#213 Vereinbarkeit. Wie Familie, Beruf und das eigene Leben zusammenpassen.
Shownotes
„Wir Frauen leiden nicht an den Umständen, wir leiden an den Ansprüchen, die wir an uns selbst stellen.“ (Dr. Susanne Dietz)
Vereinbarkeit klingt zunächst nach einem organisatorischen Problem. Nach Kalendern, Kinderbetreuung und flexiblen Arbeitszeiten. Doch für viele Eltern geht es um weit mehr: um Identität, Erwartungen, Schuldgefühle und die Frage, wie Familie, Beruf und die eigenen Bedürfnisse überhaupt zusammenpassen können. Gibt es den richtigen Weg zur Vereinbarkeit? Oder beginnt das Problem bereits mit unserem Anspruch, in allen Lebensbereichen gleichzeitig perfekt funktionieren zu wollen?
In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan mit der Psycholinguistin, Vereinbarkeitsexpertin und Autorin Dr. Susanne Dietz über ihr Buch „No Mom is perfect!“. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, warum Vereinbarkeit immer auch Lebenskunst ist, weshalb Pläne wichtig sind, aber flexibel bleiben müssen, und wie wir lernen können, unsere eigenen Ansprüche kritisch zu hinterfragen. Dabei wird deutlich: Ein gelingendes Leben entsteht nicht dadurch, dass alles jederzeit perfekt ausbalanciert ist. Sondern indem wir immer wieder neu herausfinden, was zu uns, unseren Bedürfnissen und unserer aktuellen Lebensphase passt.
Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com
Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:
Platon, Sokrates, Heraklit, Marc Aurel, Konfuzius
Weiterführende Links:
- Website Dr. Susanne Dietz. Auf ihrer Website stellt Dr. Susanne Dietz ihren beruflichen Weg und ihre Arbeit als Personalentwicklerin, Hochschuldozentin, Coach, Autorin und Speakerin vor. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf den Themen Vereinbarkeit, Sinn in der Arbeit und der Frage, wie eine Arbeitswelt gestaltet werden kann, die Menschen ein erfülltes Leben ermöglicht.
- LinkedIn-Profil Dr. Susanne Dietz.
- Das aktuelle Buch „No mom is perfect“ von Susanne Dietz.
Transkript anzeigen
00:00:03:
00:00:15: Hallo und herzlich willkommen liebe Freundinnen und Freunde der Philosophie, der Lebenskunst und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
00:00:22: Das sage ich weil heute bei uns die Doktor Susanne Dietz zu Begast ist.
00:00:26: wir freuen uns sehr dass du die Würm aufwärts zu uns gekommen bist, zu uns hier in unser Podcaststudio.
00:00:36: Herzlich willkommen erst mal Susanne!
00:00:37: Ja ganz vielen Dank, ich freue mich sehr
00:00:39: und natürlich auch an dich Albert.
00:00:41: schön, dass du wieder dabei bist.
00:00:43: Wir möchten uns heute diesen, ich glaube ziemlich emotionalen Thema widmen.
00:00:47: wie bekommt man es hin?
00:00:49: Dass man Beruf und Familie und einen Hut bekommt das man beiden eben auch so ein bisschen gerecht wird und dass man vielleicht entlang der Lebensphasen dass Mutter sein, das Vater sein ausleben kann ohne seine berufliche Ambition komplett aufzugeben.
00:01:06: Kann man sagen ist ja eher so eine lebenspraktische Fragestellung aber ich glaube es ist auch durchaus ne philosophische Frauestellung weil nur wenn's einem selber gut geht kann dann vielleicht auch eine ausgeglichene Mutter sein.
00:01:18: Ich frag dich erst mal du bist eben um dich kurz einzuführen und du bist studierte Psycholingoistin hast vermutlich dann auch in diesem Fach promoviert oder Und kommst aber eigentlich, hast ich danach eher so in den Personalbereich eingearbeitet.
00:01:34: Hast dafür Unternehmen gearbeitet und dann hast du mir im Vorgespräch gesagt hat dich dieses Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie gefunden.
00:01:44: Wie ist das denn gelaufen?
00:01:45: Also wie kam es dann dazu, dass du dich zu einer Expertin für dieses emotionale Thema entwickelt hast?
00:01:51: Ja ich sage immer die guten Sachen, die kommen ja wirklich zu einem... also die, die wirklich passend sind und das Vereinbarkeitsthema ist wirklich eins weil ich hier selber einmal von Grund auf durch musste.
00:02:01: Also das heißt Ich werde Personal entwickeln sondern ich glaube aber ich habe immer alles Geschafft bisher.
00:02:09: Also wirklich mit... Ich hätte so einen Glaubenssatz, du musst dich nur genug anstrengen und dann wird es auch irgendwie funktionieren.
00:02:15: Und der hat lange funktioniert!
00:02:17: So, und dann war ich selbstständig und habe meine erste Tochter gekommen Und dann hat mich aber das Leben auf den Hosenboden der Tomatsachen gesetzt, weil so wie ich mir das vorgestellt hätte, hätte es leider gar nicht funktioniert.
00:02:33: Man muss sagen, man kann ja aus einer Zeit erst aus einem angestellten Dome sein wo ich mich oft schon sehr eingesperrt gefühlt habe und dann in diese Selbstständigkeit, diese absolute Freiheit, wo ich auf einmal auch Themen bearbeiten konnte im Buch schreiben... absolut angekommen in meinem Job.
00:02:52: Und dann bin ich schoner geworden, hätte auch eine ganz tolle Schwangerschaft und dann durfte ich hören das geht ja dann so weiter also komplett zum Baby auf die Welt aber das ist ja jedes noch meistens von der Welt.
00:03:02: und daran wenn das Kind auf der Welt ist dann möchte ich nach vier Monaten ungefähr also zwei Monate gebe ich mir schon Zeit.
00:03:07: aber nach vier monaten möchte ich denn wieder arbeiten also Werkschaftsmonat werden.
00:03:11: und es gab Kunden die hätten mich schon gebucht.
00:03:13: Ja aber das Leben jetzt dann Gott sei Dank gut mit mir gemeint und hat mir mal die Realität gezeigt weil ich mein erstes Kind Jetzt kein so Anfänger-Baby, sondern ich hätte einen... Ich glaube heute würde man sagen Hi-Need-Baby.
00:03:26: Also was extrem schnell überreizt wäre, wo mein Nürnz hingelegt ist.
00:03:31: Wenn du es hingelegt hast jetzt laut geschrien, also wirklich laut!
00:03:34: Nicht nur äh, sondern wirklich laut und wir haben das Kind ein Jahr lang rumgetragen.
00:03:40: Und das heißt da wär erst mal nichts mit Buch schreiben, da war auch nichts mit buchmässig Frankfurt, da wär aber auch nichts with Workshops.
00:03:48: was ja dann passiert ist, dass ich echt relativ schnell zusammengebrochen bin.
00:03:52: Also nach sieben Wochen Mutterschaft hatte ich eine diagnostizierte Wochenbeltippsession also wirklich mit einem Zorn und Sonnen.
00:04:03: Und musste mich denn erst mal von Grund auf wieder aufbauen und vor allem diesen Glaubenssitz loslassen.
00:04:10: Du musst dich nur genug anstrengen und dann geht's, der hätte ja nicht mehr funktionieren.
00:04:14: Also das hätt mich wirklich an die Grenzen gebrochen.
00:04:16: Und da habe ich mich quasi von Grund auf wieder aufgebaut also so Stück für Stück mit sämtlichen Zweifeln, die ich hätte weil Anfang war es halt so... Ich dachte jetzt, ich bin wirklich zu den Einzigen, die es nicht hinbekommt.
00:04:29: Und alle anderen Grenzen sind dahin.
00:04:30: Da haben wir sie in München Schwaring gewohnt wo alle schön sind, wo alle perfekt sind.
00:04:35: Nur ich wäre halt die, die eigentlich nicht mehr als schön waren weit von Perfekt.
00:04:40: Und ja, und ich habe aber dann gemerkt wenn du ins Gespräch kommst mit den Müttern auf den Spielplätzen so perfekt sind die auch nicht vor allem die einem ganz großen Leidensdruck
00:04:51: und
00:04:52: das ist der dass sie nicht gut zurück in den Job kommen obwohl sich gut ausgebildet.
00:04:58: Hier kommt es so vor, da gibt's ja diesen berühmten Spruch.
00:05:00: Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, dann mach einen richtigen Plan und stell ihn Ihnen vor.
00:05:05: Und so glaube ich warst dann auch nur oder so ist das ja ganz häufig wahrscheinlich man stellt sich dass man macht den Plan.
00:05:11: Das managee ich auch noch mit weg in meinem durchgetakteten Leben und dann kriegst du eine Aufgabe gestellt dann dich erst mal zu erden oder wieder wirklich zu schauen wie Kriegsvereinbar mit meinem Leben.
00:05:26: Ja, dann passiert halt das Leben und ich besorte ja auch Mittagsort in der Elternzeit um zum Thema Wiedereinstieg.
00:05:34: Deswegen sage ich schon immer macht euch einen Plan, macht euch den auch vorher schon nur mit dem ganz großen Auszug bezeichnen bleibt er flexibel und dieses glaube ich so eines der ersten Learnings schon beim Thema Vereinbarkeit.
00:05:47: Ich muss situativ denken und reagieren.
00:05:51: also was heute funktioniert können morgen schon nicht mehr funktionieren.
00:05:55: deswegen Pläne sind gar nicht so schlecht, aber man muss die Offenheit haben, die schnell wieder loszunehmen.
00:06:03: Das zum einen, aber ich glaube es ist doch auch eine komplett individuelle Situation oder?
00:06:08: Also bei dem einen kann das alles funktionieren.
00:06:12: Aber dann hat vielleicht nur den ersten drei Jahren und dann plötzlich wird's schwierig.
00:06:17: Ich stelle es mir wahnsinnig schwierig vor diesen Masterplan zu entwickeln.
00:06:21: wie kann Familie und Beruf für jeden möglichst vereinbar sein?
00:06:26: sondern es ist ne komplett individuelle Situation.
00:06:29: Ja und das ist das auch wenn sich teilweise in Akquise-Gesprächen sind in Vorträgen auch immer, weil manchmal habe ich da auch junge Studentinnen sitzen mit Block und Stift.
00:06:40: Die dann wissen wollen wie Vereinbarkeit gelingt also, wo Kabel hilft mäßig?
00:06:45: Und ich sage aber wenn nicht so diese Geheimformel gefunden hätte für Vereinbarkeits Also entweder hätte ich ja keinen Job oder ich wäre total reich.
00:06:54: eins davon Weil das ist genau das wirst du sagst Vereinbarkeiten es geht ja um Menschen Es geht ja Um Lebensvorgassen.
00:07:02: Also du hast ja ein Konstrukt an Individualitäten und letztlich, wenn ich es runterbreche ist es für mich vereinbar mit mir selbst.
00:07:10: Also Vereinbarkeit ist für mich immer vereinbarer mit mir selber.
00:07:15: Und das bedeutet aber auch... Er ist immer Arbeit mit mir selbst.
00:07:18: Aber deswegen könnte man auch sagen, es geht gar nicht so sehr um Vereinbarkeit von Beruf und Familie sondern es geht eigentlich wie du sagst für Vereinbarkeiten mit meinem Leben.
00:07:29: was eben in meinem Leben so passiert weil das Schwieriges ja kann auch das Kind sein aber sind ja die Rahmenbedingungen außen rum die meinetwegen der Betreuung nicht gegeben oder die Großeltern sind weit weg.
00:07:41: also und das Leben steht ja parallel dazu noch eine Menge Aufgaben und Schwierigungen durchaus auch mal Stolpersteine in Weg.
00:07:50: Also das muss man vielleicht erstmal für sich klar haben, es gibt nicht nur diese zwei Pole Arbeit- und Kindererziehung oder Kinder großziehen sondern... Das ist ein großes Puzzle, was man da irgendwie zusammenkriegen muss.
00:08:01: Ja es ist ein Konklamatrat an so vielem und ich vergleiche das immer mit einem Mobilee.
00:08:07: Also das kennt ihr wahrscheinlich, das hängt ja Babys über die Wege.
00:08:10: Ich sage immer es macht auch überhaupt keinen Sinn weil eigentlich sieht nur der Erwachsene was da hängt.
00:08:15: Das Baby sieht nicht wirklich so viel Aber ist erwischt, also es gibt diese Mobilis und wenn ich dieses Mobile anstupse an irgendeiner Stelle oder sogar vielleicht eine Komponente reinsetze oder rausnehme dann bewegt sich ja erstmal dieses komplette Mobile.
00:08:31: Und beim Elternwerden muss man sich das vorstellen als würde man da eine Kmponente mit Rheinsätzen mit voller Wucht Und dieses komplette Ding haut erst mal links und rechts und hoch und runter.
00:08:44: Und alles strebt aber ja immer nach diesem Gleichgewicht, das heißt es wird sich denn schon wieder austortieren!
00:08:49: Aber... Bis ich in diesen Zuständen komme, also ich glaube das dir nie so gibt.
00:08:54: Weil wenn man so mobilebezogen ist bewegt sich immer Minimum ein.
00:08:57: Aber bedeutet es halt wie du sagst sämtliche Lebensbereiche da immer zu integrieren und das ist im Grunde nicht nur eben Familie und Beruf sondern dieses Partnerschaft.
00:09:07: Das sind Beziehungen die ich habe.
00:09:09: Das ist auch bei mir was nochmal... Da ist extrem Auseinandersetzung mit der Ursprungsfamilie.
00:09:14: Also das habe ich damit bekommen, was möchte ich so weiterleben?
00:09:17: Was vielleicht nicht... Es ist ein Riesenfeld!
00:09:20: Albert, ich frage mal den Philosophen.
00:09:22: Vereinbarkeit.
00:09:24: Das, was wir jetzt gerade gehört haben, das ist ja eigentlich im weitesten Sinne Lebenskunst.
00:09:29: Wie ordnest du das ein?
00:09:31: Ja, das
00:09:31: geht dir für ins Herz der Philosophie überhaupt unabhängig mitgehen oder man ist immer vor dir ab.
00:09:37: Aufgabe gestellt.
00:09:39: Die verschiedensten Bedürfnisse, die man hat unter einem Hut zu bringen wie man so landläufig sagt oder wie Platon es gesagt hat diese verschiedenen Seelenkräfte, die wieso die vielen Köpfe eines Ungeheuers sind und sie bekämpfen sich gegenseitig dieb zu befrieden das heißt der Harmonie du Spaß von Gleichgewicht, der Mobilität in Harmonie zu bringen.
00:10:05: bewegt sein soll es immer.
00:10:06: Wir leben ja aber dann bitteschön harmonisch und nicht so, dass er sich gut anfühlt und das sind die Aufgabe eines jenen Menschen Und das ist eine permanente Aufgabe auch weil du dich veränderst.
00:10:20: also das verschiebt sich da.
00:10:21: die Werte oder die Interessen sind mit zwanzig anders als mit fünfzig.
00:10:26: Das heißt die Aufgabe ist immer in dir diese Harmonie herzustellen und das ist dann was wir kennen das auch heute noch.
00:10:34: ausgeglichen haben wir ihn schon nach Hause gelehrt.
00:10:36: Die kommt nicht von ihr irgendwo her, die ist ihm nicht zugefallen sondern er hat einen guten Rhythmus in seinem Leben gefunden.
00:10:42: Vernachlässigkeine Bedürfnisse wird denen alle gerecht und gibt ihnen wie Platte gesagt immer den rechten Anteil.
00:10:49: das ist eben die Kunst, ne?
00:10:50: Wie viel?
00:10:51: Und dann muss man das wahrscheinlich auch zeitlich aufteilen.
00:10:55: Also gerade, ich kenne das erste ja auch, habt ihr auch zwei Töchter?
00:11:01: Das hast du gut gesagt!
00:11:04: Man sollte sich gut darauf vorbereiten aber dann auch sein wie Wasser das überlehnt kommt und anpassungsfähig ist und auf die Überraschungen warten und die Planbiederigkeiten und damit jonglieren Der Vereinbarkeit, das ist eine zentrale und ganz wichtige auch.
00:11:24: Man muss erstens die Störenfriede in der Seele erkennen, die klein halten weil sie machen da immer ein Durcheinander
00:11:31: und
00:11:32: ja im Stören Frieden.
00:11:33: auf der anderen Seite hast du auch ne Menge Anlagen.
00:11:35: Du hast nicht nur eine Anlage Und nicht nur ein Bedürfnis, du hast verschiedenste Bedürfenisse.
00:11:40: Ganz typisch Familienberuf sind zwei ganz wesentliche Punkte.
00:11:44: Wir brauchen denke ich im Beruf selbst wirksamkeitserfahrung ganz wichtig für glückliches Leben Frau, Mann, wie ich erfahre es auch immer.
00:11:53: Das kann man mal ein Jahr aussetzen zwar hier aber aufs Leben würde ich das keinem empfehlen das auszusetzen denn das ist sehr sinnstiftend und gibt dir auch die Möglichkeit deine Kräfte und deine Fähigkeiten wirklich in der Welt wirken zu lassen.
00:12:07: Das ist ein sehr schönes Gefühl wenn du es machst und dir fehlt etwas wenn du's nicht machst.
00:12:12: Familie ist natürlich auch finde ich ein ganz ganz großes Bild.
00:12:16: Bedürfnis nach Verbundenheit und Kinderzeugung, Kinder aufziehen.
00:12:25: finde ich was ganz tolles.
00:12:27: Muss nicht sein, aber jedenfalls familiäre Bezug und Partnerschaften da sind ganz wichtige.
00:12:32: Aber es gibt auch noch Hobbys man hat auch noch musische Fähigkeiten oder Talente und man sollte seine ganze Diklaviatur seiner Seele auf allen Tasten bespielen und dann musst du sagen wie viel Zeit nehme ich mir für die unteren Tasten?
00:12:46: Und das ist Lebenskunst ja es hat etwas Kreatives individuell verschienen.
00:12:52: Das heißt du musst dich kennen, allgemeine Bücher können nicht sagen werden bist das musst du rausfinden ausprobieren und dann in einen guten Fluss des Lebens kommen.
00:13:02: Zusammen dieses erkenne Dich selbst ist ja eine zutiefst philosophische Aufgabe und ich denke für Väter Mütter Vielleicht eben auch noch mal eine ganz neue Aufgabe.
00:13:14: Wenn man im Vorfeld schon, aber auch dann wenn wir uns erlebt dieses Vater Mutter werden muss man für sich doch erst einmal klarkriegen was will ich wirklich?
00:13:21: Was ist mir jetzt in dieser Situation wichtig?
00:13:24: wie wichtig ist mir der Beruf?
00:13:25: vielleicht noch stecke ich jetzt mal bewusst etwas zurück oder also plus was möchte ich sonst noch ausleben jenseits von beruf?
00:13:31: oder ist das dann so die erste Aufgabe die ich positiv bewältigen muss wenn nicht
00:13:38: Ganz viel zu tun, weil ich bin da jetzt auch noch mal so hängen geblieben und aus meiner Erfahrung gerade beim ersten Kind.
00:13:44: Und diese erste Zeit war bei mir gar keine Ausgeglichenheit.
00:13:48: Das heißt du wirst erst einmal in einen Lebensbereich geworfen der dich hundertprozent ausfüllt.
00:13:54: Da ist nix mit Hobbys bei mir gewesen oder nicht mit Job aber du bist ein toteller Anfänger drin.
00:14:00: also das ist ja total frustrierend für mich zumindest.
00:14:04: Und dann sind wir bei dem Thema der Identität.
00:14:07: Das habe ich schon so erlebt und das erlebe ich aber auch in den Coachingsbetrachtungen mit den Müttern, dass mir oft meinen, da kommt dieses Kind auf die Welt und da bist du Mutter!
00:14:17: Aber ich muss sagen, dass ich das wirklich gefühlt hab, das hat bei mir bestimmt fünf, sechs, sieben Jahre gedauert.
00:14:24: Also dass ich mich sozusagen auch kompetent gefühlte bis Mutter vorher nicht richtig gespielt... Also irgendwie, ich bin ja Mutter und ich probiere aus.
00:14:32: Aber das ist wirklich so.
00:14:34: Teil deines Seins... Das hat bei mir Jahre gedauert!
00:14:37: Und ich entwickel mich immer noch.
00:14:39: Ich erlebe ja immer noch neue Komponenten meines Science-Kräsi im Muttersein auch.
00:14:45: Wo ich merke in vielen Bereichen bin ich zunehmend stabiler einfach geworden wo ich am Anfang total Unsicherungen und es kommen auch immer wieder neue Sachen dazu.
00:14:58: Ja, genau.
00:14:58: Also es geht um diese Beschäftigung mit mir selber und mir auch bewusst werden, wer bin ich?
00:15:03: Und auch die ständige Entwicklung, dass sich eine andere Werte durch das Kind...
00:15:11: Aber es geht doch auch darum so Erwartungshaltungen von außen erst mal zur... Ja, vielleicht auszusortieren oder für sich klarzukriegen.
00:15:21: Wo kommt das her?
00:15:22: Will ich das wirklich?
00:15:23: Ist es in den Vorstellungen meiner Eltern und meine Umwelt?
00:15:27: Habe ich das vielleicht in irgendwelchen Karriere- Ratgebern gelesen?
00:15:30: Jetzt habe ich mir alles hart gearbeitet im Beruf als Vater oder als Mutter Und soll ich das jetzt wirklich alles aufgeben?
00:15:39: Das sind Themen die muss man erstmal für sich klarkriegen.
00:15:42: will Ich das wirklich oder willst du die Gesellschaft von mir
00:15:44: Ja, also ich nenne das immer so eine innere Haltung entwickeln.
00:15:48: Also Haltung dann wirklich auch mit beiden Beinen entstehen und Ich kann nur für mich sprechen und das will sich auch beobachten aber das ist nicht von dem Tag der Geburt.
00:16:00: Also diese innere Reitung, die durfte wachsen für das Stich.
00:16:04: Und ich glaube es gibt Menschen, die kommen da sehr schnell rein weil sie sehr klar sind vielleicht auch weil sie nah an dem sind was die Gesellschaft von einer Mutter oder einem Vater erweitet.
00:16:14: Bei mir werden viele Dinge dabei, die halt vielleicht sogar kontroler waren und das muss man aber erstmal checken.
00:16:20: also in diesen Modus wo du ja ein Überlebensmodus bist also wo ich teilweise nicht mehr wusste habe ich jetzt gefrühstückt Oder sollte ich noch so stücken?
00:16:28: Oder duschen wir vielleicht auch mal wieder ganz gut.
00:16:32: Manchmal hätte ich überhaupt nicht die Zeit, mir diese Freunden zu stellen.
00:16:34: Das können wir dann erst nach und nach... Also das will ich denn!
00:16:37: Wie will ich das Leben?
00:16:38: Welche Mutter will ich
00:16:39: sein?!
00:16:40: Mir hat immer geholfen.
00:16:41: oder hilft mir eigentlich dieser Spruch, ich würde auch diese Sicht vom Albert drauf interessieren.
00:16:45: Der Snow-Free Lunch gibt alles was man im Leben macht hat einen gewissen Preis und darüber muss man sich im Vorfeld vielleicht auch klar sein.
00:16:55: also es ist jetzt kein Mal eben schnell Vater werden mal eben schnell Mutter werden und ein Kind groß ziehen sondern der Preis ist ja man muss wahrscheinlich in seiner Freizeit sehr stark zurückstecken in der Selbstverwirklichung eine Weile stark zurück stecken und eben möglicherweise beruflich.
00:17:10: Also sollte man sich das vielleicht vorher besser bewusst machen, dass dieses Paket Familienvater-Familienmutter werden kommt mit einem ganz ordentlichen Preis daher?
00:17:24: Ja,
00:17:24: das stimmt und das merke ich ja teilweise immer noch.
00:17:27: also ich habe manchmal noch so Trage wo ich abends zu der Unzufrieden der sitze und denke so irgendwie ist sie gar nix hinbekommen und jeder hat schlechte Laune.
00:17:35: aber Dann denke ich immer, jetzt ist ne mehr Zeit.
00:17:38: Kannst du mal arbeiten?
00:17:39: Oder so.
00:17:40: und dann muss ich mich erst einmal einordnen und denken nein es geht ja gar nicht.
00:17:44: wie soll das denn funktionieren wenn ich nebenbei drei Kinder da sitzen nehme die auch noch Aufmerksamkeit brauchen er näher werden wollen oder also eben zumindest ernährt werden wollen?
00:17:54: So und das heißt dieses den Preis zahlen Das ist was man immer wieder tun damals beziehungsweise sich bewusst entscheiden.
00:18:03: Also wofür möchte ich meine Lebenszeit und meine Energie investieren?
00:18:07: Und das ist wieder hoch individuell!
00:18:09: Und was nicht der so kontraproduktiv ist, deswegen gehe ich da ja auch raus und möchte laut dafür sprechen dass diese Bilder die wir sehen von Müttern, von berufstätigen Müttern, die sind also in der Regel völlig ober der Top Also das sind dann Frauen, die sehen total gut aus.
00:18:29: Sie sind durchtrainiert und gehen morgens in den Stimm.
00:18:33: Dann gründen sie fünf Unternehmen, dann nennen sie irgendwie noch Date Night und retten Straßenhunde in Dingenskirchen ja?
00:18:43: Und dann sitze ich da mit meiner schmutzigen Küche und denke so... also ich bin ja total weit entfernt von diesem Bild!
00:18:49: Und dann darf man aber dahinter gucken.
00:18:52: Meistens sind die den Stab an Nennies, ein Baby-Sittern und was auch immer.
00:18:55: Und das ist völlig legitim!
00:18:57: Nur wir sehen halt immer nur das wie sie so lebt und wie gut es funktioniert... ...und jemand der da auch unreflektiert so aufschaut, also auch einen Arbeitgeber oder Chef, der keine Kinder hat, der denkt ja dann, oh, das ist doch machten.
00:19:09: Also die soll sich jetzt mal nicht so anstellen mit dem eigenen Kind und diesem
00:19:13: Teilzeitjob.".
00:19:15: Ja, ich würde ja noch mal sagen es ist auch ganz wichtig wir sprechen jetzt immer so von ihr und der Frau und da eigentlich betrifft das ja Männer ganz genauso.
00:19:24: Ich kenne tatsächlich ein paar wenige Fälle wo man sich das entweder halt fünftig-fünfzig aufteilt oder eben wo auch tatsächlich weil die Frau so erfolgreich ist er Mann komplett zurücksteckt beruflich.
00:19:38: Aber auch da sehe ich, dass das nicht so einfach ist.
00:19:40: Auch dass alles mit einem Preis daherkommt.
00:19:43: Also es muss halt immer eine bewusste Entscheidung sein wie man das möchte und da gebe ich völlig recht diese... Es gab nur ganz wenige Momente wo ich aus Gefühl hatte jetzt ist dieser Moment erreicht wo alles läuft aber kurz bevor die nächste große Katastrophe.
00:19:59: Aber ich würde dich gerne mal fragen, siehst du auch diesen Preis?
00:20:06: Oder ist das schon wieder alles zu sehr ökonomisch zu sehen oder muss man sich verdeutlichen.
00:20:13: Alles kommt mit einem Preis daher oder ist es nicht philosophisch?
00:20:17: Das kann man auch sagen, dass eine philosophische Kategorie ist.
00:20:21: Sogar der Test, das Gute hängt überall am Leid und die sind zusammengebunden.
00:20:24: Da kann ich das ein oder das andere haben.
00:20:27: also ich werde Kinder.
00:20:28: Ich hatte von meinem tiefen Urgefühl, die Kinder sind das Schönste.
00:20:34: Deshalb war es für mich außer Frage, dass ich mir Kinder wünsche und egal was das jetzt kostet.
00:20:42: So bin ich dann auch da durchgegangen.
00:20:45: Ich war ja also über fünfzehn Jahre lang halb allein erziehender Vater.
00:20:50: Das heißt, ich hatte eine Tochter die die elf der Zeit bei mir waren.
00:20:53: Ich habe meine Mutter getrennt und die Hälfte ist halt... Also hab das alles mitgemacht!
00:20:57: Die beruflichen Umstände waren bei mir günstiger.
00:21:00: Ich war Freiberufe, liest Stundenbares gearbeitet.
00:21:02: Ich konnte das gut jonglieren.
00:21:04: aber jonglierend muss man da und es war manchmal dann auch anstrengend und du musst dich darum kümmern.
00:21:10: gibt's aber Wege Das weiß man.
00:21:14: der gute Fluss des Lebens, ein Fluss der Meanderthal hin.
00:21:17: Man hat gute Phasen wo es gut läuft und man hat auch wieder Phasene wo man nicht kämpfen muss oder wo man angestrengt ist.
00:21:25: Wo man vielleicht über anstrengend ist, wo man in den anaerobischen Reich reingeht, wo er zu viel Energie verloren hat.
00:21:31: Oder man wird krank und kommt aus dem Gleichhebricht.
00:21:34: Also das ist schon... Zum Nulltarif, das ist eine philosophische Regel.
00:21:40: Da ist auch im Leben nichts zu haben!
00:21:42: Also wenn du glücklich wärst musst du in deinen Seelengarten eigentlich jeden Tag rein und dich ein bisschen mit dir auseinandersetzen und irgendwelchen zentralen Fragen... Du musst in den Keller gehen wo die Pumperleichen vielleicht herum liegen und die musst du irgendwann auch mal entsorgen wenn wirklich die Knoten deines Herzens lösen willst frei und ich wohlfühlen will.
00:22:01: Also es gibt lebenslang was zu tun, weil du dich veränderst und im Alter komm' andere Probleme auf dich zu.
00:22:09: also auch gesundheitliche Fragen.
00:22:11: und ja das Leben hat er schon hält einen auf Drap Aber es ist auch gut so.
00:22:17: Und der Frosogratiker Heraklit meinte da mal zu einem Wort, er möchte doch das Streit oder dieses Problem, wieso hat der Gott denn eine Welt mit Leid geschaffen?
00:22:28: Da sagte er immer nie die Gegensätze, die hängen auch zusammen und sie sind auch der Motor des Lebens jungen.
00:22:35: Das heißt, dass es eine gewisse Notwendigkeit hat, dass das eben nicht immer.
00:22:40: nun... Ein Leben immer auf hundert Prozent Glückslevel wäre vielleicht tot langweilig oder wäre vielleicht gar kein Leben.
00:22:46: Und das sollte man sich da in diesen Fragen kindern, das ist eine göttliche Aufgabe.
00:22:51: Das muss man sich klar sein wenn wir die Kinder haben wollen dass sind zwanzig Jahre des Lebens reserviert oder noch mehr du musst die gehen ja dann auf die Hochschule, du musst dann weiterarbeiten und muss sie finanzieren.
00:23:03: aber man sollte auch wach sein und in jedem Moment um die Schönheiten Und auch zu wissen, warum man das bezahlt.
00:23:12: Also die Kinder lieben oder die Liebe, die Kindl erfahren und plötzlich merken er ist eigentlich der schönste auf der Welt.
00:23:18: Geliebt es einfach an seinen Kindern?
00:23:20: Dann geht das!
00:23:21: Ja diese Perspektive würde ich gerne nochmal mit dir vertiefen Susanne weil wir haben jetzt viel über die Befindlichkeiten der Eltern gesprochen aber muss ja auch sagen zumindest meinen ersten zwölf-dreizehn Jahren haben ja auch die Kinder ganz starke Bedürfnisse dem man auch irgendwie gerecht werden muss.
00:23:37: und natürlich gibt es dann, wenn man jetzt die perfekte Kinderkrippe oder Kindergarten oder Nanny oder was gefunden hat.
00:23:44: Dann fehlt's denen da auch an nichts.
00:23:46: das ist auch völlig klar.
00:23:47: aber ich glaube schon dass man wenn man den Anspruch hat zum Beispiel, dass man da auch ein bisschen mit Präge positiv im besten Fall mit prägt oder hat auf jeden fall ein gutes Verhältnis zu seinen Kindern haben möchte einen engeres, ne lasst eine Bindung da ist, dann kostet es einfach Zeit Aufmerksamkeit, alles Themen die man sonst vielleicht auf andere Themen gerichtet hätte.
00:24:09: Auch das muss man sich doch verdeutlichen gefühlte ... oder irgendwas zwischen vierzig und sechzig Prozent.
00:24:15: eines Tages sollte man wahrscheinlich in diesen ersten zwölf Jahren zumindest einen Elternteil dem Kind widmen?
00:24:21: Ja also ich weiß nicht welche Zauberlis ist und ich lehse auch keine Erziehungsortgeber und so, das verwirrt mich immer.
00:24:29: Und es ist aber Es ist aber genau das, wirst du sagst.
00:24:32: Diese Zerrissenheit, die ich jetzt mal wieder bei den Müttern habe und ihrem Väter mit Sicherheit genauso... ...die ich bei den Muttern erlebe, die bei mir in der Besaltung sind.
00:24:42: Das ist die Meist mehr eben einerseits diesen Wunsch, um möglichst viel Zeit mit ihren Kindern zu verbringen, andererseits viele Himmel... einfach auch viel investiert in ihre Job-Identität.
00:24:57: Also da ist ja nicht nur Leidenschaft, sondern auch Zeit und Geld geflossen und sich dann eben auf eine Seite zu stellen – es ist super schwierig das einloszulassen!
00:25:08: Und ich glaube, das ist so die eigentliche Zerrissenheit, die hat viele vor allem Mütter umtreibt... also ich möchte irgendwie bein' das und ich möchte eben viel Zeit mit den Kindern verbringen und widersichs, ich möchte sie mit prägen, ja?
00:25:23: Besorgungsschiene viel zu wenig unterwegs und ich sage aber, ich kann keine Erziehungstipps geben.
00:25:29: Also was ist total gut?
00:25:31: Ich glaube auch hier ist wieder der Weg.
00:25:32: Ich muss wissen welche Mutter und welcher Vater bin nicht.
00:25:36: also ich erlebe auch Mütter und Väter.
00:25:39: die können sehr klanger sagen.
00:25:41: auf der einen Seite eben Ja, ich bin da total gut aufgestellt und nach sechs Wochen kommt das Kind in die Gruppe.
00:25:47: Und ich geh wieder Vollzeit umarbeiten – ist ganz ganz selten!
00:25:50: Und dann gibt es auch Mütter, die merken plötzlich, oh, dass Mutter sein ist, dass Trost ja auf der ganzen Welt.
00:25:56: Ich will nie wieder umarbeiten gehen.
00:25:58: Die gibt's auch.
00:25:59: Also
00:25:59: d.h.,
00:25:59: diese sind sehr klammer aber der Großteil, ich stelle mir das mal vor wie so eine Gausche-Normalverteilung, ist glaube ich der Zwischen.
00:26:06: Und genau das ist mit der Vereinbarkeit also eigentlich dieses im Vereinbar mit mir selbst.
00:26:11: Dazu kommt ja noch, auch wenn ich mich dann entschieden habe sagen wir zwanzig Stunden, dreißig Stunden die Woche zu arbeiten.
00:26:18: Auch da spüre ich dann, ja genau wie es auf der einen Seite bei meinem Kind möglicherweise spüre, werde ich vielleicht auch mal den Ansprüchen an die Arbeit nicht mehr so gerecht.
00:26:27: Wie früher, wo ich mich da hundertfünfzig Prozent als Spürungskraft reingestürzt habe und das alles aufgebaut habe.
00:26:34: natürlich ist was anderes wenn ich jetzt plötzlich mit sechzig pro siebzig Prozent unterwegs bin und dann auch noch schauen muss dass sich dabei vielleicht bleibt, dass man nicht wieder aus Versehen hundert Prozent arbeitet.
00:26:45: Also ich glaube und da sind wir bei dem Thema Ansprüche.
00:26:48: Du bist ja die Autorin des Buchs No Mom is Perfect, was beim Metropolitan erschienen ist.
00:26:56: Und da klingt ja sehr stark durch das es eigentlich klar sind auch mal die Umstände.
00:27:01: aber es sind vor allem die Ansprüchen, die uns so zerreißen
00:27:05: oder freuen mich jetzt zu tunneln weil ich jetzt auch während du das gesagt hast, dass dich ja stimmt.
00:27:11: Das war mein Arbeitszitel des Buches.
00:27:13: also bevor du das Buch genannt hättest, bei der Arbeitszitel Versöhnung mit mir selbst und oder Versöhnung mit meinen eigenen Ansprüchen.
00:27:21: aber es wäre dann für den Verlag so nmmh weiß man nicht was das ist.
00:27:26: Aber das war eigentlich im Grunde so meine Mutter vorhanden durchs Buch wo ich Also ich schreibe ja in dem Buch auch ganz, ganz viel über mich.
00:27:34: Weil ich auch gesagt habe wir müssen mehr Offenheit haben, auch über unsere Fehler, über die komischen Seiten zu schreiben.
00:27:42: also deswegen gibt da ganz viele Selbstoffenbarnungen.
00:27:45: auch drin ist aber mein mutigstes Buch was ich geschrieben hab.
00:27:48: Aber genau das ist es!
00:27:50: Ich darf mir klar werden dass meiste sind irgendwie so Hirnkonstrukte also eigene Ansprüche die ich irgendwie erlernte, übernahm bis auch immer in dieses Erfolgsrezept.
00:28:01: Irgendwie geht es immer her und die dann wirklich zu überprüfen und dann mich aber damit zu versöhnen also die loszulessen und da nicht so in so einem Kroll zu verfreien sind.
00:28:11: Ich habe das nicht hinbekommen.
00:28:13: Albert wenn du auf deine letzten Jahr zwanzig, fünfundzwanzig Jahre eine große Tochter ist glaube ich fünfund zwanziger schaust wie oft gab's da so Momente wo du dich auch noch mal zurechtweisen musstest dass das jetzt vielleicht Übertrieben ist der Ansprüche, die du an dich deine Töchter oder an deinen Berufslied parallel dazu möglichst stattfinden soll, einen beruflichen Erfolg hattest.
00:28:36: Das kann ich dir gar nicht sagen!
00:28:39: Nicht aus dem Grunde dass es solche Momente gab wahrscheinlich sehr zahlreich aber irgendwie verdrängig über das üblosste meinem Leben.
00:28:46: Ich guck zurück in mein Leben und es war eigentlich alles ganz schön.
00:28:50: also da muss ich ein bisschen forschen mich zurück erinnern, ja es ist ein Jonglieren da.
00:28:59: Es ist genauso.
00:29:00: allerdings geschiebt mir das auch jetzt wo die Kinder groß sind dass man sich morgens mehr vornimmt als man abends schafft und mit Kindern ist das ganz bestimmt so und man bleibt immer unter soll und man könnte sich da immer einen Strick draus machen oder könnte da über sich selbst.
00:29:18: Das sollte man aber nicht tun.
00:29:21: Man sollte auch ganz klar sehen, gut ich habe beschränkte Ressourcen so viel Kraft.
00:29:25: Ich hab heute getan was ich konnte.
00:29:27: Ich bin eben nur bis zu Punkt drei von sieben Punkten gekommen.
00:29:32: das ist aber ich habe doch mein bestes getan und dann ist es gut.
00:29:35: also Ich erinnere mich nicht an große Konflikte.
00:29:40: Ich hatte auch zwei Mütter, die haben das erste Jahr, finde ich.
00:29:43: Das ist sehr anstrengend.
00:29:48: Dann sind die Nächte eben nicht durch und da fängt es schon an.
00:29:50: Für mich ist der Schlaf heilig und da sieht man schon die Schwere... Du wolltest
00:29:55: nicht geweckt werden würden!
00:29:57: Ja,
00:29:57: nicht so weit war.
00:29:59: Ich habe da schon meinen Mann gestanden und auch gesehen.
00:30:03: ich trage Verantwortung wo ich konnte.
00:30:05: Da habe ich das gemacht beim ersten Kind.
00:30:07: Ganz stark dann an den Wochenenden.
00:30:11: Die Frau hat eher lange geschlafen, ich bin früh aufstehe.
00:30:13: Dann habe ich sie mir immer geschnappt, Kinderwagen und bin mit dem Gronewald gegangen sehr früh schon Und hab ja gesungen und geschoben.
00:30:22: Erster Rauer war fantastisch!
00:30:24: Und diese kleine, die ist jetzt neunzig, kennt diese Lieder immer noch.
00:30:28: Sie ist auch immer dabei eingeschlafen.
00:30:30: Ich fand das da in der Natur und singen.
00:30:34: Ich fand es so schön, abends zu Bett gehen und meine Lieblingsgeschichten erzählen.
00:30:41: Also meistens griechische Sagen.
00:30:45: Das sind schöne Momente... Aber ja!
00:30:49: Die Susanne hat schon gesagt, dass sie seine eigene Dynamik haben.
00:30:53: Du weißt auch nicht welches Kind du hast.
00:30:55: Und die sind alle ganz anders.
00:30:57: Manche brauchen mehr, manche brauchen weniger.
00:31:01: Also du musst schon wissen, was das bedeutet.
00:31:03: Und dass es dir auch... Dass jetzt diese eine Kopf von deinen Bedürfnissen sehr bedürftig ist.
00:31:09: und man merkt dann auch dieser Entlastung sobald die Eltern werden.
00:31:14: Jetzt sind sie kleine Sipzeln und wunderbar!
00:31:18: Das geht alles von selbst.
00:31:19: Wenn du alles richtig gemacht hast, brauchst du dann auch alles richtig?
00:31:24: Also jetzt in Anführungsstrichen, dann läuft das auch.
00:31:28: Dann geht das auch und es sind hier eigentlich nur eine Freude, dass zu sehen wie sie selbstständig werden oder ihren Tag selbst gestalten und du bist dann zunehmend immer ein Stückchen mehr raus.
00:31:37: aber es war so... Es gehört dazu!
00:31:39: Du musst da jetzt deine Verantwortung, du hast da jetzt Pflicht übernommen.
00:31:45: Ich sage dann auch immer, schau auf die schönen Seiten.
00:31:48: Übersehen Sie nicht wie schön es ist, Kinder zu haben und wie schön das mit denen frühstücklich so sieht oder zu lachen?
00:31:53: Wir lachen immer viel!
00:31:55: Es ist herrlich!
00:31:58: Also niemand hat da Erfahrung man rutscht da rein und dann muss man sich da zurecht finden.
00:32:04: Ich habe auch immer Wert darauf gelegt, dass ich mir meine Zeiten dann auch immer genommen habe und das dem Kind schon sehr früh klar gemacht habe.
00:32:14: Jetzt muss sich laufen!
00:32:15: Jetzt braucht der Körper was?
00:32:17: Jetzt musst du mal zwanzig Minuten ruhig sein und habt sie früh daran gewöhnt und allein erziehen.
00:32:23: Man kann sich auch organisatorisch helfen.
00:32:25: Ich hab' immer gesehen, wo am Wochenende verabredet ist mit einer Freundin.
00:32:29: schlaft dabei ihr Oder bringen sie mit und schlafen, ihr seid ein Einzelkind.
00:32:37: Damit die Fassaden, damit es auch der leichter wird.
00:32:40: Dann spielen wir auch miteinander und du musst dann nicht von morgens bis abends hängen.
00:32:44: Das
00:32:45: klingt ja eigentlich ziemlich gut.
00:32:47: Und jetzt könnte man aber sagen, jetzt ist beim Albert so perfekt oder nicht perfekt?
00:32:51: Aber das hat offensichtlich sehr gut gelaufen.
00:32:53: Doch da ist auch noch sehr, sehr gut in der Schule, wo ich neidisch draufschaube!
00:33:00: Aber das ist ja genau, da kommen wir ja schon wieder so ein bisschen diesen Erwartungsbereich.
00:33:04: Was erwartet die Gesellschaft von einem?
00:33:05: Was gibt es für Idealbilder?
00:33:06: Wo will man hin?
00:33:07: wenn man alles richtig macht dann ist es doch gar nicht so schwer sind.
00:33:10: das führt dass diese Diskussion dann auch wieder ein bisschen in die Irre und noch muss ich erst mal eher vom Nichtperfekten ausgehen.
00:33:17: Also was ich jetzt ja auch daraus rausgehört habe weil das man erinnert ja immer des Gutes Das ist ja auch ganz gesund weil ich glaube sonst würde mein Mürbel werden Du hast dir Dinge gesucht, die dir gut tun und auch den Kind gut tun.
00:33:36: Das finde ich total schön!
00:33:39: Und die Mutter hatte ja auch noch was davon.
00:33:41: Es wäre eine Wind-Win-Situation.
00:33:45: Ich glaube der darf man kreativ sein wirklich solche Dinge zu suchen.
00:33:48: Wichtig ist nur das nicht auf der Schulter von einem denn nur ist.
00:33:55: nur der Vater macht oder nur die Mutter, oder nur Oma.
00:33:58: Also wer auch immer das isoliert macht und den Punkt finde ich auch noch total gut mit also dem Kind da auch zu signalisieren was ich brauche und ich habe auch gemerkt es geht ab einem bestimmten Punkt weil ich meine ältesten Tochter Ich glaube, mit meiner zweiten Schwangerschaft habe ich dann erst gemerkt, dass ich ihr immer so vorgespielt hab.
00:34:19: Die Mama ist stark und der geht's gut!
00:34:21: Und alles ist immer schön wenn das Kind anwesend ist.
00:34:25: So bang aber halt nicht so... Und in dieser Schwangerschrift, also ich werde dann immer so Elefantös-Schwanger im Sommer, ich konnte nicht mehr.
00:34:33: Meine älteste lustige Aufträge verteilen und die Mama noch dieses und ich brauche jetzt hier hin und jetzt hätte ich eine Gurke und wie auch immer ... Es geht nicht mehr.
00:34:44: Und dann bin ich damals in so einem Monolog verfreundet, das wäre wahrscheinlich erziehersisch auch nicht gut und habe erklärt, warum es jetzt nicht mehr geht und der sich mich jetzt hinsetzen muss.
00:34:52: und es geht nicht... und da hätte ich mich so angeguckt und er gesagt okay!
00:34:57: Dann schneitste halt die Gurpe einfach später
00:35:00: und ging!
00:35:01: Und dann sehte ich so, da schau her, das hättest du mal früher gemacht.
00:35:05: Da ist aber auch so beibermentend, authentisch meinen Kindern gegenüber zu sein wenn's halt mir mal nicht gut geht.
00:35:13: Und ich hab auch immer wieder Momente, das sag' ich dann auch, Achtung!
00:35:17: Heute habe ich echt ganz schlecht geschlafen, dünnes Nervenkostüm und da wissen die schon ein Stück weit Bescheißen... Ja?
00:35:25: Und wir sind halt alle Menschen und ihr dürft mir auch sehen, dass sich an die Grenzen
00:35:28: kommen.".
00:35:29: Absolut, meiner Meinung nach kommt ja immer wieder das Leben dazwischen.
00:35:33: Wir hatten es ja vorhin sowohl bei den Plänen aber auch bei denen... Das klang jetzt so durch dass es darum geht zum Deal als Paar zu machen, dass man halt klare Absprachen hat wer ist wofür zuständig wie viel übernimmt wer vielleicht eben auch Wer kann sich in der nächsten Phase fairpunktmäßig um seine Karriere kümmern?
00:35:51: und also ich nenn's jetzt mal ein Deal gibt.
00:35:55: Aber auch beim Deal kann ja jederzeit, also dieses siebzig-dreißig zum Beispiel das Leben flässt sich halt einfach nicht siebzich-dreißig verteilen sondern dann ist es halt morgen mal achtzig zwanzig und danach dann irgendwann in zwei Jahren wieder vielleicht sechzigvierzig oder so.
00:36:11: Also meine Frage an dich bist du ein Freund von solchen Deals?
00:36:15: Oder ist das eine Fehlvorstellung?
00:36:17: Also ich bin nach wie vor ein Freund solchen Abmachungen, weil wenn es ich beobachte und das wäre bei uns persönlich auch ähnlich dass man der so rein rutscht.
00:36:29: Also das machen wir dann irgendwie so und so Und dann kommt halt eben dieses Leben und dieses Anstrengende erst mal dazwischen.
00:36:37: Und auf einmal findest du dich in einer Rolle wieder, die du nie wolltest?
00:36:41: Dann ist aber der Tag so voll!
00:36:43: Deswegen besorte ich schon idealer Weise sich vorher da so unromantisch wie es ist zusammenzusetzen und wieder einen Plan zu machen und wieder aber mit der Flexibilität den anzupassen.
00:36:55: Weil das erlebe ich schon auch bei den jungen Punkern jetzt, dass die teilweise eben so ein Fünfzig-Fünftig anstreben.
00:37:01: Aber komischerweise in so einem oder zwei Jahren lässt sie oft die Fragen, die es trotzdem weniger.
00:37:07: Das passiert muss aber, wenn wir heute auch schon bewusst der Entscheidung sein und eben nicht dieses Sein rutschen.
00:37:12: Weil alles, was du bewusst entscheidest, kannst du leichter trauen.
00:37:15: Und das ist der Kroll den oft bei einem Frauenhemd dieses nie-zitzig-der-heim-mit-zinkernis-animier weiß nie bewusst entschieden werden.
00:37:23: Deswegen bin ich schon großer Freund von diesen Abmachungen, aber wieder hier mit dieser Flexibilität in Hinterkopf.
00:37:29: Du bist ja... Wir hatten es vorhin schon Expertinnen für so einen auch einen Wiedereinstieg, zum Beispiel diese Vereinbarkeit für Frauen.
00:37:36: Aber du berätst auch Unternehmen dabei was sie zur Verfügung stellen sollten oder was vielleicht auch realistische Vorstellungen sind damit es eben funktioniert?
00:37:46: Was müssten Unternehmenden sagen wir mal jetzt nicht Siemens klar die haben den Betriebskindergarten vermutlich.
00:37:52: aber jetzt so ein Mittelständler hier aus dem Würmnteil was müsste der denn tun damit er diese Ressource junge engagierte Mutter, junge engagierter Vater besser nutzen kann?
00:38:03: Das ist ja das, was die meisten im Kopf haben bei familienfreundlichen Maßnahmen.
00:38:08: Wir brauchen jetzt einen Betriebskindergarten.
00:38:10: Oh, geht nicht!
00:38:10: Weil wir sind viel zu
00:38:11: klein.".
00:38:12: Und dann ist es Thema vom Tisch.
00:38:13: Aber das ist es nicht.
00:38:14: Also Vereinbarkeit ist etwas, was nichts kostet oder vielleicht wenig kostet und zwar geht's hier um eine innere Haltung und um eine Kultur der Vereinbartheit.
00:38:26: Und Kultur ist für mich immer Führungsarbeit.
00:38:31: Ich brauche Führungskräfte, die nah an ihren Mitarbeitern und Mitarbeiter sind dran.
00:38:37: Die Lebensforsen eben mittragen und da braucht es halt diesen guten Kontakt des Mitarbeiter oder Mitarbeiter so in mir auch sagt.
00:38:44: So schaut's jetzt auch aus!
00:38:45: Und das endet ja nicht mit den Kindern also das kommt ja dann wieder mit pflegenden Angehörigen.
00:38:50: Da ist auch das Thema Vereinbarkeit.
00:38:52: Also auch da muss man sagen, Mensch meine Mutter hat jetzt einen Schlaggang vor allem ich muss jetzt zurückfangen wie auch immer.
00:38:58: Also ich kriege sonst nicht so viele Stunden arbeiten.
00:39:00: Es braucht immer diesen engen Kontakt.
00:39:02: Und wenn die Führungskräfte diesen Kontakt pflegen, vor allem dann auch zum Beispiel so wie Elke an Zeit, wenn man draußen ist, dann ist dieser Wiedereinstieg auch sehr viel einfacher.
00:39:11: Weil ich ja weiß, wie geht es denn dieser Mutter in diesem Vormittag?
00:39:15: Was brauchten der und was brauchten sie?
00:39:17: Also im Grunde eine Klientin von mir hat's mir jetzt mal so schön runtergebrochen.
00:39:21: Im Grunde brauchst du einfach jemandem, der endlich glaubt... ...der das mit dir trägt!
00:39:28: Der diesen Weg Lassen wir es mal fünf, sechs, sieben vielleicht zehn Jahre sein wo's so ein bisschen turbulenter ist.
00:39:34: Gemeinsam geht und das ist ein permanentes sich auch verhandeln und da appelliere ich auch an die Eltern offen über die Herausforderungen zu sprechen.
00:39:42: Und wenn wir das haben dann ist schon mal ganz viel geworden und dann kommt der Person aller Herzen wieder.
00:39:48: Da brauche ich natürlich auch Prozesse.
00:39:50: Das fängt einem im Rickshooting auch im Vorstellungsgespräch, das mir zum Thema macht.
00:39:56: Und natürlich frage ich nicht, möchten Sie mehr Kinder?
00:39:58: Das ist ja aber rechtlich nicht zulässig!
00:40:00: Sondern ich erzähle wie es bei uns gelebt wird und dann entsteht ein Diskurs.
00:40:04: Und dass eben auch in Weiterbildung, in Führungskräfte Qualifizierung... Also es darf überall einen Platz haben.
00:40:12: und eine letzte Sache noch, weil dieses sehr schönes Beispiel ist, dass es für diese Bewusstheit gar nicht mal so viel braucht.
00:40:20: Ich hätte kürzlichen Kunden, die haben das Thema Vereinbarkeit und Frauenförderung in ihren Beurteilungsbogen für Führungskräfte aufgenommen.
00:40:28: Das heißt da steht es dann mit so ein Vereinbarkeits- und Frauen Förderung, dann kannst du maximal fünf Punkte bekommen.
00:40:35: Also bei der Auszahlung, ich sehe mal so zurückstehen vielleicht zwei Euro, seventy-fünf mehr.
00:40:39: Es macht wahrscheinlich wenig Unterschied aber es schafft halt Bewusstheit dafür und da kriegt er keine Nullpunkte wenn er das weiß.
00:40:48: also dann strengt man sich auch ein bisschen mehr an.
00:40:50: Das heißt es gibt ganz viele Ideen.
00:40:52: unter dem Strich ist immer Haltung und Kultur
00:40:56: Und müssten die Arbeitgeber davon ausgehen und vielleicht auch mal für ein paar Jahre damit klarkommen, dass sich so was wie Prioritäten und Werte mal für eine Weile verschieben.
00:41:06: Also realistischerweise auch wenn da jemand vorher Geschäftsführerin war oder Geschäftsführer und sich dann entscheidet okay ich möchte jetzt erstmal nur noch siebzig Prozent arbeiten?
00:41:17: Dann wird es ja nicht so leicht zu integrieren sein in den bisherigen Abläufe wo jemand vielleicht vorher ja hundertfünfzig Prozent gegeben hat.
00:41:24: Also es ist ja zum Einen das damit klar kommen wie du sagst, also dann auch nicht irgendwie so in Problemhypnose verfreuen und wir werden das nie wieder hinbekommen.
00:41:35: Und ich glaube das ärgert auch viele!
00:41:38: Das verstehe ich auch.
00:41:39: Es ist auf erstmal anstrengend aber es geht halt darum diesen Weg gemeinsam zu gestreiten und ich erlebe ganz ganz viele... hier sind's wieder die Mütter die dann so unfassbar loyal dem Arbeitgeber gegenüber sind, wenn diese ersten drei Jahre einfach gut durchgelaufen sind.
00:41:59: Also ich hatte kürzlich eine, die hat gesagt... ...dann wurde ich Cronk für längere Zeit also mit Cripser-Cronkungen und so.
00:42:05: Und dann kam der Chef bei mir zu Hause vorbei und hätte mir sogar noch so ein Chessentkorb gebraucht und gesagt Ich würde für den alles tun inzwischen!
00:42:12: Alles weil er ja mit mir diese schwierige Phrase durchlaufen hätte.
00:42:16: Und genau das ist es, also man darf diese Mittelfrüstigkeit nicht vergessen und es ist eine menschliche Beziehung im Grunde.
00:42:24: Und wenn die gut funktioniert, und man da auch einen guten Kompromiss findet, dann ist das wirklich... Also was langfristig ist und das Vergessenheit viele und was oft passiert ist denn eher, dass es so ein Gegenteil einer anderen wäre.
00:42:37: Also wenn mein Arbeitgeber mir den nicht hilft nähen, also dem mache ich jetzt auch keine Überstunden mehr und das kennen wir ja auch außerhalb des Vereinbarkeitskontextes
00:42:45: Albert, wir nähern uns so den Finale zu dem Thema einfach aus zeitlichen Gründen dieses Themas.
00:42:53: Ich glaube, wir konnten es natürlich auch nur in einigen Aspekten beleuchten aber im Großen und Ganzen ist mir schon klar geworden dadurch dass das wirklich eine lebenspraktische aber eben auch eine Lebenskunst ist da das alles so ganz grob unter einen Hut zu bekommen.
00:43:13: Was glaubst du denn, was so ein Mark Aurel heute sagen würde?
00:43:16: Wenn der eben voll im Job als Philosophenkaiser unter dem Brennglas der Öffentlichkeit alle schauen drauf wie kriegt er es denn hin.
00:43:27: Wäre das so ein Vater, der Elternzeit nimmt oder sich um seine Töchter persönlich kümmert?
00:43:35: oder ist das einer der unbedingt raus an der Front, der die Kriege selber führen muss.
00:43:40: Ich hoffe, dass er das Erste erfüllt oder erfüllt hat.
00:43:45: Es ist tatsächlich... Wir fanden es auch ein paar Philosophen an die ich sehr schätze, wo man aber so Quellen darauf hindeuten, dass die Kinder hatten, aber sich nicht so viel Zeit damit genommen haben.
00:43:57: Das ist auch nicht so gut lief was mich eigentlich sehr wundert weil ihre Philosophie als solche ist voller Mitmenschlichkeit und voller Liebe vor der Anerkennung und der Realität und der Verhältnis auch der Tatsache, dass wir eben so diese Verbundenheit im innerfamilären unglaublich wichtig ist.
00:44:13: Ich denke dann Konfuzius.
00:44:15: Aber was bei Marc Aureven und den schon nennst da die Römer hatten großes Pflichtbewusstsein.
00:44:20: Und ich denke das ist auch wichtig.
00:44:23: Auch Konfudius hat darauf immer diesen Begriff der Pflicht vor allen Dingen sich selbst gegenüber.
00:44:30: Das haben wir schon anfangs so gesprochen vereinbar keines Vor allen Dingen mit mir selbst, aber die Pflicht gegenüber heißt dann wenn ich eine Sehnsucht nach Geborgenheit habe.
00:44:42: Wenn ich Familie für mich in sehr hoher Wert ist, heißt das auch dass sich da einen guten Weg finden muss, dass ich da dem Kind geben muss was das Kind braucht, dass mein Partner geben muss oder was ich brauche, dass wir alle abgeben müssen von unserem Ego und ja klar dann mit nur an uns gearbeitet, die ganze Zeit.
00:45:03: Und plötzlich ist die Situation anders dass man da das die beiden vielleicht wenn sie das auch so nach Familie praktiziert haben was sie so gepredigt haben an diesem Pflicht und diese Verantwortung würden wir heute sagen denken und dann auch immer wieder sein Ego überspringen und so.
00:45:22: Jetzt bist du mal ruhig, jetzt hast du nichts.
00:45:24: Jetzt ist Kinderzeit!
00:45:24: Jetzt bin ich ganz für den da, denn das Ganz für einen anderen da sein in der Partnerschaft finde über Kindern ist ganz wichtig.
00:45:32: also das muss gar nicht viel sein es muss nicht von morgen bis aber das halte ich sogar für falsch.
00:45:37: Aber wenn Du dann da bist präsent, da musst Du ganz präsend sein.
00:45:40: Da muss man das sehen und dann muss das von Liebe getragen von Herz getragen werden.
00:45:44: authentisch ist ganz wichtig.
00:45:46: Ich habe auch immer geliebt, vor meinen Kindern auch Fehler einzugestehen oder auch Traurigkeit zu zeigen weil sie sollten das ganze Leben an mir erfahren und außerdem sollten Sie mich so bekommen wie ich bin, weil sie auch Ehrlichkeit, Authentizität, Wahrhaftlichkeit bringt.
00:46:01: meine Kinder dabei also die würden vielleicht Aber damals war das ganz anders, da gab es ganz klare Rollenverteidungen und Kindererziehung wie Haushalt.
00:46:13: Das war bis zu einem gewissen Alter in Griechen alles Frauensache, dann lieg ich mal wenig von nur wenn der Jüngling angereift ist.
00:46:20: Dann waren die Männer wieder da denn sie mussten den Wutstaatsbürger oder tapfige Kriege raus machen.
00:46:25: Da ratten die erst auch oder weiße Philosophen aber sonst also ziemlich gelb!
00:46:30: Das kann man gar nicht vergleichen.
00:46:32: Aber ein von der Philosophie hätten sie gesagt, man übernimmt Verantwortung.
00:46:36: Man hat Pflichten und man will glücklich.
00:46:39: nur wenn man diese Pflichte die wirklich in einem ja auch rufen wenn man den auch erfolgt und wie die auch erfüllt.
00:46:46: Und dann auch mal anderes zurückstellt, das Lust von der Religion lässt, das Ego... Du bist jetzt nicht dran!
00:46:54: Jetzt ist es das Kind daran oder ist es der Partner daran, dass das ganz wichtig ist?
00:47:00: Auch da muss man ein gutes Maß finden.
00:47:03: Man sollte sich auch nicht aufgeben.
00:47:06: Das ist ganz wichtig, da haben die Kinder überhaupt nichts von.
00:47:09: Wenn du alles weggebst dann musst du sagen hier bin ich, hier sind meine Bedürfnisse.
00:47:13: Wir kommen gut klar damit wir immer Raum für die Vorwillige unserer Bedürfenste geben sodass das dieses Harmonie von der ich einleiten sprach die du innerselisch herbeifüllen musst Die musst du in deinen menschlichen Beziehungen, in deinem nahen Umfeld versuchen herzustellen.
00:47:28: Also, ich bin ein Fan davon auch so drauf zu schauen.
00:47:31: was geben all die älteren an Erfahrungsbissen weiter?
00:47:36: und da gibt es diese Untersuchung.
00:47:39: Da wurden eben gerade hundertjährige befragt in Japan aber auch letztlich weltweit in Japan gab's ja nur besonders viele Frappieren für unser Thema war, dass die Männer tendenziell gesagt haben was bereuen sie?
00:47:52: Sie bereuen das sie nicht mehr Zeit mit ihrer Familie und ihren Kindern verbracht haben.
00:47:56: Das würden sie jetzt im Nachhinein anders machen Und umgekehrt.
00:48:00: bei den Frauen war es sehr häufig dass sie sich leider zu wenig beruflich verwirklicht.
00:48:08: Eigentlich finde ich, ist das die perfekte Vorlage, dass man sich da entgegenkommen muss oder dass man da irgendwo Mars und Mitte würde es der Albert nennen wirken lassen muss.
00:48:18: Egal wie ambitioniert man berufliche ist oder egal welche Idealvorstellungen man von einem Familienleben hat, das muss da irgendwie einen Normalmaß geben.
00:48:27: Sollten Sie sagen, das ist eine Vorlage?
00:48:31: ist ja im Grunde genau, wenn der eine Teil zu viel ist.
00:48:36: Mehr vom anderen und das mit meiner imaginären Gauschen normal Verteilung dass man hier diese zwei Männer die haben sehr mehrere Rufeninnere aber zum einen diesen Anspruch bei der Familie zu sein aber auch beim Job zu sein Und da möglichst für sich das Gleichgewicht jetzt zu finden Das ist ja genau das was du beschreibst wahrscheinlich dann auch zu kurz kommt, wo vielleicht auch viele drunter leiden.
00:49:02: Auch währenddessen in dieser, ich seh mal eher näher solle die sieht er vielleicht ausfüllen.
00:49:07: und bei den Frauen genau der andere Polen, die denn sagen, das ist nur daheim sein und die Wertschätzung fehlt und weiß auch immer.
00:49:14: also dass man da genau das Gleichgewicht kriegt finde ja eine gute Zusammenfassung.
00:49:19: Da würde ich sagen Wir belassen es dabei und sind aber doch schon ein ganzes Stück vorwärts gekommen, denke ich.
00:49:25: Also ich hoffe das war für unsere Hörerinnen und Hörere auch spannend dass man da was für sich mitnehmen konnte wie man's denn vielleicht hinbekommen kann in welcher Lebensphase auch immer.
00:49:33: also ich sage ganz herzlichen Dank an dich Susanne, an Frau Dr.
00:49:36: Susanne Dietz Expertin für das Thema Vereinbarkeit und Autorin des Buchs No Mom is Perfect lohnt sich, also schaut in eurer lokalen Buchhandlung vorbei und lest mal rein.
00:49:48: Und ansonsten ja du hast einen eigenen Podcast auf den sollte man unbedingt verlinken.
00:49:53: wir auch unbedingt in den Show Notes und Albert wir beide arbeiten weiterhin dran dass erst einmal das meine Söhne durch Abitur kommen und dass du weiterhin so ein gutes Verhältnis zu deiner Frau zu deinen Töchtern hast.
00:50:08: ich glaube da auch wenn es schon gut läuft sollte man nicht nachlassen.
00:50:12: Susanne, herzlichen Dank für Deinen Besuch und für Dein wertvollen Input.
00:50:15: Euch vielen Dank fürs Zuhören.
00:50:17: Macht's gut!
00:50:18: Ciao ciao!
00:50:31: Ja, danke!
00:50:34: Vielen lieben Dank!
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