#218 Wann Hoffnung hilft und wann sie schadet.

Shownotes

„Verlange nicht, dass die Dinge so geschehen, wie du sie wünschst, sondern wünsche, dass sie so geschehen, wie sie geschehen.“ (Epiktet)

Hoffnung kann uns durch schwere Zeiten tragen, uns Mut machen und den Blick nach vorne öffnen. Doch was geschieht, wenn wir auf etwas hoffen, das wir nicht selbst beeinflussen können? Wann wird aus Hoffnung ein verkrampftes Festhalten und aus Zuversicht die Angst vor Enttäuschung? Ausgehend von der bewegenden Zuschrift einer Hörerin sprechen Albert und Jan über die Frage, wie wir mit großen Wünschen umgehen können, deren Erfüllung nicht in unserer Hand liegt.

Dabei treffen zwei philosophische Perspektiven aufeinander: Während Jan die Hoffnung gerade in schwierigen Lebenssituationen als wichtigen Hoffnungsschimmer verteidigt, warnt Albert mit den Stoikern davor, das eigene Lebensglück an die Hoffnung auf den Eintritt oder das Ausbleiben äußerer Ereignisse zu knüpfen, auf die wir keinen Einfluss haben. Gemeinsam fragen sie, wo gesunde Hoffnung endet und leidvolles Wollen beginnt, was Zuversicht von Erwartung unterscheidet und wie Gelassenheit helfen kann, Wünsche zu bewahren, ohne von ihrer Erfüllung abhängig zu werden.

Weitere Informationen unter: www.pudel-kern.com

Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:

Epiktet, Konfuzius, Demonax, Paulus, Johann Wolfgang von Goethe

Weiterführende Links:

Transkript anzeigen

00:00:03:

00:00:14: Hallo und herzlich willkommen, liebe Freundinnen und Freunde der Philosophie und der Lebenskunst bei der Pudel unter Kern.

00:00:19: Und Servus Albert!

00:00:22: Wir möchten heute über ein eigentlich positives Thema sprechen – nämlich die Hoffnung, die bekanntlich zuletzt stirbt.

00:00:30: Auf dieses Thema sind wir durch eine Mail von einer Hörerin gekommen, die vor einigen Tagen bei uns aufgeschlagen ist.

00:00:38: Sie hat darin eigentlich eine sehr traurige Situation geschildert eben dass sie während ihrer Schwangerschaft ihr Kind verloren hat und seitdem ein sehr starkes Gefühl von Trauer natürlich und Kontrollverlust auch so vielleicht ein bisschen aktuell.

00:00:55: es fühlt sich wohl eher hoffnungslos Und das Ganze hängt mit einem sehr starken Kinderwunsch zusammen, den sie natürlich nicht jetzt aufgrund dieser Situation aufgeben möchte.

00:01:06: Sie lebt eben jetzt mit diesem starken Kindewunsch und letztlich trotzdem auch mit der Hoffnung dass es früher oder später doch funktioniert.

00:01:13: In unseren Folgen zum Thema Schicksal und Unglück war wohl schon das ein oder andere Prösten für sie drin.

00:01:19: aber sie hat eine ganz klare Frage wahrscheinlich vor allem an dich formuliert die ich mal vorlesen möchte.

00:01:26: Sie schreibt also, wie geht man mit der Hoffnung um wenn sie immer wieder in Enttäuschung mündet?

00:01:31: Ist es klüger die eigenen Erwartungen zu dämpfen um sich zu schützen oder braucht er Mensch gerade dann den Mut weiterzuhoffen.

00:01:41: Ja ich finde eine sehr philosophische Frage.

00:01:43: Ich habe auch das Gefühl da liegt vielleicht auch so diese Spannung zwischen Einerseits der Sehnsucht eben nach dem Kind und andererseits dem Kontrollverlust drin.

00:01:58: Also man kann das nicht wirklich selbst beeinflussen, es liegt nicht bis im letzten in der eigenen Hand.

00:02:04: aber bevor ich lange rumrede möchte natürlich deine Antwort auch hören was du zu dieser Frage von der Hörerin sagst?

00:02:10: Ja dass muss man auch wieder Philosophies differenzieren.

00:02:13: differenzierend also Hoffnung Ist in der Antike tatsächlich als etwas Negatives angesehen worden?

00:02:21: Und zwar Hoffnung würde ich sagen im engeren Sinne.

00:02:24: nicht zuversicht, selbst vertrauen und vielleicht Optimismus.

00:02:29: Das sollte vielleicht jeder haben.

00:02:31: aber Hoffnung die sich an etwas Äußeres hängt von dem wir nicht wissen ob es eintritt oder nicht das nicht in unserer Macht sind worüber wir keine Kontrolle haben wenn wir darauf unser Glück setzen oder wenn wir das zu sehr mit unserem Glück verbinden.

00:02:46: also wir brauchen es unbedingt.

00:02:48: je mehr wir daran denken und das muss doch klappen Das doch mehr begeben wir uns in einer Abhängigkeit, hängen das unser persönliches Lebensglück.

00:02:58: Was letztlich das letzte Ziel ist allen Lebens hängen wir an den Zufall und an glückliche Umstände die von außen kommen, die wir nicht bestimmen Und das erzeugt Furcht und Angst, weil wir es nicht kontrollieren können oder herbeiführen können.

00:03:12: Überhaupt ist das ein falsches Konzept, denn unser Glück, unser Lebensglück sollten wir so konzipieren, dass wir alles in der Hand haben – das Wesentliche!

00:03:21: Die Alten haben auch den Weg gewiesen wie das geht, indem man nämlich das Glück im Innern der Seele sucht Auch ein Kinderwunsch, wie sogar körperliche Gesundheit.

00:03:34: Wie natürlich alle die Besitzstände und das Ansehen und Ruhm.

00:03:37: Alle diese äußeren Dinge, die kommen und gehen.

00:03:40: Und da muss man sehr vorsichtig sein!

00:03:42: Da haben sie eigentlich gesagt... Da kann man nicht mit glücklich werden.

00:03:46: Also der Dämonaxenweiser Grieche sagte dann mal, meiner Meinung nach ist glücklich nur derjenige, der weder Hoffnung noch furcht hat.

00:03:55: auch diese Verbindung von Hoffnungen und Furcht wurde gesehen.

00:03:57: die führt automatisch zu Furchten.

00:03:59: Angst ein angstvolles Leben is kein glückliches Leben finden wir sogar auch im Faust.

00:04:04: da sagt doch zwei große Menschenfeinde sagt er glaube ich der Mephistophelis.

00:04:10: an die sind die menschen angekettet.

00:04:12: Furch und hoffnung.

00:04:14: Also nicht zu Vorsicht nehmen, nicht Grundoptimismus.

00:04:17: Wenn wir etwas arbeiten haben wir ein Ziel und wir sollten daran glauben, wir können etwas dafür tun.

00:04:22: aber die Konzentration muss darauf gehen seinem Bestes zu geben wenn das Ergebnis nicht ganz in unserer Hand liegt.

00:04:30: für unser persönliches Glück, unseren Seelengarten, unsere Einstellungen, unsere Werte kann uns keiner nehmen wenn wir uns dafür entscheiden Bescheiden zu leben oder Wahrhaftigkeit als höchstenwärts nehmen, der hängt nicht am Zufall.

00:04:43: Das kann ich verwirklichen.

00:04:45: und der Seelengarten das ist mein Gebiet wo ich arbeite.

00:04:48: was dahinter ist wie die Store sagt was nicht in unserer Hand liegt dass müssen wir der Vorsehung überlassen und die Einstellung häufig zitiert von Konfuzus einnehmen.

00:05:00: gelingt es mir so freueig mich.

00:05:01: gelingt es mir nicht so freue ich mich auch da ist keine Enttäuschung Keine Frustration zu hören.

00:05:06: Warum?

00:05:07: Ja, weil die Basis des guten Lebens gefühlt ist in einem Selbstlicht und ganz in unserer Handlicht.

00:05:13: Und die anderen Dinge wenn sie dazukommen, ist es schön... Ja, in einer gewissen Hinsicht auch Hoffnung machen.

00:05:20: Das konnte ja immer klappen!

00:05:22: Aber sobald ich ein gewisses Grad an Hoffnungen überschreite, sodass ich mich da sehr darauf fixiere oder das dann innerlich ohne vielleicht das Bewusst zu tun mit meinem Lebensglück identifiziere... Dann gebe ich es aus der Hand meinen Lebensgluck und das ist nicht gut.

00:05:41: Ich sehe es jetzt ausnahmsweise immer ein bisschen anders, weil ich eben finde man kann in diesem Zusammenhang nicht sagen da hat jemand sein Bestes gegeben und das klappt halt nicht.

00:05:51: Sondern das ist ja etwas... Man kann sich bestimmte Themen im Leben wünschen vorstellen.

00:05:58: Man kann da so vielleicht auch eine Idealvorstellung von einer Familie, von einem Elternglück nachhängen Und das find' ich völlig legitim und das kennt auch jeder.

00:06:08: Und die Hoffnung ist dann ja das, was danach übrig bleibt.

00:06:15: Das ist eine Sehnsucht, die man vielleicht bis zu einem gewissen Alter auch nicht vor schnell aufgeben muss.

00:06:22: und da kann man aber in dem Zusammenhang gar nicht davon sprechen, dass man sagt, da hat jemand sein Bestes gegeben.

00:06:27: Was heißt ich?

00:06:28: Hat seine Ernährung optimiert oder ... Ich weiß nicht welche Optionen es noch gibt, da sein Bestest zu geben.

00:06:34: Deswegen finde ich, es gibt so Bereiche im Leben Da finde ich es völlig legitim, wenn man die sich vielleicht auch idealisiert vorstellt.

00:06:42: Natürlich darf das Lebensglück nicht alleine daran hängen.

00:06:47: aber ich würde jetzt nicht der Hörerin zurufen gibt die Hoffnung auf und das klang jetzt für mich ein bisschen so durch dass man da eben sich völlig loslösen muss davon und nur in seinem Seelengarten arbeiten sollte und vielleicht auch gar nicht mehr daran denken, dass es da einen Kinderwunsch gibt.

00:07:05: Dann habe ich mich vielleicht nicht richtig ausgedruckt.

00:07:07: Ich sagte das ist ambivalent also die Hoffnung.

00:07:10: Also es gibt bis zu einem gewissen gerade – ich nenne das dann eher Zuversicht, Optimismus und Selbstvertrauen – die man mit seinen Zielen, die man hat verbinden sollte.

00:07:19: Das finde ich schon!

00:07:21: Aber wenn ich mich so daran klammer an Dinge, die nicht in meiner Hand liegen dass ich Frustration und Enttäuschung empfinde, nachhaltige Enttäuschung empfindet.

00:07:36: Wenn es nicht eintritt, dann denke ich, sagten die Alten, dann habe ich was falsch gemacht.

00:07:41: Denn das ist nicht nur, dass sich der Frustation enttäuscht und im Vorfeld entwickelte auch Angst und Furcht.

00:07:47: Und alles, das sind belastende Faktoren.

00:07:50: Da muss ich wirklich klar ins Auge sehen... Ich kann nur – und das meinte ich so – mein bestes Tun.

00:07:56: Es gibt Dinge, die ganz vom Zufall abhängen.

00:07:58: Dass es da ein Einwand gewesen ist, dann kann ich aber so nicht dafür tun.

00:08:02: Das gibt's natürlich auch.

00:08:03: Es gibt auf die man gewissen Einfluss hat oder für die man sich ... etwas tun kann, aber es liegt trotzdem in unserer Hand.

00:08:10: Und es gibt Dinge die überhaupt nicht in unsere Hand liegen, wo wir auch nichts für tun können.

00:08:15: Das ist jetzt egal.

00:08:17: nur wichtig ist dass die außer unseren Kontrollbereit wird das wir es nicht erzwingen können und da sich hineinzustellen ideal zu haben oder so oder sich das zu wünschen Bis zum Gewissen gerade ist das gut.

00:08:31: Nur wenn du so wünschst, dass dein Glück davon abhängig ist, dass du wirklich fürchtängste entwickelst – hoffentlich klappt das auch!

00:08:39: Oder wenn es nicht klappt, eine richtige Enttäuschung erlebst und eine richtige Frustration.

00:08:44: Das brauchen wir nicht und das ist noch gar nicht nötig.

00:08:47: Das hilft auch nicht, denn die Dinge liegen nicht in unserer Hand.

00:08:49: da muss man sagen ich bin ein Mensch erkenne dich selbst Ich bin schwach, ich habe einiges kann ich beeinflussen anderes nicht.

00:08:56: Und was sich nicht beeinflussend kann wie die store sagt dass muss ich der vorsehung überlassen.

00:09:01: Oder die sagten dann so, das überlasse ich dem Willen des Gottes.

00:09:05: Wenn er es mir schenkt freue ich mich.

00:09:06: wenn es mir nicht schenke freue ich auch.

00:09:08: Dann ist das eben sein wille und der ist mehr wichtiger als mein eigener zu sagen dass jetzt lasst den gott weg.

00:09:14: Ich kann damit auch nicht so viel anfangen in diesem zusammenhang.

00:09:18: aber Die die wahrheit isst Klammer dich nicht an Dinge die vom zufall abhängig von.

00:09:25: identifiziere dich denn also voll.

00:09:28: ich meine bis dahin die Hoffnung, solange du keine Frustration oder Ängste entwickelst.

00:09:33: Frustation nicht entwickelt's, wenn es nicht eintritt ist die Hoffung gesund.

00:09:36: Ist sie wunderbar und etwas, was wir auch brauchen?

00:09:40: Ich nenne das eben anders um mich davon abzuhalten.

00:09:44: Aber die Menschen hoffen ... Die hoffen an zu viel!

00:09:48: Die versteifen sich da rein.

00:09:49: Und sie wollen erzwingen, was sie nicht erzwinken können.

00:09:52: Das zwangt sie.

00:09:54: Das schafft Unruhe und Ruhe-Unruhe richtet auf Dauer zugrunde oder dann wird man traurig.

00:10:01: Dann wird man seinen Lebensglück nicht finden, das muss man klar sehen.

00:10:06: Da kann ich vielleicht was für tun aber da ist in Grenzen gesetzt und ich muss das so annehmen.

00:10:11: Ich muss das akzeptieren dass sich das nicht erzwingen können.

00:10:14: also ich glaube dieses Thema Kinderwunsch eben auch ein sehr spezielles ist weil es eben wahrscheinlich uns angelegt ist und ich kann mir schon vorstellen dass das dann eben so lange, wenn es nicht funktioniert oder man das Gefühl hat was ich gefährde.

00:10:29: Das andere vielleicht auch mein Lebensentwurf oder meine Beziehung.

00:10:33: also da hängen mit Sicherheit sehr viele Themen dran die das nochmal verstärken dass man das gefühlt hat das muss doch funktionieren.

00:10:42: aber Ich will noch dazu sagen Also ich glaube wir nähern uns jetzt dann doch wieder an in der Sicht auf auf das Thema.

00:10:49: Ich bin halt eben als Sohn einer Regionslehrerin glaube ich trotzdem relativ stark auch von dem Thema Hoffnung geprägt, ja im Christentum ist es ja dieses Glaube liebe Hoffnung ist hier ein wichtiges Motiv und ich finde jetzt eben dass anders als das was du vorhin zitiert hast gibt's da ja das eine oder andere Zitat aus jeb zum Beispiel eins gefunden von Paulus im Römerbrief die Hoffnung aber lässt nicht zugrunde gehen und ich glaube das ist eben auch ein wichtiger positiver Faktor der Hoffnung dass da eben so ein Hoffnungsschimmer noch da ist, das man auch in der dunkelsten Zeit noch hoffen kann.

00:11:22: Also die dunkelste Zeit entweder durch äußere Umstände oder weil man in einer schweren Lebenskrise ist, weil vielleicht der Kinderwunsch zum Beispiel nicht funktioniert.

00:11:31: und da bleibt dann halt dieser Hoffnungsschimmer bis zu einem gewissen Alter diese letzte Hoffnung.

00:11:36: dass das vielleicht doch noch klappt oder dass eine Adoption klappt.

00:11:40: Oder da gibt es ja verschiedenste Optionen, wie man... Und ich finde die sollte man sich nicht versagen.

00:11:46: und da finde ich dann Hoffnung eben was sehr Positives ist.

00:11:49: Und nur noch kurz bevor du erwiderst dich habe noch einen Gegensatz dazu dann eben gefunden bei Epiktet also jetzt dann eben so.

00:11:56: auch ich glaube die Store ist da ja dann auch ein bisschen der Gegenpol dazu und da hab' ich gefunden.

00:12:02: Ich hoffe, dass es ein authentisches Zitat ist.

00:12:25: Warte mal ab, lass vielleicht los.

00:12:26: Vielleicht ist es auch gerade das unbedingt wollen was die Schwierigkeiten verursacht?

00:12:32: Ja wie gesagt Kinder wünsche ich jetzt nicht so dass man das sein bestes tun kann.

00:12:36: da muss man bestimmte Dinge tun sonst kriegt man kein Kind.

00:12:39: aber damit hat sich so sonst kann man da nichts dran machen.

00:12:42: also das ist ein der weitgehende vom Zufall abhängen und wo unsere Einflussmöglichkeiten sehr begrenzt sind.

00:12:50: Aber es gibt viele Dinge, da haben wir einen größeren Einfluß drauf, die meinte ich dann eher... Da sollte man sagen, bestes geben.

00:12:56: für dieses Beispiel passt das nicht!

00:12:58: Ja was wenn du Paulus warst?

00:13:00: Das ist ja eine andere Hoffnung, die müssen wir uns mal genau angucken.

00:13:04: Geht ihr denn auf einen konkreten Gegenstand oder so?

00:13:08: Ich würde dir eher mit Optimismus, Lebensoptimismus, das Wort verbrochen.

00:13:13: Man kann aber auch Hoffnungen sagen – ich verstehe das ja auch!

00:13:16: Aber das ist so ne Hoffnung da auch ... Die macht ja keine Furcht.

00:13:20: Ich hoffe dass alles gut geht.

00:13:21: Ist nicht mit Furchт verbunden und sie ist auch nicht mit Frustration verbunden weil sie gar keinen konkreten gegenstand hat.

00:13:27: dass alles gut geht, ja das mein Leben gelingt und ich würde sagen da würden die alten die weisen sagen ja die das ist die einzige hoffnung die wir akzeptieren dass mein leben gelingt.

00:13:39: Aber das kannst du selbst herbeiführen, weil Glück und Unglück vielleicht ganz in der Seele liegen.

00:13:47: Und von äußeren Umständen ob sie eintreten oder nicht... ...und von allen Zufälligkeiten unabhängig ist!

00:13:53: So haben die jedenfalls ihr Vorstellen von Glück konzipieren.

00:13:56: Das finde ich sehr gut.

00:13:58: Also da ist das so eher eine allgemeine Lebensoptimism und Selbstvertrauen, der sich in diesen Paulus-Citat ausdrückt.

00:14:05: Aber nicht dass was ich meine, dass etwas wirklich, etwas Konkretes erhofft wird, was aber nicht in unserer Hand liegt wie etwa, dass man Schwanger wäre oder dass man ihn Kind bekommt.

00:14:16: Und dass man eine Familie gründet.

00:14:19: Das sind alles Dinge wo die Alten sagen ja es ist alles schön wenn's dazukommt, aber alles im Grunde nicht notwendig.

00:14:26: Was willst du letztens?

00:14:27: ein glückliches Leben und das findest du nur in deiner Seele.

00:14:30: Und da kannst du auch finden, wenn du keine Kinder hast oder keine Familie hast, vielleicht kann man sagen es ist schwer, guten zwischenmenschlichen Beziehungen, also keine Selbstwirksamkeit erfährst.

00:14:44: Dann ist es wahrscheinlich ganz schwierig überhaupt noch.

00:14:46: aber das sind ja Dinge die in unserer Hand liegen.

00:14:50: denn gute zwischenmännliche Beziehung wenn du deinen Seelengarten in Ordnung bringst und dich zu bereifen und da schön ruhigen in sich ruhen den gütigen Personen entwickeln dann werden die gute zwischen menschliche Bezierungen Einstellen so oder so, irgendwie den familiären oder Freunde oder wie auch immer.

00:15:10: Aber die werden nicht ausbleiben und selbst Wirksamkeit erfahren liegt auch ganz in deiner Hand.

00:15:15: Tu was Gutes wird die Welt ja häufig genug antworten.

00:15:18: schön dass du da bist also dann werde ich Selbstwirksamkeit erfahren.

00:15:22: Ich würde aber gerne es trotzdem noch mal zurück auf diese Ursprungsfrage als Was dürfen wir hoffen?

00:15:26: Oder wo sollte man die Hoffnung nicht aufgeben?

00:15:29: das sind ja für mich so zugrunde liegende Fragen, die aus der Mail so rausklingen.

00:15:35: Und ich finde eben diese Spannungsverhältnisse zwischen Sehnsucht und Gelassenheit.

00:15:41: Also eine ist ne ganz starke Sehmsucht in dem Fall nach nem Kind.

00:15:46: aber das gibt ja auch ein Freund von meinem Sohn will unbedingt Fußballprofi werden!

00:15:52: Ich frage mich Und er spielt auch sehr gut.

00:15:56: Es gibt eine kleine Resthoffnung, aber wahrscheinlich wird es nicht reichen für eine Fußballer-Karriere.

00:16:02: Soll der deswegen die Hoffnung aufgeben?

00:16:04: oder soll man ihm sagen, ne, halt da ruhig dran fest solange das langste die Optionen gibt?

00:16:09: Da in dem Fall kann man vielleicht auch sagen tu dein bestes Trainiere dafür und das finde ich dann... Da kann man durchsagen.

00:16:17: warum soll man eben diese Hoffnung ausreden und dann eben den Gegenpol Gelassenheit irgendwie darauf vertrauen, dass sich schon alles fügen wird oder dass sich was anderes ergeben wird.

00:16:28: Das klingt für mich da ganz stark durch.

00:16:31: dieser Gegensatz.

00:16:34: Ich würde auch sagen, ich würde ihm die Hoffnung nicht auszahlen wollen.

00:16:38: Ich würde ihm ganz klar sagen, vergiss aber nichts!

00:16:40: Du weißt das liegt nicht in deine Hand.

00:16:44: Da müssen glückliche Umstände zukommen und du musst gesund bleiben.

00:16:47: Du musst wirklich ein großes Talent haben.

00:16:50: Dann klappt das.

00:16:51: wenn nicht... Und das würde ich ihm sagen, wenn nicht geht das Leben auch weiter?

00:16:54: Du musst jetzt nicht da enttäuscht sein denn das Wichtigste ist gar nicht dass du ein Fußball Profi wirst.

00:17:00: Das Wichtigeste ist, dass du mit deinem Leben zufrieden bist dass du ein Glück findest, ein erfülltes Leben.

00:17:05: Das kann Fußball sein das kann auch vieles andere sein es muss nicht Fußball sein.

00:17:09: also man kann hoffen solange man das bewusstsein hat oder so ich kann auch.

00:17:14: wenn sich das nicht erfüllt will ich nicht frustriert oder enttäuscht sein sondern ich will weiter leben und ich will nicht so hoffen dass ich jetzt Ängste oder Furcht entwickeln.

00:17:25: darum geht es und von daher hoffen wunderbar, aber mit dem Bewusstsein das kann auch was dazwischen kommen es kann auch schief gehen.

00:17:34: Das muss ich gar nicht erfüllen.

00:17:35: und dann eben noch einen Schritt weiter.

00:17:37: die Hoffnung ist eben gar nicht Die Erfüllung der Hoffnung wenn sie von anderen Dingen abhängen Ist nicht das Lebensglück dass es irgendein Ziel dass man sich setzt.

00:17:46: schön dass man die hat.

00:17:48: Man sollte auch zuversichtlich rangehen, man sollte alles dafür tun.

00:17:52: Aber wenn es nicht ganz von meinem Willen abhängt, immer damit rechnen kann auch schiefgehen und das muss sich nicht erfüllen.

00:18:01: Und dann muss ich ihm bewusst sein, dass macht gar nichts.

00:18:04: Leben geht weiter!

00:18:05: Dann nehme ich mir jetzt was Neues vor.

00:18:07: Solange das da gewahrt ist, so lange ist Hoffnung gut und unschädlich.

00:18:12: Aber wenn sie darüber hinausgehen, das ist es und da muss man aufpassen.

00:18:16: Ich würde es ihnen häufiger sagen damit sich die Hoffnung nicht so in ihm versetzt dass diese negativen Wirkungen eintreten oder sich auswirken deshalb plötzlich Angst riecht.

00:18:29: oder ich sehe plötzlich Wenn das jetzt nicht gibt wird der verzweifelt sein.

00:18:33: und dann da muss Man dann gegenarbeiten.

00:18:35: und Das ist ein Grunde Da Dass man eben Sich die Hoffnung bis zum Optimismus, bis zur Zuversicht in sich hegen kann.

00:18:44: Aber nicht so sein Lebensglück mit der Erfüllung identifizieren.

00:18:49: Da

00:18:50: macht man was falsch!

00:18:50: Ich glaube darum geht es auch tatsächlich eben auch mal gedanklich sich damit zu beschäftigen dass eben in diesem konkreten Fall ein Leben ohne eigenes Kind auch sehr schön sein kann und genauso erfüllt sein kann gelingen kann.

00:19:06: Das ist, glaube ich der Weg wo man hingehen muss weil man eben akzeptieren muss es gibt Lebensbereiche über die man keine Kontrolle hat.

00:19:15: Da kann man nur ganz wenig mit dem gut durch fortgeschrittenen Medizin vielleicht jetzt den Triple Schritten doch ein bisschen was.

00:19:20: aber eigentlich hat man keine echte Kontrolle darüber.

00:19:23: meistens geht die Hoffnung halt genau da hin wo man keine kontrolle hat über irgendwelche Ausgänge.

00:19:30: und umso wichtiger ist das eben sich klar zu werden, dass das Leben geht weiter und vielleicht auch sogar noch schöner, noch erfüllter weil man irgendeine andere einen anderen Lebensbereich findet in dem man sich dadurch vielleicht stärker verwirklichen kann als wenn man jetzt voll in der Mutterrolle aufgeht oder Vaterrolle.

00:19:49: Eines du sagtest so ja das ist ja ein sehr existenzielles sehr grundlegendes Bedürfnis.

00:19:54: alle Bedürfe sind natürlich also die wir mit Hoffen verbinden, dass sich da etwas erfüllt.

00:20:00: Also alle haben irgendwo einen Grund, der ein sehr existenziellen, das ist tatsächlich ganz nah an der Bestimmung des Menschen sich vorzuflanzen oder dafür zu sorgen, dass die Natur und dass die Menschen Art erhalten bleibt... wahrscheinlich ein sehr starker Trieb sein.

00:20:16: Aber es gibt Bescheidenheit, Demut, Akzeptanz dessen das wir da in Gottes Hand liegen also dass wir das nicht drin haben bescheiden.

00:20:26: und dann muss ich an meinem Begierde oder meine Bedürfnis arbeiten.

00:20:31: Ich muss es reduzieren!

00:20:32: Alles Leid liegt im Wollen und in der Art wie wir wollen.

00:20:36: und wenn ich unbedingt will... Mich mit der Erfüllung der Hoffnung identifiziere es für meinem Lebenszug.

00:20:47: Dann lass ich die Begierde mich und mein Glück steuern, nicht ich, die Beguierten.

00:20:53: Ich mache mich zum Sklaven dieses Bedürfnises.

00:20:57: Das haben die Alten gesagt, das geht nicht.

00:21:01: Dann komme ich zwangsläufig in Leiden und Schwierigkeiten.

00:21:06: Wäre mein Ziel ein glückliches ... erfülltes Leben zu leben, verfehlen.

00:21:12: und das heißt dann muss ich sagen.

00:21:13: Ich werde einiges in meinem Leben nicht erreichen ob gleich ein starkes Bedürfnis dazu ist.

00:21:19: Dazu muss sich ja sagen dass es so kann ja anderes erreichen Und letztlich immer im Bewusstsein haben.

00:21:26: mein Lebensglück kann ich auf jeden Fall erreichen denn das wenn das wirklich nur in meiner Seele liegt In der Art wie ich mit mir umgehe mich mit anderen umgeblich verhalte wie ich denke Dann liegt das ganz in meiner Hand und das ist eigentlich die größte Hoffnung oder der größte Optimismus, den man pflegen kann.

00:21:45: Philosophisch gesehen.

00:21:47: Jeder kann wirklich glücklich werden unabhängig davon, in welche Umstände er geworfen ist.

00:21:53: Jetzt kommen natürlich sofort Bilder von extremen Beispielen wo es sehr schwierig ist.

00:21:57: aber auch wo es schwierig ist, ist es nicht unmöglich.

00:22:00: also man kann auch noch mit.

00:22:02: In den schwierigsten Umständen kann man sich und sein Lebensglück finden.

00:22:07: Das sieht dann ganz anders aus wie einer der in günstige Umstände geworfen ist, aber das was ich bei der Zuhörerin da ist es eben sie kriegt diese Begierde des Bedürfnisses nicht im Griff.

00:22:21: Sie können es nicht reduzieren, sie kann nicht sagen Ich muss akzeptieren dass das vielleicht in meinem Leben sich nicht verwirklichen lässt.

00:22:27: So etwas ist sie nicht.

00:22:29: Und das ist, dass sie identifiziert ihre Befindlichkeit oder man sieht es ja in ihren Befindlichkeiten.

00:22:36: Identifiziert Sie damit, dass es das doch gelingen muss?

00:22:39: Oder das hat sie auf den höchsten Thron dargestellt in ihrer Werte-Hirarchie und da hat sie etwas dann dahingestellt was sie nicht kontrollieren kann und dann gebe ich mein Glück aus der Hand.

00:23:01: Da muss ich sagen, nein.

00:23:03: Zurück!

00:23:04: Ich habe so Bedürfnisse und muss auch ohne damit leben

00:23:06: können.".

00:23:07: Und das ist, wenn man es richtig nachdenkt ... Ist das auch so?

00:23:11: Das ganze Glück liegt vielleicht wirklich in der Seele nicht in äußeren Gütern, also auch nicht in einem Kind oder in einer Familie, im Ansehen oder im Besitz, sondern in der inneren Stimmigkeit.

00:23:25: Dass ich das tue... Was ist ein tiefes Bedürfnis im Tun?

00:23:32: Nicht immer reichen, nicht immer haben.

00:23:35: Der Weg ist das Ziel.

00:23:38: Im Weg muss ich mein Glück finden in gehen und nicht immer erreichen denn wir kommen nicht alle auf den Gipfel oder die meisten vielleicht überhaupt nicht.

00:23:46: Vielleicht kommt niemand richtig dahin an der einen Ende.

00:23:49: deshalb ist es immer der Vollzug da sein.

00:23:52: Da muss ich es nicht erreicht habe oder bekommen.

00:23:57: Mir kommt so vor, dass auch häufig bei solchen großen Hoffnungen ein zu viel wollen oder ein zuviel hoffen dann eben auch mit dabei ist.

00:24:08: Dass man da etwas vielleicht auch übersteigert möchte.

00:24:12: und wenn wir davon sprechen von diesem Zwiespalt zwischen Sehnsucht und Gelassenheit könnte ja auch eine Empfehlung sein, dass man sagt, vielleicht muss man an solche Themen mit einer heiteren Gelassenheit rangehen.

00:24:27: Das wäre schön, wenn es klappt.

00:24:29: Aber meine Welt geht auch nicht unter, wenn's nicht klappt!

00:24:31: Also das ist wahrscheinlich eine Haltung... Da bin ich jetzt zu wenig Biologe, ob die auch im Körper irgendwas auslöst.

00:24:39: Die Verkrampfungen löst zum Beispiel, weil man etwas so unbedingt möchte.

00:24:44: Dass auch da eben vielleicht eine Empfehlung ist, versucht doch mal loszulassen und gelassener zu werden.

00:24:49: Wobei sich das natürlich auch wieder.

00:24:51: müssen wir wirklich aufpassen hier dass da zwei Männer jetzt sichs leicht machen Mach dich doch mal locker, da kann auch ein bisschen gönnerhaft drüber kommen.

00:25:01: Ja also in der Kommunikation muss man aufpassen, man muss das Bedürfnis... Man kann nicht nein dazu sagen, man kann es nicht verdrängen sondern man muss sagen dass Bedürftnis ist da und es ist sehr stark!

00:25:12: Das ist so.

00:25:13: aber um armen und sich klar machen ich weiß nicht ob ich's verwirklichen kann Ich möchte trotzdem gut leben und glücklich leben.

00:25:21: Aber du hast da, so kann man es auch nennen, diese Unterscheidung zwischen einer gesunden Hoffnung wenn ich das mal so formulieren darf und eine Hoffnung die einem große Schwierigkeiten bringt.

00:25:30: Ängste, Furcht, Frustrationen... Und die ist das Maß!

00:25:35: Was Maß?

00:25:36: Also bis zu dem gerade kann nicht soll ich hoffen brauchen wir die Hoffnung brauchen wir Optimisten muss brauchen wir Zuversicht Dass wir uns bewegen, dass wir das Leben als Bewegtes empfinden.

00:25:49: Als nach Vorwärtsschreiten, dass ich mir meine Ziele setze, solange das nicht in irgendeiner negativen Emotionen endet – also das nicht mit Ängst und Furcht verbunden ist oder wenn es nicht eintritt mit großer Frustrationen und Enttäuschung.

00:26:05: Das können wir vermeiden.

00:26:07: Und das bringt ja auch gar nichts!

00:26:09: Wenn ich da noch mehr hoffe, das bringt gar nichts.

00:26:13: Was in meiner Hand liegt, wenn ich alles dafür tue?

00:26:16: Das liegt in meiner hand.

00:26:17: Wenn ich überhaupt was dafür tun kann... Also beim Kinderhund ist es ja beschränkt.

00:26:22: aber Das andere, das muss ich offen lassen.

00:26:29: Da kann ich ja gar nichts tun.

00:26:30: Da bringt es auch nicht.

00:26:31: Wenn ich mich da unter Druck setze oder ganz besonders tief hoffne, bringt gar nix.

00:26:35: Weil wenn ich mein Bestes tue, tue ich mein Beste.

00:26:38: Oder wenn ich meinen Einfluss den ich habe ausübe, dann ist die Grenze dessen was ich dafür tun kann erreicht und damit kann ich mir begnügen.

00:26:47: Alles andere aber hinaus sind Illusionen?

00:26:51: kommen wir in den anaerobischen Bereich des, in den ungesunden Bereich des Hoffens.

00:26:56: Ich hatte schon öfters zitiert ein Spruch der mir sehr wichtig erscheint.

00:27:01: Der Weiße versucht auch das was er zwingen kann gar nicht mal das was ich nicht erzwinge.

00:27:06: Selbst dass was er zu zwingern kann versucht er nicht zu erzwingen.

00:27:09: deshalb bleibt er immer ruhig.

00:27:11: Der Unweise versucht das was sie nicht erzwinken kann Schwangerschaft zu erzingen.

00:27:17: Deshalb bleibt er im einen Unruhe und Unruhe richtet auf Dauer zugrunde.

00:27:21: So heißt es da, das ist dieses Problem.

00:27:26: Das was ich erzwingen kann darf ich auch nicht erzwingen wollen oder da darf ich meine Hoffnung drauf setzen.

00:27:33: Vielleicht Zuversicht vielleicht ein Ideal und ich wünsche würde ich alles wie gesagt bis zu dem Maße wo es weh tut alles wunderbar so langs Motor ist und solange es mir eine gute Grundstimmung gibt weil ich habe diese Wünsche noch.

00:27:49: Ich sage mir immer, und das hilft mir sehr.

00:27:52: Vielleicht klappt es ja!

00:27:54: Aber sagen wir dahinter steckt dann gleich vielleicht klappt auch nicht aber das macht nichts.

00:27:59: Das ist jetzt nicht so kriegsentscheidend oder das ist jetzt für mein Lebensglück.

00:28:05: Und warum kann ich das sagen?

00:28:06: Weil ich meinen Lebensgluck eben nicht an Dinge enge die vom Zufall abhängen, die ich nicht erzwingen kann.

00:28:13: Das sollte man nicht tun.

00:28:17: der Antik in Ost und West übrigens weit verbreitet.

00:28:20: Und die teile ich, das ist schwer für den Menschen und viele machen es überhaupt nicht so.

00:28:26: Die unterscheiden da keinen zwischen hoffen und hoffen sondern sie identifizieren sich mit ihren Zielen geraten in Stress, gerade im Burnout, gerade in tiefste Enttäuschung

00:28:36: etc.,

00:28:36: etc.. Die Alten würden sagen... Das ist alles selbst gemacht, nicht der Zufall.

00:28:42: Sondern die innere Einstellung war eben so ... dass der Aufschlag hart wirkt und mich erschüttert.

00:28:50: Aber das kann ich vermeiden mit dem richtigen Mindset.

00:28:54: Und das richtige Mindset ist bestimmt von Demut, Bescheidenheit und Akzeptanz, dass ich vieles nicht in meiner Hand habe.

00:29:01: Das muss ich...das ist das Lebensgesetz unter dem wir angetreten sind!

00:29:06: Und wer das nicht akzeptiert, der wünscht sich ein ganz anderes Leben.

00:29:11: Eine ganz andere Lebensform aber nicht das menschliche Leben.

00:29:14: Das setzt jede Menschen Grenzen und wenn er die nicht akzeptiert bekommt er Schwierigkeiten.

00:29:20: seelische Arten selbst wenn der Drang stark ist es auch nicht so einfach sich über diese sich da nicht zu identifizieren mit dem, was man erhofft.

00:29:29: Das braucht alles ein bisschen Klarheit und auch ein bisschen Self-restrain an sich arbeiten.

00:29:36: und

00:29:37: ja

00:29:37: vielleicht aber auch wenn man dort arbeitet wo man vollständigen Einfluss hat also wenn man sich rund macht sich stimmig macht sich genügt mit dem was man in der Hand hat.

00:29:49: vielleicht dann wird es auch einfacher mit bestimmten Hoffnungen oder mit bestimmten Unerfüllbarkeiten, oder unerfühlten Wünschen zu leben.

00:30:00: Ja also ich denke oder ich hoffe dass wir jetzt ein bisschen Einordnung oder du vor allem Einordnung geben konnten.

00:30:08: Ich finde auch noch mal wichtig Vielleicht auch zu unterscheiden.

00:30:11: Also für mich wichtig festzuhalten, dass ich Hoffnung ein wichtiges Gut finde gerade in schwierigen Situationen das dieser Hoffnungsschimmer oder das Nennshoffnungen oder Optimismus, dass man das nicht völlig verliert aber eben klar wie du sagst es auch für sich einfach mal klarkriegen Es gibt Sachen die kann ich nicht wirklich beeinflussen und da muss ich dann Anders damit umgehen und muss mir vielleicht vor Augen halten, dass das Leben noch viele andere schöne Möglichkeiten bietet.

00:30:39: Sich zu verwirklichen und seine Bestimmung zu finden war jetzt zumindest mal ein Versuch die Frage der Hörerinnen zu beantworten.

00:30:47: Ich fand es sehr spannend.

00:30:48: ich fand auch gut, dass wir heute mal zwei drei Mal so ein bisschen gegensätzliche Meinungen waren oder zumindest nicht komplett übereingestimmt haben.

00:30:55: Ja also vielen Dank Albert.

00:30:56: dafür

00:30:57: bitte

00:30:57: er Euch vielen Dank fürs Zuhören, danke an die Hörerinnen für die Zuschrift.

00:31:01: Wir freuen uns immer über sowas.

00:31:02: immerher damit wenn ihr philosophische Fragen habt, die der Albert für euch beantworten kann.

00:31:06: und ansonsten bis zum nächsten Mal!

00:31:08: Danke dir Jan, ja bis zumnächst mal!

00:31:10: Macht

00:31:10: gut, tschau-tschau.

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