#212 Rumi. Warum wir erst frei werden, wenn wir loslassen.

Shownotes

„Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.“ (Rumi)

Kaum ein Mystiker wurde über Jahrhunderte hinweg so gelesen und zitiert wie Dschalal ad-Din Rumi. Seine Gedichte handeln von Liebe, Sehnsucht, innerer Freiheit und der Erfahrung, Teil eines größeren Ganzen zu sein. Im Zentrum seines Denkens steht die Überzeugung, dass der Mensch erst dann zu sich selbst findet, wenn er die ständige Identifikation mit seinem Ego, seinen Ängsten und seinem Kontrollbedürfnis loslässt.

Albert und Jan sprechen darüber, warum Rumi Liebe nicht als romantisches Gefühl, sondern als philosophische und spirituelle Kraft versteht, weshalb Krisen oft der Beginn innerer Entwicklung sein können und was es bedeutet, sich dem Leben mit mehr Gelassenheit und Offenheit zuzuwenden. Sie diskutieren über die Parallelen zwischen Rumis Mystik und den Weisheitslehren der Antike, über die Bedeutung von Stille und innerer Leere sowie über die Frage, warum seine Gedanken gerade in einer Zeit von Selbstoptimierung, Dauerbeschleunigung und Orientierungslosigkeit erstaunlich aktuell wirken. Eine Folge über die Freiheit, loszulassen und dadurch dem eigenen Wesen näherzukommen.

Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com

Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:

Rumi, Meister Eckhart, Platon, Konfuzius, Patanjali, Thich Nhat Hanh, Aischylos, Johann Wolfgang von Goethe

Weiterführende Links:

  • „In Harmonie mit sich selbst und dem Universum." Der Deutschlandfunk-Beitrag porträtiert den persischen Mystiker Rumi (1207–1273) als bedeutenden Sufi-Gelehrten, dessen Werk auf universelle Liebe und innere Harmonie fokussiert. Als Begründer des Mevlevi-Ordens (tanzende Derwische) inspirieren seine zeitlosen Botschaften bis heute weltweit.

  • „Alles, was dazwischenliegt“ Der Spektrum der Wissenschaft-Artikel thematisiert auf der Basis des berühmten Rumi-Zitats die menschliche Herausforderung, Ambiguitäten und innere Widersprüche im Alltag konstruktiv zu bewältigen. Der Text beleuchtet, wie wichtig es ist, Mehrdeutigkeiten jenseits starrer Richtig-Falsch-Muster auszuhalten.

Transkript anzeigen

00:00:03:

00:00:14: Hallo und herzlich willkommen, liebe Freundinnen und Freunde der Philosophie und der Lebenskunst bei Der Pudel und der Kern.

00:00:19: Und hallo Albert!

00:00:20: Hallo Jan!

00:00:21: Albert heute wollen wir über einen Sufi-Mystiker sprechen.

00:00:25: es geht um Rumi Der zu seiner Zeit offensichtlich schon sehr stark für Aufsehen und für eine Gefolgschaft gesorgt hat.

00:00:34: Also der wurde damals schon sehr starke gelesen, aber bis heute ist er weltweit, aber insbesondere auch im mittleren Osten ein sehr stark rezipierter Dichter, aber eben auch ein Vordenker.

00:00:47: Und ich fand zum Einstieg einen Wort was er geprägt hat Cool, das hat mich sehr angesprochen.

00:00:54: Wenn er sagt jenseits von richtig und falsch liegt an Ort, dort treffen wir uns!

00:00:59: Und was könnte besser passen als... Wir treffen uns bei der Pudel unter Kern auch dafür dass du mir deine Lieblingszitate von Rumi malt?

00:01:07: Drei favorisierten Zitate von Rumi.

00:01:10: es gibt sicherlich noch viele andere Benenzt?

00:01:14: Ja, er hat sehr viel geschrieben und finden sich sehr viele Weisheiten.

00:01:18: Darunter kennen wir hier aus der arabischen Tradition, dass die Weisheit einen hohen Stellenwert hatte.

00:01:24: aber ich habe mal so etwas versucht rauszunehmen was auch so die Spannweite seines Denkens umfasst.

00:01:30: als erstes Mal das stand im Zentrum seines Dänkens oder seiner Lehre Die Liebe.

00:01:38: wo die Liebe erwacht stirbt das Ich der dunkle Despot.

00:01:44: Also da haben wir eine klassische Unterscheidung zwischen dem Ich, dem Ego, den weltanhaftenden, dem Weltverfallenden und sich über die Welt definierenden Teilen in uns und dem anderen.

00:01:58: ob es bei Romy so ist dass er meinte eigentlich man muss dich ganz aufgeben Gott werden, Mystik eins werden mit Gott.

00:02:07: Da bleibt dann kein Selbst mehr übrig in den anderen Traditionen die auch mystisch sind.

00:02:11: Dann wird das noch so aufgeteilt man gibt das weltliche Ich-auf und erlangt dann sein Selbstsein eigentlich Bestimmung.

00:02:19: ich denke so hat auch Rumi gedacht Aber das selbst habe ich da weniger gefunden, sondern man findet eben in der Liebe zu Gott.

00:02:29: Kommt man in seine eigentliche Bestimmung löst man sich auf und wird einst mit dem Göttlichen, mit der Schöpfung, mit dem Kosmos.

00:02:37: alles hängt miteinander zusammen und man empfindet dass kann man rational natürlich nicht nachvollziehen.

00:02:45: wir kennen diese mystischen Richtungen aus sehr vielen Weisheitsleeren von den Dauesten bis zu den deutschen Mystikern, also Urdeutung in meditationsgreie Erleuchtungen Moksha Nirvana.

00:03:01: All das kann man alles nicht beschreiben.

00:03:03: Man muss es erleben.

00:03:04: Es ist ein Auflösen von Denken und Vorstellungen Und ein Einswerden mit dem Umfassenden Mit dem Größeren, mit Gott, mit dem Kosmos.

00:03:16: Das wird als die Wüste Stufe des menschlichen Glücks oder des Glückes.

00:03:21: Vielleicht ist es gar nicht mehr menschlich, weil wir schon dem Göttlichen als höchstes Glück empfunden.

00:03:27: Ich glaube das ist auch so wenn man das empfinden kann.

00:03:30: ich selbst aber glaube nicht mehr dass ich noch mal zu einer Erleuchtung komme Aber etwas darunter macht's auch schon gut.

00:03:40: Rumi war ja auch ein Derwisch und hat da auch Tanzen bis hin zu psychodälischen Substanzen offensichtlich genutzt, um in diesen Zustand zu kommen.

00:03:53: Du hast noch nicht den, noch keinen Derwisch-Tanz ausprobiert um ein höheres spirituelles Pferd anzukommen.

00:03:58: Nein aber ich bin davon fasziniert und tatsächlich steht auf meinem Programm noch dass ich tanzen lerne mit meiner Frau.

00:04:08: vielleicht nicht ob es Erleuchtung zu gelangen Aber ich kann mir das so vorstellen.

00:04:12: die ist meditative das sich drehen also der berühmte Tanz der Derwische Gibt es ja auch, also in einer bestimmten Richtung des Sophismus war das so eine Form sich Gott anzunähern.

00:04:25: Ja, auch in eine Trance zu verfallen, in der man eben seinen Denken seiner Rationalität seine weltliche Verbundenheit aufgibt und vielleicht eine Stufe Höhe oder eine andere Stufe erreicht.

00:04:37: Das ist also... Man dreht sich da immer im Kreis um die eigene Achse und wenn man das lange macht ich kann mir das auch gut vorstellen, sondern dass sind Trancen.

00:04:46: Ich glaube die rechte Hand in oben Die Linkgarn nach unten, also vom Himmel zur Erde.

00:04:55: Auch im daurismus, im chinesischen daurismus berühmtes Bild.

00:04:59: Da ist der Himmel und die Erde als das Schöpferische, das Empfangende.

00:05:03: Und der Mensch steht in der Mitte als die Vermittlung

00:05:05: dazu.".

00:05:06: Das Ganze angetrieben von Trommeln- und orientalischen Instrumentengesängen.

00:05:10: Es ist schon beeindruckend wenn man sieht aber auch natürlich eine fremde Welt, in die man da eintaucht.

00:05:16: Ich glaube, die Flöte heißt so ähnlich wie Kebap.

00:05:18: Da wird eine bestimmte Flöthe gewohnt.

00:05:20: Ja, das ist tolle Musik finde ich.

00:05:22: Ich mag überhaupt gerne Weltmusik oder auch ruhigstümliche Musiken und deren Instrumente lieb ich schon seit langem.

00:05:30: Und dass es auch eine sehr schöne Musik eigentlich und überhaupt schön anzusehen also schon vom Ansehen kann man da dieser derbische kann man in Trance geraten ist ja zu einer touristischen Attraktion in der Türkei.

00:05:46: Dort hat er teilweise auch gelebt, in Konya oder ist gestorben da auch.

00:05:51: Ist jetzt türkisch abgeboren?

00:05:54: Ist dann glaube ich im jetzigen Afghanistan weggezogen.

00:05:59: Du hast jetzt in deinem ersten Zitat schon die zwei Kategorien Auflösung des Egos und Loslassen und letztlich auch die Liebe mit... Eigentlich sind es da sogar drei.

00:06:08: Die Liebe mit benannt Welche Kategorie sprichst du denn mit deinem nächsten Zitat an?

00:06:14: Eine andere.

00:06:15: Also man sieht, dass das nicht nur ... Die Liebe steht ganz im Zentrum da.

00:06:18: Sie zieht sich fast durch.

00:06:20: Er hat sehr viel geschrieben und zieht es sich durch wie ein roter Fahrrad.

00:06:24: Das ist die Liebe des Einswerden, diese Zugewandteil.

00:06:28: Das finde ich schön und finden wir nicht nur bei Rumi sondern alle Weisheitstraditionen also die ich kennengelernt habe haben mit einer ihrer Spitze höchsten Wertes lieben zu können und geliebt zu werden also eins zu werden auch mit etwas Sei es etwas höherem, sei auch mit einem Mitmenschen oder sei es mit jedem Gegenstand.

00:06:48: Also die Fähigkeit... die Schönheit in allem zu sehen oder sich im Allem wiederzufinden.

00:06:54: Das ist etwas Großartiges, nicht nur eine Erfindung Humis.

00:06:58: aber das zweite Zitat zielt in der Richtung was das bedeutet eins und alles so heißt berühmtes Gedicht von Goethe der das auch kannte dieses Verschmelz das miteinander verwoben sein dass Alles in einem ist und Eins in allem.

00:07:14: das Zweite Zitat lautet Die Welt is ein Berg.

00:07:19: was man je von ihr zurückbekommt, ist der Widerhall der eigenen Stimme.

00:07:26: Also das finde ich sehr schön... Da steckt vieles drin!

00:07:29: Erst einmal dass selbst Konstrukturalismus, dass die Welt eigentlich von unseren Vorstellungen gemacht wird, Welt als Will und Vorstellung heißt Schubmauswerk aber auch vor allen Dingen Was du ausstrahlst, wie du die Welt siehst.

00:07:47: Welche Weltanschauung du hast?

00:07:49: Wie dich ihr gegenüber verhältst der Welt dem Schicksal den Mitmenschen dein Liebsten.

00:07:56: das kriegst du zurück und es liegt alles in dir wenn du es lebst.

00:08:05: was sich im Innern war ist heißt dass glaube ich bei Konfuzius.

00:08:08: das gestaltet sich im Äußeren also so.

00:08:11: Da ist es was.

00:08:13: Wir stehen irgendwo auch im Zentrum unseres Welterlebens, jeder Einzelne und wie er sich darauf einstellt auf die anderen, auf die Welt, auf sich selbst welche Haltung er nimmt, welchen Werte er verfolgt oder wo er werthaltiges sieht Das bestimmt sein Schicksal nachhaltig.

00:08:35: Das drückt sich da hier wunderbar aus, dass die Welt eigentlich einem nur das zurückgebt was man ihr gibt.

00:08:41: Erinnert mich ja so ein bisschen auch an dieses... Wie man in den Wald hineinschreit, so kommt es heraus.

00:08:47: Das ist vielleicht eine spätere Form Abwandlung davon hier in Mitteuropa.

00:08:50: Viele alte Weisheiten, die mativ und vielleicht auch von großen Philosophen gedacht wurden, sieht man manchmal hunderte Jahre später in ganz volkstümischen Sprichworten.

00:09:00: Man könnte bestimmt machen das ja teilweise dass wir volkstymische Sprichwort oder Glaubenssätze auseinandernehmen.

00:09:08: Und bei der Hälfte findet man altes Weisheitswissen wieder, ja klar die Weisheit ist universal und ist zeitlos und wird auch nicht nur von großen Philosophen entdeckt sondern manchmal auch vom Ackersmann auf seinem Feld.

00:09:21: Der ist manchmal sehr weise und diese Weiszeit hatte ihm im Natur erleben vielleicht erworben kommt es dann plötzlich zu solchen Sprichwörtern, die aber tiefe Weisheiten enthalten.

00:09:34: Hast du auch noch einen Spruch dabei, der diese Kategorie des Loslassens nochmal etwas vertieft?

00:09:40: Ja, das haben wir ja schon im Ersten.

00:09:43: Wo die Liebe... Da stirbt das ich!

00:09:44: Also das ist eigentlich die größte Form des Loslassenes.

00:09:49: Aber

00:09:49: ich wollte jetzt nicht dein Systematik stören also mach bitte einfach weiter den Schaum drücken.

00:09:55: Ich hatte als Drittes mal ein anderer Aspekt, der hat mir sehr gut gefallen und man sieht da dass Aromi also nicht nur ein religiöser Dichter war war oder nicht nur einer, der von der Liebe geschwärmt hat sie erlebt hat und er ihr gelitten hat.

00:10:09: Also Liebe und Leid waren eng verbunden bei ihm.

00:10:11: also es war alles schmerzhaft irgendwie auch als von daher deine gute Tiefe im Melancholie.

00:10:17: aber es findet sich beispielsweise auf so einen Ausspruch wie zeige dich wie du bist oder sei wie du dich zeigst Thema Authentizität.

00:10:30: Sei der, wer du bist, kennen wir aus verschiedensten, aus allen Weisadstraditionen eigentlich, komm in deine Mitte und seine Vorstellung war dass Du in Dir wie die Vorstellung aller Mystiker in Dir den Gott auch hast.

00:10:45: Wenn alles miteinander verbunden ist, alles in eins ist dann haben wird die ganze Welt in uns Und auch das Göttliche ist in uns.

00:10:55: Manche Griechen des Rationaler gesehen hat, der Mensch muss sich entscheiden.

00:10:59: Demokrit sagte das er hat göttliches in sich und irdisches, er muss sich entscheiden wofür er geht oder besser noch er muss beides in ein gutes Verhältnis bringen.

00:11:09: Er muss das himmlische, das göttliche in sich leben können sagen eben in Ideen.

00:11:15: die Wahrheit Der tiefe Seinsgrund, wo wir anders sein der Natur und des Kosmos das anrühren.

00:11:23: Wo wir das in uns haben aber gleichzeitig auch Mensch bleiben denn wir können dem Menschen ja auch nicht entfliehen.

00:11:30: vielleicht ein guter Mix von beiden ist es eigentlich.

00:11:34: so.

00:11:34: ein bisschen lese ich da ja auch dass loslassen raus

00:11:37: Ja unbedingt unbedingt.

00:11:39: Und so meinte das Romy sicherlich auch, also wenn du in deinen tiefsten Wurzeln grundkommst da findest du dann die Liebe zum Kosmos oder da findes du das Göttliche und das Romi.

00:11:54: Vorstellung war dass es hat eine so starke Anziehungskraft.

00:11:57: Dass du eins mit ihm werden willst.

00:11:59: auch Wiedersinn oder Tschüss zu sagen, oder AD zu allem weltlichen Anhaftungen.

00:12:08: Weltliche Bezügen, Glückseligkeit ist da nur in dieser Liebe, in diesem Einswerden, in der Verbundenheit mit dem Göttlichen zu finden.

00:12:17: Also etwa auch Platons Ideenlehre ist also der Verstand die Philosophie als ein zu immer höheren Erkenntnissen zu kommen und schließlich ganz im Erkenntnis Himmel aufzugeben.

00:12:32: Materielle ist dagegen ein Gefängnis und Philosophie heißt eigentlich sich von diesem Gefängnissen zu befreien, von diesen ganzen körperlichen.

00:12:42: Und Philosophies ist also Sterbenlernen das irdische Indier zum Ersterben zu bringen damit das himmlisch Indier, das göttliche, das ewige Indier oder von dir Besitzergraf ganz alt.

00:12:57: durchaus, da gibt es auch starke Parallelen zwischen dieser Vorstellung von Rumi oder anderen Musikern.

00:13:03: Etwa mit Platonismus und auch mit anderen Richtungen etwa dem Dauismus und die indische Philosophie Atman der Gott India ist der Gott Drama des ganzen Kosmoses und Versenkung.

00:13:19: oder selbst Wer hat damit zu tun in ein Zentrum zu kommen um dort das Göttliche zu erleben?

00:13:26: und dann auch zu leben oder darzustellen, um darin deine Glückssiedigkeit zu finden.

00:13:32: Also ich tue mir ehrlich gesagt manchmal etwas schwer mit dieser Mystik und mit dieser Transzendenz- oder Spiritualität.

00:13:40: bei Rumi finde ich der hat zwei Seiten.

00:13:42: also zum einen bringt er halt einfach Wahrheiten wahnsinnig schön und berührend auf den Punkt.

00:13:48: also ich habe ganz viele Zitate vielleicht auch Verkürzungen gefunden die mich da enorm oder extrem angesprochen haben, aber andererseits driftet er halt sehr stark ab in diese Mystik und in dieses Transcendente.

00:14:02: Kannst du immer so ein bisschen biografisch historisch einordnen wo das dann herkommt?

00:14:07: Wo er her kommt und wie es sein Leben so verlaufen ist als Mystiker?

00:14:11: Er war erst mal ein Wissenschaftler, er kommt aus einer wissenschaftlichen Familie.

00:14:15: Sein Vater war glaube ich eine angesehener Theologe und sein Großvater war ein bekannter Gelehrte also ist da geboren im Jetzing Afghanistan.

00:14:26: Da gab es Mongolen-Einfälle, wir sind im thirzehnten Jahrhundert.

00:14:29: Also geboren ist er zwölfhundert sieben und gestorben zwölfe hunderteinundseitzig in in Konja in der jetzigen Türkei.

00:14:39: da gibt's auch seinen Sein Mausoleum und sein Grab und Bilderstätte auch für viele, weil er doch sehr angesehen war.

00:14:49: Er ist dann von den Mongolen einfällen da.

00:14:53: die haben ja auch schrecklich gewütet.

00:14:54: die Mongolen und sie haben ja auf ziemlich große Gebiete ein riesiges Gebiet erobert und davor sind sie geflohen und sind dann in glaube ich in Konya hingeblieben.

00:15:04: Ich meine, ich wollte sie nach Mecca oder Medina.

00:15:07: Er hat dann islamische Wissenschaften studiert als quasi den Lehrstuhl, also irgendeine Art von Schule seines Vaters übernommen und hat das dann gelehrt.

00:15:17: Ist aber zum Sophismus gekommen.

00:15:20: es war da eine ganz wichtige für Rumi zentrale, zentrales Erlebnis.

00:15:25: Das war die Begegnung mit einem charismatischen Mystiker kann man so sagen einer starken Persönlichkeit.

00:15:38: Er war, glaube ich, siebenunddreißig als er ihm begegnet ist.

00:15:41: Romy war siebendreißiger und hat sich richtig verliebt in den.

00:15:47: Man weiß es wird auch darüber spekuliert ob es da etwa homoerotische... Beziehung, ich kann dich alles nicht beurteilen.

00:15:54: Ich bin auch kein Experte da in Rumi aber immer wieder kommt er auf Champs zu sprechen, auch im Zusammenhang mit Liebe.

00:15:59: also es war eine ganz ganz tiefe Freundschaft, eine Tiefezuleigung.

00:16:03: wahrscheinlich hat er ihn Gott gesehen Also als eine Verwirklichung oder der hat das göttliche gefunden und er lenkt mich zum göttlichen.

00:16:12: dann ist er dann zum Sophismus gekommen Und der Champs ist nachher musste aus der Stadt fliehen Der wurde sehr beneidet oder auch angefeindet und er ist dann einmal zurückgekommen.

00:16:26: Also Rumi war da ganz traurig, also der Stadtverlassen hat es dann zurückgekommen um dann wieder.

00:16:31: das gleiche fing dann wieder an mit Neid und Eifersucht in der Stadt und er isst dann für immer verschwunden der Shams was ein tiefes Leid in Rumi ausgelöst hat.

00:16:42: manche sagen sie ist auch getötet worden.

00:16:45: Der Shams

00:16:47: Und so war Rumi leerte dann da Tausende von Gedichten geschrieben.

00:16:54: Und deshalb kann ich ihn auch nie so nicht beurteilen, das muss man... Ich kann kein Persisch!

00:16:59: Ich denke, ich habe das mal gehört wie die Gedichte sich anhören und das klingt sehr melodisch, sehr schön.

00:17:06: also da muss er für diese Sprache sprechen muss.

00:17:09: eine große Anziehungskraft ganz tief und einzigartige Einzigartiges Dichtertum, Poesie gilt als der populärste oder der dichte Schlechthin der persischen Sprache wo es da viele andere auch gab.

00:17:26: Ja und war ein siebzig also im Alter von knapp sechsen, sechzehntig nicht so alt geworden aber frei ratet hatte Kinder.

00:17:37: lebt also Mensch, wenn wir da wieder sind.

00:17:40: Das mag ich ja auch mehr als ganz im Mystischen zu verschwinden denke ich nehme ich den mensch immer mit und mensch bleiben sage ich immer aus meiner heimat kommt Tegmeier Jürgen Vormanger, wenn du den noch ganz Mensch bleiben.

00:17:54: Und das finde ich eigentlich ist ganz toll bei aller Philosophie und bei aller Sympathie auch für diese Vorstellung Das Kosmische zu spüren, das Göttliche in allem zu spühlen und zu sehen sich an allem zu erfreuen Natur als ein Wunder anzusehen unser eigenes Leben als wundern zu nehmen.

00:18:15: Es hat sehr viel positive Kraft, sehr viel Positiv.

00:18:20: all der Wertschätzung auch für den Weg indischer Yogis.

00:18:25: Ich hatte mal überlegt, ob ich selbst auch dann hier nicht mal so tief in mich hineinschauen, solange meditieren muss bis ich vielleicht in die Nähe von so Erleuchtungsergebnissen komme.

00:18:34: aber ich habe mich dann dagegen entschieden... Mensch bleiben.

00:18:38: Aber die Bewunderung ist geblieben und das Verstehen wollen, solcher Menschen etwa auf Iromi ist gebleiben.

00:18:45: und ich selbst muss sich auch sagen habe der großen Nutzen von mich mit mystischen Meister Eckhardt gelassenheit was er da übergelassen hat gesagt es großartig die indischen Yogis oder Patanjali der Gründer der Yoga Sutron auch letztlich ein Weg zur Erleuchtung gelernt, aber selbst werde ich es wahrscheinlich bis zur Erleuchtung nicht schaffen und ich möchte auch vielleicht das gar nicht oder ich möchte Mensch bleiben.

00:19:15: Fehlbarer in der Welt doch noch ein Bein stehen

00:19:20: lassen.".

00:19:20: Mich hat besonders angesprochen zum einen dass Rumi eben und das beschreibst du ja gerade das Leben so als einen Weg der inneren Verwandlung sieht oder der Inneren Entwicklung sieht also alles was man tut als eine Art Entwicklungspfad zu erkennen.

00:19:39: Und zum anderen fand ich spannend, dass er tatsächlich auch Veränderung oder das er auch daran glaubt, dass z.B.

00:19:48: Unglücke, psychische Verletzungen... Dass alles ein Weg zur nächsten Stufe sein kann.

00:19:59: Ein Zitat, was mich besonders angesprochen war, die Wunde ist der Ort an dem das Licht in dich eindringt?

00:20:05: Dass man da eben versteht, also wenn du mal so einen Knacks erlebst gibt dir das vielleicht auch eine gewisse Offenheit um dich zu verwandeln anders als wenn alles bingo-bongo nach gerade ausgeht wo du halt wahrscheinlich nicht an dir zweifelst und nicht überlegst wie du dich verändern solltest.

00:20:23: Und dich nicht findest!

00:20:25: Denn durch Leiden lernen sagt der Eishilos der erste Tragiker im alten Griechenland oder bis hin zu Ticknattern, der wird nach Mese schon in München vor ein paar Jahren gestorben.

00:20:39: Der sagt leiden ist die Schule wo du erst Mitgefühl und Liebe entwickeln kannst.

00:20:45: Und warum?

00:20:45: Ist das ganz dicht beieinander?

00:20:47: wie ich schon erwähnte Die Liebe ist immer leidvoll, immer schmerzhaft allein deshalb vielleicht weil er auch die Erfahrung gemacht hat.

00:20:55: diese Verbindung stellen wir nicht her Wir stellen die Verbindung nicht her.

00:20:58: Liebe ist nur immer eine Sehnsucht zur Einswertung, die wir nie in dieser Form – also in der vollkommenen Form erreichen!

00:21:06: Was habe ich in meinem Buch über die Liebe ja auch ausgeführt, ist... Ich habe das zurückgeführt auf die erste Prägung des Menschen.

00:21:15: Die Nachhaltigste ist das Einssein mit der Mutter.

00:21:18: Das heißt, dass man ist ein Mensch.

00:21:20: Man ist mit der Nabelschnur verbunden und über vieles andere auch.

00:21:24: Und dieses symbiotische Erlebnis im Mutterleib entwickelt eine Prägungen von.

00:21:30: Es gibt ein Paradies im Mutterleibe!

00:21:33: Und immer, wenn wir uns nach Liebe sehen und nach Erfüllung sehen, sehen wir uns eigentlich.

00:21:39: Kommt da dieses Alter?

00:21:41: Diese Erfahrung des Embryos, dieser Netzwerkparadies ist da wo im Mutterleib.

00:21:46: Wir kommen aber nicht zurück in den Mutterleim.

00:21:48: Kein Mensch kommt zu.

00:21:49: wir bleiben isoliert in einer gewissen Hinsicht.

00:21:51: Es sei denn wir können uns im Geistigen durch Meditation das körperliche ganz vergessen über das geistige eins werden mit einem anderen Wesen weiß ich nicht.

00:22:00: Aber grundsätzlich und so verstehe Ich warum der Raumschmerz so eng mit der Liebe bei Rumi verbunden ist weil er eigentlich auch Jedenfalls als mensch Diese vollkommen des Eins werden nicht erreicht.

00:22:13: Es bleibt immer ein Rest da, man bleibt immer Mensch so lange man lebt.

00:22:17: Ich weiß dich also und es ist interessanter gegen die Yogis zu halten oder Menschen Biografien von Menschen zu lesen gerade indischen Menschen die behaupten zur Erleuchtung gekommen zu sein.

00:22:29: das sagen wir.

00:22:29: ab dem Zeitpunkt gibt's nur noch Glückseligkeit.

00:22:32: Da ist nicht mehr von Schmerz die Rede von dieser Trennung Bei Rumi aber doch und das hat, denke ich immer ja.

00:22:39: Er hat genau gespürt als Menschministins werde ich diese Vollendung dieser letzte Stufe, die es wirkliche eins werden nicht erreichen.

00:22:51: Wir kennen das auch in Partnerschaften.

00:22:53: manchmal ist es so dass man für ein kurzes Moment zu verschmelzt zu einem Aber dann fallen wir gleich wieder raus und sind wieder wie selbst und sehen uns wieder erneut danach.

00:23:05: So hat die Natur das wahrscheinlich eingerichtet, hat uns auf dieses Einswerden hinprogrammiert.

00:23:12: aber bitte schön nicht darin verweilen denn dann gibt es keine Zäugung mehr und da gibt es keinen Wiedererwachen.

00:23:19: neuen Lebensmitteln gibt es nicht.

00:23:21: diese zyklische Sterben vorgehen und werden.

00:23:25: Du sprichst jetzt gerade nur spirituell oder nicht sexuell?

00:23:31: Nein ich spreche auch sexuell.

00:23:34: Gut, vertief mir jetzt an der Stelle nicht.

00:23:35: Weil ich habe noch eine andere Stelle gefunden bei ihm die mich wahnsinnig inspirieren oder ja?

00:23:41: und die die mich offensichtlich angesprochen hat wenn er sagt warum verweilst du im Gefängnis wenn die Tür doch offen steht?

00:23:48: Und das ist etwas wo ich das Gefühl habe dass spricht so viele Lebenssituationen an wo man merkt ja da bleibe ich jetzt halt krampfhaft dann irgendwas fest was eigentlich schon vorbei ist außerzählt ist.

00:23:59: oder eben ich kenne so viel Manager, die in irgendwelchen goldenen Käfigen sitzen und eigentlich wissen ihr Beitrag ist nicht mehr allzu wertvoll.

00:24:09: Und es gäbe woanders sicherlich Jobs, wo sie deutlich besser wirken könnten.

00:24:15: oder einfach mal das Ganze anders zu machen.

00:24:17: also so dieses Gefängnis indem wir uns bei offener Tür freiwillig reinsetzen im verschiedensten Lebensbereich Lebensbereichen da einfach durch die Tür zu gehen Das finde ich eine echt gute Vorstellung oder eine gute Aufforderung.

00:24:32: auch Ja, das ist ganz wichtig.

00:24:34: Der Begriff der Freiheit in allen praktischen Philosophien, Weisheitstheorien hatte eine zentrale Bedeutung weil es eine Befreiung ist von den Anhaftungen und Bindungen insbesondere mit der Welt.

00:24:47: so ist es bei Rumi natürlich gemein an dem Ego.

00:24:50: Das egoistische bindet uns fesselt uns.

00:24:54: Das war die Platon-Sokratis.

00:24:56: Die haben den Menschen, der da immer handelt von morgens bis abends und aus dem Weltlichen überhaupt nicht rausguckt weil er nie in seine eigene Seele guckt, nie zu sich selbst zurückkommt, nie Genüksamkeit findet.

00:25:08: Das sind Sklave auch wenn ein Athenabürger war vielleicht möglicherweise reich Und so haben sie das immer gesehen.

00:25:16: Menschen, die sich stark an die Welt binden sind dann auch gebunden und sind gefangen.

00:25:21: Schon unser Körper bindet unter unsere Begierden.

00:25:24: das war so hat Plato das gewendet.

00:25:26: ja und deshalb ist Philosophie es sterben lernen frei werden macht dich frei davon Und diese Freiheit in sein Zentrum zu kommen alle Anhaftungen loszuschossen nur in dass was dir eigen ist und was dir selbst gehört darin deine Quelle deines Glücks zu finden.

00:25:45: Das ist schließlich der Weg für viele Weisheitstheorien, der Weisheitslehren, der antik- oder praktischen Philosophie.

00:25:55: Und das ist ein Weg der Befreiung von falschen Vorstellungen, von Anhaftungen und von Glaubenssätzen die schädlich sind.

00:26:05: Stor, ich zitiere es gerne in dem Gebrauch der Vorstellung liegt nicht nur wohlbefinden der gute Fluss des Lebens sondern auch die Freiheit Freiheit.

00:26:16: Und ich glaube, der Weg zu sich selbst ist vor allen Dingen eine Befreiung von übernommenden Werten, falschen Vorstellungen, geerbten Dingen.

00:26:26: Prägungen die nicht zu einem passen und deshalb wo das glücklich in seine Mitte kommen selbst werden häufig als ein Weg der Befreiungsvorstand.

00:26:37: Was glaubst du denn?

00:26:39: Woran lag es das Ausgang mit Rumi mit seinen Gedichten, mit seiner Lyrik so weite philosophische Kreise gezogen hat.

00:26:48: Brauchte es diese Verpackung?

00:26:51: Hat ja offensichtlich auch zwischenzeitlich immer wieder sehr gut verkürzte Weisheiten von sich gegeben, aber ansonsten ist es ein opulentes Werk wie du sagst also eine Buchheit glaube ich.

00:27:02: sechsundzwanzigtausend Ferse... Ich kann's leider nicht aussprechen wie das heißt ... Also warum hat er da so, war das ein mystischer Schaffungsdrang oder?

00:27:14: Du hast die Philosophie deinspiegelt.

00:27:15: Er ist als Dichter also offensichtlich sprach.

00:27:19: ich kann es nicht beurteilen weil ich eben kein Persisch kenne und die Übersetzung sind Ja, es ist schön.

00:27:25: Aber jetzt ist nicht so, dass ich da so begeistert drüber reden kann wie über gutes Gedicht dabei.

00:27:32: Es ist ganz klar, weil das nur Übersetzungen sind.

00:27:34: Ich kriege den Rhythmus nicht mit die Klangfarben.

00:27:38: Dadurch ist er berühmt geworden und dadurch ist auch immer noch populär wegen der Schönheit dieser Bilder, die er gefunden hat – der Sprache, der Rhythmik, der Melodik.

00:27:48: in der Geschichte der Philosophie taucht er nicht auf?

00:27:52: In der Philosophie hat er keine Spuren hinterlassen.

00:27:54: Erzählt da gut, man weiß es gibt diese Richtung in der philosophie immer in der praktischen philosophie.

00:28:00: Es gibt immer diese frage können wir eins werden oder was heißt eigentlich richtig erkennen?

00:28:06: Was heißt richtig sein?

00:28:07: Da gibt es durchaus mystiker tauchender auf gerade auch die deutschen mystiker in der geschichte.

00:28:13: philosophien durchaus und da kann manchmal wenn eine sehr umfänglich ist vielleicht auch in arabischer philosophie könne neben den groß Arabischen Philosophen.

00:28:22: Da gab es ganz großartige Avicenna, Averroes, den haben wir unglaublich viel zu verdanken weil sie uns griechischen die Aristote Simplate und überliefert hatten.

00:28:31: Die Kette ging ja brach hier im Westen ab auf Rom, wurden die nicht weiter tradiert.

00:28:37: aber die arabischen Wissenschaftler haben die alten griechen Philosophen rezipiert und weitergeben ungeformt Großartige Philosophe Dazzelt Rumi Nicht so.

00:28:51: Er ist ein Dichter und ganz und gar Weisheiten finden wir aber auch bei Dichtern, also insofern reden wir auch.

00:29:00: in einem philosophischen Podcast, also ist eine gewisse Nähe da und ich habe diese Parallelen ja auch aufgezeigt.

00:29:05: Und die Mystik als solche, die Vorstellung eins zu werden wie gesagt hat sogar ganz starke auch philosophische Referenzen.

00:29:14: Ich habe den Platonismus oder den Neu-Platonismus genannt man kann den Darwinismus nennen auch eine mystische Form.

00:29:21: das sind alles Philosophien.

00:29:22: auch Da ist eine gewisse Nähe da, aber sonst taucht Rumi dann.

00:29:27: Das ist eine Ausprägung von dieser Vorstellung.

00:29:30: man muss in sich eins werden mit etwas größerem und die mystische Erfahrung ist ein Bereich der spannend ist.

00:29:39: Er wird auch heute noch von modernen Philosophen untersucht.

00:29:42: ich glaube dass der Metzinger da auch Experimente macht mit Drogen um diese Erfahrung, diesen anderen Bewusstseinszustand von denen alle Mustiker reden aber auch indische Philosophien.

00:29:56: Um zu erfahren was das denn eigentlich ist für eine Form der Erfahrung oder der Erkenntnis und dass es dann eine philosophische Frage.

00:30:03: Wenn ich das nicht will schlägt er aber ja auch noch die Ruhe vor als ein Vehikel um in andere Bewusstseinzustände zu kommen sich einfach komplett der Ruhe auszusetzen dem Nichts, dem Leerwerden wie die meisten

00:30:18: Wie du schon sagst, wie die meisten anderen ähnlichen Verwandtenrichtungen aus der antiken Philosophie auch.

00:30:31: Kaps aus deinem Kopf oder Schalter, aus deinm Kopf alles weltliche aus.

00:30:35: Also die Gedanken unserer Gedanken sind ja meistens hängen an materiellen Dingen, hängen in unserem Plänen, in der Welt, an unseren Lebensweg In der Welt Hängen an menschlichen Dingen und sich davon zur Ruhe zu setzen ganz ruhig zu werden das ist Ziel Patanjal der Juga.

00:30:52: so drin den Geist zuruhe kommt zu lassen dann wird er selbst klar wie ein Kristall.

00:30:57: Und in diesem Kristall da sind wir bei Roben hier würde er sagen kommt dann die Welt rein.

00:31:02: In all ihren ... Dann siehst du nur noch Schönheiten, du siehst in allem das Göttliche, dass es da ... Du spiegelst Gott wie er sich ... Wie er sich zeigt in allen Dingen, wie er gestalt angenommen hat, wie alles durchfährt.

00:31:18: Die Dorfsten würden sagen, du wirst überall das Dao, die Energie des Wachsenswerdens blühen, diese Lebensenergie den Kieh wirst du überall sehen wo in der Welt und dem sich anzunähern oder sogar eins zu werden mit ihm.

00:31:32: Das war die Vorstellung von Rumi und das hat damit zu tun, eben dass ich ... Ich hatte das erste Zitat stirbt, dass ich heiß eigentlich werde Leer.

00:31:42: Also nimm alle deine Vorstellungen, alles das... Was dich an die Welt bindet, nimm das raus.

00:31:49: Wir hätten ganz leere Orte und in diese Lehre hinein kommt dann das Göttliche oder erscheint dann in dieser Lehre erscheinend das Kosmische, das Übergreifende, dass was wir mit unserem Verstand nicht begreifen

00:32:01: können.".

00:32:02: Oder vielleicht in einer Vorform erstmal die innere Freiheit?

00:32:07: Deshalb sagte ich, er schätze sich diese ganzen Richtungen weil das doch eine Enge zeigt zu anderen Philosophien die vielleicht Glück mit Seelen ruhe.

00:32:16: Seelenfrieden gleichsetzen und dass ist auch eine Ruhe!

00:32:20: Auch da... Ich versuche mich hin- und wieder lehrzumachen Platz zu geben, der Erfahrung dem Erlebnis.

00:32:28: Dem Moment das der ganz in mich reinkommt dass ich nicht immer mein Plänen fahre und das sind häufig sehr glückliche Momente.

00:32:36: sie entstehen aus einer großen Ruhe in sich selbst zur Ruhe kommen in die deine Mitte finden zu sich selbst kommt ganz in sich selber verankert sein.

00:32:47: da ist eine Stärke da und das heißt hat vieles löse deine Verbindungen zur Welt in einer gewissen Hinsicht oder Hafte nicht so an sich konzentriert dich nicht ständig darauf lasst dir nicht so viel Raum In deiner Seele einnehmen drängen sie auch mal zurück mindestens zeitweise So und dann erscheint etwas anderes und dass es was wertvoll ist.

00:33:10: Albert ich glaube wir könnten noch jetzt zwei drei stunden weiter reden über rumi.

00:33:14: Wir wollten jetzt heute erst einmal nur so eine Erstes intro geben einfach weil das halt einen Ja, fast unerschöpfliches Werk ist.

00:33:23: Hast du trotzdem noch auf deiner Liste ein Zitat was du noch nicht genannt hast?

00:33:27: Was du noch loswerden willst von Rumi?

00:33:29: Ja vielleicht passt das dazu.

00:33:31: wir sparen von der Lehre und Du hast mich ja da einleiten mal gefahren und ich dachte ich hätte da nichts.

00:33:38: aber ich sehe jetzt gerade ein schönes Bild dass er dafür gefunden hat.

00:33:42: nur wenn der Mensch des Äußeren beraubt wird wie Winter besteht Hoffnung dass sich ein neuer Frühling in ihnen entwickelt.

00:33:52: Das ist doch sehr schön!

00:33:55: Wie Winter, dann kommt ein neues Frühling... Also das ist ein sehr schönes Bild eigentlich für leerwerden und dich frei machen.

00:34:04: Platz schaffen für Neues.

00:34:06: Ja, Platz schaffen die nächsten Momente da kommt um den voll und ganz zu erleben darin aufzugehen Das ist das Verschönes.

00:34:15: Die Chinesen oder Jesus werden wie Kinder,

00:34:18: d.h.,

00:34:19: die meinten damit, ja erlebe das Leben... ...die Kinder sind ganz bei ihrer Sache.

00:34:25: Wenn sie spielen, spielen die da und kannst du die gar nicht rausholen.

00:34:28: Ganz einst werden.

00:34:29: mit dem was Sie gerade tun Auf dem Sennenbord ist das eine wichtige.

00:34:33: Das ist etwas sehr Schönes und er nennt es hier Ja, sich vom Allem Äußeren beraubt, sehen wir das Weltliche Und dann werden wie Winter in die Ruhe kommen Denn aus dieser Ruhe kommt ein neuer Frühling Kommt alles, alles neue Leben.

00:34:47: Sehr schönes Bild finde ich.

00:34:49: Mit diesem Bild schließen wir für heute.

00:34:51: Ich danke dir herzlich, dir und Rumi Für die guten Worte.

00:34:55: Danke euch fürs Zuhören.

00:34:57: Macht's gut Bis zum nächsten Mal.

00:34:59: Ciao, ciao.

00:35:00: Danke dir,

00:35:12: Jan!

00:35:18: Tschüss!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.