#228 Nebengeräusche. Was bleibt, wenn wir die Ablenkung abschalten?
Shownotes
„Wer wohlgemut leben will, soll nicht vielerlei treiben.“ (Demokrit)
Nachrichten, Podcasts, Social Media und immer neue Vorhaben: Unser Alltag ist voller Nebengeräusche. Vieles davon interessiert und bereichert uns. Doch wann wird aus anregenden Impulsen eine Dauerbeschallung, die uns vom Wesentlichen ablenkt? Wenn wir jede freie Minute mit neuen Eindrücken füllen, bleibt wenig Raum für eigene Gedanken und die Frage, was uns wirklich wichtig ist. Können wir überhaupt noch Stille zulassen, ohne gleich nach der nächsten Beschäftigung zu suchen?
In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan darüber, wie wir zwischen hilfreicher Anregung und bloßer Zerstreuung unterscheiden können. Es geht um die Angst, etwas zu verpassen, die Versuchung, sich zu viel vorzunehmen, und die Kunst, bewusst Nein zu sagen. Mit Gedanken von Demokrit, Konfuzius und Patanjali zeigen sie, warum Spaziergänge ohne Kopfhörer, digitale Auszeiten und Momente des Nichtstuns uns helfen können, wieder bei uns anzukommen. Denn wer den eigenen Lebensweg steuern möchte, braucht gelegentlich Ruhe, um den Kurs zu überprüfen.
Weitere Informationen unter: www.pudel-kern.com
Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:
Seneca, Demokrit, Buddha, Patanjali, Konfuzius, Thomas Fuchs
Weiterführende Links:
- „Digital Detox: Was ist das und wie setze ich es um?“ Der Artikel der Techniker Krankenkasse erläutert, warum digitale Dauerbeschallung uns belastet und wie wir mit handyfreien Zeiten, weniger Benachrichtigungen und bewussten Grenzen wieder Raum für Ruhe schaffen können.
- „So gesund ist Langeweile“ Im Interview mit dem AOK-Gesundheitsmagazin erklärt Bildungspsychologe Thomas Götz, warum wir Langeweile nicht sofort mit dem Smartphone verdrängen sollten. Wer ihre Ursachen wahrnimmt, kann besser erkennen, was ihn wirklich erfüllt und bewusst Zeit für Muße schaffen.
Transkript anzeigen
00:00:03:
00:00:14: Hallo und herzlich willkommen, liebe Freundinnen und Freunde der Philosophie und der Lebenskunst bei der Pudel unter Kern.
00:00:19: Und hi Albert!
00:00:21: Heute wollen wir über das Thema Nebengeräusche im Leben sprechen.
00:00:25: Als ich dir es geschickt habe, hast du vermutlich gedacht was meint er damit?
00:00:31: Was soll daran Philosophie sein an Nebengeräuchten?
00:00:34: aber ich meine damit dass wir nicht nur durch den modernen Alltag in dem wir leben sondern ich glaube das war für Seneca vielleicht auch schon ein Problem dass es im Leben immer so eine Art Grundrauschen gibt den man sich voll hingeben kann und dem man wassern aber doch häufig vom wesentlichen ablenkt.
00:00:52: Und darüber wollte ich mich mal mit dir unterhalten, Auslöser war das meine Frau sich so ein bisschen drüber aufregt dass ich ständig mit Kopfhörern unterwegs bin und Podcast höre mich dann doch eben auch relativ stark von politischen Podcast oder aber auch philosophischem geschichtlichen Podcast.
00:01:11: also ich bin da so ein bißchen.
00:01:13: ja offensichtlich ist mir des brauche ich auch diesen Input, aber meine Frau meint eben auch diese Ablenkung.
00:01:22: Und konkret meinte sie tatsächlich, wie willst du dich denn auf die wichtigen Sachen konzentrieren wenn du ständig was am Ohr hast?
00:01:29: Das hat mir natürlich zu Denken gegeben und dementsprechend an dich die Frage... Ich habe es so für mich versucht zu kategorisieren, es gibt drei Arten von Nebem schrägstrich dann auch irgendwann Hauptgeräuschen.
00:01:41: Das eine sind so die, die von außen kommen und auf einen Einpasseln, die man auch nicht so richtig verhindern kann.
00:01:47: Also wenn jetzt in der Ukraine irgendwas Heftiges passiert... Was mich interessiert und was auch mit meinem Leben zu tun hat als Europäer, als jemand der da mithühlt.
00:01:59: Dann ist es ein Nebengeräusch auf das man nicht so richtig Einfluss hat oder mit dem man irgendwie umgehen muss.
00:02:05: Dann gibt's die zweiten Arten von den selbstgemachten Nebengeröschungen also zu viele Projekte angenommen, zu viel Gewollt, zu viele Bälle in die Luft geworfen... Und die lenken einen dann von den Eigentlichen ab, von dem was man für sich eigentlich als wichtig definiert und empfunden hat.
00:02:26: Der dritte Bereich ist dann schon eher so die Hauptgeräusche oder das, was einem wirklich der Kern der eigenen Existenz ist und auf was man sich vielleicht auch konzentrieren kann und was man dann vielleicht auch eher als Hauptgeräuche deklarieren sollte.
00:02:41: Also insofern das war mein Versuch, wenn ich da so ein Filter drüber legen sollte.
00:02:46: Was lasse ich zukünftig weg?
00:02:48: Neben diesem übertriebenen Podcast-Konsum werden es mal drei Kategorien.
00:02:52: Kann der Philosoph damit connecten?
00:02:55: Die dritte Kategorie habe ich nicht ganz verstanden.
00:02:58: Ich hätte gedacht jetzt kommt's!
00:03:00: Das eine waren so weltpolitische Nachrichten, das andere war was man sich selbst macht indem man oft zu vielen Hochzeiten tanzt.
00:03:08: Ich dachte dass dritte wäre das allgemeine stärkere Ausgesetztsein an der Reizüberflutung.
00:03:17: Digitalen, vernetzten Zeitalter mit Smartphones finde ich ist die Informationsflut auch die Vergnügungsflut sage ich mal so.
00:03:27: Die Möglichkeiten sich abzulenken, so kleine Momente Spaß zu haben Spiele oder sich für etwas so interessieren.
00:03:37: Die Neugier wird gelenkt ganz personenbezogen durch die Algorithmen, durch das was man da anklickt was registriert wird.
00:03:45: Da ist es also Das Bomber-Demon von außen auf einen, dass ein Außer-Mittezieh das ein Ablenk, das ein Zerstreut hat enorm zugenommen in unsere modernen Welt.
00:03:58: Das ist charakteristisch für sie.
00:04:00: Es hat es immer gegeben und der Mensch hat sich auch immer gerne ablenken lassen weil das andere mit wesentliche ist nicht ganz so einfach.
00:04:06: da muss man sich auch mit sich auseinandersetzen.
00:04:10: die Menschen im Allgemeinen gar nicht so sehr, sie hätten lieber vor Genügen und wer in die eigene Seele guckt findet da vielleicht auch so Baustellen.
00:04:19: Da möchte man nicht ran.
00:04:20: also ich hätte eher gedacht das wäre der dritte Punkt.
00:04:24: Ja also so kann man es ja auch oder so kann uns eben sehen.
00:04:28: Den habe ich jetzt, ich müssen vielleicht auch raus aus dieser Kategorisierung.
00:04:34: Der übergeordnete Punkt ist ja da stürzen wahnsinnig viele Nebengeräusche auf uns ein und das eigentlich eine Hauptfähigkeit im Leben ist vermutlich die das Wichtige vom Unwichtigem zu unterscheiden und sich nicht zu sehr aus der Balance oder aus dem Fokus bringen zu lassen.
00:04:51: Man sollte erst mal, wenn man Freude am Leben haben will, bemerken dass das Gefahren mit sich führt.
00:04:58: also es ist so man ist interessiert und interessiert sich für Nachrichten.
00:05:03: Das ist ja auch nicht alles uninteressant was da aufpoppt wenn man sein Smartphone guckt.
00:05:07: Man kann sich ja für alles interessieren und das Wissen zu vorgrößern ist auch ein natürliches Bedürfnis.
00:05:14: und ja Wissen innerlich reicher zu werden hat durch.
00:05:20: Man muss die Gefahren sehen.
00:05:21: Die Gefahren der Zerstreuung, dass man wesentliches mit unwesenlichen vertauscht oder über das Unwesenliche vernachlässigt und sich von selbst entfremdet.
00:05:33: Dass man Kontakt zu sich verliert, weil man immer im Außen ist in irgendeiner Beschäftigung, einer Unterhaltung.
00:05:41: Dass dann irgendwann mal eine Lehre auftaucht.
00:05:45: Ein bisschen ein Sinn Verlust der Körper registriert, was du da machst.
00:05:50: Das ist Konsum von Nachrichten und von Genügen.
00:05:53: Und das ist wenig sinnstiftend.
00:05:56: Danach sehen wir uns aber also da sind Gefahren.
00:06:00: Da muss man als erstes mal bemerken.
00:06:02: Als zweites aus philosophischer Sicht wäre vielleicht ... Man muss sich darüber im Klaren sein, dass da nicht das Glück zu finden ist.
00:06:09: Das sind so Vergnügungen die schon Spaß machen.
00:06:13: Die einen unterhalten und zerstreuen einen notwendigen Unterhaltungs- oder Ablenkungsfaktor der auch mal wichtig ist.
00:06:21: Man kann ja von morgens bis abends mit wesentlichen beschäftigen Aber man muss sich darüber im Klaren sein, dass da das versprochene Glück nicht erhält.
00:06:31: Man findet es nicht im Äußeren oder in der Ablenkung und das führt eher vom Ziel weg.
00:06:36: Das führt man in der Begegnung mit sich selbst, in einer gewissen Tiefe, in eine gewisse Konzentration... auf Wesentliches, was einem wirklich berührt.
00:06:45: Nicht nur auf der Oberfläche.
00:06:46: also es findet vieles da auf der oberfläche statt und man muss sich darüber bewusst sein dass das diese Grundgeräusche eine Gefahr für die Suche nach dem Glück sind weil Ablenkung macht vielleicht krank Dauerbeschallung Man wird unsensibel Ständig auf etwas reinprasselt und nachher kann man gar nicht mehr das Wichtige vom Unwichtigen unterscheiden.
00:07:08: Also da ist der zweite wichtige Aspekt, den man da berücksichtigen muss, dass das Glück eher in einer Gegenbewegung zu finden ist, indem man dieses Grundrauschen oder so viel Rauschen wie immer abschaltet um sich selbst zu begegnen, Tiefe zu bekommen, in der Ruhe sich wohlzufühlen, sich einzurichten, sich mit sich auseinanderzusetzen.
00:07:30: Das ist eigentlich der Weg zu einem zufriedenen Leben.
00:07:33: Also
00:07:33: letztlich geht es ja auch darum überhaupt mal stille ertragen zu können, das ja nicht mehr so einfach und ehrlich gesagt also wenn ich zum Beispiel Spaziergänge die ich ja gelernt habe Die tun mir gut, durch die Natur eben auch mit dem Ziel abzuschalten.
00:07:52: Auch da habe ich ehrlich gesagt meistens meine Kopfhörer im Ohr und finde es aber auch irgendwie inspiriert.
00:07:58: und hört man halt Leuten zu, die man spannend findet und holt sich da auch noch ein Input, aber klar wahrscheinlich könnte ich mich mehr auf mich konzentrieren und über meinen Themen nachdenken wenn er nicht von außen... ... eine neue Ablenkung auf mich einprasselt.
00:08:11: Ja, in der Tat!
00:08:12: Deshalb bin ich auch... Also als ich angefangen habe vom Laufen-Joggen ins Wandern überzugehen im täglichen längeren Spaziergang, da hatte ich auch zuerst Kopfhörer auf.
00:08:23: Genau weil ich so einen Interesse hab das... Haltvolle Sendungen, also da ist es ja unendlich vieles.
00:08:29: Das ist ja die Gefahr, das ist unendliche Vieles.
00:08:32: wo man sich bilden kann hat ja unser positiver Aspekte.
00:08:35: aber nachher habe ich das weggetan weil ich dachte Es gibt auch einen positiven Effekt wenn nichts auf einer hinstimmt oder bei sich ist Wenn einfach die Gedanken fließen.
00:08:45: Das ist viel.
00:08:47: Die fließen einfach so.
00:08:47: da heben, das ist alles nicht unbedingt gehaltvoll.
00:08:50: aber dann habe ich gemerkt kommen immer so Momente dass ich mal eine Idee bekomme die ist wirklich gehalt voll oder an mir selbst eine Kritik feststelle oder an mehr selbst etwas fester Und das schätze ich jetzt mehr.
00:09:03: Das ist mir mehr wert als das, was sich dann Bildung vielleicht gewinnen kann wenn ich da nur ein Podcast höre.
00:09:09: Unter dem gehe ich auch nicht mehr mit Kopfhörer sondern genieße auch gerade das Abschalten.
00:09:14: Denn dass es ein dritter Aspekt der sehr wichtig ist Nehmen.
00:09:18: Geräusche hindern einen daran oder können einer von ablenken so Phasen einzubauen in den täglichen Rhythmus der Stille des Abschaltens, der Netzlosigkeit des Aufsich sich mit sich selbst unterhalten auf sich selbst darauf fallen und das Auch wenn das manchen weht oder manche dem gerade ganz bewusst ausweichen, was sich nicht mit sich auseinandersetzen wollen.
00:09:44: Das ist aber der falsche Weg!
00:09:45: Wir kommen nicht weiter und wir werden nicht an Zufriedenheit am Leben und Freude gewinnen, wenn wir uns vor uns selbst weglaufen sondern müssen uns miteinander setzen und dazu brauchen wir dass alles andere abschalten.
00:09:58: Im Grunde steckt es auch hinter dem Wert von Meditation Ja, auch von stillen Retreats.
00:10:06: Sie haben ja auch eine Aufwertung erfahren.
00:10:08: Meditation ist Konzentration!
00:10:10: ursprünglich im yogischen Kontext auf eine Sache.
00:10:13: Und wenn man das lange übt, ist man auch im Stande im täglichen Leben sich auf eine Sache zu konzentrieren und diese Fähigkeit sich auf eines zu koncentrieren ein Buch mal eine Stunde zwei Stunden zu lesen ganz bei der Arbeit zu bleiben Ganz in dem was man tut aufzugehen.
00:10:31: Das ist stark gefährdet dazu wenn man sich zu ausgedehnt oder permanent einem Grundreuer schon aussetzt.
00:10:38: Typische Zerstreuung, man kommt vom Wesentlichen, kommt man ab und in der Konzentration, in der Meditation... Da liegt die Essenz des wirklichen Lebens, weil man da Tiefe erhält, weil sich selbst begegnet, weil mal sich da in dieser Zeit lernen kann, sich auf Wesenliches zu fokussieren!
00:10:58: in dem Leben.
00:10:58: Und das ist heute notwendiger denn je, wo wir so viele Möglichkeiten haben uns zu vergrügen.
00:11:04: alle spannende Dinge alles tolle Dinge auch irgendwo.
00:11:08: aber ich finde es ist mehr denn je es ist angezeigt für uns hier im westen die viele möglichkeiten haben abzuschalten nein zu sagen der reiz überflutung zu entfliehen so momente einzuräumen wo man ganz still bleibt, nichts tut und auch nichts planen.
00:11:26: Und für sich ist es ganz wichtig, gerade in unserer heutigen Zeit, wo alles auf uns einstürmt und wo wir die Möglichkeit haben mit der Technik sehr viele Bälle ins Rollen zu bringen, was irgendwo ja auch positiv ist.
00:11:40: Wir wollen wirken, wir wollen etwas tun – und wir können so viel tun!
00:11:45: steht uns zur Verfügung und gibt uns unendlich viele Möglichkeiten.
00:11:50: Aber das sind eben auch Gefahren, darüber muss man sich bewusst sein.
00:11:55: Ich merke es in der Leitung meiner Schule.
00:11:57: Ich könnte noch vieles andere machen aber ich habe da auch die Befürchtung, dass geht über meine Kräfte oder über meine Kapazitäten oder ich verliere dann wesentliches aus den Augen.
00:12:07: Und schon der griechische Philosoph Demokrit hat darauf hingewiesen gestern noch die Stelle gelesen, weil wir am Morgen ein Demokratieminar haben.
00:12:16: Er sagte also man muss es vermeiden mehr Dinge sich vorzunehmen als man befähigt ist zu bewältigen und genügend Kraft und Energie hat sie gut zu bewälten.
00:12:29: da muss man eben aufpassen und da besteht die Gefahr wenn man dazu viel Grundrauschen zulässt ich davon nicht abschottet oder hin und wieder diese Stille sucht um das steuern zu können.
00:12:41: Ich hab bei mir ein bisschen, um aus dem Nähkästchen zu plaudern das Gefühl.
00:12:45: Das kommt daher, dass ich so aufgewachsen bin in den Siebziger-Achtzigern ... Damals wurde mein ältern ... Das pädagogische Konzept meiner Eltern war irgendwie mich vom Fernsehen möglichst fernzuhalten nicht komplett aber er wird es sehr stark zu limitieren.
00:12:59: dann gab's so Typen wie Peter Lustig, Löwenzahn der zum Schluss immer gesagt hat hier jetzt dabei abschalten und dann geht's danach wie ihr seid ja immer noch da und so.
00:13:08: Es hat mich wahnsinnig aufgeregt.
00:13:09: oder Und jetzt bin ich völlig frei, jetzt kann ich Seppen-Podcast hören aus der Fülle schöpfen.
00:13:18: Aber mir ist klar oder ich merke tatsächlich auch vielleicht so ein bisschen diesen Effekt dass dazu viele Reize auf mich einströmen und das mir diese Stille und das Bewusste fehlen.
00:13:28: Ich habe ein gutes Zitat von Buddha dazugefunden in der Stille der Seele wird der Geist klar um das unwichtige Feld von dir ab.
00:13:37: Das ist so ein bisschen das, was mir fehlt oder wo ich es gefühlt habe.
00:13:40: Da möchte ich gerne zumindest in Phasen am Tag wieder hin, dass man sich von diesem Newstream, an dem man unendlich scrollen könnte dieses Doom-Scrolling weil er linked in zum Beispiel zu viel Tour oder immer wieder bei spiegel.de vorbeizuschauen, das sind alles Sachen.
00:13:59: schon eine Woche später merkt man ja dass womit man sich da beschäftigt hat tritt der Kanzler zurück oder nicht das ist dann auch schon wieder vorbei eben.
00:14:07: und also da muss man einfach stärker filtern und versuchen dahin zu kommen dass man sich darin nicht verliert was man leicht könnte.
00:14:18: Man muss unbedingt lernen, nein zu sagen und bestimmte Dinge auszuschalten.
00:14:24: Sich zu lücken, zu bekennen das mache ich jetzt nicht und damit beschäftige ich mich nicht könnte sinnvoll sein aber mache ich trotzdem nicht.
00:14:33: Aber vielleicht noch mal zurückzukommen auf dieses schöne Buddha-Zital.
00:14:36: Das erinnert mich sehr, ich weiß gar nicht ob das vor Buddha ist.
00:14:38: also das klingt so wie die zweite Sutra von Patanjali, Yoga-Sutran.
00:14:42: Also was ist das Wesen des Yogas?
00:14:46: Im Zurug kommen der geistigselischen Kräfte kommt tritt man in seine Wesensidentität ein!
00:14:53: Also sehr schön eigentlich, also indem wir dieses Grund rauschen könnte man das modern formulieren bezogen auf unser heutiges Thema.
00:15:01: Im Abschalten des Grundrausches treffe ich mich selbst oder komme ich in mein
00:15:05: Wesen.".
00:15:06: Das stimmt, also es ist dann eine Gegenbewegung die sehr wichtig ist und auch mir fällt ein... Zitat von Konfuzus, ein der festgestellt, die Menschen machen das Unwesenliche zum Wesentlichen und das Wesentliche zum Unwesentlichen.
00:15:22: Oder er sagt auch mal was ist wichtiger?
00:15:24: Das Äußere oder das Innere?
00:15:25: – das ist die gleiche Frage!
00:15:27: Was ist
00:15:27: wichtig?!
00:15:27: Was da draußen in der Welt geschieht?
00:15:30: Was da angeboten wird?
00:15:32: Was ich da mache?
00:15:33: Oder es ist die Arbeit in mir selbst... Abrunden der eigenen Persönlichkeit das entwickeln, dass innerlich reicher werden und dann im Dialog mit der Welt.
00:15:43: Die Welt ist wichtig.
00:15:44: wie können sie dich ausschalten?
00:15:46: Wir verwirklichen uns in ihr.
00:15:49: aber was ist dominant?
00:15:51: Was gibt die Richtung vor?
00:15:52: Das draußen oder ich selbst?
00:15:55: und wenn ich selbst dann muss sich also auf viele Dinge heutzutage viele Dicke abschalten und so vielen Dingen Nein sagen.
00:16:03: Ich sage immer, zu mir selbst verschiebe ich auf mein nächstes Leben.
00:16:06: Das mache ich jetzt nicht mehr, weil ich spüre das wäre so viel.
00:16:12: Also ich merke auch dass es bei mir eher die Mischung macht.
00:16:16: also ich könnte glaube ich dieses...ich brauche schon ein bisschen das Grundrauschen,
00:16:21: wie
00:16:21: du sagst die Welt von außen, die Impulse von Außen.
00:16:26: Aber gleichzeitig frage ich mich, wo sind dann diese Oasen der Stille oder wie baut man die in einen modernen Alltag ein?
00:16:35: Zum Beispiel morgens ist es schwierig.
00:16:38: Da hänge ich derzeit meist hinterher und dann ist... Also ich müsste um fünf aufstehen, um da so eine halbe Stunde Ruhe einzudern.
00:16:48: Vielleicht auch sogar ne Stunde, dass man mal bisschen höher springt eine Stunde Ruhe einzubauen, bevor es dann eben so losgeht.
00:16:56: Weil ansonsten habe ich das Gefühl also den gesamten Tag über gibt's dann schon auch Themen die von mir erwartet wird dass sich dann sei es familiär oder im Job dass ich dann auch reagiere.
00:17:07: nichts ist so wichtig.
00:17:07: schon klar dass man innerhalb einer stunde reagiert aber das ist einfach schwierig sich da diesen Platz frei zu räumen finde und auch gar nicht nur Wenn wir an Meditation denken, klar das ist nochmal was versuche ich ja auch.
00:17:22: Aber eher so in zehn Minuten sind eher so zehn Minuten stille Phasen.
00:17:27: aber wirklich mal eine Stunde sich komplett rauszunehmen und eben zum Beispiel ohne Handy spazieren zu gehen Wäre eine Herausforderung für
00:17:38: mich?
00:17:38: Man könnte sagen, wenn das in dem Leben, das man bisher geführt hat, schwierig ist oder gar unmöglich als so empfunden wird.
00:17:45: Da hat man vorhin Fehler gemacht, weil man zu viel schon sich zu stark engagiert hat.
00:17:51: Das würde Demokrat sagen, da bist du schon im anaerobischen Bereich, ein Bereich der seelisch und körperlich auf Dauer ungesund ist.
00:18:04: Alltagsstruktur etwas in ein paar Stellschrauben drehen und das heißt bestimmte Dinge abschalten.
00:18:12: Das mache ich jetzt nicht mehr, weil ich brauche die und die Oasen die Zeit denn die Übungen dazu dienen bei sich selbst zu bleiben und nicht dem Grundrauschen zu erliegen sich nicht zu zerstreuen, sich nicht in der Welt und in den Möglichkeiten die man da hat zu verlieren ist.
00:18:33: Meditation ist in Zeiten, sind Auszeiten.
00:18:36: Also Netzlosigkeit oder das Abschalten elektronischer Geräte des Zusichtkommens.
00:18:43: Meditation, Konzentrationsübungen wandern, Sennstunden einlegen, allein sein – das muss man richtig einüben und das ist sehr wichtig.
00:18:55: Ich höre dir mal einen Vortrag von Thomas Fuchs dem Inhaber des Jaspers Lehrstuhlen für philosophische und psychologische Verbindungen oder Fragen.
00:19:06: Und das ging über Burnout, und er sagte ja, wenn du in einen Burnout rutschst rein, wenn die Menschen waren nicht mehr fähig sich aufs Sofa zu setzen und nichts zu tun dann musste immer noch ein Handy laufen oder eine Zeitung daneben liegen oder irgendetwas.
00:19:22: also dass das Reine nicht so vor sich hinstarre und einfach die Gedanken laufen lassen und versuchen an Nichts zu denken Das fehlte völlig, dass das also Hamster hat sich immer dreht.
00:19:33: Es stand nicht still!
00:19:35: Da fällt mir ein.
00:19:36: Sinniker hat auch immer schon empfohlen den Schritt anhalten und in meinen Büchern sieht man die ersten Kapitel.
00:19:43: Man muss erst einmal in seinen Lebensalltag so Zeiten einbauen indem er den Schritt anhält.
00:19:49: Das ist die Gelegenheit über sich nachzudenken, über sein Leben nachzdenken, Über seine Werte, seine Ziele und das wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden.
00:19:58: Das ist wie wenn der Steuermann eines Boots auf hoher See und an die Karten geht.
00:20:03: Und nochmal neu justiert, blieke ich eigentlich noch richtig?
00:20:06: Sind wir doch auf Kurve?
00:20:07: Sind verabgeblichen?
00:20:08: was kommt da auf uns
00:20:08: zu?".
00:20:09: Und dann geht er wieder hoch und setzt den Kurs neu.
00:20:13: das sind solche Momente der Stille die ganz wichtig sind damit man sein Leben führt, sein Leben richtig steuert.
00:20:20: Wenn es da schon daran mangelt dass man da kommt Zeit hat für so etwas Da ist man im ungesunden Bereich, weil das nicht weder für die Mentale noch für die körperliche Gesundheit auf Dauer förderlich ist.
00:20:36: Den Punkt nehme ich an und ich fürchte es auch so, dass meine Nebengeräusche im Leben irgendwann mal zum Tinnitus führen können.
00:20:45: Das ist mir klar, deswegen fand ich es sehr spannend dieses Gespräch heute zu führen.
00:20:50: Der eine Faktor
00:20:51: ist,
00:20:52: wie schaffe ich diese Oasen der Stille?
00:20:54: Oder wie räume ich da Bereiche wirklich in meinem Leben oder Zeitbereichen im Leben frei ganz bewusst.
00:20:59: Das andere, so kommt es mir vor, ist aber auch Wie kann ich selektieren zwischen eben Nebengeräuschen also wenn da was reinkommt ne Pushnachricht, ne WhatsApp Breaking News im Fernsehen.
00:21:10: Wie kann Ich selektiert zwischen Ist das jetzt Nebengeräusch oder betrifft es den Kern meines Lebens.
00:21:18: Und das ist ja eigentlich notwendig, wenn ich da irgendwie eine Struktur reinkriegen möchte und dass auch wirklich dann von mir fernhalte alles das was mich nur unnötig ablenkt.
00:21:28: Das ist ein guter Punkt gerade um sich darin einzüben das automatisch ohne nachzudenken richtig zu treffen.
00:21:35: dafür sind diese Auszeiten eben so wichtig.
00:21:37: Ich sprach ja von Neujustierung Sich über seine Werte klar werden und die Dinge die nicht so wichtig sind klar zu werden.
00:21:44: Das für sind die Zeiten gut.
00:21:46: Und jetzt muss man dann eben so lange machen, so verinnerlichen dass man da im Alltag immer wieder dieses Kriterium aufpoppt und immer wieder hat und sofort unterscheiden kann oder nach kurzem nachdenken.
00:21:58: das ist jetzt nicht so wichtig.
00:22:00: oder ich muss jetzt hier nein sagen oder ich bin schon am Anschlag.
00:22:04: Dafür sind diese Ruhe-Pausen so wichtig.
00:22:06: Wenn man sie nicht macht, verliert man das Kriterium und kann da nicht mehr unterscheiden.
00:22:12: Dann ist man in einem Sogtrenn, wo man getrieben wird anstatt man selbst treibt und steuert sein Leben.
00:22:19: Das ist eine große Gefahr dann.
00:22:20: Da lebt man sich.
00:22:22: Und da lebt auch an sich vorbei.
00:22:26: Verlehrt viel zu viel Energie und Zeiten, die gar nicht so wichtig sind wie nicht wesentlich.
00:22:32: Noch einen Punkt ... Diese Tendenz, sich dazu verlieren wird unterstützt durch eine Angst.
00:22:38: Da muss man sich auch so beim Klaren sagen, Angst etwas zu verpassen.
00:22:41: natürlich sind so tolle Dinge da.
00:22:43: also gebe ich ja auch selbst zu und man kann so viele Sachen machen auch wenn mal im guten Flow ist dass man sich sehr schnell übernimmt, zu viele Bälle in die Luft wirft und andererseits da umgekehrt auch Angst zu entwickeln.
00:23:02: Dass man da irgendetwas verpasst oder aus dem guten Fluss rauskommt wenn man nicht noch das macht.
00:23:09: Ich muss sagen ich bin nicht frei von... bin ich frei von dieser Gefahr.
00:23:14: Und das ist nicht leicht, da immer zu unterscheiden und auch immer das richtige Maß zu treffen.
00:23:19: Ich kämpfe dann manchmal auch mit mir.
00:23:21: Ich sehe dass sich so manchmal in der Begeisterung für die Schule für das was ich mache dann mir auch zu viel vornehme und rutsche dann so rein.
00:23:29: Na gut wenn das einmal angestoßen ist muss man das dann auch zur Ende führen.
00:23:35: aber weiß ich noch, dass es mir vor ein paar Monaten passiert.
00:23:40: Dann habe ich mir allerdings dann auch Zeit genommen.
00:23:44: Das war zu viel.
00:23:45: das möchte ich jetzt sich nochmal was muss ich bei der nächsten Planung worauf muss ich achten damit ich nicht wieder da rein rutsche?
00:23:52: Es ist schwierig und auch jeden Tag manchmal so ein Problem diese Auszeiten wirklich dafür zu kämpfen oder für meine Gitarrenstunden die in den letzten Tagen ... oder Wochen etwas vernachlässigt habe, weil ich nicht mehr die Kraft hatte dann abends.
00:24:06: Es war aber sehr schade.
00:24:07: auch da wäre dann... wäre wichtig dass ich mir sage wie das ist jetzt sehr wichtig und das muss da muss eben anderes zurückstehen.
00:24:15: Das ist dieses unterscheiden Produkt.
00:24:17: Das is nicht einfach!
00:24:18: Und es ist auch jeden Tag ein bisschen ein Kampf.
00:24:22: Ich finde ja auch noch mal wichtig zu unterscheidend zwischen dem Jahr zu viel wollen und so viele Projekte und Bälle in der Luft zu haben Das andere aber wirklich halt so dieses, was auf uns einprasselt.
00:24:33: Also diese Quellen von außen und meine These wäre das sind vor allem digitale Quellen die zunehmen und die uns da auch wie eine digitale Fußfessel darauf achten dass man sich bloß nicht zu lange ausklingt weil man dann irgendwie dem Algorithmus zu entrinnen droht.
00:24:52: also das Problem habe ich grundsätzlich erkannt dass dieses Handy eine digitalle Fußfessel ist immer wieder, ja so beschalt diese Grundbeschallung einfach übernimmt oder das Notebook auch.
00:25:06: Also insofern das wäre doch eigentlich dann wahrscheinlich der konsequente Weg.
00:25:11: Thema Gefahr erkannt, wie banne ich sie wirklich dran zu arbeiten.
00:25:16: Das sind seine Stranken zu weisen und halt pro Tag oder die Bildschirmzeit zu reduzieren Phasen wo man wirklich sagt so wichtig bin ich nicht dass sich nicht auch mal drei vier Stunden verschwunden sein kann aus der Teilnehmerliste von meinen WhatsApp Freunden oder von LinkedIn oder Streams oder den E-Mails von Auftraggebern.
00:25:38: Ja, also früher war das genau die Aufgabe der praktischen Philosophie.
00:25:44: Die Steuerung der Effekte und Begierden.
00:25:46: Also die Begierenmaßregeln.
00:25:49: Das ist ja was ein Demokrat sagt.
00:25:51: natürlich nehmen wir nicht zu viel vor.
00:25:54: Natürlich gibt es gute Gründe warum man sich das vornimmt.
00:25:56: Man möchte gestalten, man möchte etwas bewirken Aber man darf das, man muss eben genau auf sich Acht geben.
00:26:03: Selbst Sorge!
00:26:04: Auf seine Kräfte, auf seine Fähigkeiten achten und eben nicht über die hinausgehen sonst bezahlt man das mit Leiden und Unwohlsein.
00:26:13: Das erinnert mich ein bisschen daran.
00:26:15: Es ist dann selbstbeherrsch und der starke Muskel, der sagt bis hierhin nicht weiter Stopp jetzt wird es zu viel oder Jetzt ist es so wenig.
00:26:23: da muss ich eine Begierte antreiben.
00:26:25: Im Wissen ist das die Begierde in der modernen Welt etwas überlappt.
00:26:30: Zu den äußeren Reizen Die natürlich auch noch funktionieren weil sie innere Begierten ansprechen.
00:26:36: Aber es geht jetzt mehr darum gar nicht mal die Begierden, sondern man muss schon am Äußeren ansetzen.
00:26:43: Man muss schon Nein sagen zu den Einflüssen, die man zulässt auf sich oder nicht und das was da im Denken auffordert.
00:26:51: wir wissen dass es das Angebot an tollen Vorträgen, die sich anhören kann über Podcasts oder die tollen Filme, die überall zur Verfügung stehen, die tollen Kultur-Events, ohne dahin fahren zu müssen, dann später in der Konserve, in Mediatheken oder so sein sehen kann.
00:27:10: Unendlich viel... Ich denke da auch häufig daran wieviel mich noch sehen möchte die hoch ausgezeichneten, die gut sein sollen, wie viele interessante Podcast es noch gibt.
00:27:21: aber dann heißt das jetzt nicht mal dass ich die Begierde zügeln muss und ich muss einfacher werden die Außenwirkung zu begrenzen also der Reizüberflütung etwas entgegenzusetzen, also Reizreduktion.
00:27:35: Also das ist im Grunde Nein zu sagen und die Dinge nicht anzuschalten und sich nicht anzugucken.
00:27:41: Und nein zu sagen wenn man anfängt zu scrollen oder wenn da so Bilder aufpuppen, die halt an sich schon interessieren.
00:27:48: Da muss sofort eine rote Lampe angehen.
00:27:51: Vorsicht hier will jemand ablenken vom Wesentlichen Und das muss man trainieren genauso wie die Selbstbeherrschung, die Zügelung der eigenen Begierungen.
00:28:00: Ja auch lernen muss üben muss und dann muss man sicher werden guter Wagenlenker.
00:28:06: Das ist jetzt mal künstlich getrennt voneinander denn ihre Reizüberstellung was macht diese?
00:28:11: Sprich?
00:28:11: natürlich Begierten an also irgendwelche Interessen des Konsumenten und gerade ganz persönlich ausgewählt die wissen genau was wir gerne mehr hören und sehen wofür wir uns interessieren.
00:28:23: Damit füttern sie uns, wenn wir unser Smartphone anmachen und dann ist die Gefahr natürlich groß.
00:28:28: Aber es ist schon eine Begierde, schon Interesse.
00:28:30: da das natürlich auch in einem selbst angelegt ist geht die Hand in der Hand.
00:28:34: aber doch die äußere Verführung und die Reize, die von außen sind, haben sehr natürlich unendlich... erhöht oder vermehrt in unserem digitalen und vernetzten zeit als also in jedem zeitalter hervor.
00:28:51: Also sofern könnte man sagen, gewisserweise tragen wir ja auch dazu bei mir diesen podcast.
00:28:56: Wir sind ja auch ein gewisses Grundrauschen was wir nach draußen schicken.
00:29:02: Insofern vielleicht hat es aber trotzdem etwas Gutes dass wir das heute mal diskutiert haben Und ich sage mit meinem alten Medien-Buddy, Peter Lustig.
00:29:11: Jetzt aber abschalten!
00:29:12: Jetzt geht er mal raus.
00:29:15: Genießt einen Moment der Stille.
00:29:17: Ein Punkt noch, Jan, es liegt ja nicht an dem Angebot.
00:29:20: Das ist völlig okay.
00:29:22: Es liegt schon immer wieder nicht an den anderen sondern einem selbst.
00:29:26: Man selbst muss ihm die Wahl treffen und das musste man zu allen Zeiten entscheiden.
00:29:31: Und auch damals haben wir gesagt, wieso haben wir?
00:29:34: Veranstalten die so tolle Gladiatorenkämpfe, die so interessant sind.
00:29:38: So spannend sind!
00:29:39: Nee nee aber nicht den Finger auf andere zeigen ist Licht einfach an uns selbst.
00:29:44: wir sagen ja oder nein wir schalten das Ding an wir scrollen runter Wir tippen auf Start eines Podcasts oder eines Films.
00:29:56: wir sind es nicht die Verantwortung auf andere Schienen.
00:29:59: Dass wir so ein Angebot herstellen, finde ich, ist sinnvoll.
00:30:02: Genauso wie die ganzen Angebote, die da sind ... Die sind in sich schon sinnvoll!
00:30:07: Nur erschweren Sie eigentlich die Aufgabe des Konsumenten, da auszuwählen und nein zu sagen und sich Grenzen zu setzen?
00:30:14: Das ist die Verfügung sehr groß.
00:30:16: Aber dafür können die Angebote nicht.
00:30:19: Sondern dann muss man sie an die eigene Nase packen und sagen Ich hab's immer noch selbst in der Hand das Ding anzuschalten oder nicht.
00:30:26: Mach' ich aber erst ab morgen.
00:30:29: Auf jeden Fall euch danke fürs Zuschauen zu hören.
00:30:32: Danke dir, Albert für die Diskussion und bis zum nächsten Mal.
00:30:36: Macht's gut!
00:30:37: Ciao
00:30:55: ciao!
Neuer Kommentar