#214 Innehalten. Wie wir bewusst aus dem Hamsterrad aussteigen können.
Shownotes
„Ziehe dich oft in dich selbst zurück.“ (Marc Aurel)
Unser Alltag ist geprägt von Tempo, Terminen und ständiger Erreichbarkeit. Oft reagieren wir, statt bewusst zu handeln. Gerade dann, wenn wir glauben, keine Zeit zu haben, wäre es vielleicht am wichtigsten, kurz innezuhalten. Denn häufig entstehen die besten Entscheidungen nicht im Aktionismus, sondern in der bewussten Unterbrechung.
In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan darüber, warum Innehalten seit der Antike als eine der wichtigsten Übungen der Lebenskunst gilt. Weshalb brauchen wir regelmäßige Momente der Stille? Warum verlieren wir im Hamsterrad so leicht den Kontakt zu uns selbst? Und wie helfen kleine Rituale, Tagebuchschreiben oder ein Spaziergang dabei, wieder Klarheit zu gewinnen? Albert erklärt, warum Distanz oft der Schlüssel zu besseren Entscheidungen ist, weshalb Philosophen von Pythagoras bis Marc Aurel zur Sammlung raten und wie regelmäßiges Innehalten zu mehr Gelassenheit, Authentizität und innerer Freiheit führen kann.
Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com
Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:
Marc Aurel, Pythagoras, Konfuzius, Heraklit, Zhuangzi, Seneca
Weiterführende Links:
- Einsamkeit. Alleinsein als Chance. Gegen den ständigen Aktionismus hilft vor allem die aktive Kontemplation. Warum die bewusste innere Sammlung und das zeitweise Alleinsein eine fundamentale Chance für unsere persönliche Reifung sind, beleuchtet der Spektrum der Wissenschaft-Artikel.
- Lernpausen sind gut fürs Gedächtnis. Mehr zur wissenschaftlichen Komponente des Innehaltens und dem sogenannten „Spacing-Effekt“ zeigt dieser Beitrag der Max-Planck-Gesellschaft.
Transkript anzeigen
00:00:03:
00:00:15: Hallo und herzlich willkommen, liebe Freundinnen der Philosophie in der Lebenskunst bei der Pudel und der Kern.
00:00:22: Ich halte mal ganz kurz inne, denn wir sprechen heute übers Innerhalten Und ich glaube das ist eine Kunst die man viel häufiger praktizieren sollte.
00:00:34: Immer dann, wenn man hektisch ist oder wenn man sich in irgendwas verrennt, sollte man eigentlich noch mal einen Schritt zurücktreten und nachdenken.
00:00:42: will ich das wirklich?
00:00:43: Ist es wirklich das was mein Leben jetzt verändert, was mich glücklich macht?
00:00:48: Also innehalten neu nachdenkend, dann nochmal neu ansetzen wäre jetzt meine amateurphilosophische Forderung.
00:00:57: sollten wir öfter tun.
00:00:58: Und wie kam ich drauf?
00:00:59: Ich habe ein Artikel gelesen der mich ziemlich beeindruckt hat Und zwar ging es dabei, um das Innerhalten und einen neuen Filter auf sein Leben legen.
00:01:10: Und zwar lautet dieser Filter wenn du einen Roman über dein Leben schreiben würdest wäre das etwas was interessant ist für den Leser oder ist es etwas was halt so eine totale Nebenhandlung ist?
00:01:25: also beispielsweise Ja, hast du jetzt tatsächlich die... also wie will man in einem Roman interessant darüber schreiben ob man jetzt zehn tausend Euro mehr oder weniger verdient?
00:01:36: Ob man jetzt senior public relations Berater ist oder ob man nur Public Relations Berater isst.
00:01:45: Niemand kein Lektor würde eine Passage in ein Buch durchgehen lassen, die so eine Handlung hat und Dementsprechend, ich glaube da gibt es mehrere Filter die man immer gegen das Licht halten kann.
00:01:59: Wenn man auf sein Leben schaut also beispielsweise auch wie denke ich wenn ich inne halte und mir überlege wie denke Ich wohl in zehn Jahren über diese Frage über die ich mich gerade so aufrege?
00:02:10: Und da wurde mir einfach klar ja dieses Innerhalten und sich solche Fragen stellen ist eine wichtige Ja, das ist was ganz Wichtiges in einem Leben um mal wieder klarzukommen und die Verhältnisse klarzubekommen vor allem.
00:02:25: Und ich frage dich natürlich praktizierst du das regelmäßig?
00:02:29: Letztlich ist ja auch Perspektivwechsel.
00:02:32: Praktizierste es regelmässig.
00:02:33: empfiehlst du dies oder ist das auch schon wieder eine zwanghafte Blick auf irgendetwas?
00:02:41: Das ist eine hervorragende Gewohnheit die ich dringend empfehle.
00:02:45: Ich glaube, in all meinen zehn Büchern ist das ... Die erste Kapitel beschäftigen sich immer mit diesem Inhalten.
00:02:51: Ich habe etwas Sammlung genannt.
00:02:53: Ich hab's mein Leben lang praktiziert und wenn nicht so jetzt zurückblicke denke ich dem habe mich unglaublich viel zu verdanken.
00:03:00: diesen Pausen, diesen Schrittanhalten aus dem Hamsterer treten dieses Bedenken manchmal oder kommt es mir so vor, als wenn praktische Philosophie mindestens fallend Distanz übersetzt werden kann?
00:03:19: Oder in die Vogelperspektive abgeht.
00:03:23: Der Zwang, sie sagte das ja ich habe das schon öfters in dem Podcast erwähnt.
00:03:27: Wer nicht immer wieder zu sich selbst zurückkehrt und sich nur nach außen wendet geht schließlich als Gespensterung und was da draußen findet ist der Tod.
00:03:36: also Ja die Lebendigkeit geht verloren wenn man nicht Kontakt zu sich hält.
00:03:40: Man muss den Kontakt zu sicher zu seinen tiefsten Gründen zu seiner Sensibilität zu seiner Mitte.
00:03:46: Und dass erfordert stille dass er fordert sammlung Meditation in sich hineinhorchen alle Technik, alle Umweltgeräusche soweit es geht ausschalten das ist auch die Wahrheit.
00:03:58: letztlich der Meditation konzentriere dich auf eine Sache damit du alles andere vergisst.
00:04:04: und in diesem Zustand der Lehre oder der Unmittelbarkeit da kommt dir vielleicht ein guter Gedanke.
00:04:10: Da kommst Du Dir selbst vor Dein Angesicht.
00:04:16: Da berührst Du Dich selbst und deine tiefsten Gründe Und das ist die Quelle des Glücks, der Freude und der Authentizität, Wahrhaftigkeit Selbstverwirklichung da was ganz tief in der Seele ist.
00:04:28: Und häufig lassen wir uns von der Welt so vereinnahmen dass wir dann nicht mehr hinkommen oder das aus dem Blick verlieren.
00:04:35: Es ist ja auch nicht überlehrt uns, dass es sehr wichtig ist immer mal wieder zu dir selbst zurückzukehren als Unterrichtsfach.
00:04:46: Also es ist vielleicht ganz, ganz zentral wichtig.
00:04:51: Wir entwickeln uns ein glückliches Leben hin zu sich entwickeln und unterwegs sein.
00:04:57: Und wie ist das möglich ohne dass man den Weg wahrnimmt?
00:05:03: Den Stand wo man sich befindet wahrnimmst zurückschaut und vorschaut in aller Ruhe unbeeinträchtigt und ohne Hektik.
00:05:12: Es ist klar, ein Weg dahin ist Meditation.
00:05:15: Das hast du auch gerade genannt.
00:05:16: aber mir geht es auch darum wirklich sensibel dafür zu sein wann solche Situationen auftauchen wo man das Gefühl hat jetzt ist es wirklich grade mal man steht so wie in einer Sackgasse und man könnte auch immer weiter gegen die Wand rennen die da diese Sack Gasse begrenzt.
00:05:32: aber man könnte genauso gut einfach mal wieder ein paar Schritte zurückgehen und sich vielleicht auch mal umdrehen und schauen ob man vielleicht einfach wieder zurück gehen muss oder ja also halt wirklich sein Leben immer mal wieder bewusst anzuhalten, auch wenn man merkt jetzt schaltet sich gerade wieder mein Autopilot ein oder das ist mein Bild dafür wo ich merke okay jetzt füßt er hektisch.
00:05:53: Dann steigt die Wut in dir auf?
00:05:55: Oder du wirst panisch oder so.
00:05:58: ne also das sind alles Effekte.
00:06:00: vermutlich würde der Philosoph und auch der Psychologe sagen die man ausschalten sollte und wo man merken sieht, dass was sind auch Alarmsignale.
00:06:09: Wo es einfach notwendig wäre mal inne zu halten und eine neue Perspektive einzunehmen?
00:06:15: Also was da hilft ist sind sicherlich Rituale.
00:06:18: Und deshalb wurden sie auch geschätzt etwa von Konfuzius oder gute Gewohnheiten.
00:06:26: Ich hatte das in meinem Leben so gehalten und da war ich auch streng drin dass ich samstags vormittags oder samstag überhaupt versucht habe, nicht zu arbeiten.
00:06:36: Da hab' ich auch sehr, sehr viele Jahre durchgehalten und dann Zeit für mich zu nehmen meistens in ein Kaffee zu gehen.
00:06:43: Guten Cappuccino zu trinken aber alleine mit dem Tagebuch und dann so feste Zeiten wo man sagt stopp jetzt.
00:06:53: Oder man gewöhnt sich an vor dem zu Bett gehen oder im Bett vor dem einschlafen, noch mal fünf Minuten die Tag recapitulieren lassen und nochmal über sich nachzudenken.
00:07:02: Oder morgens bevor man aufsteht kurz im Moment also so Ritual helfen da sicherlich oder die Sensibilität.
00:07:11: Jetzt ist Schluss, jetzt war das so lange Hektik, jetzt muss ich... Jetzt ist mal Ruhe!
00:07:16: Jetzt zieh' ich mich mal zurück für ein paar Stunden und nehm mir da von diesen paar Stunden auch eine Stunde Zeit für mich.
00:07:24: und dann in den Dialog mit sich selbst kommen.
00:07:27: Und der geht eben, finde ich viel besser wenn er schriftlich erfolgt Tagebuch weil die Gedanken sind sehr schnell weg und die gehen auch nicht immer dahin wo es brenzlig ist.
00:07:36: das Tagebuch geht eher da rein wo es bränzlich ist wo es etwas knirscht und Unruhe entsteht.
00:07:44: Dann vielleicht könnte man, wenn mal so ein Ritus nicht hat zu sagen Sensibilität für sich Und wenn sich da was meldet, irgendwas stimmt dann nicht.
00:07:53: Oder für einen Unwohlsein meldet sich da vielleicht noch eine übermäßige Erschöpfung dass man auf dieses Signale des Körpers oder des Geistes oder der inneren Stimme hört und dem dann folgt
00:08:07: Wie melden sich denn bei dir solche Signale?
00:08:09: Also sind das Momente wo du merkst, da bist du doch nicht mehr so ganz stimmig.
00:08:17: Wie muss man sich das bei einem fortgeschrittenen Philosophen vorstellen?
00:08:21: Ja, also das könnte sein dass ich irgendwas stimmt nicht oder einen Unwohl sein.
00:08:27: Irgendwas lastet auf der Seele wie so eine dunkle Wolke und geht nicht weg weil es vielleicht keine Stimmung ist Problem da ist oder ich kenne das Problem und weiß, ich brauche jetzt meine Zeit für mich.
00:08:39: Aber ich werde ... Das passiert seltener!
00:08:42: Das war früher an der Tagesordnung aber jetzt wo ich so jahrelang schon in meinem Seelengarten rumgrabe... Da findet sich dann nicht mehr allzu viel.
00:08:54: Ich hoffe oder glaube oder ja ich würde mir wünschen dass die Knoten des Herzens, die großen tatsächlich gelöst sind.
00:09:05: Aber trotzdem was ich häufiger spüre ist das ich zu viel im Außen bin.
00:09:14: Ich leite die Schule, leite sie alleine und da gibt es viel Arbeit und manchmal merke ich, dass sich da an die Grenzen kommen oder jetzt zu lange ... zu häufig Menschen um mich waren und ich brauche meine Einsamkeit.
00:09:28: Die Einsamheit ist natürlich so die Voraussetzung dafür, dass du auf dich drauffällst, so nenne ich das gerne oder in die Innerlichkeit gehst und dann werde ich sehr unruhig.
00:09:37: also ich werde zwei drei Tage und immer Besuch oder oder philosophische Beratung und das einst schließe ich an das andere.
00:09:46: Im Moment ist es auch eine Phase Dann werde ich innerlich unruhm und dann suche und such irgendwie Wege, wie ich sie mir wann, wo, wie lange verschaffen kann.
00:10:00: Da muss man auch konsequent sein und lieber was absagen um sich diesen Freiraum zu schaffen.
00:10:06: Aber es ist doch gleichzeitig so das ganz... also jetzt du fürst ein relativ freies Leben hast du dir ja auch so bewusst ausgesucht und hast dir auch die Rahmenbedingungen dafür geschaffen, aber meistens steckt man ja in einer Lebensphase irgendwie fest.
00:10:19: Und hat das Gefühl kann ich es ja nicht nachlassen.
00:10:22: jetzt habe ich meinen Wegen der Arbeit habe ich mich jetzt so engagiert und in drei Wochen ist der Pitch oder ist die Präsentation oder das Projekt finale Und deswegen hört man nicht aufzulaufen.
00:10:35: Deswegen bleibt man in dem Hamsterrad und denkt, wenn diese drei Wochen rum sind dann halte ich mal inne und dann mache ich mich mal mellow.
00:10:48: Wie finde ich das korrektiv dass mich wirklich in so akuten Situationen rausholt oder zum innehalten anhält?
00:10:55: Also Bei mir war es so, dass ich da eben sehr streng war und man sollte sich die Verantwortung nicht abschieben.
00:11:02: Man sollte sich darüber im Klaren sein, Zeit haben ist eine Funktion des Entschlusses.
00:11:06: Ich entschließe mich dafür oder nicht.
00:11:12: Und man muss sich die Zeit wirklich nehmen, bei mir waren das eben der Festeritos.
00:11:17: Also ich habe in meinem Leben sehr viel gearbeitet – in einer Anwaltskanzlei.
00:11:21: Es waren dann sechs Tage oder zwölf Stunden.
00:11:24: als Filmproduzent war es auch sehr hektisch bisweilen aber ich habe dann immer so wie ein Bauch so Spalten reingeklopft und da war ich dann auch ganz streng und hab manchmal auch die Reaktionen, von den Mitarbeitern oder von der Umgebung oder von einer Gesellschaft in Kauf genommen und gesagt, nein.
00:11:47: Mein selbst diese Zeiten sind mir wichtiger Heiliger die rühre ich nicht an.
00:11:52: da war ich dann sehr konsequent Und dadurch dass ich so ein Ritus hatte Samstag Vormittag Dann war das dann auch fest.
00:12:02: Das war wie so'n Fix-Jure.
00:12:03: Da war ich noch sehr konsequent.
00:12:06: Aber dann später, dann muss man wirklich ausbrechen.
00:12:11: Es ist wichtig sich klar zu machen dass das die wichtigsten Stunden des Lebens sind weil die dich auf Kurs halten.
00:12:18: es ist wie ein Segelboot auf hohem Meer also ich weiß nicht wie oft... Ich bin kein Segel, ich bin ein paar mal mitgesiegelt aber ich weiß dass der Captain alle paar Stunden oder Runden in die Kabine geht und guckt ob wir noch auf dem Kurs sind Und so muss man das mit dem Leben machen.
00:12:36: Da muss man sehr streng sein.
00:12:37: und jetzt neb ich mir die Zeit, Punkt aus wobei es eben sein kann dass man das zeitlich, dass man dann vertragt mit sich macht Dass man das vielleicht jetzt an diesem Samstag komme nicht dazu oder sonst wie.
00:12:49: aber Aber da sind zwei Wochen.
00:12:52: wenn das fertig ist Dann zweitage Arbeitsverbot und dann muss man sich selbst auch noch überwinden weil man so in diesem das Hamsterrad dreht ein rüber wird von wir Es fehlt einem etwas oder es fühlt sich im ersten Moment gar nicht so gut an, wenn dann so eine starke intensive Arbeitsphase aufhört und man dann vor der ja jetzt hast du Freizeit wo dem nichts steht.
00:13:15: Dann wird man richtig unruhig.
00:13:17: das muss man überwinden und muss sich zu zwingen.
00:13:19: Jetzt bleibst aber ruhig.
00:13:21: Du fängst jetzt nicht wieder an.
00:13:23: Das tut dir gut.
00:13:25: Da muss man auch die richtigen Mittel für sich finden, die passend sind.
00:13:29: Wenn wir macht Sport oder geht Wandern oder sonst das Bewegung ist immer gut.
00:13:34: aber es gibt keine Ausreden also dass gerade in unserer heutigen Zeit Wir müssen nicht Achtzig Stunden jeden Tag als Achtzig Stunden in der Woche oder jeden Tag von morgens bis abends arbeiten.
00:13:46: Es ist jedem möglich sich mindestens eine Stunde rauszuschneiden aus diesen komplexen Gebieten.
00:13:57: Da muss man eben nein sagen oder das ist jetzt wichtiger, aber das hängt von der Priorisierung an.
00:14:04: Für mich war diese Selbstfindung, dass selbst sein, dass wirkliche Leben immer das Allerwichtigste und dann gegebenenfalls berufliche Karriere oder Geld verdienen, oder Verpflichtungen gegenüber bekannten Freunden.
00:14:17: Oder wo man alles noch hingehen kann und was man alles sehen kann muss dem zurückstehen.
00:14:22: Da war ich dann auch radikal.
00:14:25: Ich fand ja dein Bild von einem Segelboot sehr gut.
00:14:29: Und gleichzeitig würde ich sagen es geht doch weiter, dass man häufig das Gefühl hat, man kann jetzt nicht aufhören zu rudern.
00:14:36: Man hat keine Zeit die Segel zu setzen weil man eben rudern muss.
00:14:42: Genau darum geht es, aber einfach mal zu raffen.
00:14:44: Da oben sind Segel.
00:14:46: mit denen wäre es vielleicht auch viel leichter durchs Leben zu kommen wenn ich da mal eine neue Technik einsetze oder mich einfach mal besinne auf das was ich kann und nicht Sachen mache die ich nicht kann.
00:15:00: Aber gleichzeitig fand ich jetzt interessant dass du sagst, da reicht ne Stunde die Woche.
00:15:04: Ich hätte jetzt gesagt, für große Entscheidungen muss man sich auch noch mal viel länger rausnehmen.
00:15:09: Da meine ich nicht Urlaub oder so sondern ich meine wirklich dass man das Gefühl hat okay da ist mal wieder so eine Kreuzung im Leben.
00:15:16: ja dann muss ich vielleicht einfach auch mal mich jetzt mal vier Wochen irgendwie rausziehen oder zumindest mir mal vier wochen vornehmen da schwerpunktmäßig drüber nachzudenken kann die sonstigen Maschinen trotzdem am Laufen halten aber halt sich da ein gewisserweise heimlich erinnert zu halten und darüber nachzudenken, was ist jetzt hier die welche Entscheidung liegt da vor mir?
00:15:41: Vorkommen richtig.
00:15:41: Dann will ich das präzisieren.
00:15:44: Das Ansprüchst fällt mir auch ein.
00:15:46: Es ist ja nicht so, dass ich nur Samsters Tagebuch geschrieben habe also in diesen Entwicklungsjahren oder den Aufbaujahren, den Karrierejahren... Ich hab jeden Tag geschrieben!
00:15:55: Dann war es aber in der Woche vielleicht nur immer fünfzehn Minuten, zwanzig Minuten am Abend und dann am Samstag ... mehr Zeit.
00:16:04: Und noch eine Korrektur, diese längeren Ausseiten habe ich mir auch immer genommen.
00:16:08: Die habe ich aber auch immer geraubt und da war ich auch immer sehr konsequent.
00:16:11: Ich hab kaum drei Monate am Stück gearbeitet ohne eine längere Pause zu machen weil ich spürte Batterien sind dann leer wenn man sechzig Stunden.
00:16:21: nach drei Monaten ist die Effektivität der Arbeit dermaßen gesunken dass es viel effizienter ist Wenn man dann jetzt wirklich eine richtige Pause macht und die Batterien wieder voll auflädt, mit vollen Batterien, wieder die gleiche Arbeit in einem Bruchteil der Zeit macht.
00:16:41: Die man bräuchte würde man sie im erschöpften Zustand machen.
00:16:44: Da war ich auch sehr radikal und hatte immer Bedingungen wo ich das durchsetzen konnte.
00:16:49: Das heißt dass er in den ersten Anwaltsjahren einen verständnisvollen Chef hatte, dem ich das erläuterte, der es auch eingesehen hat.
00:16:56: Also da waren dann auch diese großen Zyklen da und die waren auch ganz wichtig.
00:17:01: Meine Tagebücher aus den Urlauben, die waren immer besonders dick.
00:17:05: Wobei das eben in Zykeln so war.
00:17:07: Erst mal fiel man in einen Loch rein... Vor Erschöpfung und Schlieffiel, in der zweiten wurde man wieder wach.
00:17:14: In der dritten Woche oder wie auch immer, da wurde man plötzlich dann wieder.
00:17:18: die Ideen, die Neusortierung, die neue Ausrichtung, die Korrektur des Kurses war aber immer ganz toll.
00:17:25: so.
00:17:26: was ich auch gerne empfehle ist dann immer mal so vielleicht einen Tag oder sich herauszuziehen wenn man das kann.
00:17:33: Der Chef, der so viel Verständnis hatte.
00:17:35: Der hatte das auch immer gerne.
00:17:36: Da ist dann alleine losgefahren irgendwo in Ellsas.
00:17:39: Ich war in Freiburg und hat sich dann in einem Hotel im Ellsass einquartiert einen Tag und ist da immer geblieben für sich allein oder was gelesen und zurück.
00:17:48: Er hatte das Bedürfnis und er war noch mehr beschäftigt eigentlich als ich.
00:17:53: Und er hatte drei Familien aber der hatte auch konsequent Wert draufgelegt, dass man Zeit haben ihn... zum Inhalten, zum Zusicht kommen.
00:18:03: Und so konnte er sein Leben lang auch ein philosophisches Leben führen.
00:18:07: Könnte man sagen einen philosophisch geleitetes Leben?
00:18:10: Er war vielbeschäftigter Anwalt und in verschiedenen Organisationen engagiert.
00:18:16: aber das ist nicht eine Sache des Quantums wie viel Zeit man dafür hat sondern dass man immer regelmäßig, das sagt ja Trunksinn, wenn sich wer nicht immer wieder zu sich zurückkehrt.
00:18:27: Das beschreitet sich, ob das jetzt jeden Tag so sein soll in einer Woche.
00:18:31: Aber es kommt wie gesagt nicht auf das Quantum der Zeit an sondern auf die Intensität des Insichterns und... Ja, und den Rhythmus muss jeder für sich selbst rausfinden.
00:18:45: Wenn ich nicht in Entfremdung komme, ein Unwohl sein kann ich weiterarbeiten aber wenn es sich einstellt dann muss ich sehr sensibel sein.
00:18:54: habe jetzt bin ich schon drüber oder muss ich jetzt sofort Maßnahmen nehmen oder was planen?
00:19:00: also da Gibt einen alten von einem griechischen Dicht ein schönes Wort.
00:19:06: Erkenne den Rhythmus, der im Leben ist.
00:19:08: Das könnte man auch sicher erkennen.
00:19:10: Erkenne den Rhythmus, die dein Körper und dein Geist braucht.
00:19:13: Rhythmus von Vita aktiver... wie der kontemplative, altes Gehurt oder ORA et laborer.
00:19:20: ORA bete als den Zeitpunkt des In sichgehens in sichgehends der Sammlung.
00:19:27: Labore arbeiten also diesen.
00:19:29: da muss man einen guten Rhythmus haben zwischen Aktivität vorantreiben äußerer welcher Ziele und die Pflege für sich selbst.
00:19:39: das wollte ich noch anschließen.
00:19:42: Es gibt Pflichten, die gegenüber dem Arbeitgeber der Familie usw.
00:19:46: Aber die wichtigste Pflicht ist gegenüber sich selbst und da im eigenen Seelengarten regelmäßig zu arbeiten und dein Leben zu einer Blüte zu bringen.
00:19:58: Das liegt ganz in Deiner Hand.
00:19:59: Da gibt es auch keine Ausreden und das empfinde ich als eine Pflicht, auch eine Dankbarkeit für das Geschenk des Lebens steht, glaube ich auch bei Goethe.
00:20:10: Ich habe es auch bei Konfuzus jetzt auch so gegen sich selbst dass man das innere Luft gibt Raum gibt Das wäre so das innehalten dass man nicht überhaupt beobachtet erkenne dich selbst Dass man dem nach spürt und dass man was wachsen lässt.
00:20:26: Was besseres kann man für die Welt und für die Gesellschaft Und für seine Mitmenschen auch gar nicht tun.
00:20:30: Denn wenn du dann diesen Frieden hast diese innere Aushildlichenheit Dann kannst Du geben Dann kannst du lieben, dann kannst du arbeiten auf deinem besten Energielevel glaube ich.
00:20:42: Also das ist dieses regelmäßige Inhalten was unbestritten sehr wichtig ist oder was ich jetzt lerne von dir, wie wichtig es ist und ich habe aber im ersten Schritt eigentlich sogar noch mehr an dieses akute Innerhalten gedacht also eben eine verfahren Situation Und da immer wieder, oder Muskach kann nicht mal Verfahren sein.
00:21:05: Vielleicht hält man auch rechtzeitig inne und schaut mal rechtzeitig wo man steht und wie man damit umgeht.
00:21:10: aber da immerwieder bewusst in Situationen zu sagen Moment mal bevor wir jetzt so aktionistisch erratisch weitermachen einfach mal zwei Stunden nachdenken nicht raus aus dem Autopiloten kommen und dann mit frischem Kraft, frischen Mut und frischen Ideen an irgendwas rangehen.
00:21:33: Ich glaube das ist wirklich ... Du sagst zwar meistens die Philosophie ist keine Akutmedizin aber das finde ich so.
00:21:38: eine akutmedizinische Maßnahme in schwierigen Situationen
00:21:42: Ja da ist das Rund dass regelmäßige oder rituelle sich zurückziehen ist dann leichter weil es da gibt klingelt die Uhr oder du weißt es ist amstervormittag und du machst das jetzt schon jahrelang so.
00:21:55: Das ist natürlich dann viel schwieriger, weil gerade dieses Hamsterrad hat ja eine Dynamik.
00:22:01: Das lässt eigentlich nicht so einfach raus.
00:22:04: Es ist tatsächlich schwierig.
00:22:05: man muss über seinen eigenen Schatten springen und dann radikal die Reißleine ziehen oder das ist manchmal gar nicht so einfacher Weil das was einer belastet, du sprachst von der Akkursituation.
00:22:15: Da ist ja etwas... da ist man mitten in der Suppe drin und sich daraus an den eigenen Schopf rauszuziehen, ist tatsächlich sehr schwierig.
00:22:23: Also da wüsste ich jetzt auch nicht, weil es ja immer eher ritualisiert hat, hatte ich's einfacher.
00:22:31: In solchen Situationen kam mich dann seltener rein.
00:22:36: aber ich denke dann muss man Bewegung täte gut, also man müsste vielleicht erst einmal sich auspowern damit hier diese Spule nicht weiter kommt und da müssen Endorphine ausgestoßen werden.
00:22:51: Damit man gut schläft ganz wichtig, damit man in die Ruhe kommt.
00:22:57: Aber das würde ich voll zustimmen wenn man in einer verfahrenen Situation steckt sei es ein Streit innerhalb der Beziehung oder eine schwierige Situation in der Arbeit Bevor es eskaliert, eine Stunde spazieren gehen.
00:23:11: Ich glaube wenn man das tun würde hätten wir wahrscheinlich auch viel weniger Schwierigkeiten im Zusammenleben einfach weil man halt erst mal wieder ins Gleichgewicht kommt und dann neu auf die Situation drauf schaut.
00:23:23: also dass meine ich ja mit innerhalten.
00:23:24: eigentlich bevor ich los schreihe einfach nochmal und wenn's nur von zehn rückwärts zählen ist Das verhindert ja auch schon mal viele
00:23:34: Probleme.
00:23:35: Ja das erinnert mich an einen berühmte Ausspruch von Pythagoras, eine Vorsuchratiker.
00:23:40: Also wir sind hier in der ganz frühen Zeit.
00:23:42: sechs des fünftes Jahrhundert vor Christus hat ihn unter Italien gelebt.
00:23:47: Jede Schulkind kennt noch den Satz des Pythaguas aber er war ein großer Philosoph und hat dann vielleicht die erste philosophische Schule im Abendland noch vorschraubt.
00:23:57: Und der sagte also einer der Aussprüche Wir haben wenig Material über ihn Es gibt Goldene Ferse, kann man nachlesen, Wikipedia auch.
00:24:08: Also da findet man den Spock, wenn Zonen der aufwält... Hatte er seinen Schülern immer empfohlen sich dann zurückzuziehen, wenn eine starke Emotion ist und warten bis die Emotion runtergekommen ist?
00:24:21: Und erst dann aus seinem Zimmer raus zu reagieren.
00:24:26: Sobald du so ne Aufwallung siehst und jetzt nicht rausschießen, in dem Moment als Stopp warte!
00:24:33: Lass mich kurz, lass uns in der Stunde weiter reden.
00:24:36: Ich muss mich erst mal sammeln.
00:24:38: Es klingt ein bisschen kurbisch.
00:24:39: ich weiß nicht ob das praktizierbar ist aber das System ... Das habe ich mir schon versucht anzugewöhnen dass in einem starken Du merkst du stark von Emotionen hingerissen wir es, dann in dem Moment sehr vorsichtig zu sein mit deiner Reaktion.
00:24:55: Mit dem was du sagst.
00:24:56: am besten raus aus der Situation und warten bis diese ganz starke Emotionen die dich beherrscht und die du nicht mehr beherrschst bis sie abgeklungen ist.
00:25:06: und dann kommst du da raus und dann sagt man was ja auch manchmal nicht so einfach.
00:25:12: ich denke aufsichtsatsere Sitzungen oder Beziehungs Stress.
00:25:18: aber Ja, das kann man einüben.
00:25:20: Man muss auf sich achten und vornehmen, ich will das jetzt nicht mehr machen, wenn mir das öfters geschieht.
00:25:25: Und ich will beim nächsten, wo ich das so spüre der Ärger kocht hoch.
00:25:30: Will ich irgendwie was ändern?
00:25:32: Oder will ich aus der Situation heraustreten?
00:25:34: Manchmal gibt es ja einfach auch Situationen die laufen auf einen Kristallisationspunkt zu.
00:25:38: Mein älterer Sohn lernt gerade fürs Abitur ist mitten im Abiturn.
00:25:45: Ja, sage ich ihm jetzt wenn er hyperventiliert weil Mathe eben noch nicht sitzt oder weil er weiß ja muss noch da ein paar Kapitel durcharbeiten.
00:25:57: Er verliert Zeit dadurch, aber wahrscheinlich wäre es gut wenn er innehalten würde und das sich alles setzen lassen würde.
00:26:03: Das ist genau so eine Situation wo ich mich frage kann man sich da rausziehen?
00:26:08: sollte man sich auch in solchen konkreten Situationen oder meiner Welt ein Pitch steht an oder eine wichtige Präsentation beim Kunden alle drehen holen und dass sie auch eine gewisse Dynamik wieder entsteht die auch was kreatives hervorbringen kann?
00:26:26: Wäre es dann gut, einfach zu sagen hey wir machen jetzt mal einen Tag Pause und dann schauen wir nochmal mit frischem Blick drauf.
00:26:32: Aber man verliert den Tag dadurch.
00:26:34: Das wäre gut aber gehört zum Schwersten.
00:26:38: du hast völlig recht weil die Dynamik ist so stark.
00:26:40: also sich da.
00:26:41: Deshalb sprach ich davon, du musst über deinen Schatten springen.
00:26:46: Du musst dein Ego, dass der denkt dieser Tag ist wichtig, den habe ich auch nicht über.
00:26:50: Es fehlt noch was.
00:26:51: Das kenne ich auch von mir.
00:26:52: dann aber... Ich weiß dann aber wie furchtbar es ist wenn du es schaffst an dir den Tag zu nehmen.
00:26:58: Du gewinnst dadurch nur.
00:26:59: Aber es ist immer auch jetzt noch so.
00:27:02: solche Situation sind bei mir jetzt auch noch ein Kampf des Ichs gegen den Philosophen das ich war.
00:27:09: sie musste noch besser bereiten und also gerade auch bei Seminaren, dann will ich das und das und dass noch lesen.
00:27:16: Ich habe mir vorgenommen die und die Quellen, die ich auch noch nicht kennen entweder nochmal zu studieren oder dir anzugucken.
00:27:22: nie schaffe ich da das ganze Programm von den Seminaern gegen Ende.
00:27:26: Dann will das Ego dich aufhören.
00:27:28: aber der Philosoph weiß ganz genau was du auch gesagt hast.
00:27:32: Besser ist jetzt den Schritt anzuhalten in die Lücke zu sprengen, die Lücke zu nehmen.
00:27:37: Das gilt auch für Prüfungsvorbereitungen zu sagen okay das eine ist das Wissen, das könnte ich vielleicht jetzt am dem Tag noch ein bisschen steigern.
00:27:46: Das andere aber ist die inner Ruhe und Gelassenheit und die Kraft und die Energie, die auch wieder hergestellt werden müssen, die auf einem höchsten Punkt sein müssen.
00:27:56: Und meistens ist dieser zweite Aspekt der weit wichtigere.
00:28:00: Und aber da über seinen Schatten zu springen und sich zu zwingen, ist nicht
00:28:06: leicht.".
00:28:07: Also ich habe einen schönen Spruch zum Abschluss dieser Folge gefunden.
00:28:12: Das ist jetzt keine Philosophin, das ist eine Schriftstellerin die ich ehrlich gesagt vorher nicht kannte Anayis Nin und sie hat gesagt – und ich finde es passt hervorragend dazu – wir sehen die Dinge nicht wie Sie sind!
00:28:25: Wir sehen sie wie wir
00:28:26: sind!".
00:28:27: Also, wir sehen die Dinge nicht wie sie sind.
00:28:29: Wir sehen sie wie wir sind und ich glaube das ist es dann halt auch ganz häufig dass man eine andere Perspektive einnehmen muss, dass man den Schritt anhalten muss und darüber nachdenken.
00:28:40: was treibt mich jetzt wieder dahin?
00:28:42: Dass ich mich wieder so verhalte wie ich mich schon so oft verhalten habe Und da ist es wahrscheinlich mehr.
00:28:50: Also kein objektiver Blick auf das Problem, sondern es ist eigentlich ein Antreiber in uns einen Triggerpunkt oder so der uns dann in eine völlig falsche Richtung führt und da hilft wahrscheinlich nichts mehr als innezuhalten.
00:29:02: Da fällt mir ein anderer Spruch ein also dass so sagt es oder das klingt dem Zitat ja auch anders die eigenen Vorstellungen die verschieben oder die machen das dann auch?
00:29:13: Oder die konstruieren die Welt auch?
00:29:16: Der Sinniker sagte einmal Das ist auch was zum Innerhalten.
00:29:21: Was ist das Größte?
00:29:23: Er fragte er sich selbst, den Geist hoch über den Zufall oder die Befindlichkeit der Du bist, erheben und bedenken, dass mein Mensch ist.
00:29:34: Und dann sagte er ... Dass du dann ergänzt hast.
00:29:40: Glück in Deiner Hand nicht!
00:29:42: Dass Du nur unglücklich bist wenn Du Dich dafür hältst.
00:29:48: Es hat viel mit deinem Vorstellung und deinen Blick auf dich selbst zu tun, ob du Unglückli bist oder nicht.
00:29:54: Du fühlt sich unglücklich aber in diesen Vorstellungen dann in deinem Blick auf Dich selbst liegt auch die Befreiung.
00:30:00: Aber dazu muss man erst mal in die Höhe steigen Sich den Geist über den Zufall oder sagen wir über die augenblickliche Situation erheben.
00:30:07: Das ist ganz wichtig.
00:30:08: Dann merkst du plötzlich was du alles in der Hand hast Und dass du selbst der Steuermann bist für deinen eigenen Gefühle.
00:30:15: Man kann sich die Perspektive ändern und neu in die Situation reingehen.
00:30:20: Ja, es liegt alles in unserer Hand das Wesentliche!
00:30:23: Und vielleicht auch manchmal einfach die Ansprüche etwas zurückzuschrauben oder die Erwartungen und das, was man sich hier zuvor stellt als das Nonplus Ultra klarzukriegen.
00:30:32: Dass es in den seltensten Fällen so ist.
00:30:37: Genau!
00:30:37: Also dieses Hamsad heißt ja, dass dreht ihr an deinem Vorstellung, dreht sie so ein, dass du meinst, du kommst gar nicht mehr davon los?
00:30:44: Oder ist es so verinnerlich, dass er dich völlig
00:30:46: beherrscht?!
00:30:47: Und dann wäre es gut, wenn eine Außenstille vorstellt.
00:30:51: Das ist jetzt nur dieses eine Projekte ja und unter Lebensplan.
00:30:56: Wo steht der denn?
00:30:56: Wo kommt er denn zur Geltung?
00:30:58: Habt ihn doch auch im Auge!
00:31:00: Dann kannst du die Situation relativieren – das ist das eben was ich meinte, Distanz schaffen, darauf gucken und dann kannst du korrigieren – und deine Besonnenheit, dein klaren Verstand, deine Wachheit bewahren um dann das richtige Maß zu setzen um die richtigen Entscheidungen zu treffen, um vielleicht auch notwendige Pausen einzubauen und für Ruhe zu sorgen.
00:31:26: Um dann am besten aus der vielleicht schwierigen Situation rauszukommen.
00:31:30: Dann schlage ich vor wir halten jetzt inne, streiten zur Kaffeemaschine und lassen es gut sein für heute!
00:31:35: Das machen wir!
00:31:37: Danke Albert, danke euch fürs Zuschauen, zu hören und bis zum nächsten Mal!
00:31:41: Danke dir Jan!
00:31:42: Macht's gut, tschau tschaus!
00:31:43: Tschüss
00:31:47: Der Pudel und der Kern, Philosophie to go!
00:31:52: Mit Dr.
00:31:53: Albert Kitzler und Jan Lieboldt www.pudel-kerren.com.
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