:49: Wenn ich mir da solche... Und das ist ja nur eins von mehreren zeitlich vertaktifest vertakteten Themen die passieren müssen und dann hilft sie nichts zu sagen oder was heißt müssen aber die passieren sollten und die einen dann halt aus der Ruhe bringen
00:16:03: Da würde natürlich der Philosoph dazu sagen, also die Philosophie, das kümmern um die eigene Seele.
00:16:08: Das reflektieren und nachdenken über das Leben.
00:16:10: Und das sollte als Letztes von der Tuturliste gestrichen werden!
00:16:15: Denn was wichtig ist gibt es nicht, darüber nachzudenken wie man glücklich lebt.
00:16:19: Ohne dies nachdenkend und in der Folge zu Erkenntnissen kommen und diese Erkenntnisse so tief verinnerlichen dass man auch ins Handeln kommt... Denn als Wissen, als solche wirkt es nicht.
00:16:32: Eine wichtigere Frage, wie man glücklich wird gibt das nicht eine wichtige Aufgabe und als daran zu arbeiten gibt es nicht.
00:16:41: Von daher diesen Punkt sollte ein Tüfte.
00:16:45: Aber meine Kunden sagen auch ja sorry
00:16:48: aber die sind nicht dein Glück Sie sind nur ein materieller... Da hast du was Hasses davon.
00:16:54: Hast einen materiellen Gut, vielleicht hast du auch einen Freund.
00:16:57: Der Freund bleibt der bestenfalls Wenn es ein guter Freund ist versteht Er wird nur gesagt ich kann diesen Job jetzt nicht mehr machen Oder ist mir zu viel.
00:17:04: Dann sollte ein gutter Freund dafür Verständnis haben wenn er es ihm gut erklärt.
00:17:07: Und im übrigen ist das nur ein Job und ist Geld.
00:17:10: Und Geld ist Mittel zum Zweck um den glücklichsten Leben zu machen Aber mehr auch nicht.
00:17:14: Während des bei der Philosophie oder bei der praktischen Philosophien Direkt um die Frage geht Ziel, um dass du alles andere tust.
00:17:24: Alles andere ist Mittel zum Zweck.
00:17:26: aber nur die Frage oder das Arbeiten an dem eigenen Lebensglück.
00:17:31: denn hinter dem Glück sagt der Aristote es gibt keinen Zweck mehr.
00:17:34: Alles anderes Mittel zum Zweck.
00:17:36: Hinter dem Glück gibt's kein weiteres Ziel mehr.
00:17:38: Niedenfalls manche Religionen denken da gibts noch ein Paradies nach dem Leben.
00:17:42: gut aber wenn man daran nicht glaubt ist Glück das höchste Ziel.
00:17:47: und was dem direkt dient da muss man dann schon würde ich als Philosoph sagen, also da auch das nicht übertreiben zu viel nachdenken darüber von morgens bis abends.
00:17:58: Über sich und über sein Lebenslüg, das kann auch eine Krankheit sein.
00:18:02: aber ich denke ja dass Problem in unserer heutigen Gesellschaft ist, dass wir viel zu wenig an diese Frage denken und viel zu viele andere Fragen an diese Mittelbeschaffungsfragen oder eben bei man anderen Werten nachhängt Tatsächlich de facto gar nicht Glück da die Priorität hat, sondern Erfolg, Karriere und Geld.
00:18:24: Immer mit dem Hintergedanken das sei doch das Glück oder da sei doch dann.
00:18:28: das Glück kommt doch dann ins Haus wenn ich das erreiche Und dann plötzlich findet eine Wertverschiebung statt und des Glück hat gar nicht mehr de facto nicht mehr die Priorität.
00:18:37: Das ist bei dir der Fall Wenn du zu viel arbeitest Dann haben die wirtschaftlichen Interessen Die überlebensinteressen Haben eine Priorität Gegenüber dem Interesse daran, Glück zu erleben oder ausreichend Glück zu erleben.
00:18:52: Sich ausreichender im Alltag wohlzufühlen!
00:18:54: Das ist dieses Missverhältnis, das ist dieses gewisse Disharmonie die in der Seele ist und da ist immer weil man nicht gerecht ist.
00:19:03: Man gibt dem ein zu viel während das andere zu kurz kommt.
00:19:06: Hängt es vielleicht auch mit einer gewissen Bequemlichkeit zusammen?
00:19:09: Also dass man sagt also gut das andere muss unbedingt passieren werden dann eben dieses sich jeden Tag eine Stunde Konkret da rein vertiefen, was kann ich verändern?
00:19:20: Wie kann es tatsächlich schaffen, gelassener zu bleiben im Umgang mit äußeren Notwendigkeiten und so.
00:19:28: Also erst mal eine Stunde brauchst du gar nicht.
00:19:30: Es tut viel weniger zu, weil wir ja hier dumm in dem Podcast ständig mit diesen Fragen auch schon drin.
00:19:35: also die Fragen sind nicht das Problem Auch die Zeit der Beschäftigung damit.
00:19:39: Du hast ein Umsetzungsproblem.
00:19:41: Das Wissen ist eigentlich alles da.
00:19:43: Bequemigkeit Ja Warum?
00:19:45: Weil das alte Alte Muster noch nicht überschrieben ist.
00:19:48: Wir handeln nach Muster und so habe ich bequem dann.
00:19:51: Und da ist das alte Muster, du hast lange erfolgreich als Unternehmer gearbeitet dieses Muster spult dich noch rein.
00:19:59: Das wird noch angetriggert.
00:20:02: ein anderes Muster dass vielleicht aus einer Verschiebung der Werte kommt und vielleicht sagt hier lerne nein zu sagen sag hier und hier zu nein das ist noch nicht dominant das ist doch nicht stark genug.
00:20:13: Und insofern Bequemlichkeit, weil ja wenn man nach Mustern lebt dann sind das so Automatismen.
00:20:20: Man muss nicht drüber nachdenken, man muss sich auch selbst überwinden.
00:20:25: Das ist natürlich bequemer.
00:20:26: aber wenn man Persönlichkeit entwickeln will muss man ein Ego irgendetwas Altes was man für schlecht empfunden hat überwenden.
00:20:34: und das Überwinden kostet Kraft Erst einmal erkenntnistheoretisch zu sehen warum ich dieses Muster dann aber auch praktisch, weil ich muss so lange ein anderes Verhalten einüben bis das andere Verhalten gewohnert geworden ist und dass es nicht leicht.
00:20:49: Sport jeden Tag gehe ich eine Stunde oder ich laufe durch den Wald zwei, drei ... oh da fällt es jedem!
00:20:56: Ich denke auch dem besten Sportler manchmal ah jetzt gehts wieder und so fällt es schwer.
00:21:03: Es fällt umso leichter, je mehr das zu einer Gewohnheit geworden ist.
00:21:07: Und es wird dann so gewohnt, wenn ich die Bequemlichkeit im alten Muster zu verharren irgendwann überwinde und mich da... Das sieht man ja förmlich!
00:21:16: Jetzt muss sich die Schuhe anziehen jetzt muss ich die Spurteilung anziehen und dann kommt schon so die Trägigkeit, dass heute hier auch keine richtige Lust an diese Schuhen anziehen.
00:21:27: Da spürt man richtig genau diese Bequenlichkeit von der du gesprochen hast.
00:21:32: Eigentlich ist es auch fehlende Konsequenz.
00:21:36: Man hat das verstanden grundsätzlich, man weiß nicht alles aber die wichtigsten Regeln weiß man grundsätzlich.
00:21:43: Aber es fehlt die Konseqenz zu sagen gut Das bedeutet ab und c und das muss ich jetzt einfach umsetzen wenn Ich so ran gehen möchte.
00:21:52: Ja deshalb liebe ich ja den den spruch aus konfuzius oder aus dem leaky Die Dauer ist die Art des Weisen.
00:22:00: Das heißt, diese Konstanz, diese Konsequenz, die zeichnet den Weisen aus und ich habe das schon mal erwähnt wenn ich so oft in den letzten Jahren oder auf mein Leben überhaupt als ein glückliches zurückbringe nicht als ein vollendetes oder irgendwie sowas oder ein weises, das maße ich mir alles gar nicht an.
00:22:18: aber ich fühle mich doch wohl mit dem dann hab' ich das zu verdanken dass es in manchen wichtigen Dingen sehr konsequent war.
00:22:25: Beispielsweise wir hatten das Werte, dass die Philosophie eben wichtig ist als alles andere.
00:22:30: Das habe ich seitdem ich begriffen habe was die Philosopherie ist.
00:22:32: mit siebzehnten war das immer so.
00:22:34: Es war manchmal so ein zwei drei Jahre bin ich in einer juristischen Karriere nachgelaufen oder eine Karrierei als Filmproduzenter war das mal ging das mal im Vordergrund aber das andere wurde nicht verdrängt.
00:22:47: es war immer stand immer daneben bis dann der Impetus für das andere schwächer wurde.
00:22:55: und schon war die Philosophie wieder da ein Beispiel.
00:23:00: Das Aufenthalt in der Natur, die Meditation bestimmte Übungen Sport machen über Jahrzehnte.
00:23:10: und dann bin ich auch sehr konsequent auch nein zu sagen.
00:23:14: Ich hatte ja zwei Karrieren Nein gesagt und dann irgendwie ganz anders angefangen In der Zeit, in der ich die Philosophische Schule aufgebaut habe und quasi als Anwalt gejobbt hab um die Familie zu ernähren.
00:23:28: Das ging ja über zehn Jahre lang.
00:23:31: Da habe ich jeden Tag im Grunde durch mein Leben Nein gesagt.
00:23:35: dazu zu dem Bedürfnis nach Sicherheit, nach sozialer Absicherung.
00:23:39: Nee, das warge, dass unsicher hatte kein Vermögen, klebte von der Hand im Mund.
00:23:46: Ich war nicht garantiert, also hier und da gab es eine Menge Jobangebote wie bei dir.
00:23:52: Auch interessante Dinge, wenn man vielleicht mehr Geld verdient hätte.
00:23:55: aber ganz konsequent immer nein, nein, Nein!
00:23:59: Also die Dauer ist die Art des Weisen, also nachdem man etwas erkannt hat.
00:24:05: Nachdem man sich vorgenommen ich möchte das ändern.
00:24:07: Nach dem man die Ursache dafür entdeckt hat was mich daran hindert bis jetzt das zu verwirklichen?
00:24:14: Also was mich da hin in die Umsetzung zukommen dann sich vorzunehmen.
00:24:20: doch jetzt bleibe ich aber dran bis es zu einer Gewohnheit geworden ist.
00:24:25: Der buddhistische Vierschritt, die vier Eden-Wahrheiten erkennen dass man irgendwo einen Leiden hat.
00:24:30: Irgendein kleines Problem.
00:24:31: Ich arbeite zu viel und komme nicht genug in die Gelassenheit.
00:24:33: Ursache erkennen warum?
00:24:35: Hatten wir darüber gesprochen sind vielleicht Ängste soziale oder gute Gelegenheiten oder da ist noch die Power des Gestaltens das Wirkungs.
00:24:44: Geldverdienst ist irgendwie noch zu stark.
00:24:46: Da hast du die Ursache erkannt, ich muss an diesen Glauben setzen und an dieser Spule drehen.
00:24:51: Die muss sich zurückschrauben.
00:24:52: Und der vierte, das ist jetzt der Punkt, ist diese achtfache Übungsfahrt.
00:24:57: also in all deinen Lebensäußerungen darauf achten, dass dieses alte Muster nicht zur Geltung kommt und ein neues Muster sich etabliert in deinem Gehirn bildet.
00:25:07: Rechtes Denken, rechtes sprechen, recht es handeln, recht der Beruf Der Berufserwerb.
00:25:14: rechtes wollen, rechtes üben, recht es sich versenken und das Recht der Achtsamkeit.
00:25:20: Das ist der Übungsfahrt!
00:25:22: Die vierte Edelweißheit, der achtwache Fahrt – ist ein Übungshahrt?
00:25:26: Ist die Antwort, wo das?
00:25:28: auf die Frage wie kriege ich's auf die Kette?
00:25:31: Wie setze ich jetzt nachdem ich die Lehre begriffen habe, wie komme ich jetzt ins Handeln?
00:25:36: Wie kommt das in meinen Bauch, in mein Kopf, in meine ganze Persönlichkeit
00:25:42: rein?".
00:25:42: Das ist eine kognitive Umstrukturierung und da muss ich in allen Bereichen, schon wie ich denke oder spreche, wie ich handle.
00:25:50: Da muss ich mich beobachten und sagen hier hast du doch was hast denn gesagt?
00:25:55: Wenn du von morgens bis abends von Geld um Geld zuwachts sprichst Wenn du fünfzehnmal am Tag guckst wie deine Aktienkurse stehen, ja das verinnerlicht sich eben.
00:26:05: Das ist nicht das rechte Handeln dann muss ich mich nicht wundern.
00:26:08: Du bist zu dem was du tust wenn da so eine Priorität gewinnt dass vielleicht das Ziel ein glückliches Leben zu leben dabei vernachlässigt wird.
00:26:19: Was du sagst geht mir völlig eingängig und ich glaube es hier an der gute Struktur die ... davorgegeben wird.
00:26:25: Ich merke halt bei mir, dass eben dieser Raum zwischen Reiz und Reaktion... ...dass ich den halt einfach nicht so richtig im Griff habe oder das der ja immer noch zu häufig... ...ich glaub's Viktor Frankl, oder?
00:26:35: Nein!
00:26:36: Oder Martin Buber, nee?
00:26:37: Historische Philosophie ist das da.
00:26:39: aber es haben dann andere auch die moderne Psychologie auch festgestellt,... ...das Zwischenreiz-und-Reaktion also inzwischen Raum ist und indem ich dann nicht die automatisch vom Muster vorgegebene Reaktionen sondern die abinnern kann
00:26:53: Genau, und da habe ich noch zu viel Autopilot.
00:26:57: Da habe ich das Gefühl zwischen Reiz und Reaktion... ...und das führt dann dazu mit einem hohen Pflichtbewusstsein,... ...dass ich dann halt einfach ein großes Geflecht an To-Do's mir aufgebaut habe.
00:27:10: Aber eins wollte ich zum Abschluss nach sagen oder fragen,... ...muss denn unbedingt Philosophie das Wichtigste im Leben sein?
00:27:16: Also
00:27:16: praktisch Philosophies.
00:27:17: Ich finde es eigentlich eher, es ist ein schöner... Ein schönes Zusatzelement in meinem Leben, was vielleicht ja wie eine Art Richtschnur oder eben auch so ein Wertesystem, das einem hilft, sinnvoll und besser erfüllt da zu leben.
00:27:32: Aber es muss nicht jeder sich der Philosophie widmen wie du?
00:27:37: Das ist völlig recht!
00:27:39: Ich meinte das eben auch nicht zeitlich... Also ich wollte damit nicht sagen, dass man am besten sechs Stunden Philosophie sollte und zwei Stunden Arbeit oder Boot.
00:27:47: So war das nicht gemein.
00:27:49: Sondern in der inneren Ausrichtung der Haltung darf man nie das Endziel seines Lebensschiffes seiner Lebensbahn aus den Augen verlieren.
00:27:59: Man sollte... Das heißt, der Kurs ist immerhin zu einem glücklichen erfüllten Leben.
00:28:04: Das meinte ich mit der Wichtigkeit als wichtigste.
00:28:07: oder an der Wichtigkeit der Philosophie, oder an die überragenden Wichtigkeiten praktischer Philosophies, die sich mit dieser Frage beschäftigt.
00:28:15: Also als Kurs, als Endziel muss das Dominant sein, muss das Priorität besitzen.
00:28:22: aber auch der gute Kapitän ist nicht unten immer in der Kalüte um diesen Kurs mal zu überprüfen oder so sondern er geht da nur zweimal am Tag.
00:28:31: rein Zeitlich muss das überhaupt nicht sein.
00:28:34: Deshalb habe ich schon zusammengezuckt, wenn du von einer Stunde sprichst für eine Nicht-Vilosofie.
00:28:40: Ich beschäftige dich von morgens bis abends damit.
00:28:42: aber für einen der das nicht zum Beruf macht reicht eigentlich aus jeden Tag sich mal ein bisschen zu besinnen und da reicht vielleicht auch zehn Minuten schon aus eine Stunde an sich zu denken.
00:28:51: die Selbstsorge insgesamt die auch wichtig ist für ein glückliches Leben.
00:28:56: Die kann mehr einnehmen, dabei kommt noch Sport dazu da kommt noch Entspannung dazu Da kommen noch Familie dazu und dann kommt noch bestimmte andere Dinge, die auch zum guten Leben hat.
00:29:06: Dann kann es zeitlich sich ein bisschen ausdehnen.
00:29:10: aber Es ist ein Fakt unterstehe ich auch hinter und das ist auch gar nicht schlecht.
00:29:15: Für die meisten Menschen steht die Arbeitszeit, die Zeit, die sie für die Arbeit verwenden ganz klar Dominant und Priorität.
00:29:23: Das muss man auch gar nicht ändern, also so meinte ich das nicht quantitativ.
00:29:28: Aber qualitativ hinter all dem sollte man immer wegen guter Kapitänen immer das Wichtigste nicht aus den Augen verlieren und sich nicht um diese... Nicht wichtigere Dinge, das hat Confucius so mal gesagt.
00:29:41: Die zu den Wichtigsten zu machen und die Geldbeschaffung ist nicht das Wichtigste sondern das gute Leben.
00:29:46: Das glückliche Leben ist das Wichteste.
00:29:48: Das darf man nie vertauschen aber das vertaust man auch.
00:29:51: natürlicherweise gibt es auch einen Hang zu denn du wirst zudem was du tust und tatsächlich wenn du acht Stunden arbeitest eine Viertelstunde philosophierst über das gute leben am Tag dann ist ne Kendenz da dass das berufliche, die Karriere oder die Geldbeschaffung auch in der Werten deiner inneren Werte hierarchiene Priorität einnimmt.
00:30:11: Das muss aber überhaupt nicht so sein wenn du dir immer bewusst bist im Hinterkopf es geht ja alles nur Das ist nur deine Beschäftigung, dass es nur um dir das Leben äußere Leben so zu gestalten und leisten zu können wie du dir vorhast.
00:30:27: Aber das ist auch alles nur Mittel zum Zweck wenn du nicht vergisst und immer als quasi das Endziel deines Lebensweges im Auge hast.
00:30:36: Dass es gelingt und dass du am Ende sagst, was schön gelebt zu haben würde ich gleich nochmal machen.
00:30:41: Ich habe mich überwiegend gut gefühlt.
00:30:43: Sehr gut Albertin!
00:30:44: habe ich mal ein paar konkrete weitere Tudus, die ich mir in diesem philosophischen Bereich anschauen will.
00:30:50: Aber nee, es hängt natürlich alles mit diesem übergeordneten Ziel zusammen was du gerade sehr schön beschrieben hast.
00:30:56: Ja das Tudu, das wichtige Tuduu ist ein Paar Tudous zu streichen ja dann kommt allen Neues dazu aber für den Preis von fünf die du et lest.
00:31:08: Sehr gut!
00:31:08: Alles klar Albert.
00:31:09: vielen Dank für deine wertvollen Tipps.
00:31:11: danke euch fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal Macht's gut.
00:31:15: Ciao, ciao!
00:31:15: Danke dir
00:31:28: Jan!
00:31:34: Tschüss!
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