#219 Patañjali. Wie die Yoga-Philosophie unseren unruhigen Geist zur Ruhe bringt.
Shownotes
„Yoga ist jener innere Zustand, in dem die seelisch-geistigen Vorgänge zur Ruhe kommen.“ (Patañjali)
Yoga ist weit mehr als Sonnengruß, Atemtechnik und Beweglichkeit. Das zeigen die rund 2.000 Jahre alten Yoga-Sutras, die Patañjali zugeschrieben werden. Ihr Ziel ist nicht körperliche Fitness, sondern innere Freiheit: Wir sollen lernen, den ständig beschäftigten Geist zu beruhigen, uns weniger mit unseren Gedanken, Begierden und äußeren Zielen zu identifizieren und dadurch wieder näher zu uns selbst zu kommen. Der Weg dorthin führt für Patañjali vor allem über zwei Dinge: Übung und Loslassen.
Albert und Jan sprechen in dieser Pudelkern-Folge darüber, warum Patañjalis Philosophie erstaunlich aktuell wirkt und was sein achtgliedriger Yoga-Pfad mit einem guten Leben zu tun hat. Es geht um Gewaltlosigkeit und Wahrhaftigkeit, Selbstdisziplin und Maßhalten, Konzentration und Meditation. Aber auch um die fünf Ursachen menschlichen Leidens: Nichtwissen, Ich-Verhaftung, Begierde, Hass und die Angst, das eigene Leben zu verlieren. Und um eine Frage, die Patañjali heute vermutlich mindestens so dringlich fände wie vor 2.000 Jahren: Wie bewahren wir unsere innere Ruhe in einer Welt, die permanent um unsere Aufmerksamkeit kämpft?
Weitere Informationen unter: www.pudel-kern.com
Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Patañjali, Buddha, Yoga-Sutras, Upanishaden, Bhagavad Gita, Veden
Weiterführende Links:
- Die Turbulenzen zur Ruhe bringen: Deutschlandfunk Kultur beleuchtet Patañjalis Yoga-Philosophie und den Kerngedanken, durch Übung den Geist zu beruhigen und zu innerer Sammlung zu finden.
- Yogasutra von Patañjali – Sutra für Sutra erklärt: YogaEasy übersetzt und interpretiert Patañjalis zentrale Lehrsätze und zeigt, wie Yoga durch Übung und Loslassen zu geistiger Ruhe und innerer Klarheit führen kann.
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Transkript anzeigen
00:00:03:
00:00:14: Hallo und herzlich willkommen, liebe Freundinnen der Philosophie und der Lebenskunst bei der Pudel und der Kern.
00:00:20: Und hallo Albert!
00:00:21: Ja, servus Jan
00:00:23: Wir möchten heute mal wieder uns einem Philosophen widmen den du auch schon sehr häufig zitiert hast.
00:00:28: es geht um Patanjali.
00:00:30: Ich hoffe ich spreche ihn richtig aus denn Patanjali gehört oder Patanjarli, bin gespannt wie du dazu sagst.
00:00:38: Jedenfalls ist das letztlich sagt man dann immer der Erfinder oder der Erschaffer der Yoga Sutronen.
00:00:44: Ich habe jetzt aber in der Recherche gelernt, dass es gar nicht so klar ob es wirklich den einen Patanjali gab oder ob das sozusagen der Begriff ist für alles das was unter diesen Yoga Sutren zusammengestellt wurde.
00:00:56: Ob er wirklich lebte oder ja da kannst du vielleicht auch nachher noch mal ein bisschen ausführen.
00:01:02: Aber zum Einstieg und damit wir reinkommen in diese Yoga Philosophie In dem ethischen Part der Yoga Philosophy würde ich dich bitten mit deinen Top drei hat Tanjali Zitaten einzusteigen.
00:01:16: Ich weiß, es gibt sehr viele sehr schöne aber welche würdest du jetzt mal hervorheben?
00:01:21: Welche drei?
00:01:22: Ja erst einmal dass er überhaupt den Yoga ganz am Anfang in der zweiten Sutra vom ersten Teil sind vier Teile nennt und das ist so der Kernsatz seiner Philosophie.
00:01:35: Yoga ist jener innere Zustand indem die seelisch geistigen Vorgänge zur Ruhe kommen Dann rot, der Sehende in seiner Wesensidentität.
00:01:48: Also dann kommen wir zu uns.
00:01:49: Das ist eine sehr schöne Umschreibung.
00:01:54: Im
00:01:55: Indischen sind da glaube ich nur drei Worte.
00:01:59: Aber das ist so schön!
00:02:00: Das kennen wir ja auch aus der Meditation.
00:02:02: Konzentration auf einen Gegenstand zur Ruhe kommen mit unserer Gehirn, dass Plappern aufhört und ... Das Ruhe durchströmt unseren Körper, macht unseren Atem ruhig.
00:02:14: zentriert uns, konzentriert und da begreifen wir unsere Mitte bei Patanjali natürlich sehr philosophisch oder indisch sagen wir mal überhöht oder idealisiert.
00:02:27: Also er meint damit nicht einfach so dass wir dann hohe empfinden und vielleicht weniger denken oder die Gedanken ganz verschwinden ist mir auch noch nie gelungen sondern er meinte damit nach richtig Samadhi Erleuchtung ein Erleichtungszustand Das heißt, du kommst in eine... andere Bewusstseinsdimensionen, die nichts mit dem Weltverhaftung zu tun hat.
00:02:50: Nichts mehr mit der Welt zu tun haben.
00:02:51: Wir knüpfen an so die Vorstellung nicht nur im Yoga sondern auch bei Buddha oder in den Upanishaden zu seinem eigenen innersten Wesenskern zu kommen.
00:03:03: das ist der göttliche Funke da der Gott Indie oder die Buddha Natur.
00:03:07: dann knüpft man anderen eine Bewusstsein-Ebene oder eine Dimension des Seins die mit unserem weltlichen Sein nichts zu tun.
00:03:15: Das sagt er auch, müssen wir durch Übung und loslassen.
00:03:18: Da müssen wir
00:03:19: hinkommen.".
00:03:20: Und das ist sehr schwer ... Das kann man gar nicht in Worte beschreiben.
00:03:24: Man kann es vielleicht umschreiben.
00:03:29: Ein bewusstes Zustand, wo man so anknüpft und plötzlich sieht, dass man mit allem verbunden ist.
00:03:35: Man ist eins mit allem.
00:03:37: Es gibt gar nicht ich, es gibt gar keine Welt wie wir sie wahrnehmen.
00:03:41: Die wahre Wirklichkeit ist woanders.
00:03:43: Da knüpft man an, da kommt man rein durch die Versenkung, erlebt Glückseligkeit – die höchste Freude!
00:03:49: Also hier bei Patanjali haben wir auch eine Glückslehre, mal abgesehen von einer Ethik.
00:03:55: Es ist ohnehin der philosophische Yoga den wir hier besprechen.
00:04:00: es gibt einen religiösen Yoga, es gibt natürlich die Körperübung harter Yoga.
00:04:05: das sind so vielleicht die drei großen Linien.
00:04:07: Patanjali ist vor allen Dingen philosophisches Yoga und ja dieses andere Bewusstsein hat mit erkennen zu tun.
00:04:15: Wir werden dann klar wie ein Kristall Und sehen die Dinge so wie sie wirklich sind uns oder den Denkenden, den Erkennen so wie er wirklich ist und wie die Welt ist.
00:04:27: So die Vorstellung davon.
00:04:30: ich finde es wichtig, diese Konzentration auf das Eine oder dieses Zuruh kommen der Gedanken.
00:04:36: unabhängig davon ob man zur Erleuchtung kommt.
00:04:39: Ich denke da kommen die wenigsten hin ist es eine sehr schöne Sammlung, ein sehr schönes In-Sicht zurückkehren, ein schönes Gefühl von einem selbst vielleicht auch von der Verbundenheit mit der Welt.
00:04:53: Es macht einen sehr ruhig wenn man das regelmäßig praktiziert gibt an die Kraft auch, die Herausforderungen des Lebens zu bestehen und auch gut darauf zu antworten.
00:05:03: Und finde ich auch eine Möglichkeit, zu seinem Lebensglück zu
00:05:06: kommen.".
00:05:06: Also
00:05:06: das heißt... Das war jetzt eine von Hundertfünfundneinzig Sutrenn, die du da jetzt zitiert hast?
00:05:12: Also das Werk von Patanjali umfasst eben diese Hundert-Fünfundneinzig Sutras.
00:05:17: Ich glaube, dass ist die korrekte Mehrzahl wie auch immer.
00:05:20: jedenfalls Sutrennsutras.
00:05:23: Und das sind wiederum Also das, was du zitiert hast waren jetzt dann fast schon eine Interpretation.
00:05:28: Weil so wie ich es verstanden habe sind immer nur so ganz kurze Schlagworte die er uns vermacht hat.
00:05:32: Ja diese drei indische Worte stehen wahrscheinlich geistig sich die Aktivität da steht Ruhe oder dass sie zur Ruhe kommen und das ist es dann mehr steht eigentlich ja die sind sehr kurz.
00:05:44: also du sagst hundert fünfund neunzig sind es sind immer ein paar Worte nur maximal einen Satz Und wenn man das so runter schreibt, sind es vielleicht acht Seiten.
00:05:56: Aber sie stecken voll großer Weisheit aber die natürlich auch auslegungsbedürftig ist und die Übersetzungen weichen auch sehr stark voneinander ab weil auch da das gleiche Problem ist den zeitlichen Abstand zu überbrücken und zu erfühlen und herauszubekommen was Was die Worte damals bedeutet hatten, welchen Bedeutungshof sie hatten ist nicht so ganz einfach.
00:06:22: Aber vielleicht zur zeitlichen Einordnung.
00:06:24: man sagt... Man weiß nicht genau, wer das war.
00:06:29: Es gibt einen Grammatiker von dem man weiß der hieß Patanjali.
00:06:32: vielleicht ist es derselbe Vielleicht ist es aber auch ein anderer Etwa.
00:06:37: man datiert sie zwischen Zweihundert vor Christus und zwei nach Christus also sehr alte Texte Aber eben Nach den Upanishaden Den Weisheitsteil der alten Altenischen Wäden Und davon auch stark beeinflusst nach Buddha und ich finde Auch da gibt es Parallelen oder auffällige Übereinstimmungen.
00:06:59: Wir wissen nichts über ihn, das steht fest!
00:07:04: nicht mal existiert hat und wer es war, ob es dieser Grammatiker war oder ein anderer.
00:07:09: Aber wird heute noch verehrt?
00:07:11: Man kann finde ich davon ausgehen dass das vielleicht keine Kompilation ist die von verschiedenen Menschen zusammengetragen worden sind diese Yoga-Sitten sondern dass es da tatsächlich einen Autor oder eine Autorin gegeben hat.
00:07:24: für diese aber auch das weiß man im Grunde nicht.
00:07:27: Spiele denke ich für die... Das ist eine Frage der Wissenschaft Persönlichkeitsbildung oder für die Beschäftigung mit den Suttern spielt das überhaupt keine Rolle.
00:07:38: Sie kann man als einen Weisheitstext annehmen, egal wer den geschrieben hat.
00:07:44: und wenn wir nichts über ihn wissen und nicht von der Person her interpretieren können dann interpretieren wir eben die Worte, die da stehen und den ganzen Texts und vielleicht noch den Kontext, die indische Philosophie im Allgemeinen weil es da sehr viele Anknüffungspunkte zu den anderen Weisheitstexten aus dem alten Indien gibt und dann kann man damit viel, viel anfangen.
00:08:05: Dann kommen wir doch mal zur Nummer zwei oder deiner Nummer zwei von Patanjali.
00:08:09: Direkt danach kommt das Zuru-Kommen der seelisch geistigen Vorgänge erlangt man durch Übung und Loslösung.
00:08:16: Erstens freut es mich, Übung finden wir in allen Weisheit zu lernen.
00:08:19: Also Transformation und Persönlichkeitsentwicklung hat Einsicht zur Grundlage aber dann einen Übungsprozess.
00:08:27: das heißt man sollte sich verändern.
00:08:29: wenn ich mich nicht verändere wenn ich nicht weiter entwickel verändert sich nichts.
00:08:34: und in diesem Übung ist genau das gemein.
00:08:37: Dass man ja, dass es nicht vom Himmel fällt sondern dass ich etwas dafür tun muss und dass es so eine Übungspraxis ist.
00:08:44: die Versenkungen also diese Erleuchtung auch nach Patanjal, die fällt nicht von dem Himmel, die kriege ich auch nicht beim ersten Mal, sondern durch Jahre langes Meditieren, sich versenken komme ich vielleicht in den Zustand.
00:08:57: aber es gilt für jede Transformation zum besseren Hin für jedes Lernen von schädlichen Prägungen, Mustern und Vorstellungen die man hat.
00:09:06: die jeder mit sich rumträgt, ist immer eine Übung voraussetzung.
00:09:10: Die sind im Gehirn abgelagert, das sind neuronale Verbindungen.
00:09:14: Die muss ich überschreiben – mit anderen neuronalen Verbindung, mit neuen Mustern, die dann in bestimmten Situationen angetriggert werden und die mir ein besseres Gefühl machen als vielleicht solche Muster, die belastende Art sind, die Ängste hervorrufen
00:09:28: etc.,
00:09:29: also dass es so ist.
00:09:31: jede Persönlichkeitsentwicklung jedes Lernen beruht darauf, solange zu üben bis sich im Gehirn etwas dauerhaft verändert hat, nachhaltig.
00:09:40: Das finde ich gut und Loslösung ist ein ganz wichtiger Teil in der Philosophie des Jugers.
00:09:45: Die sagten also alle unser weltlicher Bezug unsere Identifikation mit unseren eigenen Gedanken, Mitgegenständen, mit Zielen in der Welt, Besitz, Ansehen, Ehre, Ruhm, Familie... Körpergesundheit, all das sind Identifizierungen mit äußeren Dingen.
00:10:05: Das betrifft alles dem Menschen in der Welt und er meint dieses Anrühren, dieses tiefsten Kerns des göttlichen Funken ein, der setzt voraus dass ich mich davon loslöse.
00:10:19: also Ja man könnte, da ist dann die berühmte indische Weltflucht wenn man es zu Ende denkt dass ich das relativiere.
00:10:27: Dass sich das nicht für die wahre Wirklichkeit nehme.
00:10:30: Dass ich davon in Distanz trete.
00:10:33: Sagen wir mal Wenn wir kein Jogi werden und wenn wir nicht zur Erleuchtung kommen mindestens Es war daran dass wir da ein bisschen In unserem welt bezog.
00:10:42: dass wir den relativieren tut uns gut.
00:10:45: Das wird das was wir täglich machen was wir anstreben dass nun relative Bedeutung relativ wert hat und der eigentliche Wert in uns selbst, in unserem Verhältnis das wir zu uns selbst aufbauen.
00:10:58: Das daran liegt unser Glück und darin liegt der eigentlichen Wert des Lebens oder die Wahrheit könnte man sagen oder Authentizität, die Wahrhaftigkeit der Person und dass man sich darauf konzentriert und alles weltliche so relativiert.
00:11:14: Erstmal hänge ich dann nicht an den Zufälligkeiten, die da im Außen ob es mir gelingt oder nicht.
00:11:20: Ich entwickle nicht so viel Ängst und Füchtung, weil ich weiß dass das alles nur von relativen Werts braucht.
00:11:25: Ich muss mich da nicht ärgern wenn ein Plan den ich im Weltlichen habe nicht gelingt.
00:11:30: All das ist sehr nützlich und das finden wir auch in allen Weisheitssäen in der johischen Philosophie und das meint er mit Loslösern.
00:11:39: Loslösen muss man üben, man muss also alle seine Bezüge selbst von morgens bis abends wie ich arbeitet und gerne arbeitet und natürlich auch Ziele hat aber immer in Distanz dazu bleiben dass es das gibt ein Kraft und Ruhe da noch wirklich viel zu erreichen.
00:11:54: Aber das Bewusstsein, es muss auch nicht sein.
00:11:57: Es kann auch anders gehen.
00:11:59: Diese Freiheit, diese Unabhängigkeit von äußeren und der nennt das Loslösung – das ist überhaupt nur bei ihm ganz radikal die einzige Möglichkeit überhaupt zu deinem innersten Wesenskern vorzudringen und die Wahrheit zu erkennen klar werden wie ein Kristall.
00:12:19: und dann auch die große Glückseligkeit.
00:12:21: Das ist eine Glückslehre, die größte Freude zu erlangen eben in dieser Versenkung, in diesen Samadhi, in diesem Anknüpfen an jenen überirdischen Bewusstseinszustand indem wir nochmal ganz anders auf unser Sein und die Welt schauen.
00:12:38: Ist denn dieser acht-Liedrige Pfad das Astanga Yoga?
00:12:43: Ist es dann so eine Art Werkzeug, um da hinzukommen oder so eine art Brücke, um diesen Zustand zu erreichen.
00:12:49: Richtig!
00:12:49: Das Schöne an Patanthali ist dass er an dieses philosophische Konzept der Erleuchtung nicht stehen bleibt sondern den Übungsweg auch näher beschreibt.
00:13:02: Und da kommt dann eine ganze praktische Ethik, also ein richtiges ethisches System könnte man sagen oder jedenfalls Grundkategorien des rechten Denkens, rechten Verhaltens kommen dazu Geltungen.
00:13:15: Das ist der Achtgliederikefahrt aber er beschreibt auch das worunter die Menschen leiden.
00:13:20: und auch Yoga, der Yoga-Weg ist von diesem Leiden wegzukommen hin zum Glück und das heißt gleichzeitig sich mit den Menschen in Leiden auseinanderzusetzen Psychologie dahinter zu verstehen, um sich davon zu distanzieren und sich davon auch loszulösen.
00:13:39: Und das ist dann der achtgliedrige berühmt, den achtgliederigen Pfad des Jogas.
00:13:48: Klare Ethik finden wir.
00:13:50: Innere und äußere Disziplin.
00:13:52: zu äußeren Disziplinen gehört etwa Gewalllosigkeit, Warftigkeit nicht stehlen.
00:13:58: Ein reiner Lebenswandel.
00:13:59: so heißt das also von schlechten selbst oder fremdschädigen Motiven befreiter Lebenswandeln.
00:14:06: Innene Diszipling ist ja die Reinheit in mir zu finden innere Ruhe Arschkäse, also unser Selbstbeherrschung sagen wir mal.
00:14:16: Da fällt auch das als Studium, Studium vom Weisheitstexten.
00:14:19: Also da wird es dann wieder weltlich.
00:14:21: Das kennt er auch.
00:14:23: oder eben Hingabe an Gott können sagen hingabe ein etwas höheres oder akzeptieren dass es im Leben etwas höheres gibt.
00:14:31: Das größer ist als wir.
00:14:33: Das gehört zur inneren Disziplin.
00:14:36: aber ja dann eine Atemreglung.
00:14:40: Körperhaltungen heißt es oder Körper Übungen gehören zum achtenledigen Pfad, zurückhalten der Sinne.
00:14:47: Also dass wir uns nicht unsere Sinne und die dadurch ausgelösten Begierden hingeben sondern das wir da im Self-restraint machen also mit unseren Bedürfnissen begierten maßvoll umgehen sie ein bisschen bremsen Sie nicht zum Herrscher unseres Lebens machen oder zum Führers unseres Leben sondern dass wir sie leiten und steuern.
00:15:05: er nennt das Zurückhalt in der Sinne sagen wir die drei eher meditativen Konzentration, Meditation und Erleuchtungversenkungen.
00:15:15: Also Konzentation auf einer Sache das ist wichtig im Yoga denn wie komme ich da hin in diesen anderen Bewussterns?
00:15:22: In dieser Erleichterung einen Bewusstanzzustand.
00:15:26: es fängt an so und dass finden wir in allen Yogatraditionen Konzentrazen auf eine Sache.
00:15:34: Also früher guckten die Yogis auf die Nasenspitze, aber dann schielten sie in einer gewissen Zeit.
00:15:39: Das haben die dann später andere Digitare.
00:15:42: Also wichtig ist eben nur die Konzentration auf eine Sache, die dann die anderen geistigen Tätigkeiten zur Ruhe bringen soll.
00:15:50: Konzentrationsmeditation das ist der Weg.
00:15:53: und dann gibt es letztlich, finde ich, dass lang genug Betreiber, die Erleuchtung – das sind die acht Die acht Liederige.
00:16:01: Und wenn man ... Das ist sehr interessant, ich hab's noch nirgendwo gelesen aber das war meine Gedanke dazu.
00:16:06: Er hat eine gewisse Ähnlichkeit mit der vierten Edeln-Wahrheit Buddhas.
00:16:12: Das ist nämlich auch die achtfache Fahrt!
00:16:14: Und der hat ganz ähnliche Rechteanschauung.
00:16:17: Auch da steckt eine ganz edige drin und auch da sind die letzten drei Teile, die heißen da Achtsamkeit sich versenken und üben.
00:16:27: Also es gibt Unterschiede aber doch große gemeinsame Schnittmenge.
00:16:31: also ob's da abhängig eingeht weiß ich nicht kenne mich nicht so aus Ja, aber eine Sache die man jeder in seinem Leben selbst wenn er nicht der Yoga Philosophie anhängt mit Gewinn an Freude und Reduzierung von Leid praktizieren kann.
00:16:49: Und diese acht Elemente ergänzen sich gegenseitig und bauen nicht unbedingt aufeinander auf?
00:16:55: Ja, kann man sagen innere und äußere Disziplinen sind Insofern etwas ganz anderes, also die Beschäftigung mit meinem Seelenleben ist etwas anders als wie ich mich im äußeren Leben verhalte.
00:17:05: Welche Worte ich wähle?
00:17:07: Wie ich denke, wie ich mit anderen Menschen umgehe?
00:17:10: Welche Ziele ich verfolge?
00:17:11: Welchen Beruf ich ergreife?
00:17:13: Das sind ja schon die Unterschiede und zurückhaltende Sinne betrifft das Innenleben.
00:17:19: Also dass sich da nicht so viel atemübung ist eine äußere Sache.
00:17:23: Körperübungen auch körperhaltungen wie ich mir meinem körper überhaupt umgehen betrifft alle wesentlichen Bereiche, die Einfluss auf unser Innen leben.
00:17:32: Auf unsere Gefühl, auf unsere Haltung zur Welt und zu uns selbst und zum Leben nehmen sind sie von
00:17:39: Einflussen.".
00:17:40: Und Patanjali meinte eben vom Positiven, wenn man es richtig macht diese Ethik verfolgt.
00:17:46: Ich verstehe dich richtig dass dieser philosophische Teil der eben von Patanjayi kommt das er eigentlich sogar den größeren Teil des Yoga ausmacht, dass diese Körperübungen für die Yoga bei uns bekannt sind Das sind auch sehr wichtig und gerade die Artenübungen.
00:18:02: Aber eigentlich ist dieser ethische philosophische Teil nochmal der wichtiger Überbauer für das Ganze.
00:18:09: Für mich als Philosophen ohnehin, aber ich glaube in der Beurteilung der Geschichte des Yogas werden die Yoga so drin als wirklich als die allgemeine Grundlage aller Yoga-Richtungen angesehen.
00:18:23: Philosophische Teil, der darf nie fehlen.
00:18:26: Auch bei den Körperübungen nicht.
00:18:27: Der fundiert das alles ist wie so ein Fundament und wenn man es ohne dieses Fundament nimmt sei es ninnreligiösen Yoga oder harter Yoga dann fehlt da glaube ich etwas.
00:18:41: Das ist denke ich die allgemeine Auffassung der Personer Wissenschaftler die sich mit dem Yoga intensiv beschäftigt haben oder praktiziert haben.
00:18:50: Okay also es ergänzt sich schon wieder typisch ich, dass sich das Wiederwerte und Vergleiche.
00:18:58: eigentlich ergänzt sich sehr gut.
00:19:00: Ja viele Überschneidungen, es widerspricht sich nicht, denn Schwergewicht ist woanders.
00:19:05: Es ist auffällig, wenn die Joghurt von wenig zu den Körperübungen finden aber das heißt nicht, dass er sie nicht praktiziert hat.
00:19:13: Ich würde sogar sagen, es gibt Hinweise darauf wie stark es ist Aber man kann nur sozusagen in der Tendenz, sind.
00:19:22: die Yogasotren selbst haben einen sehr hohen Philosophischen Gehalt.
00:19:27: Weniger Hinweise auf Körperübungen und Atemübung.
00:19:30: da sind es nur die Rede davon, dass so etwas zum guten Leben oder zum gelingenden Leben glücklichen leben oder zum Leben eines Yogis oder einem Jogherschülern gehört.
00:19:40: Wenn das so ist würde ich dich um deine dritte Sutra nießt Deine dritte Sutre wahrscheinlich bitten.
00:19:49: Ich hatte es auch mal nachgeholt, jetzt weiß ich das nicht mehr genau.
00:19:52: Ja ist vielleicht so.
00:19:54: wir hatten von den positiven Eigenschaften gesprochen aber er hat auch das Leid identifiziert und das gibt es dann schön.
00:20:00: die fünf leidvollen Spannungen so nennt er das Gläschers heißt das glaube ich sind Nichtwissen, Ichverhaftung Begierde Hass-und Selbsterhaltungstrieb.
00:20:14: Ja, leben wollen.
00:20:16: Und damit finde ich hatte tatsächlich so vier Hauptübel des menschlichen Lebens oder fünf Hindernisse genannt die wesentlich uns im Wege stehen auf dem Weg zu einem glücklichen oder gelingenden Leben.
00:20:36: Die ersten vier verstehe ich.
00:20:37: den fünften Selbsterhaltungstrieb, versteh' ich nicht.
00:20:40: Vielleicht Weiß ich auch nicht genau, was er damit meint.
00:20:43: Aber ich denke zum einen erst mal dass man am Körper hängt, das man alles dafür tut... Dass man am Leben bleibt, dass man das am Leben bleiben für den höchsten Wert ansieht?
00:20:53: Das wäre schon falsch.
00:20:54: Also eine
00:20:55: Art Angst vor dem Tod.
00:20:56: dann letztlich?
00:20:57: Ja und ich könnte mir vorstellen also Lebenshaltung, dass viele vieles dafür tun, dass die Gier nach nach Geld, die gehen nach Macht oder ansehen.
00:21:09: Das wächst vielleicht aus diesem Selbsterhaltungsgebiet.
00:21:14: Die tiefste Wurzel für auch diese Betätigungen des Willens Äußerungen oder Lebenshaltung und Erhaltungen zum Leben haben letztlich auch darin seine Wurste, dass man nicht sterben will.
00:21:27: Oder dass man sich ählt oder dass man sie stark erhält oder mächtig erhält.
00:21:32: Vielleicht ist es tiefenpsychologisch zu verstehen dem liegt alles der Selbst-Erhaltungs-Trieb zugrunde.
00:21:38: Diese Auffassung haben wir auch hier in der westlichen Philosophie oder der Westen Anthropologie.
00:21:43: Haben wir das auch?
00:21:44: Das letztlich alles dazu dient uns am Leben zu erhalten?
00:21:48: Natur stärkste Trieb hat in Menschen den seine Art und sich selbst zu erhalten eingepflanzt.
00:21:54: Und alles andere, Fortpflanzungsdrieb eben Macht oder Geld oder alle diese Dinge die normale Menschen so im Leben verfolgen haben vielleicht tiefenpsychologisch als letzte Ursachen.
00:22:07: Selbsthaltung Selbsthaltungsdrieb, so könnte ich mir das vorstellen.
00:22:12: Ich stutzte da auch ein bisschen.
00:22:13: Als ich das las, kennt man auch so nicht aus anderen Weisheitsleeren.
00:22:17: Ja, in der gewissen historischen Philosophie gibt es das auch.
00:22:22: Gibt's das auch, dass das letzte vielleicht der Selbsthaltungstrieb ist?
00:22:27: Ja also da gibts schon.
00:22:29: Vielen Dank für deine drei!
00:22:31: Jogischen Weisheiten oder Patanjali-Weisheiten.
00:22:34: Ich hätte auch noch eine rausgesucht, die so in die Richtung geht wie man mit anderen zusammenleben soll, wie man anderen begegnen soll, die mich sehr angesprochen hat.
00:22:44: Die heißt Freundlichkeit gegenüber Glücklichen, Mitgefühl mit Leidenden, Freude über das Gute und Gelassenheit gegenüber dem Schlechten bringen innere Ruhe.
00:22:54: In sehr schöne Richtschnur wie ich mit den jeweiligen Situationen umgehen sollte, um dann zu innerer Ruhe zu kommen.
00:23:01: Ja und
00:23:01: das ist so ein ganz positives und menschlich nachvollziehbar.
00:23:05: also dass er hier das metaphysische Ebene verlässt und ganz zum Menschen geht?
00:23:10: Das ist auch bei den Leiden so.
00:23:11: oder in Ich-Faftung nicht wie es da begehrt hat, das sind natürlich auch menschliche Regungen.
00:23:17: aber ich finde es auch sehr schön diese Stelle hätte ich auch einen Zitier können.
00:23:21: sich steht in meiner Erinnerung oder in den, so wie ich die Yoga Sutronen lese.
00:23:27: Auch ganz oben und ganz wichtig das sage ja da sieht man dass es eine Glückslehre seine Ruhe Ethik ist auch, dass man ja Liebe mitgefühle.
00:23:36: auch da Anklänge an den Buddhismus oder da sehen wir auch Parallelen zum Buddhismus, dass das ja eine praktische Lebensphilosophie ist, auch eine Ethik mal abgesehen von dem philosophisch-metaphysischen Teil des andere Bewusstseinsebene und Relativierung von Loslösung, von weltlichen Dingen.
00:23:57: Die Idee war ja auch man kommt in der Versenkung, in der Leuchtung zu sich selbst, man erlebt dass es noch eine andere Wahrheit gibt.
00:24:06: Mit diesem Erlebnis, mit dieser Erfahrung gehe ich wieder zurück in die Welt.
00:24:10: Ich stehe auf vom Sitzkissen oder aus meinem Lotus-Sitz heraus und lebe dort wie ein normaler Mensch.
00:24:18: Und dafür gibt er dann, wie soll ich aber leben?
00:24:21: In dem Bewusstsein oder dass ich da erlangt habe, in der Erkenntnis zu der ich gekommen bin.
00:24:27: Dann sagt er ganz gut, ja gütig solltest du leben!
00:24:29: Die Liebe sollen vorderun stehen.
00:24:31: Du solltest gelassen sein, relativierung des Weltlichen dann kann ich auch gut gelassen werden.
00:24:36: Ja und du solltest bestimmte Dinge die dich daran hindern so zu leben liebe zu praktizieren mitgefühlt zu praktiziert gelassen zu bleiben die solltest du überwinden die solltest du vergessen haben in dem Bewusstsein dass das wahre Ich ganz woanders ist.
00:24:50: da sollte es eben nicht.
00:24:51: ich warfte sein ich Da sollte es eben kein Hass entwickeln, nicht die Dinge beurteilen.
00:24:57: Das steckt dahinter weder im Positiven noch im Negativen sondern in Ruhe bleiben.
00:25:02: Man sollte betrachten... man sollte zur Kenntnis der Dinge ihres wahren Wesens und der Menschen und der Welt kommen.
00:25:09: das ist mit Nichtwissen gemeint.
00:25:12: In allen Weisheitsleeren in Ost und Westen, das Nichtwissen hindert uns daran glücklich zu leben wie wir leben sollten.
00:25:20: Weil wir bestimmte Dinge verwechseln da.
00:25:23: Unser selbst, unser Waren rund dieses... Das was man da in der Meditation erfährt mit dem Ich!
00:25:28: Wir kennen nur mal ich, ich, mich und denken dann dass ist die Richtschnuffe unserer Leben das zu erhalten oder zu nähern, oder es großzumachen.
00:25:38: Aber da ist der Yoga wie viele Weisheitslehren eine andere Meinung.
00:25:44: Dass das Welt verhaftet sein wird und verfallen sein, dann kaufe ich mir all diese Leiden in der Welt ein und werde doch nicht
00:25:52: glücklich.".
00:25:53: Jetzt hast du vorhin ja schon die Upanishaden so als ne Art Vorläufer der Yoga Sutron genannt.
00:25:59: Könnte man die Bhagavad Gita auch noch mit in diesem Drei gestirrende indischen Weißheitslehre mitnennen, also hat sich das irgendwie gegenseitig beeinflusst?
00:26:10: Man muss sie sogar nennen.
00:26:11: Ja richtig!
00:26:11: Genau da sind die drei großen großen Quellen Die Upanishaden, da gibt es bestimmte Upanishade.
00:26:17: Da finden wir die Atemübungen, da finden wir den Hinweis auf die Körperhaltung und dann finden wir ganz ähnliche Gedanken wie in den Jogasutren.
00:26:24: Das gleiche gilt für die Bhagavad Gita.
00:26:26: Da finden auch zwei Yoga Formen.
00:26:28: Den Yoga Detat finden wir da.
00:26:31: Es gibt Das geht eigentlich für jede Kultur, für die Weisheitstradition immer sehr viel Überschneidung mit anderen Schulen, die man trennen kann irgendwo.
00:26:40: Die auch eine andere Quelle sind.
00:26:42: Upanishana ist etwas anderes als ibagavat Gita und die Yogasutra finden sich an verschiedenen Orten oder sind eigenständige Texte aber inhaltlich doch große viele Berührungspunkte und Überscheidungen.
00:26:55: gerade im Yoga ist das könnte man sagen Für bestimmte Textstellen jedenfalls das verbindende Element.
00:27:02: Wir wissen auch, dass die Upanishaden, die entstanden sind, etwa zwischen achthundert und zweihundert vor Christus – auch das ist nicht die früheste Quelle des Jugees!
00:27:11: Man hat dann auch so Scherben oder Artefakte gefunden aus dem zweiten Jahrtausend vor Christuses noch vor den Upanishadens, die Menschen in bestimmten Sitzhaltungen zeigen.
00:27:23: also die Hinweise geben, dass der Yoga noch viel älter ist Wissen wir ja auch von den Atemübungen.
00:27:30: Also, dass uraltes Weisheitswissen ist, das immer wieder tradiert worden ist und dann in zu den Zeiten etwa Upanishaden oder Bhagavad Gita oder Yoga irgendwann mal aufgeschrieben wurde.
00:27:43: Und vielleicht so dieses wedische... Ich kenne es aus dem Aioweda, aber auch so wedisch heißt ja glaube ich auch Lebenswissenschaften die in Indien sehr stark verwurzelt sind.
00:27:54: Die gehören da wahrscheinlich auch noch mit dazu?
00:27:56: Die Beden sind ja die alten religiösen Texte oder die sehr alten indischen Texte vielleicht die ältesten die wir haben und die Upanishan sind der letzte Teil davon diese Upanisha.
00:28:11: Verdichtet ist dann die Weisheit während.
00:28:13: Die werden sonst auch religiöse Riten beschreiben, Opferituale vor allen Dingen aber verdichten.
00:28:20: tun sie sich mit in ihrem letzten Teil und der letzte Teil sind eben die Opernischaden zu den Füßen des Lehrers sitzend, inhöhrend.
00:28:29: Aber Weden hat Mitwissen zu tun von der Wurzel her.
00:28:34: Ist da doch ins griechische übergegangen?
00:28:36: Also auch im griechen haben wir die gleiche Wurze für Wissen.
00:28:40: Jetzt würde ich dich bitten, ob du noch eine Rausschmeißer-Zutra für uns hast.
00:28:49: Wir sind am Ende unserer Folge zu Patanjali und vielleicht hast du ja noch ein Highlight was du dir für den Schluss aufgehoben hast?
00:28:55: Ja vielleicht um das... Ich betone ja, dass das auch eine Glückslehre ist und mich interessiert die Frage wie man glücklich lebt.
00:29:04: Deshalb habe ich mich mit allen Weisheitstexten aus der Antike beschäftigt weil es da immer im Zentrum steht und dann gibt es eben auch eine Suttra.
00:29:11: aufgrund der inneren Ruhe erlangt man unüberträfliche Freude Egal ob man jetzt Yoga und wie man es praktiziert oder ob man es überhaupt praktiziert, aber das ist so schön.
00:29:25: Wir finden es nämlich in allen Weisheitstrategien, dass letztlich innere Ruhe diese Weinstimmung mit einem selbst, diese Seelenruhe... Ein Synonym ist für Glück.
00:29:36: und unübertreffliche Freude steht natürlich für Glück.
00:29:39: Und wir sehen daran, dass ganze die Meditationen, die Versenkung der Erleuchtungszustand das hinein üben, das loslassen, das Überwinden der Kläschers der leidvollen Geisteszustände, den Weg dem Patanjali weist wie man sich verhalten soll.
00:29:58: Wie man reden soll und als Mensch leben soll.
00:30:01: Dass das letztlich genau dazu geht dass du in dir deine Ruhe findest Und die ist unübertreffliche Freude.
00:30:08: Das ist glückliches Leben.
00:30:09: Also wir haben hier... Da sehen wir an diesem Sutra auch eine Glückslehre wie wir sie überall finden In der Antike, in der praktischen Philosophie oder in der Weisheitslehre.
00:30:20: Und das ist schön.
00:30:21: und ich denke unabhängig davon, ob man diesen Weg geht.
00:30:25: Desto ruhiger wie es du wirst desto mehr du dich in deiner Seele selbst einigst, dass dich mit der Selbstbefreunde dein Seelengarten in Ordnung gebracht hast die Knoten des Herzens gelöst hat deine Prägungen
00:30:39: belastenden
00:30:40: Leid voller Art aufgearbeitet hast desto ruhig wirs du das Gelassener wirst und desto meer steigert sich die Freude am Leben Bis hin, dass du vielleicht für dich bist zu sagen von deinem Leben... Ich habe ein glückliches Leben gehabt oder ich lebe glücklich.
00:30:56: Das hat viel mit dieser Ruhe zu tun und da das geübt wird im Yoga in jeder Form.
00:31:04: Körperübungen, Atemübung.
00:31:06: Viele Menschen praktizieren es ich ja auch also das ein ganz wichtiger Weg ist hin zur inneren Zufriedenheit und zum glücklichen Leben.
00:31:17: Meine Abschlussfrage glaubst du denn dass Patanjali heute noch eine Sutra hinzufügen würde nach dem Motto mach mal öfters Handy aus?
00:31:27: Ja was für bestimmt!
00:31:29: Er würde keine Hinzufügen brauchen, es steckt alles da drin.
00:31:33: Die Konzentration auf eines ist beispielsweise ganz typisch, das kann man ja auch so lesen.
00:31:38: Ich kenne das dann im Zen-Budismus und sowas du tust, zuhundertprozentig also gegen Multitasking und so... Das ist das Gegenkonzept.
00:31:48: Konzentraktion auf das eine oder auf das Nichts ist das reine Gegekonzept und er spricht auch häufiger.
00:31:55: eben was hindert uns daran?
00:31:56: oder was ist das Gegenbild zu einem yogischen Ideal des Lebens, der Konzentration, Meditation und Versenkung?
00:32:03: Die Zerstreuung des Geistes.
00:32:09: Das war das schlimme.
00:32:10: oder dagegen richten sich die Yoga so wie kann ich vermeiden dass ich mich zerstreue verliere in der Welt und nicht zum meinem Waren selbst komme?
00:32:20: und Zerstreuung.
00:32:21: Das ist das Problem in diesen Händis oder von der ganzen technischen Welt, die uns da angeboten wird.
00:32:27: So viel Tolles man damit auch machen kann – es hat immer die Gefahr hin, dass er sonst wegzieht!
00:32:32: Von Sammlung, von inneren, eigentlichem Leben, von tiefen Empfindungen.
00:32:36: und uns zerstreut wieder so schön.
00:32:38: Also wir verlieren uns.
00:32:40: Wir entfremden uns von uns selbst in Vergnügungssucht, in Attraktionen, in Unterhaltung, in den Zurückhaltung der Sinne.
00:32:50: Es geht über die Sinne.
00:32:51: Wenn die alle zuwähren, dann würde ein Handy nicht funktionieren.
00:32:56: Aber weil es das ganz typisch ist... Wir machen das Programm A an und es kommen uns irgendwelche Bilder da.
00:33:03: Die natürlich auf uns abgestimmt sind.
00:33:06: unsere Begierden erregen sollen vor allem in unserer Sinne anregen.
00:33:09: Die sinnliche Wahrnehmung führt zu Begierten und dann sind wir im Konsum auf was unsere Gesellschaft natürlich aufbaut.
00:33:17: Wir brauchen diesen Konsum,
00:33:18: etc.,
00:33:19: aber wenn ich das nicht beherrschte und mich davon beherrschen lasse hat es ja eben zur Folge dass ich mich selbst verliere entfremde zerstreue und nicht zu meinem erwahren inneren Kern komme und dann auch letztlich kein glückliches Leben führe.
00:33:32: Vielen Dank Albert!
00:33:33: Das war mal so ein erster Einstieg zu Patanjali.
00:33:35: wir werden auch sicherlich nochmal eine Folge zu Yoga machen diese Thema auch noch weiter vertieft.
00:33:41: Jetzt würde ich mit Peter Lustig von Löwenzahn sagen, als im Anschluss an diese Podcast-Folge macht euer Handy aus, sammelt euch geht nach innen.
00:33:50: Ich glaube das ist die Quintessenz von dem was wir heute gehört haben.
00:33:53: Einverstanden!
00:33:55: Albert danke für den Input.
00:33:56: Danke an euch fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.
00:33:59: Macht's gut.
00:33:59: Ciao ciao.
00:34:00: Ja, danke dir.
00:34:01: Tschüss
00:34:15: www.pudel-kern.com.
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