#215 Wie kleine Schritte große Veränderungen möglich machen.

Shownotes

„Wir überschätzen oft, was wir in einem Monat schaffen können und unterschätzen, was in einem Jahr möglich ist.“ (Carina Hellmich)

Viele Menschen wissen, dass sie etwas in ihrem Leben verändern möchten. Sie wünschen sich mehr Gelassenheit, mehr Sinn oder den Mut, einen neuen Weg einzuschlagen. Doch häufig scheitert Veränderung nicht am fehlenden Wunsch, sondern an zu großen Erwartungen. Warum setzen wir uns immer wieder unter Druck? Weshalb bleiben wir lieber in vertrauten Gewohnheiten, obwohl sie uns längst nicht mehr guttun? Und warum entstehen nachhaltige Veränderungen fast nie durch einen großen Befreiungsschlag, sondern durch viele kleine Schritte?

In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan mit der Autorin und Expertin für Self-Leadership Carina Hellmich über ihr Buch „Baby Steps“. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, weshalb Ehrlichkeit sich selbst gegenüber der erste Schritt jeder Veränderung ist, warum unser Gehirn kleine Schritte liebt und wie aus neuen Gewohnheiten langfristig eine neue Identität entstehen kann. Dabei zeigen überraschende Parallelen zur antiken Philosophie: Ob Konfuzius, Sokrates oder die Stoiker, nachhaltige Persönlichkeitsentwicklung beginnt nicht mit Perfektion, sondern mit Beharrlichkeit, Selbstverantwortung und der Bereitschaft, jeden Tag ein kleines Stück weiterzugehen.

Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com

Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:

Sokrates, Konfuzius, Heraklit, Zenon von Kition, Laotse, Goethe

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Transkript anzeigen

00:00:03:

00:00:15: Hallo und herzlich willkommen liebe Freundinnen und Freunde der Philosophie in der Lebenskunst bei der Pudel und der Kern.

00:00:19: Und heute sage ich ganz besonders hallo Karina, hallo Carina Helmich die wir heute hier im Pudl- und Kernstudio begrüßen.

00:00:27: Hallo, ich freue mich wirklich sehr bei euch zu sein.

00:00:30: Vielen Dank für die Einladung!

00:00:32: Ja

00:00:32: und dann sage ich natürlich wie immer Albert auch cool dass du da bist Servus!

00:00:36: Ich bin auch dazu gestoßen

00:00:40: Sehr gut, also wir möchten heute über ein Thema sprechen.

00:00:44: Ja was in meiner aktuellen Lebensphase für mich aber ich glaube auch für viele Hörer wirklich spannend ist.

00:00:49: es geht uns einerseits um Veränderung aber vor allem um die kleinen Schritte die man hin zu einer Veränderungen machen kann.

00:00:56: und da ist uns eben die Carina als Expertin dafür aufgefallen letztlich durch das buch Baby Steps was du im Nau verlag von nicht allzu langer Zeit veröffentlicht hast.

00:01:07: Das war genau der Punkt, den ich vom Albert und seinem immerwährenden Spruch die Dauer ist.

00:01:13: Die Art des Weisen gelernt habe.

00:01:16: es geht darum wirklich in kleinen Schritten aber ganz bewusst und kontinuierlich an Themen die einem wichtig sind dran zu bleiben um nicht würde zum Einstieg interessieren Karina zum einen natürlich Wie du dazu gekommen bist, so dieser Erkenntnis und zum anderen wie du glaubst dass man dahin kommt.

00:01:34: Dass man dran bleibt oder dass es nicht nur eine Idee von dieser Woche ist sondern am besten von den nächsten drei bis vier Monaten wenn ich erkannt habe das mir etwas gut tut.

00:01:44: Ja ich glaube dass die kleinen Schritte des einzigen sind was wirklich langfristig funktioniert.

00:01:52: Ich glaube dass kleine Schritte Das ist was uns im Alltag auch begleitet und zwar realistisch begleitet.

00:02:00: Die großen Schritte sind ganz oft attraktiv, weil es sich natürlich toll hört an.

00:02:04: Wir treffen eine große Entscheidung und schwupps unser Leben ist gerettet.

00:02:10: Und das ist aber nicht so.

00:02:13: Es ist nicht die Realität dieser ganzen großen Entscheidungen ging ja schon ein ganz großer Weg zuvor der Weg der vielen kleinen Schritten, die meisten ja da nicht sehen.

00:02:24: Und wenn wir uns etwas verändern möchten in unserem Leben, dann geht ja auch meistens schon ein Leidensdruck voraus.

00:02:31: Sei es die kleinere Wohnung der neue Job oder was auch immer im Leben gerade ansteht.

00:02:36: und wenn man da mal bei den anderen guckt, dann sieht man meistens erstes Endergebnis.

00:02:41: aber man sieht nie die Kleinschritte.

00:02:44: Aber die Kleinstritte sind die, die unseren Alltag begleiten und die den großen Schritt überhaupt erst möglich machen.

00:02:51: Und du hast ja selber in deinen frühen Zwanzigerjahren so ein Erlebnis gehabt.

00:02:58: So habe ich es über dich recherchiert und gelesen, wo du selbst auch eine große Veränderung hattest.

00:03:03: also du warst erfolgreiche Unternehmerin, hast BWL studiert, hast mehrere Reisebüros geleitet Und dann gab es da so einen Einschnitt, wo du das Gefühl hattest jetzt geht's nicht mehr und jetzt möchtest du dich oder musst ich letztlich verändern.

00:03:18: Vielleicht kannst du uns da mal erklären was das konkret war?

00:03:21: Wie dir da auch vielleicht die kleinen Schritte raus aus der Krise geholfen haben.

00:03:25: Bei mir war es so dass mein Leben war immer sehr schön, muss ich sagen.

00:03:29: Ich hatte eine ganz tolle Kindheit und das wurde mir viel in die Wiege gelegt.

00:03:32: Und beim Silber-Tablet zugegriffen, muss sich sagen, hat mir selten Gedanken drüber gemacht ob das wirklich das ist was ich machen möchte?

00:03:42: Ob dass es mich glücklich macht?

00:03:44: Sondern ich habe mir das angeschaut und dachte ja toll mache ich nämlich!

00:03:50: So hab' ich gelebt Hab aber dann immer mal wieder so einen kleinen Mutausbruch gehabt, wo ich gedacht hab, vielleicht sollte ich doch lieber Innenarchitektur studieren oder vielleicht sollte sich da mal hinschauen.

00:04:05: Hab das aber nie gemacht und habe einfach... weitergelebt.

00:04:09: Und bei mir in meinem Leben sind einige Dinge passiert, die dann dazu geführt haben dass ich tatsächlich auch in der Lebenskrise war das war die sehr schwere Krankheit meines Vaters ja dann auch leider verstorben ist.

00:04:22: es war ein finanzieller Einbruch den ich hatte durch eine Bürgschaft in jungen Jahren und da ist viel einfach zusammen gekommen Und ich war dann gezwungen, hinzuschauen.

00:04:37: Dann zu sagen, dass ich damit Baby-Steps raus bin wäre wirklich nicht richtig.

00:04:42: Da helfen keine Babysteps mehr!

00:04:46: Ich musste mein Leben komplett neu ausrichten und neu aufstellen.

00:04:52: Das waren große Schritte die ich da tun musste über die ich mir aber sehr bewusst geworden bin.

00:05:02: In seinem Rahmen darstand es wieder so, dass ich sage, ich kann jetzt loslaufen.

00:05:07: Da war der erste Baby-Step wirklich ehrlich zu mir selber zu sein hinzugucken und sich Zeit zu nehmen und zu sagen okay was will ich wirklich?

00:05:16: Und wo möchte ich hin?

00:05:17: Welche Richtung möchte ich einschlagen?

00:05:19: das war denke ich so der wichtigste und erster Baby Step nach der Krise.

00:05:23: Für mich klingt das so, dass du bisher bis dahin ein Leben geführt hast.

00:05:29: Das klingt erst mal gut aber auch ein Leben was andere für dich vorbereitet haben.

00:05:33: Also es war wahrscheinlich... Ich kenne nicht gut, aber für mich klingte es so raus.

00:05:39: Meine Mutter hat mir dann das älterliche Reisebüro übernommen.

00:05:45: Ich könnte mir auch vorstellen wie du sagst diese Entscheidung BWL zu studieren statt fast kreatives Innenarchitektur oder so war vielleicht ja auch Getrieben von dem, was du gesehen hast um dich rum mit was man Karriere machen kann und erst so eine Katastrophe oder einen Tiefschlag hat dann dazu geführt... Wurde dir bewusster wurdest, was du tatsächlich willst und wo du vielleicht auch hinwillst?

00:06:08: Ist das so gut von außen zusammengefasst oder ist es nicht ganz richtig?

00:06:12: Ja.

00:06:13: Wobei ich dazu sagen möchte meine Eltern haben das nie gesagt dass ich das machen soll.

00:06:18: Ich erinnere mich noch ganz gut an meine Mutter die gesagt hat überlegst ihr nochmal.

00:06:23: also Es war gar nicht so vorbestimmt von meinen Eltern Sondern es war einfach da und ich war da einfach nicht reflektiert genug muss man ganz klar sagen Ich habe etwas ganz Tolles damals gemacht.

00:06:36: Also ich hab durch diesen Job die Welt gesehen, ich hab ganz wahnsinnig viele Länder bereisen können.

00:06:41: das war nicht so dass ich eine schlechte Wahl getroffen habe sondern es war einfach keine bewusste Wahl.

00:06:48: und ich glaube das war dieses Mehr dabei was ich vielleicht dachte dass meine Mutter das möchte oder, dass ich ihr vielleicht doch eine Freude mache.

00:07:00: Und das ist ganz oft in unseren Köpfen, dass wir manchmal Leute nicht für voll nehmen und die Worte wirklich ernst nehmen weil wir denken, dass Wir irgendwas besser wissen oder was fühlen und dabei sind es ja alles Dinge, die in uns sind und die nicht beim anderen zu suchen sind.

00:07:16: Wobei ist es ja trotzdem, finde ich schon so ein Muster.

00:07:19: Also was ich von mir gut kenne auch so dass man die Erwartungen von anderen auch so ein bisschen mit vorweg nimmt oder zumindest mal mit ins Kalkül zieht.

00:07:26: auch bei großen Lebensentscheidungen und da ist halt die Frage eben klar mit zwanzig ist man tickt man einfach anders.

00:07:32: das fehlen einem einfach auch viele Erfahrungen.

00:07:35: aber ich glaube tatsächlich auch die besten oder verlässlichsten Entscheidungen sind dann doch die auf einen komplett auf einen selber vielleicht auch seinen eigenen Kern zurückgehen.

00:07:44: Aber klar schwierig dahin zu kommen

00:07:46: Ja, aber dem kann ich nur zustimmen.

00:07:49: Albert?

00:07:51: Ich würde sagen es klingt ein bisschen nach Xenon von Chition die Geschichte der Carina dass man vielleicht auch erstmal so einen Tiefschlag braucht das man mal so vor dem Nichts ist immer relativ hier in Mitteleuropa Aber zumindest mal von einer schwierigen Situation steht und dann zu sich findet und vielleicht auch eine eigene Bestimmung findet.

00:08:12: Vielleicht kannst du uns mal noch einmal zu dieser Geschichte von dem Kition, den Begründer der Store abholen.

00:08:17: Ja, er war Sohn eines reichen Kaufmanns und einmal ist vorher mit seinem ganzen Vormögen, war ja Händler mit dem Schiff über's Meer und das Schiffsank alles war verloren.

00:08:33: nur sein Leben konnte er retten, er kam dann in die Stadt.

00:08:35: so geht die Legende.

00:08:38: auf dem Markt fiel ihm ein Buch.

00:08:40: Schriftrolle war es damals vielleicht von Socrates in die Hand und da war er doch völlig begeistert.

00:08:45: Und der schänderte sein Leben, ging gar nicht mehr zurück in seinen Beruf als Kaufmann sondern wurde Philosoph.

00:08:50: und viele Jahre später nachdem er die berühmte Schule des deutschen Philosophie begründet hatte das war so dreihundert vier fünf vor Christus.

00:09:03: später sagte er Welch ein Glück, dass man Schiff damals untergegangen ist.

00:09:07: Denn so kam er – das hat mal sein Gefühl zu sich selbst.

00:09:11: oder fällt mir noch einen Ausspruch von Konfuzus ein.

00:09:14: Da sagte manche Menschen kommen erst in der Trauerzeit zu sich selber.

00:09:23: Jaspos würde von Grenzsituationen bringen, in die Existenz werfen ein.

00:09:32: Und manche nicht alle fangen dann zu überlegen an was will ich eigentlich oder wer bin ich eigentlich und wohin gehen?

00:09:38: soll es gehen?

00:09:40: Das setzt einen sehr fruchtbaren Entwicklungsprozess kann eine sehr fruchbaren Entwickungsprozess anstoßen der schließt sich dazu führt dass man selbst wird.

00:09:52: Ich denke bei dir ist das auch so gewesen.

00:09:54: Ja, definitiv kann ich nur so unterschreiben

00:09:58: und Karina du hast dann eine Art Selbstreflektionsprozess Betrieben hast erstmal genauer überlegt was will wirklich?

00:10:05: Was will ich?

00:10:06: Was kann ich?

00:10:07: Wo möchte ich hin?

00:10:09: Was gibt es da draußen noch Was ich vielleicht jetzt jenseits der Reisebranche machen möchte?

00:10:14: oder wie stelle ich mir vor?

00:10:15: Weil es bringt ja nicht in Baby Steps so ziellos um herzulaufen, sondern es geht darum erst mal zu wissen wo will man hin was will man verändern.

00:10:25: Was soll passieren jetzt in Baby steps?

00:10:28: also das wichtigste für mich war in dem Prozess damals mein Leben stabil aufzubauen Und da ging es um ganz banale Dinge.

00:10:38: Als ich das geschafft habe, habe ich mich damit auseinandergesetzt, als du gerade angeschworen hast diese Selbstfindung dieses wo will ich denn hin?

00:10:47: Wer bin ich wie will ich mich fühlen?

00:10:49: und dass hat eigentlich so ... Das war die erste Bewegungen.

00:10:53: ein Baby step muss nicht körperliche Bewegung sein.

00:10:56: Es reicht wenn du anfängst in Gedanken zu laufen Wenn du losläufst.

00:11:01: und diese Bewegung sei es in Gedanken oder auch physisch Diese Bewegung setzt Energiefreider glaube ich ganz fest dran

00:11:09: und

00:11:10: die Energie führt letztendlich dazu, dass du dein Weg findest.

00:11:15: Und diese Veränderung, die da in der Persönlichkeit stattfindet oder im Leben muss... Muss man die spüren?

00:11:24: Was empfielst du Menschen, wenn sie das anspricht.

00:11:28: Wenn die auch das Gefühl haben, vielleicht habe ich bisher zu viel gewollt oder waren die großen Schritte auch zu ambitioniert.

00:11:36: Also was ist so der Weg dahin zu kommen und zu verstehen wo man wirklich hin sollte?

00:11:44: Diese großen Schritte sind ja erst mal sehr attraktiv.

00:11:48: Wenn man bei anderen schaut und sieht, okay, wir haben jetzt ein Haus gebaut, zack!

00:11:52: Da ist das passiert und das passiert... Wir sehen gar nicht wie viele Tausende von Schritten davor hergegangen sind.

00:11:59: Die kleinen langweiligen Schritten aber doch so wichtige Schritte werden ja nicht dokumentiert und alles was in unserem Kopf und in unserem Gefühlsleben passiert.

00:12:11: Das sind Dinge die wir bekommen.

00:12:14: Die großen Schritte sind attraktiv, aber die Veränderungen, die passiert in kleinen Schritten das hat auch was damit zu tun dass unser Gehirn uns schon auch warnt vor großen Veränderung.

00:12:26: und da so ein bisschen sich erschreckt und provoziert fühlt sage ich immer ganz gerne wenn wir mit großen veränderungen einherkommen Weil unser Gehirn liebt Sicherheit.

00:12:36: Und Sicherheit ist gleich Gewohnheit, aber es nicht gleich Glück.

00:12:40: Das heißt das passiert eben auch oft dass Menschen in der Stare bleiben oder in ihrem Unglück bleiben weil sie's einfach gewohnt sind.

00:12:50: bequem ist.

00:12:51: Und da kommt eben genau der Punkt, man weiß vielleicht das es nicht richtig ist?

00:12:56: Man weiß vielleicht dass man das tun sollte oder das.

00:13:00: aber wir sind es nicht machen und man muss ins tun kommen um was zu verändern.

00:13:06: Ich finde den punkt sehr spannend wenn ich so dieses bild vom inneren gefängnis klingt.

00:13:12: das für mich habe dann neulich eine sehr gute Ja, Illustration gesehen wo so ein Vogel in einem Vogelkäfig zwischen den zwei Stangen hiegen trauriger Gesichtsausdruck.

00:13:22: Er kam einfach nicht raus aus diesem Vogel Käfig und aber dabei waren links- und rechts riesige also alle Stäbe weg.

00:13:31: er hätte ruhig rausfliegen können.

00:13:32: nur er hält sich halt an diesen zwei Stäben fest durch die er nicht durchpasst und ich finde das ein schönes Bild.

00:13:40: Und ich glaube, egal seitdem man ist ganz fortgeschrittener Philosoph hat man immer wieder diese inneren Käfige oder auch goldenen Käfig in denen man vielleicht sitzt und wo man das Gefühl hat.

00:13:52: Ja da draußen ist bestimmt schön aber ich muss jetzt hier erstmal noch Erwartungen erfüllen oder ich muss es erst mal noch funktionieren.

00:14:00: Was empfiehlst du so Menschen, die dieses Gefühl vom... Ich kann keinen ersten, sei es großen oder klein Schritt gehen.

00:14:07: Weil ich hier in meinem inneren Gefängnis sitze?

00:14:10: So dem Vogel der im Gefängnissitz, der sollte den ersten Schritt nicht machen sich raus zu quetschen aus dem Käfig sondern er sollte sich einfach nur mal umschauen und da das ist eigentlich ein ganz... Also ich finde das Bild ganz toll von dem Du gerade erzählt hast.

00:14:26: Es ist manchmal sehr viel mehr getan mit ganz kleinen leisen Schritten.

00:14:31: Es muss nicht immer das große sein.

00:14:33: Unser Gehirn liebt kleine Schritte, weil kleine Schritten keine Gefahr da sind.

00:14:37: In jedem kleinen Schritt den wir schaffen... bringt ja auch unser Dopamine und Ausstüttung, unser Glücksgefühl.

00:14:44: Und durch dieses Glücks-Gefühl entsteht eine positive Kettenreaktion.

00:14:48: und je öfters wir diese kleinen Schritte wiederholen weil unsere Gehirn lebt Wiederholungen und dadurch wird dann eben auch der kleine neue Schritt zur Gewohnheit.

00:14:59: und dann wird genau das die Neue Wahrheit und die Veränderung

00:15:03: Damit wir da nicht so abstrakt bleiben, was können denn so?

00:15:06: Fangen wir doch mal ganz an der Basis an.

00:15:10: Man hat das Gefühl, man ist jetzt gerade mit der Situation unzufrieden und möchte etwas verändern, sei es im privaten oder im beruflichen.

00:15:18: Was sind dann so typische Baby-Steps, wo du sagen würdest, an denen sollte man arbeiten?

00:15:24: Die führen einen auf jeden Fall erst einmal auf einen guten Weg.

00:15:29: Das Wichtigste finde ich immer ... Also der erste Schritt, den ich auch immer mit Kunden mache ist... ...der Schritt dass man ehrlich zu sich selber ist.

00:15:39: Dass man aufhört, sich irgendwas vorzumachen,... ...dass man hinsetzt und ganz bewusst ehrlich umgeht.

00:15:49: Das hört sich wahnsinnig banal an.

00:15:52: Es ist aber ein ganz großer Schritt!

00:15:55: Aber es ist ein einfacher kleiner Schritt.

00:15:59: Und das Zweite, was ich jedem Kunden empfehle und was sich auch so in meinem Leben handhabe ist es auch mal das Thema Dankbarkeit mit reinzubringen.

00:16:08: Dankbar sein für das, was man hat, was schon da ist.

00:16:11: Das relativiert manchmal auch die Dinge.

00:16:16: Wenn wir mich noch im dritten Schritt fragt sind würde ich immer ownership übernimm die Verantwortung für dein eigenes Handeln.

00:16:26: Da ist schon unheimlich viel getan!

00:16:29: Wir sind nicht alle die Opfer der anderen, es sind nicht immer die Anderen wir können selbst bestimmen aber wir müssen es auch wollen und

00:16:38: tun.".

00:16:39: Albert da klingt viel Philosophisches durch auch wenn ownership jetzt wahrscheinlich von nicht direkt von Aristoteles kommt aber gut in gewisse Weise.

00:16:48: Verantwortung übernehmen das war ja glaube ich auch bei den antiken Philosophen schon fürs eigene Leben, aber auch für die Gemeinschaft zum Teil.

00:16:56: Das war eine wichtige philosophische Kategorie.

00:17:02: Begriff dann der Selbstsorge eingeführt, sich für sich selbst sorgen.

00:17:08: Also man nicht auf andere schieben das war standardmäßig bei den klassischen Philosophen in Ost und West so haben die darauf hingewiesen ja nicht die anderen und nicht die Umstände.

00:17:20: ne du bist der Grund deines Glücks oder des Unglücks?

00:17:24: In dir, in deiner Seele findet das alles Statue da draußen.

00:17:29: das entscheidet nicht über dein Glück.

00:17:32: Das ist das Material, mit dem du arbeiten musst und du kannst dich in jeder aus jeder Situation herauswinden oder du kannst deinen Weg finden.

00:17:43: Weil das Wichtigste ist eben die Treue gegen sich selbst sagt Konfuzius.

00:17:47: und was Du gesagtest diese Ehrlichkeit das haben die Alten auch gesagt.

00:17:52: bei Sokates heißt es sich selbst betrügen ist von allem das Schlimmste.

00:17:57: Und fast wortwörtlich finden wir das auch bei Konfudius der hundert Jahre vor Socrates gelebt hat und den Socrates überhaupt nicht kannte, wie ungekehrt auch nicht.

00:18:06: Aber diese Unaufrichtigkeit sich selbst gegenüber bei Confucius – was ist das Wichtigste im Leben mit Menschlichkeit?

00:18:15: Und Treue gegen sich selbst in einem Selbstlicht des eigenen Glöck?

00:18:19: oder Unglück Heraklid, der Vorsekratiker.

00:18:25: Sagt er das so schön?

00:18:26: Dein Charakter ist dein Schicksal.

00:18:28: Das heißt was du mit dir machst!

00:18:30: Das ist das Schicksale nicht, was da draußen geschieht.

00:18:33: und so kannst du auch aus jedem Schicksall ein gutes machen.

00:18:39: Ganz wieder Konfort aus jedem Unglück ein Glück machen.

00:18:43: Das ist die Verantwortlichkeit.

00:18:46: ganz wichtiger.

00:18:47: wir haben alles in der Hand.

00:18:52: Das ist eine sehr wichtige Erfahrung.

00:18:55: Aber wir sind gerne in der Opferrolle und zeigen gerne mit dem Finger auf andere oder unglückliche Umstände, weil wir nicht erkannt haben, dass das wesentliche in unserer Hand ist.

00:19:08: Weil wir vielleicht auch zu bequem sind und weil wir Gewohnheiten

00:19:13: ...

00:19:13: Die Goethe sagt, das Paradies des Menschen nicht verlassen wollen und nicht in ein Veränderungsprozess reingehen um Gottes Willen.

00:19:21: Dann kommen auch noch Ängste dazu und da muss man ja für ein bisschen verarbeiten!

00:19:26: Selbstsorge ist auch eine Arbeit an sich selbst.

00:19:29: Ich sage hier immer gerne, wir haben einen Seelengarten in dem bist du jeden Tag ein bisschen reingehen und hier und da was richten, da ein bisschen Unkraut flücken, da in der Pflanze ein bisschen Wasser geben.

00:19:40: Jeden Tag!

00:19:41: Das ist das Geheimnis des Gärten als Paralligkeit.

00:19:44: Super schönes Bild, wenn ich das sagen darf mit dem Gärtngarten.

00:19:47: Es ist nicht toll.

00:19:49: Ich glaube auch wirklich, dass die Angst... Ganz, ganz extrem bei uns heutzutage auch mitspielt.

00:19:56: Auch so diese Angst vorm Versagen, dieser Angst beurteilt zu werden.

00:20:01: Viele gehen den ersten Schritt nicht weil sie Angst haben dass es nicht funktioniert.

00:20:07: aber das ist ja auch genau das Schöne.

00:20:09: Wir lernen aus dem Aus den Fehlern wir lernen nicht aus den Dingen die super gut laufen und meine Güte des Lebenes Ist das Lernen?

00:20:18: Wir werden bis hoffentlich zum letzten Tag lernen.

00:20:22: Mich würde aber interessieren, wenn ich mir jetzt so wie es der Albert gerade skizziert hat.

00:20:26: Jeden Tag sollte man an sich arbeiten, sei's im Seelengarten oder in den Zielen die man hat.

00:20:32: Wie stelle ich mich dann bei einer Expertin für kleine aber kontinuierliche behauliche Schritte den Alltag so vor?

00:20:40: Hast du dann so Baby Steps, die du jeden Tag... Gedanklich abharkst oder die sich irgendwann auch verinnerlicht haben, weil ich ja gelernt habe in deinem Buch dass das tun irgendwann auch zur Identität wird.

00:20:51: Dass das noch mal ein wichtiger Schiff ist der passieren muss?

00:20:54: Genau!

00:20:55: Tun zu Identität.

00:20:56: wir können nur... Wir können nur in der Veränderung erstreben, wenn wir ins Tun kommen.

00:21:03: Wenn wir was machen.

00:21:04: Mein Alltag ist ein ganz normaler Alltag.

00:21:09: Der Unterschied zu manch anderen ist vielleicht der, dass ich mir bewusst Zeit für mich selber nehme und auch Wäscheberge zu Hause.

00:21:18: Ich habe auch eine Küche, die jeden Tag aufgeräumt werden muss.

00:21:25: Es geht um Priorisieren, es geht um die Dinge, die mir wichtig sind.

00:21:28: Ich weiß nur wenn ich gefüllt bin mit Selbstliebe und Energie dann kann ich weitergeben.

00:21:34: vorher kann nicht weitergehen.

00:21:35: Ich nehme da ganz oft gerne das Beispiel auch mit der Sauerstoffmaske im Flugzeug.

00:21:41: Der Kapitän sagt auch nicht jetzt helf mal den Kindern und den alten Menschen und dann guckt mal wo eure Maske ist sondern er sagt ganz klar nimm deine Maske wenn sie sitzt und wenn du Sauerstoffs hast Dann kannst du helfen.

00:21:53: und das sehe ich ganz genau so.

00:21:55: Und es ist eine Selbstverantwortlichkeit, wo ich jeden Tag den Self-Check in mit mir selber mache.

00:22:03: Das heißt nicht dass ich daran arbeite unbedingt weil ich finde das Wort Arbeit schon wieder so anstrengend.

00:22:10: Weil es ja eine Lebenseinstellung ist.

00:22:12: Es ist was was man proaktiv machen möchte.

00:22:16: Wie ich vorhin gesagt habe, eine Veränderung sehr hoch ist.

00:22:23: meine Idee mit den Baby Steps ist, dass man proaktiv handelt.

00:22:27: Dass man gar nicht erst in dieses Leiden kommt sondern das man auf dem Weg merkt Mensch ich sollte mal ein bisschen mehr in eine andere Richtung laufen.

00:22:37: Das man auf diesem Weg die Lösung schon findet und das kann man nur wenn man sich seine bewusst wird und dazu gehört für mich im meinem Fall der tägliche Check-in mit mir selbst, dass ich einfach in mich rein höre.

00:22:50: Ich meditiere ganz gerne aber auch nicht allzu lange.

00:22:53: Es ist nicht so, dass ich eine halbe Stunde Yoga mache und dann noch das und das... es soll keine To-do Liste sein?

00:23:00: Es soll Spaß machen!

00:23:02: Und ich brauche diese Zeit mit mir.

00:23:04: Ich bin ein anderer Mensch wenn ich's

00:23:07: nicht tue.

00:23:08: Also das kenne ich auch von dir, Albert.

00:23:09: Dass man erstmal so die Basics in Ordnung bringt oder so... Das bedeutet selbst für Sorge dass man von einer gesunden Basis aus starten kann.

00:23:17: gesund im Sinne von dass man eben mit sich zufrieden ist, dass man so im Einklang mit sich selbst ist.

00:23:23: und von da aus dann darüber nachzudenken was könnte ich vielleicht noch grundsätzlich an meinem Leben ändern?

00:23:28: Aber erst mal muss ich diese Grundlage in Ordnung bringen bisschen Hygienefaktoren erledigen und dann erst sollte ich an die großen Veränderungen denken.

00:23:39: Würde ich gar nicht mal so sagen, ich würde sagen hört bloß nicht auf zu träumen sondern setzt euch auch mal hin und überlegt euch Was wäre ich denn heute.

00:23:50: oder wo wäre ich dann gerne, wenn ganz unabhängig von meiner momentanen Umwelt, von meiner direkten Umwelt was wäre?

00:23:57: Unabhängige von finanziellen Fragen.

00:23:59: Unabhängige von zeitlichen Fragen und unabhändig von gesundheitlichen Fragen.

00:24:03: Wo möchte ich denn gerne hin?

00:24:04: Was ist denn noch mein Ziel?

00:24:06: Gerade so dieses?

00:24:06: wir nehmen uns gar nicht mehr Zeit wirklich zu träumen!

00:24:08: Wir nehmen uns garnicht genug Zeit um auch zu gucken wo es in meine Leidenschaft aufwas habe ich denn Lust?

00:24:15: Was möchte ich mit meinem Leben machen?

00:24:18: nur ein Leben und es geht so schnell rum.

00:24:20: Und es ist so schade, dass wir mit so unwichtigen Dingen teilweise so viel Zeit oder zumindest Energie verschwenden.

00:24:28: Ich muss auch alltägliche Dinge machen natürlich aber ich entscheide mich bewusst dafür auch auf die schönen Dinge und auf Dinge, die mir wichtig sind

00:24:40: wertzulegen.".

00:24:42: Das Ganze nicht als Pyramidensystem, wo ich erst mal in die Phase eins erledigen muss.

00:24:47: Diese Basisarbeitsung und eigentlich sich erstmal bewusst werden was stört mich?

00:24:54: Was möchte ich verändern?

00:24:56: Was fehlt mir?

00:24:57: Und dann aber auch gleichzeitig an dieser großen Vision zu arbeiten.

00:25:01: Was sind die Themen, die hier bisher zu kurz kamen und wo ich zukünftig stärker Gewicht drauflegen möchte?

00:25:08: Genau dieses Reinfühlen in dich!

00:25:11: einfach mal sitzen, dann haben wir das Telefon wirklich weglegen.

00:25:15: Dass wir keine Musik hören und keine Ablenkungen haben sondern einfach mal so mutig sein sich mit dir selbst auseinander zu setzen einfach mal dir selber zuzuhören einfach mal zulassen wohin die Gedanken gehen ohne dass man abhakt oder eine Liste hat sondern einfach fühlen was kommt denn da gerade?

00:25:33: Da wird wahrscheinlich auch irgendwann die Einkaufsliste vom Supermarkt durchflitzen, aber dann ist das in Ordnung.

00:25:38: Dann lässt man die aber auch wieder gehen.

00:25:40: Aber dass man mal versucht so jeden Tag drei, vier, fünf Minuten sich nur mit sich selber und ganz egal was dann kommt – Ist es eine Vision, auf die man mal oder einen Traum, auf den man Lust hat?

00:25:53: Oder ist es ein Problem, was einen gerade beschäftigt wo man Lösungen sucht auch da das Thema lösungsorientiert zu sein Genau.

00:26:02: Was ich daran besonders spannend finde ist, dass du da so an so eine Art... Also das du jetzt dann nicht den zehn Punkteplan propagierst oder da jetzt den Masterplan von Karina Helmich wie so veränder' ich mein Leben sondern eigentlich sollte man da auch somit nicht dem Perfektionismus rangehen, sondern das Unvollkommene Willkommen heißen und akzeptieren, dass man halt mal auch ein Baby Step nach links und dann mal einen Baby Step rechts.

00:26:30: Aber solange die grobe Richtung stimmt kommt man trotzdem vorwärts.

00:26:33: Das ist die Philosophie?

00:26:34: Genau!

00:26:35: Das könnte ich für dich so unterschreiben.

00:26:38: Es geht mir nicht darum, dass man einen Zehnt-Punkte-Plan... Ich kann keinen Zehnte-Punkteplan auf jeden Menschen stülpen!

00:26:46: Wir sind alle unterschiedlich und haben alle andere Interessen.

00:26:48: Wir stehen alle woanders.

00:26:51: Wir sind an unterschiedlichen Zeiten, Momenten in unserem Leben.

00:26:57: Sei es die Familienplanung, sei es der Job oder die Gesundheit, ganz egal was das ist.

00:27:02: Da gibt's nicht one size fits all.

00:27:05: Ich glaube, da sollte jeder sich lernen wieder selber zu vertrauen und auf sich zu hören.

00:27:10: Und wir unsere Intuition unserer Seele sind der beste Ratgeber.

00:27:15: Albert, zu dir kommen ja auch häufig Menschen die sich verändern wollen?

00:27:20: Wenn du das so hörst was Karina empfiehlt, sind das ähnliche Empfehlungen, die du dann auch in deinen philosophischen Beratungen gibst?

00:27:28: Ja, also das Prinzip ist auf jeden Fall identisch.

00:27:31: Das ist auch in der Antike.

00:27:35: und sich nicht übernehmen, sich ein Programm geben, das über die Kräfte hinaus halten kann.

00:27:43: Die Leichtigkeit bewahren des Lebens.

00:27:46: Und wie die Chinesen sagen, sie hatten dafür Energiefluss-Key!

00:27:49: Der muss fließen da.

00:27:51: Am Morgens

00:27:52: erst einmal Körper und Geist in Übereinstimmung bringen, Chigong ist man der Keyfluss, die blockiert wird...

00:27:59: Und

00:28:01: den blockierst du natürlich mit einem Programm, dass sie dich erfüllt kannst.

00:28:04: Also was halt erstmal Ängste und das wird dann artet aus in unangenehmer Arbeit und man kommt noch nicht hin zu Israel.

00:28:11: also da muss man sehr... Also es findet sich ich hab's heute nochmal gelesen bei einem japanischen weisen Kaibara-Kicken geht aber zurück auf Laotse und Konfuzius.

00:28:22: ein langer Weg fängt mit dem ersten Schritt an Und die Chinesen haben da ganze Philosophie rausgemacht und gesagt, der Weg ist überhaupt das Ziel.

00:28:30: Das kommt gar nicht auf an, wo ich da ankomme sondern dass sich mich kontinuierlich entwickeln und mich entfalten.

00:28:36: Das ist es lebendig geil!

00:28:39: Nicht irgendwo ankommen oder so.

00:28:41: und dann ist es eben sehr wichtig...

00:28:44: Ja,

00:28:45: sich da nicht zu übernehmen.

00:28:47: Die Kontinuierlichkeit, du hast das Zitat genannt die Dauer ist die Art des Weisen, die Behandlichkeit hier Das ist es!

00:28:54: Nicht wie viel am Tag oder wie viele Stunden

00:28:57: oder

00:28:57: alles auf einmal... Das ist eher kontraproduktiv.

00:29:01: Das blockiert eher Angst und überfordert einen.

00:29:04: Sondern

00:29:06: ja...

00:29:07: Wie der Komiker Tickmeyer vom Manger sei Mensch bleiben also bei all denen.

00:29:13: Du kannst dich ja ruhig im Ideal zu einer Persönlichkeit, großen Persönlichkeiten vielleicht entwickeln wollen.

00:29:19: Ich hoffe du hast das Ziel aber du weißt auch, du bleibst immer Mensch und das ist auch schön Mensch bleiben.

00:29:28: Da behält man die Einfachheit, man behält die Leichtigkeit, man macht es nicht zu kompliziert Aber immer ein bisschen nachdenken und das sagt Karina ja auch Und da steht in allen meinen Büchern an Die ersten Kapitel sind immer Sammlung.

00:29:42: Also man muss erst mal die Schritt anhalten, sagt Siddica.

00:29:45: Man muss immer sagen stopp jetzt hier und dann einfach die Gedanken fließen das nicht.

00:29:49: Liebe solche Sachen da!

00:29:50: Und die haben mich auch weiter gebracht, denn dann kommen schon die richtigen Gedanken.

00:29:54: aber heutzutage ist das schwer.

00:29:56: Die Kindheit dann sagt, die Kunst des Pauses machen es wieder erlernen.

00:30:00: viele können das nicht mehr.

00:30:02: Ich hörte mal einen Vortrag eines Lehrstudienhabers, das Kalyaspas-Lehrstuhl gibt nur ein.

00:30:08: Der Philosoph um Psychotherapeut Thomas Wux heißt der, er sagt ja den Burnout fängt da an wo du keine Pause machst, wo du nicht abschaltest und dein Handy nicht weglegst, wo dich nicht einfach mal beim Nacktaste T sitzt und jetzt alles abschaltet und ja abschalten sehr wichtig Pause machen.

00:30:27: Wir haben nur beschränkte Ressourcen der Selbststeuerung, die krasten aus, die funktionieren nicht mehr.

00:30:32: wenn du immer auf Hundert Achtzig drehst dann irgendwann wirst Du dann dreht sich das Rad und Du mit ihm aber Du kannst es nicht mehr anhalten, Du kannst dich mehr raussprengen und dann ist das sehr gefährlich.

00:30:43: Da würde ich gerne dazu sagen dass diese Pausen machen wir haben das verlernt, wir versuchen die ganze Zeit Lücken zu füllen Und versuchen sie mit irgendwas zu füllen.

00:30:55: Wir ertragen ja gar nicht mehr die Ruhe und so dieses sich bewusst darauf einzulassen, genau da mal innezuhalten – ich glaube das ist tatsächlich auch wirklich der Schlüssel.

00:31:06: Wir haben jetzt ja gerade gehört, wie das beim Albert in den philosophischen Beratungen eben so läuft.

00:31:11: Karina du bist ja auch als Beraterin oder Coach unterwegs.

00:31:15: Zu dir kommen Menschen die das Gefühl haben sie brauchen eine Veränderung, sie möchten sich verändern.

00:31:21: was sind so?

00:31:22: ohne dass ist klar, dass du hier keine Details von Klienten weitergeben kannst.

00:31:27: aber was sind typische Muster die du erkennst?

00:31:30: Gerade zum Anfang?

00:31:32: Wie kommen die Leute ins Tun?

00:31:33: oder wie schafft man es da so innere Blockaden aufzulösen, wenn man das Gefühl hat?

00:31:38: Ich komme da einfach nicht weiter.

00:31:39: Tatsächlich viele, die zu mir kommen haben das Thema dass sie gar nicht mehr richtig mit sich connectet sind.

00:31:46: Dass der Bezug zu sich selber fehlt.

00:31:49: wir hören das gerade und ich meine das Internet ist voll damit.

00:31:51: gerade das ganze Thema mit den Rollen die wir spielen Die ganzen Verpflichtungen, die wir haben und die wir uns auch selber aufbürden teilweise oder eben tragen müssen lassen gar nicht mehr viel zu.

00:32:05: Das ist das Thema Effizienz.

00:32:07: Wir halten es für ineffizient, wenn wir eine Pause machen.

00:32:10: Es ist schon so ein Trugschluss.

00:32:15: Einfach mal ins Reden kommen, weil darüber bewusst sich Zeit zu nehmen und das fällt den meisten.

00:32:20: Niemand nimmt mehr Zeit unterhält sich wirklich bewusst über solche Themen.

00:32:25: Wo bin ich denn gerade?

00:32:26: Wie fühle ich mich?

00:32:27: Wie geht es mir gerade?

00:32:28: Und nicht dieses oberflöchliche wie geht's dir gut super tschüss sondern dieses Innerhalten die Antwort abwarten diese Gespräche am Anfang sind unheimlich wichtig und da passiert ganz oft dieser Entspannung bei Kunden und dieses Öffnen, und zwar gar nicht mir gegenüber sondern sich selbst gegenüber.

00:32:49: Mal wieder zuzulassen was da unter den ganzen Masken ist, dieses Zulassen das in dir drin ist welche Gefühle da sind weil wir eben auch oft Angst haben vor Veränderungen, weil wir Angst haben irgendwas was uns vielleicht doch wichtig ist loslassen zu müssen was ja gar nicht so ist weil wir immer die Wahl haben.

00:33:10: aber gerade dieser erste Schritt zuzuhören in Ruhe und Reden.

00:33:15: Und sich fragen, wo steh ich gerade?

00:33:16: Wer bin ich grade?

00:33:18: Wie geht's mir

00:33:18: grade?".

00:33:19: Und das dafür brauche ich ja eigentlich nicht zwingend ein Coach oder einen Psychologen oder so.

00:33:24: Da reicht ja auch mal ein guter Freund mit dem man sich mal offen austauschen kann.

00:33:31: Das wäre vielleicht eine Empfehlung, dass man sagt also ein Vertrauter, mal reflektiert, was passiert da gerade um mich herum und mit mir selbst.

00:33:41: Das wäre ein wichtiger erster vielleicht nicht mal Baby Steps sondern das ist dann schon ein wichtiger großer Schritt.

00:33:46: Definitiv auch das Handy weglegen wenn man mit Freunden zusammen ist sich bewusst zusammensetzen und sagen wir sprechen heute mal übers Leben wer macht denn das heute noch machen nicht viele Und das ist tatsächlich viel wert mit einer Vertrauensperson.

00:34:03: Das Ding ist einfach, warum sich viele auch ein Coach nehmen was ich so gelernt habe.

00:34:08: Viele möchten gar nicht erst mal im nahen Bekannten oder Freundeskreis darüber sprechen weil viele oft Angst vor der Konsequenz haben.

00:34:18: Menschen brauchen manchmal den etwas die entwässfremdere Person wie ein Coach oder Psychologe, wobei ich Coach und Psychologebitte auf keinen Fall in eine Kiste stecken möchte.

00:34:31: Sondern das sind zwei unterschiedliche Berufsfelder.

00:34:36: Dass da keine Überschneidung gibt ist mir wichtig aber es sind einfach fremde Personen, wo man auch wenn sich viel aufgestaut hat mal frei sprechen kann ohne dass es gleich im privaten Umfeld Konsequenzen hat.

00:34:49: Ich glaube, deswegen ist es auch momentan so dass viele da das Gespräch suchen.

00:34:55: Was sind denn so sonstige Widerstände die uns von den ersten Schrücken oder überhaupt von diesem kontinuierlichen an sich arbeiten?

00:35:03: damit meine ich nicht selbst Optimierung sondern mich meiner an meinen Gefühlen Arbeiten und meine Entwicklung weiterentwickeln können zu arbeiten.

00:35:11: was sind so Widerstände die uns da immer wieder im Weg stehen warum wir dann nicht gar nicht erst anfangen oder mitten im Prozess dann wieder es vergessen, es liegen lassen.

00:35:20: Was sind da deine Erfahrungen?

00:35:22: Ich glaube wir wollen zu viel sofort.

00:35:24: Es ist ja irgendwie so auf Instagram und Co.

00:35:27: sieht

00:35:28: man ja

00:35:29: schrubbs der hat ein Haus gebaut was dem Ganzen zuvor gegangen ist.

00:35:33: Wir wissen das natürlich dass ein Hausbau nicht funktioniert mit einem Post aber es macht trotzdem etwas mit uns Es kommt trotzdem bei uns an.

00:35:41: Und das ist auch ein ständiger Vergleich, den wir haben mit anderen Menschen, wo jemand anders steht – obwohl wir uns ja gar nicht vergleichen.

00:35:48: Vergleichen ist sowieso das Gift der Neuzeit, dass man sich nicht vergleicht, weil wir gar nicht wissen, wo steht er?

00:35:54: Wo wollte er hin?

00:35:55: Welche Ausgangssituation und so weiter.

00:35:58: Das sind ganz andere Voraussetzungen teilweise.

00:36:02: Ich

00:36:02: bin oder wir beide sind, also für Albert und ich sind Vater von siebzehn, neunzehnjährigen Deine größere Tochter, sogar schon glaube ich.

00:36:12: Ich weiß noch selber aus meiner Zeit damals aber auch kriegts jetzt bei meinen Söhnen mit das genau in solchen Entscheidungsphasen wo man sich für einen Job entscheidet oder gönnig mir ein Gap hier oder so eine relaxte Phase nach dem Abitur und so.

00:36:29: Das sind ja schon mal erste wichtige Weg-Gabelungen wo ich überlegen könnte Gehe ich jetzt den Powerweg und stelle alle Weichen auf Karriere oder was ist mir wichtig im Leben?

00:36:42: Was empfiehlst du so Jugendlichen, wenn die an so Wegablungen stehen wie sie ... Was sind da für dich die ersten sinnvollen kleineren Schritte.

00:36:51: Also ich sag immer es gibt diese Candybox of Life also es gibt so viele verschiedene Bombons und wir haben ja heutzutage auch so viele Wahlmöglichkeiten.

00:36:59: das kann ein Jahr ganz schnell mal erschlagen.

00:37:02: dementsprechend früh genug vor allem den Eltern, früh genug anfangen mit euren Kindern darüber zu sprechen.

00:37:09: Auszufinden was ist denn eure Leidenschaft?

00:37:12: Wo habt ihr Lust drauf?

00:37:13: Was interessiert euch denn?

00:37:14: Einfach im Gespräch bleiben ohne unbedingt ein konkretes Ziel zu verfolgen Sondern um das Kind dahin zu bekommen, dass es anfängt über genau diese Themen nachzudenken.

00:37:26: Und dann ist auch ganz wichtig – Es ist nichts in Stein gemeißelt!

00:37:30: Das Leben ist ein Flow und wenn ich anfange und gehe ein Jahr lang nach Australien oder nach Amerika oder sonst wohin, um einen Jahr lang nichts zu machen nach der Schule, ist das eine wahnsinnige Entwicklung für deine Persönlichkeit.

00:37:44: Wenn du direkt anfängst mit dem Studium, ist es genauso in Ordnung.

00:37:50: Es ist nichts in Stein gemeißelt und wenn du dich heute entscheidest für was heißt es nicht, dass dein Leben bist also non-stop so bleiben muss.

00:37:57: Sondern du darfst dich immer wieder neu orientieren und neu entscheiden deswegen nicht zu sehr festdenken und ein bisschen loslassen.

00:38:06: und gerade diese Leichtigkeit über die wir vorhin sprachen haben die ein bisschen ins Leben zu lassen

00:38:11: Zumal hier an diesem Tisch drei Leute sitzen, die alle zeigen dass da auch noch mal einen U-Turn oder meinen Abzweig möglich ist und vielleicht ja gerade auch so das Salz in der Suppe sind des Lebens.

00:38:23: Albert würdest du dem... Ich sehe dich schon nicken!

00:38:25: Du stimmst ihm offensichtlich zu, dass man sich da freimachen muss von den Erwartungen und von zu konkreten Vorstellungen wie es sein muss.

00:38:35: Ja

00:38:35: unbedingt, weil man sich auch nur selbst kennenlernt eben ausprobieren.

00:38:41: Also...

00:38:41: Goethe hat das sehr deutlich gesagt, dass er im Stillen käme.

00:38:45: Dann kommst du nicht zu dir sondern du musst fühlen so was es sich treibt.

00:38:50: dann geh raus in die Welt mach es und dann korrigiere dann setzt das Segel anders dann wirst du empfinden ist es da dein Ding oder nicht?

00:38:58: also wir haben alle Brüche in unserem Leben.

00:39:01: ja das stimmt das verbindet unsi.

00:39:03: aber brüche vielleicht gibt sie in jedem leben auch.

00:39:06: das ist gerade etwas schönes.

00:39:09: Die Veränderung, die Entwicklung geht in kleinen Steps.

00:39:14: Aber es gibt eben dann auch, hattest du ja auch schon erwähnt und erlebt.

00:39:19: Es gibt ihm dann auch echte Brüche oder Grenzerlebnisse Situationen Umwerfen, ich zitiere Konfuzis, Trauerzeit oder Schicksalsschläge die ein Wachrutteln.

00:39:33: beides begleitet den Weg und man muss nur wach sein.

00:39:37: Die Signale verstehen und sich auch durchrütteln lassen.

00:39:42: Und das meintest du ja auch also... Man muss wachs sein, man entwickelt sich, das Leben ist ein Fluss.

00:39:52: oder das Leben Also es ist nicht festgezurrt, das wäre schlimm wenn es festgezogen wird.

00:39:59: Das heißt immer ein bisschen wie fliegen und gucken wo der Wind herkommt... Ja, es hat immer etwas Unbestimmtes, Unverfügbares und das ist das Schöne.

00:40:12: Die Menschen haben Angst davor aber das ist gerade der Super nicht im... Man kann ja so großen Planen haben.

00:40:19: man kann auch sein wie ich gehen sollte seinen Weg gehen Aber so eine gewisse mal hier oder da vom Weg abkommen und sich umschauen Oder sich auch treiben lassen dass man also mit zwanzig weiß man nicht wo man mit vierzig steht.

00:40:32: Und diese Offenheit sollte man sich bewahren, das ist sehr wichtig.

00:40:38: Weil man die Seele ist unerschöpflich da können sich vielleicht noch ganz andere Talente auftun.

00:40:43: Man sollte immer bereit sein sich von sich selbst überraschen zu lassen.

00:40:47: Das finde ich schön und ich finde auch den Spruch gut.

00:40:49: Umwege erhöhen die Ortskenntnis Und das ist es ja dann letztlich auch.

00:40:54: Trotzdem gibt's ja dann häufig dieses Gefühl von entweder des Große Scheitern davon hatten wir es am Anfang was zum Leben auch verändern kann.

00:41:02: Aber häufig ist es ja auch, dass die Angst oder die Befürchtung des kleinen Scheiterns.

00:41:08: also wenn dann so ein kleiner Schritt eben mal wieder nicht funktioniert.

00:41:12: Oder wenn ich dann doch nach zwei Monaten aufhöre damit was eigentlich sich am ersten sechs Wochen gut angefühlt hat und dann fehlt einem die Disziplin oder der Durchhaltewillen das auch wirklich kontinuierlich zu verfolgen.

00:41:26: Was empfiehlst du da?

00:41:28: Wenn man so... Also ich bin ganz typischer Vertreter davon Zwei Monate im Fitnessstudio laufen super und also die letzten zehn Monate laufen dann nur noch super für den bei dem ich den Vertrag unterschrieben habe.

00:41:42: Und klar, es geht heute nicht nur um diese Selbstoptimierung oder gar nicht eigentlich darum.

00:41:46: Also Fitnessstudio ist vielleicht jetzt ein falsches Beispiel aber so einfach man hat für sich etwas erkannt.

00:41:51: Es tut mir gut wenn ich jeden Tag eine halbe Stunde spazieren gehe und trotzdem nach sechs Wochen kommt dann die Phase wo ich's wieder sein lasse.

00:42:01: Was mache ich wenn ich diese vom Baby Step Weg abgekommen bin?

00:42:04: Da würde ich ganz klar sagen der Schritt war zu groß!

00:42:07: Es muss dann einfach ein kleinerer Schritt sein.

00:42:12: Einfach, mein Vater hat irgendwann gesagt kleinere Brötchen backen.

00:42:15: Das ist einfach so dieses... Dann geht noch mal einen Schritt zurück.

00:42:20: was ist denn da dabei?

00:42:21: Menschen überschätzen häufig wie viel sie in einem Monat machen können aber sie unterschätzen ganz oft wie viele sie mit einem Jahr schaffen können.

00:42:29: und das finde ich ganz wichtig.

00:42:30: sich das bewusst zu machen

00:42:32: uns zu

00:42:32: sagen hey es funktioniert nicht dass ich zwar mal die Woche regelmäßig ins Fitnessstudio gehe Vielleicht gehe ich nur einmal die Woche und find's toll, wenn ich es durchziehe.

00:42:41: Und bin dann schon irgendwie bei ... Bei einem halben Jahr und merke so, ich kann das noch mal einen Tag mit draufnehmen.

00:42:49: Es ist irgendwie in mir drin.

00:42:50: Ich brauche das jetzt auch jeden Tag oder jeden dritten Tag wie auch immer kleinere Schritte machen anpassen.

00:42:57: es muss nicht immer dieses hau ruck sein entweder machen oder nicht.

00:43:01: es gibt nicht nur schwarz-weiß sondern lasst uns anpassen lass uns korrigieren lässt uns selber korrigiren.

00:43:07: wir sind menschen wir sind nicht perfekt.

00:43:10: hoffentlich ist der schade.

00:43:12: Da ist dann auch wieder dein Bild, Albert.

00:43:14: Dass man als guter Kapitän das eigenen Leben ist vielleicht auch ein, zwei Mal am Tag runter in die Cayote gehen sollte und nochmal schauen bin ich noch auf Kurs?

00:43:22: Vielleicht wo muss sich nach navigieren?

00:43:24: Wo muss ich dir das Segel anders setzen?

00:43:27: Das gehört dann eben auch dazu immer wieder zu reflektieren diese große Reflexion nicht nur im Anfang sondern eigentlich kontinuierlich zu schauen wo läuft es gerade gut oder nicht?

00:43:37: Wir sind gerade bei diesem Thema Bilder.

00:43:39: wir hatten vorher ja auch dieses Bild vom vom inneren Käfig, der uns da von vielem abhält und mir ist aufgefallen das eben in deinem Buch Baby Steps.

00:43:51: Du hast so eine Art Co-Autor, der aber vor allem Co-Fotograf ist weil du fest dran glaubst dass Bilder und die Visualisierung von Themen, von Ideen, dass das ein wichtiges Hilfsmittel sein kann damit wir ins Tun kommen.

00:44:07: vielleicht kannst du das nochmal ein bisschen erläutern.

00:44:08: was dieser Ansatz dahinter

00:44:10: Ja, ich freue mich erstmal sehr, dass Mark Rasmus da mit an Bord ist und seine echt wunderschönen Fotos in den Buch geliehen hat.

00:44:20: Der Gedanke dahinter ist ein Ratschlag, den hören wir alle.

00:44:24: Aber verinnerlichen tun wir ihn nicht immer.

00:44:27: Bilder sind auch das was wir uns früher... Wir nicht jetzt aber am Lagerfeuer die Menschheit saß und wir haben keine PowerPoint-Präsentationen uns gezeigt sondern es wurden Geschichten erzählt.

00:44:39: Es wurden auch Themen an Kinder weiter gereicht in Geschichten Die Bibel zum Beispiel.

00:44:48: Es geht mir darum, dass Bilder einfach eine ganz andere Wirkung auf unser Gehirn haben.

00:44:55: In unsere Seele gehen, ins Gefühl und wir fühlen was wenn wir Bilder sehen.

00:45:00: Ein Ratschlag ist ein Ratschlag den kann ich annehmen oder nicht.

00:45:02: trifft er mich?

00:45:03: in dem Moment bin ich dafür gerade offen.

00:45:05: Ein Bild macht sofort etwas mit unseren Emotionen.

00:45:07: wenn wir einen Bild anschauen Und das ist auch das Neue an unserem Buch an den Baby Steps diese Kopplung an diese Bilder Ich höre immer wieder, ich hätte mir es neulich kunden auch die das Buch auch, nachdem ich mich sehr gefreut des Buches gelesen hat.

00:45:24: Das Thema Wut da ist dieser Gesier im Buch der ausbricht und genauso ist es wir brodeln ja schon lange bevor was passiert und dann bricht er aus und dann meistens unverhältnismäßig und dem Ganzen vorweg zu gehen daran zu arbeiten sich dessen bewusst zu werden.

00:45:42: Und jetzt ist es so.

00:45:43: wenn sie merkt es brodelt kommt ihr genau dieses Foto mit diesem Gesier in den Kopf Und dann kommt ein kleines Schmunzeln hinterher, das entspannt schon mal den ganzen Körper und sieht sich das bewusster.

00:45:56: Und

00:45:56: kann dadurch auch aktiv – also muss nicht reagieren sondern kann agieren!

00:46:01: Und das ist genau, was Baby Steps ausmacht.

00:46:04: Also ich kenne das... Ich habe auch so ein paar Bilder die mir immer wieder, also vorhin der innere Käfig, auch das war so ein Beispiel.

00:46:10: Ich finde mir hilft sowas auch und es geht jetzt gar nicht nur darum dass man jetzt nur die Bilder aus deinem Buch oder so und jeder muss da für sich eigentlich selbst diese inneren Bilder finden, die einem helfen.

00:46:20: Da bin ich jetzt gerade wieder kurz vom Ausbruch schnaufen hat durch oder was auch immer eben.

00:46:25: Ich würde gerne zum Schluss an euch beide noch die Frage stellen, oder zuerst an dich Karina.

00:46:31: Du warst ja eben in einhundert zwölf Ländern und vielleicht sind es mittlerweile auch schon ein paar mehr.

00:46:37: Also trotzdem waren sich Beeindrucken.

00:46:39: Einhundert Zwölf Länder, die du bereits bereist hast wahrscheinlich auch viele davon in deiner Zeit als in dieser Reisebürozeit.

00:46:46: Hast doch länger in China gelebt also im fernen Osten bzw.

00:46:50: Shanghai.

00:46:54: Was sind denn da so?

00:46:55: Was hast du da so mitgenommen, wo du siehst in anderen Kulturen?

00:47:00: die sind vielleicht irgendwie erfolgreicher wenn es darum geht das eigene Ich zu kultivieren oder eine Gelassenheit zu finden.

00:47:10: Oder was waren da so Effekte oder Erkenntnisse die in dein Buch mit eingeflossen sind oder die in deinem Leben die du für dich mitnehmen konntest aus diesen anderen Kulturen Geübter darin sind, in Baby steps voranzugehen.

00:47:25: Was mich das Reisen gelernt hat ist Gelassenheit und nicht sofort zu urteilen weil wir ganz oft ganz gerne unsere Dinge die wir für gut und für richtig empfinden vergleichen mit den Ländern in denen wir Gast sind und wenn es da nicht so ist wie wir das kennen, dann beurteilen wir es.

00:47:48: Verurteilten wir das vielleicht auch manchmal und da wurde ich ganz oft eines Besseren belehrt.

00:47:54: und da muss ich sagen diese Gelassenheit und dieses Offensein und erstmal zuhören und erst mal hingucken und erstmal verstehen – das hat mich wahnsinnig weit gebraucht im Leben!

00:48:08: Genau diesen Zustand, den ich auch irgendwann erreichen möchte.

00:48:11: Wie ich schon mehrfach erwähnt habe gelassen hat ist mein großes Thema, wo ich das Gefühl hab da würde mir ein paar Baby Steps vorwärts auch noch gut tun.

00:48:18: Albert, an dich die ähnliche Frage.

00:48:20: Sei es jetzt aus dem was du aus eigenen Reisen oder aber auch aus deinen Lesereisen, die du ja in die Kulturen, im aktuellen Philosophen, aber auch bei antiken Philosophem, so mitnimmst wo ist das dein Baby-Step?

00:48:34: Oder deine Empfehlung für unsere Hörerinnen und Hörern?

00:48:36: Was sind so die ersten Schritte, die man gehen sollte wenn man das Gefühl hat, man möchte da etwas verändern?

00:48:41: Ja,

00:48:42: also erstmal teile ich das Reiseerlebnis.

00:48:45: Das ist vielleicht beeindruckendste oder wertvollste.

00:48:48: In meinem Leben war eine einjährige Reise durch Südamerika und The Shoestring wo ich mich dann selbst auch gefunden habe.

00:48:54: Schrittanhalten ganz großen und bin auch durch viele Länder der Reisung in vielen Städten gewohnt.

00:49:01: Aber ich reise ja sehr viel in die Antike, also in die Zeit und beispielsweise zu dem was Karina gesagt hat fällt mir da ein.

00:49:10: Bei den alten Ägypten habe ich gelernt, was die als erstes in der Schule leeren ist Zuhören.

00:49:16: Und Zuhörern als eine Weisheitskategorie hatte er dann den allerhöchsten Rang.

00:49:21: Ja kleine Schritte, ich denke wir haben alles gesagt.

00:49:24: sammeln den Schritt anhalten ist das erste Ja, sie in sich hinein horchen.

00:49:31: Wo drückt der Schuh?

00:49:32: Drückt überhaupt irgendwo?

00:49:33: Er muss ja nicht drücken!

00:49:34: Wenn es wunderbar ist, dann brauche ich Geist zu machen.

00:49:36: aber wenn er irgendwo drückt und dann sich damit beschäftigt darauf konzentrieren kleine Steps Und was mir unglaublich geholfen habe In der Entwicklung meiner Persönlichkeit Ich kann das nicht beurteilen wie weit ich gekommen bin.

00:49:49: Ich bin glücklich damit und ich denke ich habe viele viele steps gemacht.

00:49:54: Das Über welche Charaktereigenschaft die mir dabei geholfen hat, die ich am meisten dankbar ist, ist die Behaarlichkeit.

00:50:03: Also wenn ich mehr etwas vorgenommen habe dann konnte ich das durchaus auch zehn Jahre durchhalten selbst wenn es noch keine Wirkung... also ich war da unglaublich konsequent.

00:50:13: wenn die etwas eingesehen haben dass tut mich jetzt gut dann habe ich nicht nachgelassen, bis es zu einer verinnerlichen Gewohnheit geworden zu einem Automatismus zum Teil meines Charakters geworden ist.

00:50:23: und so hat sich mein Charakter eben tatsächlich effektiv im Laufe der Jahre sehr stark geändert oder ist gewachsen oder hat sich entwickelt.

00:50:32: Gut, damit würde ich gerne das für heute bewenden lassen.

00:50:36: Wir haben dann jetzt die Gelegenheit wir aber auch unsere Hörerinnen und Hörern eben vielleicht direkt im Anschluss oder wann auch immer man sich dazu berufen fühlt die ersten Schritte zu gehen hin zu einer Verbesserung Veränderung einfach... vielleicht auch raus aus dem inneren Gefängnis.

00:50:52: Da waren für mich heute wirklich sehr schöne und sehr praktikable Anregungen dabei, also ganz herzlichen Dank Karina!

00:50:58: Für das was du uns hier mitgegeben hast war wirklich sehr spannend Und ich will natürlich bei der Gelegenheit auch nochmal auf dein Buch oder euer Buch hinweisen.

00:51:06: eben Carina Helmich Baby Steps.

00:51:11: Das Buch ist im Nauverlag erschienen und der Fotograf oder Co-Autor ist ja Mark Rasmus wenn ich das richtig mitgenommen habe.

00:51:19: Also insofern cool, dass du bei uns warst.

00:51:22: Hat echt Spaß gemacht!

00:51:26: Vielen Dank fürs Zuhören.

00:51:27: Macht's gut und bis zum nächsten Mal bei der

00:51:37: Pudel und

00:51:43: der Kern.

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